GOLD : Märkte und Informationen

  • Bist mal nicht so frech X( da haben die Käufer ein Rückgaberecht verlangt und nicht die Verkäufer! kleiner aber feiner Unterschied

    Genau so steht es auch im Artikel.

    Zitat

    Ein Problem sei etwa die "Rücknahmeverpflichtung", die von Verkäufern oft gefordert und auch unterschrieben wird.

    Zugegeben, man muss es vielleicht zweimal lesen, da ohne den Teil "und auch unterschrieben" der Satz zweideutig wäre, aber mit dem Unterschreiben und im Kontext des Artikels ist klar, wer die Rücknahmeverpflichtung fordert.

  • Bei King-World-News Jim Sinclair im Interview:

    Zitat

    When will we see the first $100 move in a single day in gold?


    “Before this year is out. That is one of the things which I’ve predicated my $1,650 by January of 2011 call on, and we are about to find out.


    Look at Harry (Schultz) dean of the whole bunch, he believes that when confidence falls, it falls instantaneously. It may be ebbing and flowing, ebbing and flowing, and than all of the sudden wham, it’s gone! And that will be both the dollar market and the gold market, and it will be in synch.”

    und weiter, wenn es um den Euro geht:

    Zitat

    When will the sociopaths that are attacking the euro and European specific countries turn on the US?


    “I think you’re close to that. When Bloomberg radio today talked about the US being like Greece in three years, I mean you are talking about Bloomberg here, that equates to me to three seconds. Probably means more like three weeks. You have news services that are listened to by the herd starting to talk about a default in the US currency.


    There is no for and against in their (sociopaths) consciousness. Once the euro play is over, and it’s damn close because all you’ve got left is Italy, Portugal and Spain, and clearly they will do those all at once, they have already said as much, so the play in the euro is at least 70% done. So that means you are getting close to the play in the dollar.”

    Helmut Schmidt: "Dabei ist das Wort Investmentbanker nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat [...]".

  • So geht das aber nicht direkt aus dem Artikel hervor :cursing:
    Die Art und Weise wie man eine Nachricht präsentiert, etwas weglässt oder bestimmte Teile hervorhebt
    ist Manipulation!
    Die Aussage soll sein " Gold ist gefährlich"

    Wenn überhaupt, dann wäre die Aussage "Unbedachter Goldverkauf ist gefährlich".


    Manipulativer Artikel oder voreingenommener Leser - das ist hier die Frage!

  • Hallo zusammen,


    Zitat

    da haben die Käufer ein Rückgaberecht verlangt und nicht die Verkäufer! ...

    Dieser Punkt hat mich verwirrt. Das Handelsblatt ist nicht das Schlechteste. Die rechtliche Grundlage hierzu interessiert mich.

    Zitat

    Ein Problem sei etwa die "Rücknahmeverpflichtung", die von Verkäufern oft gefordert und auch unterschrieben wird. Damit könnten Erlöse komplett zurückgefordert werden - im schlimmsten Fall sogar noch Jahre später.


    Nur in einer schlimmen Notlage würde ich versuchen mein Gold bei einem ominösen Goldaufkäufer zu verkaufen. Mir war nur nicht bewußt, daß beim privaten Verkauf meines Goldes solche Verträge unterschrieben werden sollen. Daher meine Nachfrage, ob schon einmal jemand aus dem Forum an solch einen Seelenkäufer verkauft hat. Das hat nichts mit den serösen EM Händlern zu tun!

  • @J...299...


    Danke für den Link. Das macht den Sachverhalt klar. Der Handelsblatt-Artikel ist leider völlig verworren und läßt keine genaue Zuordnung zu. Eine klare Warnung an die Verbraucher (private Verkäufer) wäre aber schon angebracht.


    mastermatze,
    danke für die Sinclair-Textpassagen. Das gibt einiges zusätzlich zum Überdenken. Vielleicht sollte man daran denken, das Restfiat (egal welche Währung) "umzuwandeln" und das gelbe aus den unallocated Depots zu entnehmen. Hört sich überhaupt nicht gut an.

    Lieber Gott, lass Hirn regnen!

  • Liebelein, die Betonung liegt auf "von Verkäufern oft gefordert" :D

    Wie gesagt rein grammatikalisch sind beide Richtungen des Forderns denkbar.


    Der Kontext macht den Satz aber völlig eindeutig:
    - Warum sollte denn der Verkäufer eine Vertragsklausel fordern, die für ihn nachteilig ist?
    - Wer legt denn üblicherweise Vertragsklauseln (AGBs) zu Unterschrift vor?

  • Also hört mal - wenn ein Kunde in einen Laden geht, und ein "falsches" Produkt als "echt" kauft, dann ist natüüüüürlich jeder Verbraucherschutzfuzzi auf Seiten des Kunden.


    Sollte sich aber nun mal ein Goldaufkäufer Falschgold andrehen lassen - ja dann sind die Verbraucherheinis wieder ganz natüüüürlich auf Seiten des Falschgold-Andrehers.


    Und wieso soll der Goldaufkäufer jetzt "ominös" sein, nur weil er sich das Recht ausbedingt, die Anscheinsprüfung könne verkehrt sein, und deshalb sich das Recht auf Rückabwicklung ausbedingt?! Und das "auf Jahre hinaus" ist ja wohl unglaubwürdiger Ober-Käse. Die Prüfung/Endverwertung in der Schmelze ist wohl eher eine Frage von wenigen Wochen.


    Und auch beim bis 500 Euro versicherten Paketversand. Wenn's wechkommt isses natürlich auch immer "Schuld" des Gewerblichen, und der soll gefälligst :boese: alleine dafür blechen und das Risiko ggf. auf beiden Postwegen einseitig auf sich nehmen.


    Findet ihr das alles fair?? Aber ich weiß schon, in diesem Vollkasko-Land sind Geschäftsleute Menschen 2. Klasse. Weil woll'n ja alle eh bloß betrügen. Und Gewerbler haben z.B. Null Schutz oder staatliche Unterstützung gegen Zechpreller aller Art. Da gibt's auch keinen Gratis-Anwalt oder sowas.


    Herzlichem Glückwunsch dem Volk der Risiko-Delegierer! :thumbsup:


    Mich ko... diese "Was-kann-da-alles-Schiefgehen"-Propaganda schon lange an.


    Besonders chronisch aus der Feder von Schreiberlingen, deren gesichertes Gehalt aus der Steckdose kommt.


    Was ich nämlich wirklich glaube!?
    Mit solcherlei Artikeln soll doch nur der Boden bereitet werden für die übelsten aller Abzocker, nämlich die Abmahnanwälte.
    Aber das trifft ja nur böse gewerbliche Untermenschen, deswegen regt sich da auch sonst niemand drüber auf.

    2 Mal editiert, zuletzt von Milly ()

  • So entwickelt sich der Goldpreis im Dezember


    Quelle: http://www.goldreporter.de/so-…is-im-dezember/gold/3622/


    Im November legte der Goldpreis erneut um 2,8 Prozent zu. Der Goldpreis in Euro stieg zuletzt auf neue Rekord-Höhen. Wie wird Gold im Dezember laufen? Unsere statistische Goldpreis-Prognose.


    Der Dezember war immer wieder ein Monat mit großen Goldpreis-Sprüngen. Über die vergangenen Jahre hinweg brachte der letzte Monat des Jahres dem Goldkurs aber zu gleichen Teilen Gewinne und Verluste ein. Eine Analyse der Kursentwicklung seit 1972 auf Basis des Londoner Fixings (A.M.) ergab folgendes Ergebnis.


    Im Zeitraum von 1972 bis 2009 ist der Goldpreis im Monat Dezember um durchschnittlich 1,52 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. In 19 der letzten 38 Jahre stieg der Goldpreis im Dezember, 19-mal fiel er gegenüber Ende November.


    Der beste Dezember in dieser Betrachtung war jener im Jahr 1979. Damals, kurz vor dem Höhepunkt der letzten großen Goldhausse, zog der Goldpreis um 25,6 Prozent gegenüber dem November desselben Jahres an. Den historisch schlechtesten Dezember verzeichneten wir 1983 mit einem Minus von 5,98 Prozent. Im vergangenen Jahr gab es mit -5,80 Prozent einen ähnlichen Monatsverlust.


    Dreimal fiel das Jahrestief auf einen Dezember (1984, 1996, 1997). Achtmal erreichte der Goldpreis im Dezember sein Jahreshoch (1974, 1979, 1987, 2002-2004 und 2009).


    Die beste Dezember-Performance seit 1972 (Top-5)
    1979: +25,60%
    1978: +15,90%
    1973: +11,97%
    2002: +7,70%
    2008: +6,33%


    Die schlechteste Dezember-Performance seit 1972 (Top-5)
    1983: -5,98%
    1984: -5,96%
    2009: -5,80%
    1980: -5,15%
    1986: -4,94%

  • Wie gesagt passt das Bild und der Bildtext nicht zu der Warnung der Verbraucherzentrale.
    Viele visuell veranlagte Leser schauen da zuerst drauf und dann auf die negative Meldung und der Schaden ist angerichtet.
    Mir kann das nicht passieren, so ein schönes Bild macht mich nur an. :D

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Bevor die Gemüter weiter hochgehen, tadele ich mich mal selber, daß ich meine Frage hierher plaziert habe. Mal selber recherchieren wäre besser gewesen. Eine gute Anwort ist die folgende Aussage:

    Zitat

    Mit der Rücknahmepflicht werde "das Risiko der Fehlbarkeit bei der Materialprüfung einseitig auf den Kunden verlagert", sagt der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte, Joachim Dünkelmann. Daher empfiehlt es sich, statt die Unterschrift auf der Rücknahmeverpflichtung zu setzen, auf eine genaue und schriftliche Materialgarantie des Ankäufers zu beharren

    Dem Handelsblatt ist hier kein aussagekräftiger Artikel gelungen :wall: .


    Ich hatte mich über viele Inserate von Goldaufkäufer gewundert, wo mit über 30 Euro pro Gramm geworben wurde. Bei einem Gewerbetreibenden kann aber schon Fachkenntnis der Handelsware vorausgesetzt werden. Beispielweise bei GoldBullish habe ich den Eindruck, er kennt sein Gewerbe sehr gut und ist über branchenübliche Tricks informiert. Den Zusammenhang im Artikel habe ich jetzt verstanden.

  • Nunja - die örtliche Toto-und-Lotto-Annahmestelle, die ihre eher prekäre Selbständigkeit der Mode entsprechend mit Goldankauf aufzubessern versucht, kann man wohl kaum mit einem Herrn GoldBullish vergleichen ;)

  • Im Handelsblatt warnt die
    Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
    :P gibts die auch noch


    hier noch 2 Analysen aus Stiftung Finanztest von Vorgestern
    In dieser Woche rechne ich damit, dass Gold an Wert verliert“
    Rückschläge und günstigere Kaufkurse abwarten 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Goldraider ()

  • Na dann zeig mal Link, haben die wirklich geschrieben es stürzt massiv und 100%ig sicher ab und wird nie wieder in Menschheitsgeschichte so teuer ? ;)
    Oder haben sie eher darauf hingewiesen dass Gold nicht jedes Jahr 10 mal mehr steigen kann als die Preise für Brot und Triebstoff ? ;)
    Es hängt ja schon so bisschen davon ab was die genau zum Ausdruck bringen, davon hängt es dann ab wie lächerlich das ist oder auch nicht.

  • Unglaublich manipulativ - und zwar SOWOHL der Handelsblatt-Artikel ALS AUCH die VZ-Info. :wall:


    Natürlich ist sowas formalrechtlich zulässig (die Verjährungsfrist gemäß EU-Recht sind 3 Jahre), aber wer als priv. Verkäufer bei einem Tafelgeschäft sowas unterschreibt, der ist doch mit der Muffe gepufft und hat's nicht anders verdient. :wall:


    In "meinen" Wechselstuben geht der Umtausch von EM in EZB-Zettel wie folgt: Rein mit den Münzen/Barren - kurze Prüfung im Laden, raus mit den Scheinen .Unter 15.000,- € wird nichtmal eine Angabe zum Verkäufer aufgeschrieben, man muß als Verkäufer auch nicht den Ausweis vorzeigen (wäre ja noch schöner). Seit wann wird beim Geldwechseln ein Ausweis verlangt?! Sind wir hier in der DDR? Okay, ja, mittlerweile schon ... aber es gibt eben noch solche "Inseln der Seligen"... ;)


    Die prüfen die Ware natürlich genau: Archimedes'sche Dichtemessung, Leitfähigkeit für Strom und Schall und was weiß ich noch. Bei Sammlermünzen gilt dort, daß die als GOLDhändler natürlich keine Numismatiker sind. Die wissen also wirklich nur, daß das "Ding" aus z.B. 900er Feingold ist, mehr interessiert die auch nicht. Wenn da jetzt ein SAMMLER kommt und grient: "Was habt Ihr Euch denn da für Schrott andrehen lassen?! Das Teil ist grottenfalsch...", dann packen die das in ein Tütchen, Aufschrift: "zum Einschmelzen". Dann landet's in der Scheideanstalt. Okay, kleiner Verlust für die Wechselstube ... klar! (Den haben die bei Dollar- etc. "Blüten" genauso auch beim Zettelkram...) Aber dafür haben die "schöne" Spreads um die 50,- € pro Krügi ... und da haben die kaum Fälschungen ... sind ja eben GOLDEXPERTEN, die Gold ERKENNEN, wenn sie welches sehen... :)


    BTW: Allerdings tauschen die auch nachträglich vom Käufer dort als Fälschungen erkannte Münzen nicht gegen echte um. Allenfalls, wenn es kein Gold wäre. Und DAS ist es immer, was die da als Gold verkaufen... DAS garantieren(!) die schon...

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    Einmal editiert, zuletzt von Mithras ()

  • Bei mir nicht.... Auch nicht in FfM. Aber die kennen mich eh schon seit x Jahren als fleißigen Gold(münzen)käufer... :)

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Bei mir nicht.... Auch nicht in FfM. Aber die kennen mich eh schon seit x Jahren als fleißigen Gold(münzen)käufer... :)

    Also anonym ist das nicht, wenn der Verkäufer Deinen Namen aus dem Gedächtnis ins Formular eintragen kann, ohne sich den Ausweis zeigen zu lassen. :)

  • Geht mir allerdings inzwischen auch so, obwohl ich viel ärmer bin als Mithras und längst nicht so lange sammle. Ich denke mir dann immer: Na ja, dann kannst du das Zeugs im Zweifelsfalle auch immer wieder hier loswerden. - und ..... was ist schon anonym ... und Gott sei Dank hänge ich nicht mehr sehr an weltlichen Dingen.... :-))))) .... ich meine, falls uns mal alles weggenommen werden sollte.... und ... ein bißchen was habe ich immer noch im Backenzahn. :-))) - einen sogenannten Notnagel...

    Lieber Gott, lass Hirn regnen!

  • Mithras etc., bei Münzen geht es ja mit einer gewissen Expertise noch ... aber bei Goldkettchen (oder Backenzähnen :D ) mit 333 Punze oder so, da kannste als Aufkäufer durchaus mal an eine kriminelle Fälscherbande geraten - und dagegen muß man sich sehr wohl versichern dürfen. 3 Jahre sind natürlich Unfug :wall:

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