GOLD : Märkte und Informationen

  • Zumindest diese Aussage ist bereits grotesk, denn nach mehrern Quellen aus früherer Zeit, ua. Dr.Bruno Bandulet /G&M beträgt das Zentralbankgold, in Frankfurt gelagert, etwa 80 t = 2,4 % von rd. 3 400 t = großer Teil !!!!
    Auch hier bin ich fest überzeugt, daß in politisch gewollter Loyalität für die breite Bevölkerung Nebelkerzen geworfen werden .


    Nebelkerze muß garnicht mal sein. Wenn man davon ausgeht, dass es das in den USA angeblich gelagerte Gold garnicht mehr gibt bzw. dieses verliehen ist, könnten die 80 t sogar der größte, wenn nicht gar der komplette Teil sein.

  • Tja, wieder mal die Saisonalität, die uns bislang nicht begückt hat


    Während die meisten Metalle u. A. auch Silber/Platin und vor Allem Kupfer die folgenden Monate aus saisonaler Sicht mit Gegenwind rechnen müssen, sieht der saisonale Goldchart eigentlich ganz gut aus. Zumindest wenn man den Daten von Dimitri vertraut. :thumbsup:



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/goldsaisonesdoj.jpg]

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

    • Offizieller Beitrag

    Während die meisten Metalle u. A. auch Silber/Platin und vor Allem Kupfer die folgenden Monate aus saisonaler Sicht mit Gegenwind rechnen müssen, sieht der saisonale Goldchart eigentlich ganz gut aus. Zumindest wenn man den Daten von Dimitri vertraut. :thumbsup:
    (....)


    Danke, woernie.


    Nichts dagegen, hatte zuvor auch auf öftere Abweichungen von der "Standard" Saisonalität -- sh. Anhang-- hingedeutet. :)

    .... Aber wie schon zuvor gezeigt, gibt es auch öfter Abweichungen, auf die wir durchaus dieses mal setzen sollten.


    Grüsse

  • ... heute tut sich wieder einmal ein bissi was !


    Gibts einen besonderen Grund ?


    tex


    Nicht wirklich. Die FED wird heute wohl mal wieder verkünden, dass sie die Zinsen noch eine Ewigkeit ultraniedrig wird halten müssen. Diese Erwartung treibt irgedwie den Euro und in dessen Schlepptau auch den POG, obwohl das alle schon lange wissen, dass das so ist. Aber an den Tagen, wo es dann irgendwann verkündet wird, bewegt es dann plötzlich die auch so rationalen Märkte doch. Und wenns dann verkündet ist, ist es wie mit den kleinen Kindern zu Weihnachten: Wenn man das Geschenk, auf das man sich so gefreut hat, dann hat, merkt man, dass es garnicht mehr so spannend ist es zu haben. Würde mich also nicht wundern, wenn zu Comex-Schluss der Kurs wieder runtergegangen ist......

    • Offizieller Beitrag

    .... und zwar das einzig wahre Geld, unser altes Credo im Forum.


    Wer daran zweifelt, dieser Artikel mit eindrucksvollen Grafiken !


    "...Gold is money


    Gold is money because it cannot be created out of thin air by government decree. Unlike bonds, gold does not represent someone else’s liability and, unlike stocks, gold does not rely on someone else’s promise of performance. Gold is money because, unlike currencies, impatient monetary policymakers cannot change its value. The rising gold prices we have experienced for the last eight years do not signal a bull market in precious metals, but rather a vote of decreasing confidence in the future value of paper currencies...."


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1268756265.php


    Grüsse

  • Nochmal zum nachlesen:


    Gold 2010: Hinter den Kulissen – Teil 3


    Zitat:


    Für GATA sind dies eindeutige Manipulationsbelege. Die nächste Frage ist dann, welche Dimensionen diese Manipulationen einnehmen. Diese Frage ist aufgrund der wenig transparenten Bilanzierungsmethoden der Zentralbanken für Gold nicht ganz einfach und eindeutig zu beantworten. Die Analysten von Cheuvreux haben die Recherchen verschiedener Experten, die sich intensiv mit der Manipulationsthematik auseinander gesetzt haben – wie Frank Veneroso, James Turk, Reginald Howe – sowie das Datenmaterial der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ) ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass es sich um eine Größenordnung von mindestens10.000 bis möglicherweise 15.000 Tonnen Gold handelt, das in den Büchern der Zentralbanken steht, aber nicht mehr in ihren Tresoren liegt.


    Das ist ein gutes Drittel bis fast die Hälfte der gesamten Zentralbankbestände weltweit. Wenn diese Nachricht ihre Runde in Anlegerkreisen macht, gibt es für den Goldkurs keine Fesseln mehr, denn damit wäre das verbliebene Gold nicht nur ein Drittel oder die Hälfte mehr wert, als bei der augenblicklich angenommenen Menge. Bereits eine Verknappung von 10 Prozent könnte ausreichen, den Preis eines Rohstoffes oder einer Ware zu verdoppeln. Ein Minderbestand von einem Drittel bis gar der Hälfte des Volumens kann ungeahnte Preisbewegungen auslösen. Bei dem momentan zu beobachtenden weltweiten Liquiditätsüberschuss könnten in kürzester Zeit immense Geldbeträge bewegt werden, um das verbleibende wenige Gold aufzusaugen.


    Wir bedanken uns bei Hubert Roos für diesen aufklärenden und interessanten Beitrag in drei Teilen.

    :thumbsup: Risikohinweis: :thumbsup:
    Edelmetalle sind volatil. Deshalb kommen diese Strukturierten Produkte :hae: nur für Anleger in Frage, die das Risiko :wall: verstehen ?) und auch tragen [smilie_love] können.
    [smilie_blume] Eine laufende Überwachung (Goldbad) ist empfehlenswert. :love:

  • Warum wohl liegt die letzte echte Inspektion der Goldbestände der Zentralbanken....und zwar aller...weltweit....über 50 Jahre zurück.


    Für D werden immer die selben Bestände ausgewiesen, das EU -EZB Gold zauberte wohl Harry Potter herbei....und für unsere Goldeuros gingen ja auch schon mehr als 100 to drauf.


    cu DL...wo lagert den die BUBA ihre Zettel.......viel Gold kann man nicht klauen..es ist zu schwer [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

    • Offizieller Beitrag

    Nochmal zum nachlesen:


    Gold 2010: Hinter den Kulissen – Teil 3(....)


    Guter Artikel, cyberworky.


    Der springende Punkt ist die völlige Verschleierung der wahren Bestände, hier aus Teil 2:


    "...Eine genaue Klärung dessen, was die Zentralbanken im Goldmarkt anstellen, wird erschwert durch zum Teil undurchsichtige Methoden der Bilanzierung ihrer Reserven. Nach den Richtlinien des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bilanzierung der Goldreserven trifft kaum eine der Zentralbanken eine Unterscheidung zwischen dem Gold, das tatsächlich physisch in den Tresoren liegt und dem Gold, das ausgeliehen ist.


    In ihren Jahresberichten behandeln die meisten Zentralbanken ihre Goldpositionen zusammengefasst in einer einzigen Position als „Gold und Goldforderungen“; damit werden Forderungen gegenüber Bullionbanken genau so behandelt wie Gold, das greifbar in physischer Form vorliegt. Erstmals aufgedeckt wurde diese zweifelhafte Methodik von der 1999 gegründeten gemeinnützigen Organisation GATA, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Machenschaften um eine Goldpreisdrückung offen zu legen...."


    Daß das Zentralbankgold großteils verliehen, aber auch schlichtweg nicht mehr existent sein dürfte, haben wir wiederholt, auch im Zusammenhang mit dem "Gold der Deutschen" in den letzten Tagen, diskutiert.


    Was etwas erstaunt, daß nicht irgendwo undichte Stellen die Wahrheit offenlegen, wie es bei div. Personalskandälchen oft der Fall ist....
    .

  • Warscheinlich ist es wie der Fluch der Pyramiden.Wer reingeht den erwischt es mysteriös.Seitdem traut sich keiner mehr in die mit einem Fluch belegten Goldlager.Ausser die Pharaonen selbst. ;(

    Schlafen ist mein Hobby danach kommt Geld ausgeben

  • Ich befürchte das die Wahrheit nie ans Licht kommen wird, da in einem besonderen Moment (Weltweiter Datenchrash)


    alle Nachweise Beweise unwiederbringlich verschwinden könnten und das Spiel wieder anfängt.


    Ich habe nix gegen wenn Gold noch paar Jahre unten bleibt.Denn wer hat den schon genug??



    Ich rechne mit allem,auch mit dem das meiner jetzigen Vorstellungskraft nicht endsprechen könnte. :S

    Schlafen ist mein Hobby danach kommt Geld ausgeben

    • Offizieller Beitrag

    ... nur noch 236 t. Winzig gegenüber dem Höchststand von 3 064 t in 2000. Hier die Übersicht:


    "...The latest Global Hedge Book survey from Société Générale, (compiled by GFMS Ltd, using the Brady TrinityTM trading and risk management software) shows that at the end of 2009 the global delta-adjusted hedge book stood at just 236 tonnes, a far cry from the 3,064 tonnes when it was at its peak in 2000. De-hedging in the fourth quarter was 125 tonnes, making up more than half the year's total of 246 tonnes. This means that net mine supply in 2009 was reduced by 9% last year, to 2,317 tonnes against production of 2,553 tonnes (GMFS figures)...."


    http://www.mineweb.com/mineweb…id=101003&sn=Detail&pid=1
    .

  • Adam Hamilton ist schon ein guter....Der neueste Artikelvon Ihm ist finde ich sehr stark. Die kombinierte Betrachtung von Dollar-Gold und Euro-Gold ist sehr gelungen. Außerdem schätze ich es, wenn Leute über viele Jahre hinweg richtig liegen.....Wenn ich 2004 schon über den Artikel damals gestolpert wäre mit der Erklärung der ersten Phase des Anstiegs im Wesentlichen durch Entwertung der vorherrschenden Währung und contrarian Investors, es hätte mich damals bei knapp 350€ die Unze vermutlich überzeugt......Na ja, glücklicherweise war ich wenigstens bei Übertritt der 1000$ die Unze dann überzeugt, dass auch in Euro noch einiges passieren wird.....

    • Offizieller Beitrag

    Adam Hamilton ist schon ein guter....Der neueste Artikelvon Ihm ist finde ich sehr stark. (....).


    Yep, lese ihn, und seinen Kollegen Wright, seit vieeelen Jahren stets. Erstaunlich seine Einschätzung des Dollar, er ist ja nicht der erste, der ihn kollabieren sieht:


    "....Es ist für amerikanische Investoren sehr wichtig, die vom Dollar unabhängige Sichtweise auf Gold zu bedenken. Unsere kriminellen Politiker in Washington machen Überstunden, um den US-Dollar zu zerstören. Sie geben Geld aus und vervielfachen die Verschuldung, als ob es kein Morgen gäbe. Damit lassen sie keinen anderen Ausweg, als die endlose Fiat-Geld-Inflation. Die Druckpressen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche laufen zu lassen, um mehr Dollars zu schaffen, während die Dollar-Nachfrage sinkt, kann nur zu einem andauernden säkularen Dollar-Bären führen. Und Bären-Märkte sind bekannt für ihre extreme Volatilität...."


    Besonders herauszuheben seine uralte Grafik aus 2004 "Gold Bull´s Three Stages", die seit Jahren einen Ehrenplatz im Archiv hat, auch gegentlich hier hereingestellt. Geradezu phänomenal die Übereinstimmung der geahnten Goldpreisentwicklung gegenüber dem tatsächlichen Verlauf.


    Grüsse


  • Besonders herauszuheben seine uralte Grafik aus 2004 "Gold Bull´s Three Stages", die seit Jahren einen Ehrenplatz im Archiv hat, auch gegentlich hier hereingestellt. Geradezu phänomenal die Übereinstimmung der geahnten Goldpreisentwicklung gegenüber dem tatsächlichen Verlauf.

    Dieser Grafik nach sollten wir uns am Anfang von "Stage three" 1979 = 2010 befinden?
    Demnach hätten wir noch ein Jahr bis zum Goldhigh?


    @Edel
    gibts dazu auch eine aktuelle Version von Adam Hamilton?

  • Dieser Grafik nach sollten wir uns am Anfang von "Stage three" 1979 = 2010 befinden?
    Demnach hätten wir noch ein Jahr bis zum Goldhigh?


    @Edel
    gibts dazu auch eine aktuelle Version von Adam Hamilton?


    Aus Hamiltons Sicht sind wir momentan jedenfalls noch in Phase 2, mag natürlich sein, dass Phase 3 noch dieses Jahr kommt......Und die 2004er Vorhersage braucht er nicht zu aktualisieren, es ist (bisher) so eingetroffen und gut is. Was ich nach wie vor am bemerkenswertesten finde, ist eben die korrekte Einschätzung zum Verhältnis Dollar-Gold und Euro-Gold. Die damals vorherrschende Meinung, der Dollar-POG steigt nur wegen Entwertung des Dollars und wenn da der Boden erreicht ist, ist auch das Top des Dollar-POG erreicht, war eben falsch. Da hat er den Aufbau des säkularen Goldbullen im Verhältnis zu den Währungen eben richtig erkannt und das dürfte 2004 ziemlich einmalig gewesen sein. Hut ab.....! *massa-smiley*

    2 Mal editiert, zuletzt von Xray1 ()

    • Offizieller Beitrag

    Dieser Grafik nach sollten wir uns am Anfang von "Stage three" 1979 = 2010 befinden?
    Demnach hätten wir noch ein Jahr bis zum Goldhigh?


    @Edel
    gibts dazu auch eine aktuelle Version von Adam Hamilton?


    M.E.nicht. Wie Xray auch bereits sagte, wozu auch? Und ob es nun Stufe 2 oder 3 ist, darüber gibt es keine einheitliche Auffassung, wir dürften aber irgendwo im Übergang sein. Es sollte auch nicht SO absolut gesehen werden. Der gute Sinclair, "Mr.Gold", hat sich zB. mit Prognosen öfter im Zeitrahmen vertan, also Goldtop kann auch später eintreten.(Pessimisten denken, es sei bald so weit.. ;) )


    @Xray
    Hamilton ist natürlich brillant, ohne wenn und aber. Daß Gold sich eines Tages vom $ löst, haben auch andere prognostiziert, selbst bei uns hier im Forum. Die Relation Gold : USD ist weniger fest, als allgemein gedacht und verbreitet wird.


    Grüsse

  • hätte mich damals bei knapp 350€ die Unze vermutlich überzeugt.......

    Xray, Du musst allerdings auch bedenken, wo 2001 der EURO stand (0,87).


    Mit Aktien ist man in dem Zeitraum 2001 - 2007 ebenfalls gut gefahren und unter Berücksichtigung des Wechselkurses USD-EUR ist das "Jacke wie Hose" womit man sein Geld verdient hat.


    lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

    Einmal editiert, zuletzt von meggy ()

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