GOLD : Märkte und Informationen

  • Auch das Krisenland Portugal verfügt über umfassende Edelmetallbestände, die noch aus der Zeit des Diktators Salazar herrühren. Statt ein Hilfsprogramm in Anspruch zu nehmen, hätte Lissabon


    ...Auch das Geberland BRD verfügt angeblich über 3.000 to. Güldenes. Anstatt sich andauernd neu zu verschulden für fragwürdige "Strangulierungsschirme" für Europa könnte man auch das güldene auflösen, bzw. man könnte es sogar zur Reduzierung der 2 Bil. € Staatsschulden benutzen, ok, dann wären es wohl allerdings immer noch an die 1,9 Bil €! 8|
    Und schon merkt man, Gold ist toll, aber in Anbetracht aktueller Schuldsummen etweder völlig unterbewertet, oder andererseits irrelevant und nicht in Geld meßbar! Es ist sehr gut es zu haben, aber wirklich übel ist es nix davon zu haben! Für Schulden hingegen gibt es keiner her, das allerdings sollte nun jedem zu denken geben!
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • hübsch find ich, daß die redakteure von der welt gleich mal vorgerechnet haben, daß 4 mio unzen auf 4 lkw's passen... 125 tonnen auf vier fahrzeuge verteilt... ein ordentlicher schwertransport.

    und möchte gerne noch einmal an dieser Stelle, auf ein von deutscher Seite und Politik, aktuell unbeachtetes Faktum hinweisen:


    http://www.bundesverfassungsge…s20070508_2bvm000103.html


    Die Entscheidung des Senats bedeutet demgegenüber, dass die
    völkerrechtliche Einrede des Staatsnotstands, da sie in
    Privatrechtsstreitigkeiten vor nationalen Gerichten nicht anwendbar sein
    soll, weder im Erkenntnis- noch im Vollstreckungsverfahren eine Rolle
    spielen kann. Privatgläubiger - auch solche, die Staatsanleihen mit
    ungünstigen Risikobewertungen und entsprechend günstigen Zinsversprechen
    bewusst als spekulative Anlage gekauft haben (als Anschauungsmaterial
    dazu siehe OLG Frankfurt am Main, VersR 2005, S. 797 f.; OLG Koblenz,
    NJW-RR 2004, S. 1689 f.; LG Münster, BKR 2003, S. 762 ff. und S.
    764 ff.) - können ihre Forderungen danach von nun an in Deutschland auch
    angesichts katastrophaler innerer Zusammenbrüche des Schuldnerstaates
    nicht nur titulieren lassen, sondern bei entsprechendem
    Immunitätsverzicht in den Anleihebedingungen auch mit Vollstreckung in
    für hoheitliche Zwecke bestimmtes Vermögen des Schuldnerstaates
    durchsetzen.


    Das wird das letzte große Abenteuer der Neuzeit:


    Nach der Staatspleite Griechenlands, zum Beispiel einer deutschen Versicherung, die verbliebenen Ansprüche für einen schlappen Taler abkaufen. Diese dann zum Nennwert von einem deutschen Gericht ordentlich titulieren lassen. Nach erfolgter, korrekter, jedoch sicher vergeblicher Forderungsstellung an die Griechen, zum Eintreiben schreiten. Mit Kommandoaktion die 125 Tonnen aufladen und anschließend, auf abenteuerlichen Wegen über den Balkan nach Hause bringen. Nach Völkerrecht und Grundgesetz völlig konformer Sachverhalt!


    Ich lach mich schlapp....! Der ganze Rechtswirrwar um eine europäische Staatspleite durchschaut doch keiner mehr, wir bekommen nun auch noch das große Goldkino! Wunderbar!!!


    schöne grüße

    WIR SIND DAS GELD!


  • @Bratwurst,


    ich sehe das sehr ähnlich wie Du: [smilie_blume]


    Die Systemlinge wollen in meinen Augen so schnell wie möglich so viele neue Länder wie möglich zusätzlich NEU in der EU haben, um so weiteres "Aufschuldungspotential'" für unser Geldsystem zu bekommen :!:


    Nur so hat das "Ponzi-Scheme"-Schneeballsystem EURO noch ein bisschen länger die Chance, auf der Zeitschiene zu halten :!: :!:


    :huh:


    Besonders die osteuropäischen Staaten, in denen der Lebensstandard noch nicht so hoch ist wie in den westlichen Ländern, kann man mit Konsumgütern noch richtig schön Umsätze machen und die Leute mit Konsumentenkrediten usw. recht leicht zum "Aufschulden" bringen (war vor ein paar jahren z.B. in der Slowakei, da konnte man neben jeder Media-markt-Kasse noch besser den zugehörigen Kredit aufnehmen als bei uns in Deutschland).


    Besonders die einzig und allein von dem Euro profitierende, international exportierende Großindustrie als auch die international kreditgebenden Banken freuts sicher mehr als ungemein - können sie sich so doch noch ein bisschen länger in dem bestehenden Geldsystem zu lasten des Restes der mit diesem Geldsystem lebenden Menschen bereichern.....


    ;(


    Umgehen müssen die schuldgedeckten Papiergeldsysteme (ob Euro, USD oder welches auch immer) sowieso genau wie JEDES Schneeballsystem eben auch umgeht, wenn es nicht mehr genügend "Dumme" gibt, die unten nachkommen und entsprechend die Gewinne für die ganz oben Stehenden einzahlen :!:


    So gut versteckt diese im letzten Satz genannte Wahrheit für die große Mehrheit der Masse Menschen auch sein mag, so entsetzlich schlicht und einfach ist sie auf der anderen Seite. :wall:


    ERGO: Je mehr und je schneller zusätzliche EU-Länder aus dem Ostblock dem Euro beitreten, desto länger hält unser schöner FIAT-EURO auch noch bis zum ZWINGEND kommenden Zusammenbruch....


    ;)


    ...was nicht heissen soll, dass der Zusammenbruch aus was für Gründen auch immer jederzeit kommen kann (z.B. könnte der Zusammenbruch schon dadurch induziert werden, wenn Griechenlands Parlament stimmt in den nächsten 2 Tagen den neuen Sparpaketen nicht zustimmt)


    LG,
    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

    Einmal editiert, zuletzt von Focusianer ()


  • Glaub mir, JEDER "Hartzi" KANN sich EM kaufen, wenn er mit der "Stütze" etwas haushaltet ... Ja, AUCH Gold! Sogar "Numismatik". So'n mexikanisches 2-Peso-Stück kostet z.B. ca. 60,- € ... das IST auch für 'nen Hartzie zu packen, wenn er 2 Monate lang mal die "Kippen" und die "Flasche" etwas wegläßt. Ich habe in Vorbereitung meiner Selbständigkeit längere Zeit von weniger gelebt, habe also ca. 90% meines recht passablen Nettos (abzüglich von Miete, Strom und Telefon ... andere "regelmäßige Kosten" habe ich eh nicht) als Grundkapital für meine kleine Existenz "ansparen" können (mein EHERNSTES Grundprinzip ist: NIEMALS mit Krediten oder überhaupt Banken anfangen - aus dieser Falle kommt man sonst nicht wieder raus...).


    :D


    Oha..... Onkel Mithras sitzt im Winter in der KALTEN STUBE, nur um sich regelmässig etwas Gold leisten zu können..... 8|


    ...und Essen tut er auch NIX?? :hae:


    [smilie_happy]

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  • <><><>
    Was sind schon 4 Mrd. Euro im Vergleich zu den ca. 340 Euro Gesamtschulden Griechenlands?


    Es sind 1Jahr Zinsen für die 340 Mio., wenn sich GR das Geld zum deutschen Sparbuchzins leihen könnte. Es sind die Zinszahlungen von 3 Monaten, wenn der Zins deutscher Staatsanleihen zur Anwendung käme. Und es würde für keinen einzigen Monat Zinszahlung reichen, wenn GR einen Marktzins zahlen müßte.


    Daraus sieht man direkt, was die einzig mögliche Lösung der 'Schulden'krise ist: die Streichung aller Bankschulden (korrigiere: aller Bankvermögen).


    Und danach käme das Argument von verleihnix zum Tragen: wer nach dem Reset noch ein paar Barren im Safe hat, ist klar besser dran als jemand, der keine drin hat. Es sei denn, die Chose geht so lange, bis sie im Bürgerkrieg endet. Dann versteckt man die Barren besser woanders als im Safe.


    Gruß
    Klaus_H.


  • Lucky,


    Immos kannste auch net so ohne weiteres drehen - sind dazu zu schwer zun zudem noch fest im Boden verankert..... [smilie_happy]
    nachteile sind hier natürlich die NICHT-ANONYMITÄT, die NICHT-TRANSPORTABILITÄT, die NICHT-TEILBARKEIT, die NICHT-LIQUIDITÄT und einige weitere Punkte....


    ...dafür kann mer aber drin wohnen!


    :D


    LG,
    Foci

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  • :hae:


    ...aaalso... ich glaub nach wie vor ungebrochen an die Gold- und Silbersaisonalität, die es seit über 40 Jahren gibt und die auch fast immer gestimmt hat.


    Demzufolge gehe ich davon aus, dass Gold und Silber in der ersten Septemberwoche noch in etwa genauso stehen wird wie in der erste Maiwoche diesen Jahres, also mehr oder weniger unverändert durch den gesamten Sommer marschiert, um dann im Herbst und Frühjahr wieder ungehindert schön stark zu steigen.


    Schön an dieser meiner Einschätzung ist, dass es sich so viel entspannter und freier leben und den Sommer geniessen lässt.... :) ^^


    LG,
    Foci

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  • @Foci: Du kannst nicht lesen: Da steht "Miete" - und die ist natürlich als Warmmiete zu verstehen. Und ja, in nicht (oder nur temporär) benutzten Räumen dreht der Onkel Mithras im Winter die Heizung runter. Beim Essen wird auf preiswerte (aber gesunde!) Angebote geachtet. Statt im KaDeWe kaufe ich lieber bei "Feinkost Albrecht". ;) Und Gaststättenbesuche finden nur max. einmal monatlich statt. Siehe links meine Angabe zum "Beruf". Sonst kann das mit genügend Rücklagen bilden wirklich nix werden. Ach so, außer den staatlichen Zwangsversicherungen habe ich keine solchen. Brauche ich auch nicht. Dito mit einem Auto.

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Die Goldreserven der Pleiteländer geraten mehr und mehr ins Visier der Presse:
    Griechenland hortet vier Millionen Unzen Gold
    Auch das Krisenland Portugal verfügt über umfassende Edelmetallbestände, die noch aus der Zeit des Diktators Salazar herrühren. Statt ein Hilfsprogramm in Anspruch zu nehmen, hätte Lissabon in den vergangenen Monaten seinen Goldschatz von 13 Milliarden Euro zu Geld machen können.

    Ich glaube, dies dient der Vorbereitung für eine Verpfändung der Goldreserven der PIGS bei der EZB bzw. beim IWF.
    Dies wäre die Stunde der Wahrhei,denn alle betroffenen Länder wissen auch was Oberst Muammar Abu Minyar al-Gaddafi weis, nämlich was eine KRIEGSKASSE ist.Libyens Goldreserven belaufen sich auf ca. 140 Tonnen.
    MfG.: CARLOZ

    • Offizieller Beitrag


    Das wird das letzte große Abenteuer der Neuzeit:


    Nach der Staatspleite Griechenlands, zum Beispiel einer deutschen Versicherung, die verbliebenen Ansprüche für einen schlappen Taler abkaufen. Diese dann zum Nennwert von einem deutschen Gericht ordentlich titulieren lassen. Nach erfolgter, korrekter, jedoch sicher vergeblicher Forderungsstellung an die Griechen, zum Eintreiben schreiten. Mit Kommandoaktion die 125 Tonnen aufladen und anschließend, auf abenteuerlichen Wegen über den Balkan nach Hause bringen. Nach Völkerrecht und Grundgesetz völlig konformer Sachverhalt!(....)


    Pikante Idee. :)
    – Nur: Recht haben und Recht durchsetzen sind 2 verschieden Schuhe. Und zu alledem darf bezweifelt werden, dass dieses Zentralbankgold der Griechen überhaupt verfügbar wäre.


    Es gab kürzlich einen Artikel, daß die angeblichen 30 000 t Zentralbankgold weitgehend nicht mehr existieren: Sie seien entweder bereits verkauft oder uneinholbar verleast.
    Warum sollte ausgerechnet Griechenland, das die Welt jahrelang an der Nase herumführte, der Musterknabe sein?


    Grüsse
    Edel

  • Nachricht:


    TARGET2-Salden der Bundesbank


    Im Rahmen der gemeinsamen Geldpolitik in der Europäischen Währungsunion (EWU) stellt das Eurosystem den Geschäftsbanken des Währungsraums Zentralbankgeld dezentral, das heißt über die jeweiligen nationalen Zentralbanken, bereit. TARGET2-Salden sind das Ergebnis der grenzüberschreitenden Verteilung von Zentralbankgeld innerhalb der dezentralen Struktur des Eurosystems. Die Höhe und die Verteilung der TARGET2-Salden über die nationalen Notenbanken des Eurosystems sind für deren Risikoposition aus der Mittelbereitstellung des Eurosystems jedoch unerheblich: TARGET2-Salden stellen für die einzelnen nationalen Notenbanken keine eigenständigen Risiken dar.


    Die Deutsche Bundesbank wies Ende 2010 einen positiven TARGET2-Saldo in Höhe von 325½ Mrd € aus. Die Entwicklung dieses Saldos steht in engem Zusammenhang zu dem durch die Finanzkrise seit 2007 deutlich veränderten Refinanzierungsverhalten der Kreditinstitute im Euro-Raum. Vor der Finanzkrise entfiel auf deutsche Banken mit über 50% des Refinanzierungsvolumens ein sehr hoher Anteil der gesamten Eurosystem-Refinanzierungsgeschäfte. Dies ermöglichte es ihnen, anderen Banken innerhalb des gemeinsamen Währungsraums in erheblichem Umfang Zentralbankgeld zur Verfügung zu stellen. Der in der Finanzkrise seit 2007 zu konstatierende gegenseitige Vertrauensverlust am europäischen Interbankenmarkt führte zu einer deutlichen Einschränkung dieser Intermediationsfunktion und in dessen Folge zu einem sinkenden Anteil an den geldpolitischen Refinanzierungsgeschäften. Zudem kam es mit der zunehmenden Stabilisierung des deutschen Bankensystems zu einem Zufluss an liquiden Mitteln aus den übrigen EWU-Ländern. Dadurch wurde den deutschen Banken eine Rückführung ihrer Refinanzierungsgeschäfte bei der Bundesbank möglich. Umgekehrt erhalten Banken in einer Reihe anderer EWU-Länder seitdem verstärkt Zentralbankgeld über das Eurosystem. Das Eurosystem hat im Rahmen seiner geldpolitischen Refinanzierungsgeschäfte dieses veränderte Nachfrageverhalten durch eine Reihe operativer Maßnahmen gestützt. So wurde im Zuge der Krise die Liquiditätsbereitstellung – vor allem durch den Übergang zur Vollzuteilung in den Refinanzierungsgeschäften – deutlich ausgeweitet, um den Verwerfungen am Geldmarkt entgegenzuwirken. Banken im Europäischen Währungsraum wurden mit ausreichend Liquidität versorgt, soweit sie die Voraussetzungen zur Teilnahme an den besicherten Geschäften des Eurosystems erfüllt haben.
    Diese veränderte Struktur der Refinanzierungsgeschäfte trägt in hohem Maße zu steigenden TARGET2-Forderungen der Deutschen Bundesbank bei. Hieraus entsteht jedoch kein eigenständiges Risiko über dasjenige der geldpolitischen Refinanzierungsgeschäfte hinaus. Für Letzteres gilt: Unabhängig davon, bei welcher nationalen Zentralbank ein Eurosystem-Refinanzierungsgeschäft getätigt wird, sind die damit verbundenen Risiken immer vom Eurosystem als Ganzes zu tragen. Die einzelne nationale Zentralbank ist daran risiko- und ertragsmäßig nach dem Kapitalschlüssel der EZB beteiligt. Folgerichtig werden die nationalen TARGET2-Salden deshalb auch als Forderungen gegenüber der EZB verbucht. Ein Verlustfall tritt im Übrigen nur dann ein, wenn ein Geschäftspartner des Eurosystems ausfällt und die von ihm hinterlegten Sicherheiten bei ihrer Verwertung trotz der vom Eurosystem angewandten Risikokontrollmaßnahmen nicht den vollen Wert der damit abgesicherten Refinanzierungsgeschäfte einbringen.



    Mein Kommentar hierzu:


    Hi Forum,


    In der Pressemitteilung steht: “..keine eigenständigen Risiken“!!!!!!!!!


    Das ist richtig. Genau deshalb stellt der Artikel geradezu die Quadratur der Unverschämtheit an „LeutverarXXXung“ dar und empört mich umso MEHR!!!!!


    Natürlich muss die Bundesbank diese Risiken nicht „eigenständig“ tragen, sondern nur quotal gemäß ihrer Beteiligung an der EZB!


    Die BuBa muss sämtliche Einzahlungen (also Geld der deutsche Steuerzahler) immer quotal einzahlen – z.B. auch die „deutschen Beiträge“ zur EZB-Kapitalerhöhung, die Anfang dieses Jahr zur „RETTUNG“ der EZB-Bilanz schon mal durchgeführt wurde.


    Genau wie die Bundesbank auch kann übrigends JEDE Zentralbank im Euro-System (also z.b. auch die Spanische oder österreichische Zentralbank) logischer Weise ebenfalls TARGET2-Forderungen entstehen lassen und somit NEUES EURO-Geld aus dem NICHTS schöpfen (kein Mensch weis, wieviel von diesen TARGET2-Forderungen in Summa in den verschiedenen eruopäischen Zentralbank-Bilanzen versteckt sind).


    Und auch diese potentiellen TARGET2-Forderungen bei z.B. den Österreichern oder Spaniern tragen diese lokalen Zentralbanken ebenfalls NICHT „eigenständig“, sondern nur quotal – also auch hier ist der deutsche Steuerzahler mit dem größten Anteil nur! „quotal“ dran beteiligt.


    Wir haben doch eine „WÄHRUNGSUNION“, da tragen alle Staaten sämtliche entstehenden EURO-Lasten immer nur! „quotal“ – BRD hat glaube ich hier einen Anteil von 25-30% der GEsamtkosten insgesamt zu stemmen, bin da aber nicht genau über die Quoten informiert. Deutschland ist halt so groß, dass wir im Endeffekt durch unsere Einzahlungen dann die Zinsen für GR-Anleihen zahlen, die insbesondere die französischen Banken in ihren Portfolios halten (Das Geld kommt ja in Wirklichkeit NIE bei den Griechen an, sondern wird dort nur zur ZINSZAHLUNG an die entsprechenden GR-Anleihen haltenden Banken, insbesondere in Frankreich umgeleitet . Deshalb war SACK KOTZI u.a. auch so erpicht darauf, dass es KEINE PRIVATE
    Beteiligung der Anleihe-Gläubiger gibt. Er hat den Hosenanzug vor ein paar Tagen/Wochen geradezu perfekt verarXXXXt!


    Übrigends ist auch mit ein Hauptgrund für den FREIWILLIGEN Forderungsverzicht der PRIVATEN GR-ANLEIHEHALTER, den unsere Regierung für GR in der Presse ja erst kürzlich mit großem TAMTAM proklamiert hat, die Tatsache, dass die EZB-Bilanz inzwischen bis zum Anschlag VOLLGESAUGT mit GR-Anleihen ist!!!! Diese hat Sie u.a. den PLEITEBANKEN abgenommen (gegen Geld oder im Tausch gegen z.B. gute DEUTSCHE STAATSANLEIHEN, damit diese Banken nicht PLEITE gehen. Das war ein Teil der Bankenrettung im Rahmen der „Beseitigung“ der Finanzkrise.)


    Bei einem Forderungsverzicht der PRIVATEN GLÄUBIGER müssten diese GR-Anleihen in der EZB-Bilanz dann WERTBERICHTIGT (teilweise abgeschrieben) werden – in der EZB-Bilanz wäre ruck zuck das gesamte Eigentkapital nach noch nicht mal 3 Monaten schon wieder aufgebraucht und verscwunden(die EZB wäre finanztechnisch sofort schon wieder pleite!).


    Als Folge wäre eine erneue Kapitalerhöhung der Mitgliedsstaaten notwendig. Auch hier hätte natürlich keine diese Kapitalerhöhung „eigentständig“ zu tragen, sondern ebenfalls jedes Land wieder quotal (BRD wäre also wieder mit ca. 25-30% dabei und müsste wie vor wenigen Monaten scchon erneut viele Milliarden in die EZB-Kapitalerhöhung einzahlen)


    Die EZB hat aber erst zu Beginn diesen Jahres schon einmal eine Kapitalerhöhung durchgeführt (von vielen unbemerkt). Eine erneute Erhöhung hätte offen gelegt, wie „kaputt“ der Euro und die Währungsunion in Wirklichkeit HEUTE schon ist (der Euro ist sehr viel instabiler, als die meisten Menschen denken). Das wollte und konnte sich die Politik nicht erlauben und insbesondere die EZB war genau aus diesem Grunde so stark GEGEN eine Beteiligung der „PRIVATEN“ PIIGS-Anleiheinvestoren.


    Folge der ganzen hier von mir genannten Punkte ist natürlich eine „AUSHEBELEUNG“ und „AUSSERKRAFTSETZUNG“ der absoluten Grundregel unseres marktwirtschaftlichen GELD- und WIRTSCHAFTSSYSTEMS, aufgrund der ein „Investor“, der Risiken eingegengen ist und am Ende verzockt hat, UNTER GEHT und vom Markt verschwindet. Gute, gesunde Marktteilnehmer nehmen dann zum Wohle Aller dessen Stelle ein.


    Diese GRUNDREGEL wird seit Krisenausbruch MASSIV und immer wieder sogar GEGEN GELTENDE GESETZE von unserer REGIERUNG als auch den Zentralbanken und der EZB immer wieder „ALTERNATIVLOS“ GEBROCHEN!!!!


    Die für eine gesunde und freie Marktwirtschaft ist eine uneingeschränkte „MARKTBEREINIGUNG“ aber ABSOLUT ÜBERLEBENSNOTWENDIG – sie darf nicht so wie gegenwärtig immer wieder sozialistisch und ständig von Regierung und Zentralbank komplett AUSSER KRAFT gesetzt werden!


    Dies kann und wird natürlich langfristig nicht gut gehen und MUSS am Ende den Euro komplett zerstören, wenn der gegenwärtige Kurs von Politik und Zentralbanken weiter beibehalten wird so wie bisher.


    Je länger er aber beibehalten wird und je später der Euro –Zusammenbruch passiert, desto schlimmer wird dieser auch werden.


    LG,
    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

  • Foci, ich würde mal sagen Du hast in allen Punkten recht.


    Und jetzt?


    Wir können uns drüber aufregen. Ändern können wir aber nichts.


    Es kommt drauf an, dass es die breite Masse erkennt. Die wird das - wenn überhaupt- nur sehr sehr langsam kapieren.
    Und solange nicht die kritische Masse an - nennen wir sie mal "Systemzweiflern" erreicht ist, wird dieses Spiel gespielt.
    Da werden noch Jahre vergehen, ehe es wirklich zum Kollaps kommt. Dass er kommt, darin sind wir uns einig. Aber verlass Dich drauf: Die werden noch zig Asse und Trümpfe in der Hinterhand haben um das Leiden möglichst maximal hinauszuzögern. Du darfst gespannt sein, was denen noch alles einfällt.
    Und wer weiß, vielleicht ist es ja auch gut so. Also für uns. Nicht fürs ganze Volk. Aber für uns, die wir vorsorgen können während dieser Zeit...

    Helmut Schmidt: "Dabei ist das Wort Investmentbanker nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat [...]".

  • verleihnix: Also, beim Thema "Schwerlast(er)-Transport von Gold" muß ich automagisch an "Die Olsenbande stellt die Weichen" denken... wer den Film kennt, weiß, was ich meine... Naja, die würden dann natürlich bessere Lastwagen als das immer klamme dänische Gaunertrio nehmen, schätze ich mal ... ;)


    @Edel: Bzgl. "Musterknabe" und "Griechenland" mußt Du zwei Ebenen trennen -... nein drei:


    a) Wie sieht der Bürger "seinen" Staat? Als etwas, das man beschei*en/ausnehmen MUSZ! (Und diese Art von gelebter Anarchie finde ich persönlich erstmal gar nicht übel - aber da genau diese Denke auch schon vor 12...15 Jahren "offiziell" bekannt war, war auch klar, daß dieses Land eben gerade deshalb gar nicht real eurokompatibel sein KANN!)


    b) Wie sieht der Staat die EU? Als Melkkuh... (Sozusagen die Denke eines "Kostas Normalos" auf den Staat übertragen...)


    c) Wie sieht der Staat aber SEIN EIGENTUM? Als SEINES!

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • @Foci
    Wer ist die Quelle? danke.

    - Der Charakter eines Menschen lässt sich daran erkennen, wie er mit denjenigen umgeht, die nichts für ihn tun können -

    • Offizieller Beitrag

    Alle Wetter ! "Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich."
    Es handelt sich um Ian Gordon, Gründer und Chairman der Longwave Group , in einem aktuellen Interview mit The Gold Report, er führt auch seine Bgründung an. Insgesamt darüber hinaus sehr interessante Betrachtungen zu Goldstandard, Verstaatlichung in den USA etc...


    "....Weltweit haben wir enorme Verschuldungsstände angehäuft, die sich insgesamt vielleicht auf über 100 Billionen $ belaufen werden. Allein in den USA haben wir eine Gesamtverschuldung von etwa 57 Billionen $. Und jetzt werden diese Schulden aus den Wirtschaften dieser Welt gequetscht - und alle zusammen stehen vor einer ziemlich erschreckenden Depression.


    Als Anleger müssen wir uns so gut wie möglich schützen. Seit Langem empfehlen wir Positionen beim Gold und bei Goldaktien. Und eigentlich sind wir schon seit 2000 in beiden Kategorien - physisch und Goldaktien - 100%ig investiert, weil uns der Zyklus sagte, dass wir unser Vermögen dorthin verlagern sollte. Und das haben wir dann auch gemacht. Ich denke, die Anleger sollten das auch machen; und sie müssen aus dem allgemeinen Aktienmarkt raus, denn am Ende muss der Aktienmarkt wieder die realen wirtschaftlichen Gegebenheiten widerspiegeln...


    Prinzipiell neige ich eher dazu, in Gold als in Silber zu investieren. Ich denke, dass diese Bestände extrem wertvoll sind. ......


    Ich gehe davon aus, dass die Goldnachfrage am Ende so extrem wird, dass die Produzenten nicht in Papiergeld bezahlt werden möchten, weil das Papiersystem zusammenbricht. Es kann also durchaus sein, dass Gold vom Markt genommen wird, und deswegen ist es auch so wichtig, sich eher früher als später physisches Gold zu besorgen. Natürlich werden die Aktien der Unternehmen, die physisches Gold produzieren, auch extrem wertvoll werden. ..."


    http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=16282&seite=0


    Grüsse
    Edel

  • Der POG sieht gerade in € derzeit so richtig "schön" saisonal aus: jeden Tag ein bißchen runter (in $ nicht so ausgeprägt). Was mich allerdings angesichts Siechenlands schon etwas wundert...


    Saison schlägt Fundamentaldaten? Keine echte phys. Nachfrage, oder wie?! :hae:

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Zitat

    Umgehen müssen die schuldgedeckten Papiergeldsysteme (ob Euro, USD oder welches auch immer) sowieso genau wie JEDES Schneeballsystem eben auch umgeht, wenn es nicht mehr genügend "Dumme" gibt, die unten nachkommen und entsprechend die Gewinne für die ganz oben Stehenden einzahlen :!:


    So gut versteckt diese im letzten Satz genannte Wahrheit für die große Mehrheit der Masse Menschen auch sein mag, so entsetzlich schlicht und einfach ist sie auf der anderen Seite.

    Meinst du sicherlich "Untergehen" statt "Umgehen"?
    Und "große Mehrheit der Masse Menschen" klingt für mich nach dreifach gemoppelt.


    Es müssen nicht zwingend immer neue Deppen dazukommen, um das System am Laufen zu halten. Man steigert einfach die Produktivität, dann kommt pro Nase und damit in Summe auch mehr zusammen. Hauptsache, die Sparquote der Hamsterradler sinkt nicht.
    Die Osteuropäer sind dagegen vorerst Profiteure (kaufen ohne zu bezahlen). Erst wenn sie ihre Kredite incl. Zins zurückgezahlt haben, werden sie zu "Dummen" geworden sein.
    Ob die Masse den Betrug früher oder später erkennt, rückgängig kann ihn sowieso niemand machen.

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

    • Offizieller Beitrag

    Wenn diese Zahl eintrifft, steht uns ein goldiges 2011 bevor, hier aus einem Interview in The Gold Report:
    Ganz offensichtlich fördert Indien, ähnlich China bereits, den weiteren Goldkauf, siehe letzte Zeile: Weitere Banklizenzen für den Goldimport...


    "...The World Gold Council believes that annual demand for gold in India will increase to more than 1,200 tons by 2020. Everything I see is bullish for gold. Gold is integral to all Indian wedding ceremonies—purchases relating to Indian weddings typically account for 50% of annual jewelry demand.


    With 50% of the Indian population under 25 and approximately 150 million weddings anticipated over the next decade, the World Gold Council estimates that wedding-related purchasing will drive approximately 500 tons of gold purchases a year.


    The Reserve Bank of India has granted licenses to seven more banks to import bullion; this too has helped push up demand...."


    http://www.theaureport.com/pub/na/10051


    Grüsse
    Edel

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