GOLD : Märkte und Informationen

    • Offizieller Beitrag

    Ich kenne niemanden, der etwas unternimmt, was ihm gerade die Kosten einbringt.
    Zum POG und der Goldförderung gibt es einen sehr guten Artikel von Steve Saville: hier lang
    Übrigens hat der Wert des FIAT-Geldes auch nichts mit den Münz- und Schein-Herstellungskosten, sondern mit dem Vertrauen in das Geld zu tun.


    Brillanter Artikel, gut, den mal herauszustellen, trenntWände !
    Habe ihn nochmals gelesen, hier die bezeichnenden Auszüge:


    "....Wie oben dargestellt, beläuft sich das Gesamtangebot an Gold in frei verkäuflicher Form auf möglicherweise mindestens 108.000 Tonnen, was im starken Kontrast zu den aktuell 2400 Tonnen steht, die jährlich aus dem Bergbau kommen. Das legt nahe, dass Veränderungen bei der Investitionsnachfrage (die Veränderung der Nachfrage nach den oberirdischen existierenden Gesamtbeständen) mehr als 40-mal so bedeutend für den Goldpreistrend sind als die Veränderungen bei den im Bergbau geförderten Mengen.geförderten Goldmengen.Das bedeutet mit anderen Worten, dass eine 0,25%ige Veränderung (ein Viertelprozent) bei der Investitionsnachfrage bedeutender ist als eine 10%ige Veränderung bei den im Bergbau ...."


    Schlussfolgerung


    Goldmarktanalysen (wie sie zum Beispiel von den Gold Fields Mineral Services (GFMS) zusammengestellt werden), die die neue Bergbauproduktion so behandeln, als würde sie einen wesentlichen Teil des gesamten Goldangebots ausmachen und/ oder großen Wert auf solche Faktoren wie Schmucknachfrage oder Goldrecycling legen, können all jenen, die verstehen wollen, was den Goldpreis grundsätzlich antreibt, nicht von Nutzen sein. Solche Analysen sind in der Tat schlimmer noch als nutzlos, denn sie lassen einen falschen Eindruck entstehen. In Wahrheit ist der Beitrag des neu abgebauten Goldes zum Goldangebot insgesamt so gering, dass die Veränderungen bei der Bergbauproduktion als irrelevant für eine Einschätzung des Anstiegspotentials vs. des Abwärtsrisikos für Gold angesehen werden sollten."


    Dies alles relativiert auch die immer wieder hervorgebrachten Vorurteile gegen Goldminen- und Explorer als Gegner der Gold&Silberbugs.


    Grüsse
    Edel

  • Hallo,


    nur ganz kurz, da ich kaum Zeit habe.
    Werde morgen (hoffentlich) dazu kommen,
    alles ausführlich zu beantworten.


    2 Zitate habe ich dennoch kurz rausgegeriffen


    Nun, der Preis der Immobilie wird bestimmt durch die durchschnittl. Arbeiszeit (d.h. Aufwand) für ihre Erstellung.
    Der Boden kann natürlich nicht produziert werden, sondern ist chronisch knapp.
    Sein Wert richtet sich nach dem durchschnittlich zu erwarteten Ertrag, der erzielt werden könnte,
    falls man auf ihm Mietshäuser errichtete oder landwirtschaftl. Produkte anbaute.
    (Ganz egal, ob man das dann tatsächlich auch tut oder sich lieber eine selbstgenützte Hütte hinstellt,
    die natürlich gar keinen Ertrag bringt.)


    ich meine nur, ohne ganz fundamentale Grundlage ist auch der Bodenpreis nicht und keineswegs
    von einem ankerlosen oder "wolkigem" Angebot/Nachfrage Verhältnis bestimmt.


    Zitat

    @Xray1


    Speziell beim Gold halte ich auch die Förderkosten für nicht sehr relevant. Es ist im Verhältnis zur Fördermenge sehr viel Gold
    überirdisch schon da und wird nicht verbraucht. Damit ist im Wesentlichen tatsächlich nur Angebot/Nachfrage
    des vorhandenen Goldes entscheidend. Wenn der Preis hoch genug ist, gibts immer jemanden, der vorhandenes verkauft,
    wenn der Preis niedrig genug ist, gibts einen, der es kauft. Gründe, warum man ab einem bestimmten Preis bereit ist,
    zu kaufen oder verkaufen, gibts viele. Mehr oder minder unabhängig davon, wie viel auch noch aus dem Boden gebuddelt wird.

    Nein, das sehe ich nicht so: ich gehe bei meiner Argumenataion davon aus, dass wir kein Monopol haben,
    d.h. die Anbieter sich nicht absprechen und so den Preis dadurch nach oben drücken:
    dann wird der Preis immer um die Gestehungskosten (incl. Transport und vermarktung usw.) schwanken.


    Eine sich langsam abzeichnende Knappheit wird dann mit asymptotisch ansteigenden Förderkosten verbunden sein.
    Und nur in diesem Rahmen wird der Goldpreis dann auch im Durchschnitt anziehen.


    Aber gerade beim Gold, das eben nicht "gebraucht" wird, sondern "nur" als Wertaufbewahrung dient,
    werden die Investoren am wenigsetn bereit sein, einen Preis weit über den Gestehungskosten zu bezahlen,
    der nur durch Monopolbildung möglich wäre.


    Warum auch ? Inflationsschutz bieten auch andere Materialen (wie Platin, Palladium u.a., die man eben früher (Antike)
    z.B. noch gar nicht kannte, oder anderes).


    Wie gesagt, morgen mehr


    Grüsse PT

  • Ich kenne niemanden, der etwas unternimmt, was ihm gerade die Kosten einbringt.
    Zum POG und der Goldförderung gibt es einen sehr guten Artikel von Steve Saville: hier lang
    Übrigens hat der Wert des FIAT-Geldes auch nichts mit den Münz- und Schein-Herstellungskosten, sondern mit dem Vertrauen in das Geld zu tun.

    Meine privatmeinumg zum Thema : Der kurzfristige Preisfaktor sind Angebot und Nachfrage, ( EGAL AUS WELCHER QUELLE). Sieht man immer wieder bei Spikes in allen möglichen Waren von Tulpenzwiebeln über Schrott (bisweilen sogar Müll) zu Nahrungsmitteln und fragwürdigen Kunstwerken. Längerfristig setzen sich mehr oder weniger nicht die reinen Produktionskosten sondern die KOMPLETTEN Gestehungskosten durch (mit einem gewissen Aufschlag für außergewöhnliche Waren). Wie würde ich die Gestehungskosten einer Unze Gold berechnen: 1.Die Kompletten Ausgaben der Branche für Projekterwerb eines Jahres 2. Die Explorationsausgaben der Branche im gleichen Jahr. 3.Die Verwaltungsausgaben nebst Zinsen und Steuern 4.Die Produktionskosten fürs Metall,sowie Prägekosten und Vertrieb. Da heute vor vielen Jahren entdecktes Metall abgebaut wird ist es nur über den Durchschnitt vieler Jahre eine ANNÄHERUNG an die TATSÄCHLICHEN Gestehungskosten einer Durchscnittsunze zu kommen. Alles was ich je über Produktionskosten gelesen habe war gelinde gesagt schöngerechnet viel wahrscheinlicher absichtlicher Besch... Sobald dies zu offensichtlich wird ( max 1 X pro Generation ) muß der Verkaufspreis steigen da sonst die Produktion Kollabiert. Da an diesem Punkt oft grössere Spekulation einsetzt lommt es erst langsam , später exponentiell zum Spike. Weil dann aber die Gestehungskosten zu gering sind muß dieser wieder in sich zusammenfallen und Angebot und Nachfrage kommen wieder zusammen. Demnach sollten sich auch Geldscheine wie deren elektronische Verwandten irgendwann wieder den Gestehungskosten annähern. Desgleichen die og Münze (Gestehungskosten Mind 2-3X die verbreiteten Zahlen in Heutiger Währung -meine Meinung. ):S

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

    • Offizieller Beitrag

    Interessante Zahlen zu dieser an sich bekannten Sache, u.a:


    --- Nettoverkäufe - 90 % von 2008 - 2009
    --- Im 5 Jahreszeitraum waren die größten Verkäufer: Frankreich X( vor Schweiz X( und EZB X(


    "...The Study describes both gross sales and gross purchases and records that one interesting development was the "impressive" rise in overall purchases of gold last year. Estimated gross purchases from official sources were at the highest level since 1997 and with the exception of a very small volume from Malta, all of the identified gross purchases were from nations outside the CBGA. Published purchases included not only the Indian, Sri Lankan and Mauritian purchases of IMF gold, but also acquisitions by Belarus and Mexico; there were also a number of moderate transactions that have not been brought into the public domain...."


    http://www.mineweb.com/mineweb…age33?oid=95900&sn=Detail
    .

  • Interessante Zahlen zu dieser an sich bekannten Sache, u.a:


    --- Nettoverkäufe - 90 % von 2008 - 2009
    --- Im 5 Jahreszeitraum waren die größten Verkäufer: Frankreich X( vor Schweiz X( und EZB X(


    Zentralbankkäufe und andere Investoren übertreffen inzwischen den Schmucksektor- zum ersten Mal seit 30 Jahren. Die monetäre Seite des Goldes läßt den Rohstoff zurücktreten. Das sei sehr gefährlich, meint die Systempresse wieder einmal:


    "Erstmals seit drei Jahrzehnten haben Investoren im vergangenen Jahr mehr Gold gekauft, als weltweit zu Schmuck verarbeitet wurde. Das geht aus Zahlen der Beratungsgesellschaft GFMS hervor. Demnach verdoppelte sich die Investorennachfrage nach dem Edelmetall glatt auf 1820 Tonnen. Die Nachfrage der Industrie - vor allem Goldschmiede in Indien und der Türkei - brach dagegen um 23 Prozent auf 1687 Tonnen ein und erreichte damit ein 21-Jahrestief. Das ist nicht mal die Hälfte der 1997 erreichten Rekordnachfrage von 3294 Tonnen.


    Durch die große Nachfrage seitens der Investoren wird der Goldpreis aber auch "zunehmend verwundbar" - nach Einschätzung von GFMS-Fachmann Klapwijk droht eine kräftige Bewegung nach unten, wenn die derzeit günstigen Bedingungen enden und etwa die Notenbanken anfangen, ihre Geldpolitik wieder zu straffen."


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…d-als-inder/50060382.html


    Grüße
    auratico

  • Zitat

    Den Schmuckverschenkern in den Schwellenländern ist das Edelmetall längst zu teuer. Weil aber vor allem das weltweit billige Geld die Gold-Notierungen hochtreibt, warnen Experten vor einen möglichen Kurseinbruch - der heftig ausfallen könnte.

    Inder handeln antizyklisch...
    blöd, wer jetzt prozyklisch kauft

  • Interessante Zahlen zu dieser an sich bekannten Sache, u.a:


    --- Nettoverkäufe - 90 % von 2008 - 2009
    --- Im 5 Jahreszeitraum waren die größten Verkäufer: Frankreich X( vor Schweiz X( und EZB X(

    De Gaulle würde sich im Grabe umdrehen. X(

    Willkommen in der schönen neuen Welt

    • Offizieller Beitrag

    Ein Händler mit Sitz der COMEX mit faszinierenden Informationen. Zuvor weist Rick Ackerman auf die enormen Schwankungen während eines Tages hin, und das in kurzer Folge.


    "...“For background, I have a COMEX seat and regularly trade gold. So this morning I want to share with you my morning gold notes over what I believe was a prodigious confrontation yesterday in the pits. Don’t waste your time this morning reading the pundits on where gold is going. Yesterday was an epic battle in the pits between good and evil, bulls and bears, bullies and sissies, and ultimately concerted efforts at manipulating markets.(---Konzertierte Bemühungen eines manipulierten Marktes ---)The various legions that attacked and counter-attacked over the day turned over 215,000 100 oz contracts -- the equivalent of $25 billion...." !!!!!


    http://news.goldseek.com/RickAckerman/1263452460.php


    Grüsse


  • Hm, wer mag da nur dagegengehalten haben?


    Die Chinesen? Warum sollten sie? Billigeres Gold käme ihnen doch sehr gelegen.


    Jedenfalls deute ich diese Meldung als Niederlage für das PPT, sonst wären wir jetzt schon deutlich unter 1100. Und das ist doch eine gute Nachricht für Gold.


    Jemand scheint seine schützende Hand über uns zu halten. ^^


    Oder waren gestern einfach zu viele Eliottler unterwegs, man liest ja so einiges im Gelben... :rolleyes:

    "And now you're going to die wearing that stupid little hat. How does it feel?"

    Einmal editiert, zuletzt von Masu ()

  • Durch die große Nachfrage seitens der Investoren wird der Goldpreis aber auch "zunehmend verwundbar" - nach Einschätzung von GFMS-Fachmann Klapwijk droht eine kräftige Bewegung nach unten, wenn die derzeit günstigen Bedingungen enden und etwa die Notenbanken anfangen, ihre Geldpolitik wieder zu straffen."


    Im Dezember hat auch so eine Schnalle vom GFMS-Lobbyladen gegen Gold gehetzt. Genützt hat es nicht sehr viel... :thumbsup: Also wenn ich Sponsor dieses Ladens wäre, ich würde mein Geld zurückverlangen.
    So ein Mist aber auch, daß die kommende Staatsschuldenkrise sich nicht mit bezahlter Lobbyarbeit aus der Welt schaffen läßt. [smilie_happy]

    • Offizieller Beitrag

    De Gaulle würde sich im Grabe umdrehen. X(


    Tja, das ist die eine Seite.
    Andererseits würde er sich vor Lachen krümmen über seinen Nachbarn, den deutschen Michel:


    Zig Jahre nach Ende des kalten Krieges besitzt er immer noch nicht sein Gold, mit törichten Ausflüchten.... ^^
    -

  • Ein Bericht aus boersego.de


    Die Investorennachfrage nach Gold hat im Vorjahr die Nachfrage zu dem für Schmuckzwecke gekauften Goldvolumen erstmals seit 30 Jahren übertroffen. Dies geht aus Daten der Beratungsgesellschaft GFMS hervor. Danach verdoppelte sich die Investorennachfrage auf 1.820 Tonnen. Die Nachfrage zur Schmuckbranche brach dagegen um 23 Prozent auf 1.687 Tonnen ein. In dieser Hinsicht lag das bisherige Rekordvolumen aus dem Jahr 1997 bei 3.294 Tonnen.


    Trotz der schwachen Schmuckkäufe ist die weltweite Goldproduktion in 2009 um 6 Prozent auf 2.553 Tonnen gestiegen. Dies stellt den höchsten Stand seit sechs Jahren dar. Die Liste der weltweit größten Goldproduzenten führt mittlerweile China an. Dahinter reiht sich Australien. Der ehemalige langfristige Spitzenreiter Südafrika fiel auf den dritten Platz zurück.


    Experten verweisen auf den Umstand, dass die Nachfrage nach Schmuckgold wegen der hohen Preisniveaus bereits seit längerem im Nachlassen begriffen ist. Vor allem aus den Schwellenländern gehe die Nachfrage zurück. Der hohe Goldpreis resultiere vor allem aus dem weltweit billigen Geld und der damit verbundenen Spekulationsfreude unter Investoren. Als weiterer treibender Faktor für den Goldpreis erweise sich die Dollarschwäche. Zudem profitiere das traditionell zur Inflationsabsicherung dienende Edelmetall von der grassieren Angst vor Teuerung aufgrund der explodierenden Staatsverschuldungen als Folge der Finanzkrise.


    Der GFMS-Manager Philip Klapwijk erklärte gegenüber der “Financial Times Deutschland”, dass voraussichtlich auch in diesem Jahr ein großes Geldvolumen in den Goldmarkt stömt. Das Rekordhoch des Goldpreises aus dem Vorjahr bei 1.215,70 Dollar je Unze werde bis kommenden Sommer vermutlich auf holprige Weise erreicht. Die große Investorennachfrage mache den Goldpreis aber ebenso zunehmend verwundbar. Daher drohe ein kräftiger Rückschlag, falls die Notenbanken ihre überaus expansive Geldpolitik zur Straffung bringen. Im Falle der allmählichen Normalisierung der Bedingungen zur Konjunktur könne der Goldpreis substanziell an Wert verlieren.



    Naja, also wenn die (GSFMS-Manager) sowas erzählen, nimmt man das gegenteil an und man liegt völlig richtig.

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

  • Daher drohe ein kräftiger Rückschlag, falls die Notenbanken ihre überaus expansive Geldpolitik zur Straffung bringen. Im Falle der allmählichen Normalisierung der Bedingungen zur Konjunktur könne der Goldpreis substanziell an Wert verlieren.


    bedeuten kann das auf lange sicht gesehen nur


    "hre überaus expansive Geldpolitik zur Straffung bringen" -> höhere Zinsen -> drohende Zahlungunfähigkeit einiger Staaten -> drohender Verlust Glaubwürdigkeit Fiatmoney
    = steigende Notierung beim Gold


    "Im Falle der allmählichen Normalisierung" -> höhere Zinsen -> drohende Zahlungunfähigkeit einiger Staaten -> drohender Verlust Glaubwürdigkeit Fiatmoney
    = steigende Notierung beim Gold


    Win Win :hae:

    Hier scheint nichts zu sein.

  • Trotz der schwachen Schmuckkäufe ist die weltweite Goldproduktion in 2009 um 6 Prozent auf 2.553 Tonnen gestiegen.


    A: Den Satz verstehe ich im Zusammenhang nicht. Wieso „Trotz schwacher Schmuckkäufe“?



    Die Liste der weltweit größten Goldproduzenten führt mittlerweile China (China gibt das Metall nicht an den Markt) an. Dahinter reiht sich Australien.



    Experten verweisen auf den Umstand, dass die Nachfrage nach Schmuckgold wegen der hohen Preisniveaus bereits seit längerem im Nachlassen begriffen ist.


    A: Logisch, für Wertanlage und Werterhalt ist ein Barren und eine Münze preiswerter.


    Vor allem aus den Schwellenländern gehe die Nachfrage zurück. Der hohe Goldpreis resultiere vor allem aus dem weltweit billigen Geld und der damit verbundenen Spekulationsfreude unter Investoren. Als weiterer treibender Faktor für den Goldpreis erweise sich die Dollarschwäche. Zudem profitiere das traditionell zur Inflationsabsicherung dienende Edelmetall von der grassieren Angst vor Teuerung aufgrund der explodierenden Staatsverschuldungen als Folge der Finanzkrise.


    A: Dies sind alles nicht die Gründe warum ich Gold und Silber kaufe.


    Der GFMS-Manager Philip Klapwijk erklärte gegenüber der “Financial Times Deutschland”, dass voraussichtlich auch in diesem Jahr ein großes Geldvolumen in den Goldmarkt stömt. Das Rekordhoch des Goldpreises aus dem Vorjahr bei 1.215,70 Dollar je Unze werde bis kommenden Sommer vermutlich auf holprige Weise erreicht. Die große Investorennachfrage mache den Goldpreis aber ebenso zunehmend verwundbar. Daher drohe ein kräftiger Rückschlag, falls die Notenbanken ihre überaus expansive Geldpolitik zur Straffung bringen.



    Im Falle der allmählichen Normalisierung der Bedingungen zur Konjunktur könne der Goldpreis substanziell an Wert verlieren.


    A: Eine allmähliche Normalisierung wird uns sicher auch weiterhin vor gegaukelt. Eine substantielle Erholung sehe ich aber nicht vor 2020. Erst da kann man über eine andere Anlagestrategie nachdenken. Sorry. Ich bin kein Pessimist, ich nutze die Möglichkeiten.


    siehe auch hier:-> http://www.mmnews.de/index.php…orse/US-Arbeitsmarkt.html

    :thumbsup: Risikohinweis: :thumbsup:
    Edelmetalle sind volatil. Deshalb kommen diese Strukturierten Produkte :hae: nur für Anleger in Frage, die das Risiko :wall: verstehen ?) und auch tragen [smilie_love] können.
    [smilie_blume] Eine laufende Überwachung (Goldbad) ist empfehlenswert. :love:

  • Trotz der schwachen Schmuckkäufe ist die weltweite Goldproduktion in 2009 um 6 Prozent auf 2.553 Tonnen gestiegen.


    A: Den Satz verstehe ich im Zusammenhang nicht. Wieso „Trotz schwacher Schmuckkäufe“?
    Die Liste der weltweit größten Goldproduzenten führt mittlerweile China (China gibt das Metall nicht an den Markt) an. Dahinter reiht sich Australien.
    Experten verweisen auf den Umstand, dass die Nachfrage nach Schmuckgold wegen der hohen Preisniveaus bereits seit längerem im Nachlassen begriffen ist.

    Ich finde solche sinnverschwurbelnden Formulierungen immer wieder auch in anderen Zusammenhängen......




    -Trotz einer beachtlichen Zahl an PKW - Neuzulassungen erreichte das NOX ( CO2 / SO2 / Feinstaub ) - Emissionsvolumen nicht nur den Vorjahreswert, sondern überstieg ihn ,,,, :hae:


    -Die schwachen Taliban - Aktivitäten im Raum Kunduz bekäftigen unseren Entschluss, die Zahl der stationierten friedenssichernden Kräfte zu verstärken ...... :!:


    Die PR - Abteilungen aller möglichen Unternehmen und Behörden haben eben oftmals nicht die nötige sprachliche Reife , um unangenehme Fakten aus der Sicht zu rücken.
    Da passieren eben diese sprachlichen " Glanzleistungen..... 8)



    Nicht irre machen lassen ! Selber Denken !

    Ich habe sehr viel Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben . Den Rest habe ich einfach verpraßt . ( G. Best )

    Einmal editiert, zuletzt von Kaiserwetter ()

    • Offizieller Beitrag

    Ein schöner Artikel von Stewart Thomson, der die ambivalente Rolle der Bankster, hier die Citibank, seziert.
    Während die CABAL unentwegt (Insbes in Amerika!) das Gold heruntermanipuliert, akkumuliert sie selbst unentwegt in den herbeigeredeten Dips.


    Der Goldanleger sollte sich --- und die Hartgesottenen unter uns tun das auch nicht :] --- davon ablenken lassen, daß wir in einer Hausse befinden, tja nun mit Wellenbewegungen.
    Hier macht er sich etwas lustig über die "Goldbärentrottel", die zu sehr auf Markttechniken negativ reagieren... =)


    Interessante Schätzungen der CB:
    --- Euro auf 1,80 !!!
    --- Gold 2000 - 6000 $
    --- US Aktien - 40 % in 2013....


    "........ In an uptrend in a major bull run, what happens to technical traders is they lose sight of the fact that the definition of an uptrend is a series of higher lows and higher highs.....


    "...The banksters are pounding the "buy gold now" gong to their institutions now, as the new year is underway. I mentioned a few weeks ago about Morgan Stanley calling "sovereign default risk" and "inflation" two key themes for 2010. With money printing the solution to the default risk problem. Translation: Higher Gold Prices. Citibank is even more clear. Their top technical analysts have a $2100 minimum target for gold, and a $6000 max target (which is mine as well). They state the US Paper Buck could face a further 25%-30% meltorama before its horrific bear market comes to an end.....


    Citibank's top technicians envision a situation where the US stock markets slop around in 2010, but end the year 2013 (hello, earth to Joe Public Idiot Investor, are [you?] listening? ) around 40% (! ) lower than where they are now! They see the euro at 1.80 and gold between $2000 and $6000. When Citibank talks, thousands of institutional money managers listen. When the gold-bashing Penguin talks, well, let's see who listens besides Joe Public Investor. We all know what he'll do after reading the Penguin's gold scare story: Race straight to the garbage can and throw all his gold in there. Inside the garbage the banksters wait with open arms. I'm in there too with my arms open. Are you?..."


    http://www.321gold.com/editori…n_s/thomson_s_011210.html


    Grüsse
    Edel

  • Interessante Schätzungen der CB:
    --- Euro auf 1,80 !!!
    --- Gold 2000 - 6000 $
    --- US Aktien - 40 % in 2013....


    Das halte ich zwar im aktuellen Umfeld für eine gewagte, aber sehr interessante Ansage. Die Einflüsse sind mengenmäßig natürlich schwer abzuschätzen, aber für steigende Aktiennotierungen von US-Firmen wird Wachstum benötigt werden. Aber woher soll das bei einem überschuldeten Verbraucher und einem Staat, der an der Grenze der Budgetbelastbarkeit agiert?
    Innovation. Gut. Aber welche? Mit einer Fata Morgana wie der Klimasache kann man zwar einen internationalen Ablaßhandel und prächtigen Reibach für die Händler generieren, aber bahnbrechende Innovationen müssen immer der breiten Masse einen Mehrwert bringen. Beim erreichten Verschuldungsgrad müßte die Innovation also mindestens die Größe der IT-Revolution haben, oder mit der µ-Prozessor-Revolution vergleichbar sein.
    Das einzige, das es da auf technischem Gebiet theoretisch geben könnte, wäre der Aufbau einer vollständigen Wasserstoffversorgungskette samt Ablöse der Verbrennungskraftmotoren. Damit könnte wohl noch einmal das Wachstum erreicht werden, um das Finanzsystem zu stabilisieren. Davon ist aber die Technik noch viele Jahre entfernt.


    Somit haben wir also als REALES Szenario, ein Geldsystem kurz nach dem Gipfel der exponentiell verlaufenden Verschuldungskurve, und keinerlei Innovation in Aussicht, welche es ermöglichen würde, zu den alten Verschuldungswachstumsraten zurückzukehren.


    Aufgrund des Abreißens des Verschuldungsprozesses 2008 sind die Staaten eingesprungen. Diese haben die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Ein Weitermachen der Staaten als Verschuldungsmotor wird unzweifelhaft in massiven Vertrauensverlust der Währungen münden.


    Wenn sich diese Erkenntnis durchzusetzen beginnt und wenn sie auf sehr verhaltene Wachstumsaussichten der Realwirtschaft und wenig steigende Gewinne, wo wird das Geld hingehen? Es wird sich aus dem Wirtschaftskreislauf zurückziehen. Somit wäre das Szenario stagnierender bis fallender Aktienkurse erfüllt.


    Der Unterschied zu 2008? Die Staaten haben keinen Verschuldungspolster mehr. Die vermeintliche Sicherheit von Staatsanleihen existiert zu diesem Zeitpunkt nicht mehr!


    Bleiben zwei Szenarien: Die Notenbanken kaufen die Staatsanleihen selbst mit frisch gedrucktem Geld. Weiterer massiver Vertrauensverlust in die Währungen wäre die Folge, ohne daß die Wirtschaft aber positive Aussichten aufweisen kann. Auch hier: Edelmetalle hoch, Aktien seitwärts, Verhältnis Geldmenge zu Gütermenge stark wachsend.


    Szenario zwei: Die Notenbanken machen die Geldschleusen zu. Folge: starke Zinsanstiege, die für Bedienung der Staatsschulden extrem belastend sind. Die Innovationsmotoren der Wirtschaft, KMUs, bekommen nach einer Phase der relativ erschwerten Kreditaufnahme, schon noch Kredite, aber zu Zinsen, die die wenigsten sich, aufgrund der Wachstumsproblematik werden leisten können.


    Also beide Szenarien zeigen, daß die Prognose der Citibankster keineswegs so weit hergeholt ist, wie es im Moment, nach Monaten der erträumten Hoffnung auf Erholung und steigenden Aktienkursen, erscheinen mag.

    • Offizieller Beitrag

    :] Sein bemerkenswerter Artikel liest sich wie ein Vermächtnis für Goldfans, hier bei Jim Sinclair....


    Der Senior der Goldszene hat kein Verständnis für Roubini, den er früher verehrte. Daß der "renommierte" Roubini völlig falsch liegt mit seiner "Goldblase" -- aus welhcen Gründen auch immer-- haben wir hier lange diskutiert.



    "January 12, 2010 – I’ve been a fan of Noriel Roubini’s, (my daughter’s been to his parties) one of the very few economists who foresaw and predicted the housing collapse. That great call made Roubini famous. But I was surprised and dismayed to note Roubini’s recent warning about what he termed the "gold bubble." Roubini is the son of an Iranian-Jewish family, and if that didn’t provide him with respec t for gold I don’t know what would. Actually I was shocked that the brilliant Roubini didn’t understand gold, all of which leads to today’s site.


    At any rate, I feel the urge to talk about the fundamentals of gold. Eighty-five percent of all the gold ever mined in world history is here on the surface of the earth today — it’s in your tooth crown, it’s in your sweetie’s ring, it’s on the ceiling of your church, it’s in those heavy bars buried deep in the vaults of the New York Fed, it’s in the case of your Rolex watch. In general, gold is not "used up," it’s simply accumulated.


    Gold is mentioned repeatedly in the Bible. Gold appears to be etched into the DNA of man. Gold has been lusted after and treasured since the dawn of civilization. The search for gold opened up America’s West. The quest for gold sent the merciless Spanish explorers into the Americas. Gold has been an item of wealth through the dark ages, through two world wars, through the Holocaust, through the Crusades, through Biblical times. As far as I can discover, there has never been a time when man has not lusted for the beautiful yellow metal that never tarnishes.


    Gold is the standard around which all other prices revolve. The price of gold does not change. Gold is the eternal, immutable standard. Gold is priced by the minute worldwide in dollars. If the dollar price of gold rises (as now), the dollar is, in effect, being devalued. All other currencies are compared with the dollar. Thus, if the price of gold rises, that rise effects all other currencies, and thus all currencies move around the dollar, and the dollar in turn fluctuates around gold.


    The Founding fathers had intimate experience with fiat paper currency, and the Constitution of the United States states that only gold and silver are to be considered money. Further, the Constitution warns specifically against paper money. Prior to 1931 you could take your dollars to a national bank and exchange those dollars for gold. Since the dollar was backed by gold, the discipline of gold limited the number of dollars that could be issued by the United States. Not enough gold, stop printing dollars...."


    http://jsmineset.com/2010/01/13/in-the-news-today-429/


    Grüsse
    Edel

  • Korrektur und kein Ende in Sicht, oder wie?
    Der Chart ... besonders den in den letzten Tagen, sieht gar nicht gut aus! :hae:
    Hätte dieser sich nicht bei 1130/1135 $/Oz. fangen müssen und wo ist jetzt die nächste Unterstützung?


    Anstatt das China Gold kauft, hält China lieber 2.400.000.000.000,00 Dollar. Wie "krank" ist das denn?
    Wie soll das weiter gehen? Trillionen, Trilliarden, Quadrillionen, ... von Dollars ... :wall:


    Gruss


    bettel

    Important information of the German "Propaganda Ministry":


    - Gold ist ein barbarisches Relikt und man kann es nicht essen!
    - Gold bringt keine Rendite und auch keine Zinsen!
    - Gold kann fallen und außerdem ist Gold böse!
    - Gold kann verboten werden, um das Volk zu schützen!


    - Mehr als 1000 Gründe die für Geld sprechen: "Hier ist Ihr Geld sicher (FBL)!" :D

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