GOLD : Märkte und Informationen

  • Die üblichen Verdächtigen.


    Im Bild der Dezember 2010 Futur ab 15:00 Uhr.



    Die Umsätze aktuell bei über 30.000 Kontrakten. Tagesvolumen der letzten Tage um die 100.000 in allen Terminen. Der Dez. ist derzeit der aktivst gehandelte. Die anderen Monate fallen im Moment eher nicht auf.

    :thumbsup: Risikohinweis: :thumbsup:
    Edelmetalle sind volatil. Deshalb kommen diese Strukturierten Produkte :hae: nur für Anleger in Frage, die das Risiko :wall: verstehen ?) und auch tragen [smilie_love] können.
    [smilie_blume] Eine laufende Überwachung (Goldbad) ist empfehlenswert. :love:

    Einmal editiert, zuletzt von cyberworky ()

    • Offizieller Beitrag


    Früher hieß es,"Wenn ein Schweizer Bänkster aus dem Fenster springt, spring hinterher: Dann gibt es was zu verdienen." :]


    Das war einmal. Seither haben sie zu viel gefehlt....


    Lies lieber den Egon von Greyerz, haben wir hier öfter hier zitiert, auratico und ich.


    Zur Frage: Weiß niemand genau, die Deflationisten warten seit Jahren auf 500 oder so.


    Rückschläge sind immer drin, aber ich denke nicht mehr so wie 2008, selbst 1000 $ werden wir kaum mehr erreichen.
    Irgendwo bei 1140 setzten stets starke Käufe ein, denke sogar von China.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Meint Stewart Thomson, kann man mE nachvollziehen. Ist was für die Chartisten. ;)


    „...The weekly chart has a huge H&S bull continuation LOOK (not really a chart pattern, but it's what I term "head and shouldering action") and there's a smaller consolidation taking place now, which itself is large by most traders' standards. ...“


    http://www.321gold.com/editori…n_s/thomson_s_081710.html


    Grüsse
    [Blockierte Grafik: http://www.gracelandupdates.co…ulaugsep10/fxiaug17w1.png]

    • Offizieller Beitrag

    Dundee Securities spricht zwar von "Bubble", aber so weit sind wir noch nicht --meine ich.


    Sehenswerte Charts, Dundee sieht auch mit Empfehlung einiger Goldaktien, mE konservative Auswahl...


    http://research.dundeesecuriti…earch/Incubator081810.pdf


    Grüsse

  • Bullion As An Alternative to 'Shorting', Part I


    In a recent commentary, I characterized gold and silver bullion as a “superior” asset-class, versus virtually any other investment options. In this series of commentaries, I’m going to focus upon the versatility of bullion as an investment.


    Experienced precious metals investors are familiar with the many “drivers” which have been identified for the precious metals market. However, this is simply another way of saying that bullion is a good proxy for many of the dynamics in markets (and the overall economy) today.


    This is a concept which is especially useful with respect to investing in a “short” position (i.e. betting that a particular investment will go down rather than up). “Shorting” a market is inevitably a much more high-risk investment than going “long”.


    To begin with, there is the potential for infinite losses. Bet “long”, and you can never lose more than 100% of your investment (assuming we avoid the insanity of “margin” in our accounts). Bet “short” however, and there is no limit to potential losses, since there is no (theoretical) limit on how high any particular investment could rise (except for bonds). Add to that the further risk of being forced-out of your short-position, and we can see that this is a particularly precarious form of investing, best left to trading experts.


    What makes this a frustrating reality is that investors who are strongly bullish on precious metals inevitably believe that there are many other asset-classes which are going to plunge in value – due to many of the same dynamics which will cause bullion to rise. Since many of those doomed asset-classes are U.S. investments, I will focus this discussion on some of those asset-classes...


    Full commentary: http://www.bullionbullscanada.…old-commentary&Itemid=131

    • Offizieller Beitrag

    Sehenswerte Charts, Dundee sieht auch mit Empfehlung einiger Goldaktien, mE konservative Auswahl...


    http://research.dundeesecuriti…earch/Incubator081810.pdf


    Dieser Chart ist herausgehoben.


    Grüsse


  • €-POG geht gerade ab wie Granate, aber nur wegen des Eurokurses im Sturzflug... Welche "good news" für den Greenback stecken dahinter? :hae:

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    Einmal editiert, zuletzt von Mithras ()

  • Schau mal Mithras, hier sind hundert Meldungen die einen massiven POG rechtfertigen.


    Von goldreporter.de - China: Steigende Inflationsraten treiben Anleger ins Gold (link inside)


    Mensch ... wenn das so weiter geht, werde ich noch zu einem Eichelburg-Bug (zu deutsch Eichelburg-Bazillus :hae: [smilie_happy] )


    Gruss


    bettel

    Important information of the German "Propaganda Ministry":


    - Gold ist ein barbarisches Relikt und man kann es nicht essen!
    - Gold bringt keine Rendite und auch keine Zinsen!
    - Gold kann fallen und außerdem ist Gold böse!
    - Gold kann verboten werden, um das Volk zu schützen!


    - Mehr als 1000 Gründe die für Geld sprechen: "Hier ist Ihr Geld sicher (FBL)!" :D

  • Huhu, Bettel, das Gelbmetall wird aber in FED-Einheiten (aka $) WIRKLICH gehandelt, nicht etwa in €... ;) Und da ist der Preis seit Tagen verdammt stabil. "Schwankungen" im POG betreffen nur den in "unseren" Euros. Warum fällt der Euro zum Dollar derzeit so? Nur Bad News für den €? Wenn ja: welche? (Denn gäbe es Good News für den $, würde ja der $-POG sinken - tut er aber nicht; ich nehme also meine Aussage von vorhin insoweit zurück.)

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
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  • Hallo Mithras, ja ... oder besser nein :hae: , denn ...


    Aus dem Handelsblatt (heute) : Mit dem Aufschwung kehrt die Inflation zurück (link insite)

    Zitat

    Mit dem Aufschwung kehrt die Inflation zurück


    Die Teuerung in der Euro-Zone und in Deutschland nimmt Fahrt auf. Das liegt an den Lebensmittel- und Rohstoffpreisen. Bald könnten die Löhne dazukommen. Schon jetzt werden erste Forderungen nach höheren Tarifabschlüssen laut.
    (...)

    Ja ja, die Inflation erfährt langsam einen Aufschwung ... wenigstens schwingt etwas im Lande, "a new wave" sozusagen ... ;(


    Konnte ja keiner ahnen, außer ein paar "EM-Bug-Deppen" eben ... :D


    Gruss


    bettel

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  • Bettel, könntest recht haben. Für mich ollen Goldbug ist das natürlich nix Neues - deshalb war's mir ollen Um-die-Ecke-Denker einfach zu banal, als es ernsthaft in Betracht zu ziehen... ;(

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
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  • da ist der, der heute bei 930,-- einmal aussteigt sicher klüger, das steht einmal fest !!

    Noch klüger war der, der nicht auf dich gehört hat. Er hat sich nämlch Verluste und dir Ärger erspart.
    Hat auf dich denn schon einmal jemand gehört?

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

  • Die FTD macht heute auf Deflation und führt die hohen Kurse (niedrige Renditen) an Anleihemarkt ins Feld.


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…eath-valley/50158555.html

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73

  • Die FTD macht heute auf Deflation und führt die hohen Kurse (niedrige Renditen) an Anleihemarkt ins Feld.


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…eath-valley/50158555.html


    Im Prinzip sind Staaten, die das nicht nutzen und keine weiteren Schulden machen, echt die blöden. Für solche Renditetiefs scheints ja nicht mal QE zu brauchen, die Leute sind so doof und geben Ihr Geld freiwillig da rein. Wenn man schaut, was man die letzten Jahre mit Bonds hätte verdienen können, da tränen einem die Augen.....


    Zum POG: Heute hat ja mal jemand nen Tick früher auf den Knopf gedrückt als sonst. Trotzdem immer wieder lustig, wie der POG mit normalem gezuckle wie beim "weißen Rauschen" hin und her wandert, und plötzlich wirds ne grade Linie nach unten. Niemand, der irgendwas verkaufen will, handelt so, dass der Kurs möglichst schnell abstürzt, na ja, fast niemand, wie wir wissen..... 8)

  • Die FTD macht heute auf Deflation und führt die hohen Kurse (niedrige Renditen) an Anleihemarkt ins Feld.


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…eath-valley/50158555.html


    aber das hier, besonders der Ausschnitt:


    Zitat

    Ihr Vorwurf: Der Anleihemarkt geht von einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession aus. Eingepreist sei zudem eine Deflation. Beides sei derzeit aber noch weit entfernt.
    Jeremy Siegel, Professor für Finanzwirtschaft an der Wharton School, und Jeremy Schwartz, Leiter Research bei Wisdomtree, vergleichen die aktuelle Entwicklung auf dem Anleihemarkt mit der New-Economy-Blase. Sie verweisen auf die gewaltigen Zuflüsse in Anleihefonds. Laut dem Investment Company Institute flossen in den Vereinigten Staaten von Januar 2008 bis 2010 rund 559 Mrd. Dollar in den Sektor. Über den selben Zeitraum verzeichneten Aktienfonds Abflüsse von 232 Mrd. Dollar.


    Produktivität und nicht Konsum entscheidend


    Die Wette auf einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession sei riskant, schreiben Siegel und Schwartz in einem Beitrag für das "Wall Street Journal". Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung sei nicht der private Konsum, sondern das Produktivitätswachstum. In den ersten beiden Quartalen lag es in den USA bei mehr als sechs Prozent. Das sei der höchste Wert seit den 60er-Jahren. Die Aussichten für die Vereinigten Staaten seien besser als gedacht.



    Egal ob nun Deflation oder Inflation, das was hier über die wirtschaftlichen Hintergründe verblasen wird, ist .. ja was ist das :hae: . Naja, dass Produktivität wichtig ist, da würde ich noch zustimmen - aber sonst [smilie_happy]. Dabei ist die Wette auf Anleihen wirklich riskant, aber das kommt mir vor, als ob S&S noch nie was vomn Kategorienfehler gehört haben - aber so geht es ja vielen ;( .

    Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung änderen kann. (Francis Picabia)

  • Hinzu kommt, das Staatsanleihen nach wie vor als sicherer Hafen gelten. Und solange Staatsbankrotte administrativ nicht zugelassen werden und die Zentralbanken zur Not die Käufer sind, ist das auch gar nicht so falsch.
    .

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73

    Einmal editiert, zuletzt von Kellermeister ()

  • Ihr Vorwurf: Der Anleihemarkt geht von einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession aus. Eingepreist sei zudem eine Deflation. Beides sei derzeit aber noch weit entfernt.
    Jeremy Siegel, Professor für Finanzwirtschaft an der Wharton School, und Jeremy Schwartz, Leiter Research bei Wisdomtree, vergleichen die aktuelle Entwicklung auf dem Anleihemarkt mit der New-Economy-Blase. Sie verweisen auf die gewaltigen Zuflüsse in Anleihefonds. Laut dem Investment Company Institute flossen in den Vereinigten Staaten von Januar 2008 bis 2010 rund 559 Mrd. Dollar in den Sektor. Über den selben Zeitraum verzeichneten Aktienfonds Abflüsse von 232 Mrd. Dollar.


    Produktivität und nicht Konsum entscheidend


    Die Wette auf einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession sei riskant, schreiben Siegel und Schwartz in einem Beitrag für das "Wall Street Journal". Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung sei nicht der private Konsum, sondern das Produktivitätswachstum. In den ersten beiden Quartalen lag es in den USA bei mehr als sechs Prozent. Das sei der höchste Wert seit den 60er-Jahren. Die Aussichten für die Vereinigten Staaten seien besser als gedacht.



    There are several economic myths which investors must reject. In addition, no economic “statistics” from the U.S. government are reliable – indeed, most are ridiculous lies. Here are some ideas for people to consider.


    1)We can have “inflation” and “deflation” at the same time. Specifically, we can have asset-prices collapsing in value, while food, raw materials, and other basic necessities soar in price.
    2)There has been no “economic growth” in the U.S., and no “recovery”. GDP numbers can be grossly exaggerated, simply by understating inflation. In the case of the U.S., it is pretending that inflation is less than 2% when it is actually around 9%. The difference between the two numbers is fake-GDP.
    3)The entire U.S. bond-market is a ridiculous fraud. Surely no one believes there are investors stupid enough to pay the highest prices in history for U.S. debt, at the time that there is the greatest supply, and the U.S. gets closer and closer to bankruptcy?



    Es gibt einige Mythen, die wirtschaftliche Investoren ablehnen müssen. Darüber hinaus sind keine wirtschaftliche "Statistik" aus der US-Regierung zuverlässig - ja, die meisten sind lächerlich liegt. Hier sind einige Ideen für die Menschen zu prüfen.


    1) Wir haben kann "Inflation" und "Deflation" zur gleichen Zeit. Insbesondere können wir Asset-Preise in einstürzenden Wert, während Lebensmittel, Rohstoffe und andere grundlegende Bedürfnisse steigen im Preis.
    2) Es hat keine "Wirtschaftswachstum" in den USA gewesen, und keine "Verwertung". BIP-Zahlen maßlos übertrieben werden kann, einfach durch Unterbewertung der Inflation. Im Falle der USA ist es vorgibt, dass die Inflation unter 2%, wenn es wirklich rund 9% liegt. Der Unterschied zwischen den beiden Zahlen ist fake-BIP.
    3) Die gesamte US-Bond-Markt ist eine lächerliche Betrug. Sicherlich niemand glaubt, gibt es Anleger dumm genug, um die höchsten Preise in der Geschichte für die US-Schulden zu bezahlen, zu der Zeit, dass es das größte Angebot, und in den USA rückt näher und näher zum Bankrott?

  • Zitat

    quote='Edel Man',


    Lies lieber den Egon von Greyerz, haben wir hier öfter hier zitiert, auratico und ich.


    Gibt´s diesmal ausnahmsweise auch einmal auf Deutsch:


    Das Ende des Wohlstands


    von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management


    20.08.2010


    Der kommende hyperinflationäre Abschwung und die wahrscheinlich damit verbundene Kredit- und Kapitalimplosion werden möglicherweise das Ende einer 200-jährigen Epoche des Wachstums in der westlichen Welt markieren. - Die Regierungen haben zwei Möglichkeiten: Die Ausgaben weiter erhöhen und Geld drucken wie die USA oder Sparpakete wie in Europa zu beschließen. Für welche Option sie sich entscheiden ist belanglos, da der Umkehrpunkt überschritten wurde. - Sehr wenige Menschen erkennen, dass der Druck von Geldscheinen eine Form des Diebstahls an dem Geld und der Arbeit der Bürger ist.


    http://www.mmnews.de/index.php…/6251-ende-des-wohlstands


    Ein CNBC-Videointerview mit von Greyerz in englischer Sprache von gestern:


    http://goldswitzerland.com/ind…wk-box-europe-aug-192010/


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

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