Alles anzeigenDie Krisendauer von 2 Jahren sind eher ein Bauchgefühl.
Ich denke, dass es mit unserer zivilisierten Lebensform entweder ganz zu Ende geht und wir bald wieder in Höhlen leben, oder aber es gibt einen sehr schmerzhaften kurzen "Cut" (z.B. Währungsreform), nach dem sich das System relativ schnell wieder fängt. Wir haben den Vorteil gegenüber 1929, dass wir aus einer Zeit des Überflusses kommen und entsprechende Reserven haben; zudem sind bestimmte, seitdem gemachte Erfindungen nicht mehr neu zu erforschen (Energiegewinnung, Kommunikation wie Internet und Handy, schnelle Transportsysteme, verbesserte u.a. schnellere Produktionswege von Waren wie Lebensmitteln etc.) und können rasch wieder genutzt werden.
Kurz um, ich glaube einfach, dass wir als Wirtschaftssystem wieder schneller auf die Beine kommen können.
Die 4 Silberunzen pro Person kalkuliere ich so:
aktueller Wert: ca. 55 € bei einem Verhältnis Gold/Silber von ca. 70. Bei einem Crash gewinnt Silber im Alltag an Bedeutung und das Verhältnis bewegt sich auf ca. 50. Da der Goldpreis pro Unze dann bei mind. 2.000 € liegen wird, sind die 4 Silber-Unzen 160 € wert. Mit der momentanen Kaufkraft von 160 € / Woche / Person kommt man einigermaßen gut über die Runden. Und wenn ich weniger Silber pro Woche benötige, umso besser ... lieber etwas großzügiger kalkuliert!
Aber: Es bleibt natürlich meine individuelle Vermutung! Jede Krise hat ihre eigene Geschichte, ihren eigenen Verlauf. So wie es nach dem 2. WK war, wird es nicht wieder sein müssen. Ich glaube z.B. nicht, dass Zigaretten in der nächsten Krise der große Tauschwert sein werden... was aber stattdessen???
danke für die erläuterung. sicher keine völlig falschen überlegungen. nur sollte man folgende punkte bedenken:
- die warenversorgung wird komplett umgekrempelt, d.h. es kann gewaltige veränderungen bei den preisen geben (ich persönlich erwarte das sogar), so könnten lebensmittel deutlich zulegen, während mieten z.b. sicher relativ günstiger werden könnten.
- es bringt eigentlich gar nichts, in euro zu rechnen. ich hielte es für sinnvoller die erwarteten warenmengen den dann vorhandenen zahlungsmitteln gegenüberzustellen. ist natürlich mal eben als kleine excel-rechenarbeit nicht zu bewältigen sondern ein komplexes gebäude. ich bin mir aber nicht sicher ob die berechnung in euro eine wesentliche aussagekraft hat.
- wenn wirklich alles zusammenbräche (und nur dafür benötigt man silberunzen) würde auch der staat erheblich eingreifen. d.h. einerseits, dass möglicherweise eine grundversorgung an lebensmitteln staatlich zur verfügung gestellt würde andererseits würden dadurch die verbleibenden "freien" ressourcen wohl ungleich teurer. wenn du in einem solchen szenario ein schnitzel extra vom bauern kaufen willst, wirds wohl richtig teuer.
edit: sorry, ist wohl hier etwas off topic. daher mein letztes posting zu diesem thema an dieser stelle.