GOLD : Märkte und Informationen

  • Chiang Kai Shek hat damals via Taivan etwa 38.000 To Gold nach USA verschiffen lassen, den Goldschatz von etwa 5000 Jahren Förderung. Und der ist zurückgegeben worden, ob vollständig oder nicht, kann ich nicht sagen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Chiang_Kai-shek


    Du spielst auf die Ergebnisse aus dem Japan-Raubgoldfaden an, ich weiss. Auch das spielt in den aktuellen Ereignissen eine Rolle. Ganz sicher.

    • Offizieller Beitrag

    Mhhh. Letzters ja. Jedenfalls spielt "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" eine unrühmliche Rolle beim Gold, muß aber hier nicht zum Xten male wiederholt werden.


    Gegen die vorerwähnten Dimensionen sind die jetzigen höchst fragwürdigen Bestände der USA und der dortigen Lagerung unbedeutend, umso mehr wird eines baldigen Tages der physische Markt die elenden Papiermanipulationen der Kabale zurechtrücken, jedenfalls ist das anzunehmen...


    Grüsse
    Edel

  • Chiang Kai Shek hat damals via Taivan etwa 38.000 To Gold nach USA verschiffen lassen, den Goldschatz von etwa 5000 Jahren Förderung.

    38.000 to. Gold ... so so. :rolleyes:


    Fakt ist, dass Chiang Kai-shek 1949 etwa 3,75 Mio. Tael nach Taiwan verbracht hat. Das sind etwa 4,9 Mio. Oz oder 139 to. Das Gold ging mehr oder weniger vollständig für die Bezahlung seiner Armee drauf (alleine 180.000 Tael pro Monat nur für Sold), so dass schon eineinhalb Jahre später nicht mehr viel zum "verschiffen" übrig war.


    Lies nicht soviel Fulfjord, das macht das Hirn mürbe ... [smilie_happy]

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    • Offizieller Beitrag

    In einem zuvor zitierten Artíkel weist Sprott auf den Zusammenhang hin, daß die großen Verkäufe der ETFs Tiefpunkte bzw. Wendepunkte des Goldpreisentwicklung markierten.


    Diese Verkäufe waren sicherlich große Positionen von Fonds in Zwangslage oder Spekulation-- Paulson und Soros wurden hier diskutiert --, aber es sollte nicht ausgeschlossen werden, daß einige ETFs im Mehrheitsbesitz der Goldbanken in den Markt eingreifen. Bereits vor Jahren wurde dies im Einzelfall bewiesen .


    „These facts are important because, over the past decade, the annual supply of gold has stayed flat at approximately 4,000 tonnes.


    Much ado has been made about the recent sell-off in the yellow metal forcing certain ETPs to liquidate, adding a supply of gold into the market in the process. Our work reveals that the previous ETP sell-offs, (which occurred in January 2011, December 2011, May 2012 and July 2012) have all coincided with gold finding strong price support and rallying higher....“


    GOLD : Märkte und Informationen
    http://sprott.com/markets-at-a…ve-any-gold-left-part-ii/


    Grüsse
    Edel

  • Zitat

    Fakt ist, dass Chiang Kai-shek 1949 etwa 3,75 Mio. Tael nach Taiwan verbracht hat. Das sind etwa 4,9 Mio. Oz oder 139 to. Das Gold ging mehr oder weniger vollständig für die Bezahlung seiner Armee drauf (alleine 180.000 Tael pro Monat nur für Sold), so dass schon eineinhalb Jahre später nicht mehr viel zum "verschiffen" übrig war.


    Na, Nasenwasser, da sich Reste von Chiang Kai Sheks Armee heute noch im Golden Triangel behaupten und wir inzwischen 70 Jahre (nicht Monate) weiter sind, würde ich Deine "Fakten" mal glatt als Märchen Deinerseits abtun. Und meines Wissens ist Taiwan immer noch eine abtrünnige Provinz, die Sold an seine Streitkräfte zahlt.


    Im Faden des so urplötzlch abgelebten Kollegenaus dem Forum steht irgendwo zu lesen (such es Dir selber raus, ich zitiere hier nur die Quelle) "Das gesamte japanische Raubgold aus 12 südostasiatischen Ländern ist seit Ende des 2. Weltkrieges verschwunden...


    Die Rede ist von "vielen hundert Milliarden Dollar"...


    aus "Vermögensfalle Gold"


    der Goldpreis lag damals nicht wesentlich über 30 Dollar / Unze


    nur ganz konservativ mit 1.000.000.000 MRD.Dollar gerechnet bist D schon bei 300.000.000 oz


    oder eben etwa 10.000 to.



  • Also irgendjemand hat mal behauptet, dass japanische Raubgold wäre "viele hundert Milliarden Dollar" wert? Damit wird es ja automatisch zum Fakt?


    Auch den Nazis sagt man ja nach, dass sie unglaubliche Mengen an Gold gestohlen hätten? Zumindest der, der Indiana Jones Filme für wahr hält!


    Nach meinem Wissenstand wurden etwa 160.000 t Gold bisher weltweit gefördert. Ein Grossteil davon nach 1900. Und sehr viel in Nordamerika, Südamerika und vor allem Südafrika.
    Nehmen wir mal an 1940 gab es etwa 80.000 t Gold weltweit. Wie sollte dieses Gold den Weg nach China und Südostasien gefunden haben? Die Länder die Japan damals besetzt hatte waren hauptsächlich Kolonien ohne wirklichen Zugang zum Welthandel. Ohne wesentliche eigene Goldförderung!
    Die besetzten Länder (bzw. Einwohner) dürften Japan das Gold wohl kaum freiwillig übereignet haben. Gold ist sehr leicht zu verstecken, da es nur wenig Platz einnimmt.
    Ich würde ganz grob abschätzen, dass die gesamte Goldmenge im japanisch besetzem Raum 10.000 t nicht überstiegen hat. Japan konnte ganz sicher nicht mehr als 10% dieser Menge sicherstellen. Also 1000 t sollten eine mehr als grosszügige Obergrenze darstellen. Dazu passen die 139t von Königswasser sehr gut...

  • Zunächst einmal ist es falsch, die Vorgänge um das Gold Chiangs mit dem sog. "Raubgold" der Japaner zu vermischen. Zu Chiangs Gold habe ich oben alles gesagt. N.B.: Chiang hat nicht nur innerchinesisch gegen Mao, sondern auch gemeinsam mit Mao gegen die Japaner gekämpft.


    Falls du außer Fulfords Blog noch andere Quellen goutierst, dann besorge dir doch mal Ho, Samuel: Economic Development of Taiwan 1860-1970


    Im Faden des so urplötzlch abgelebten Kollegenaus dem Forum steht irgendwo zu lesen (such es Dir selber raus, ich zitiere hier nur die Quelle) "Das gesamte japanische Raubgold aus 12 südostasiatischen Ländern ist seit Ende des 2. Weltkrieges verschwunden...


    Du meinst wahrscheinlich die Recherchen des Düsseldorfer Journalisten und Kunstexperten Frank Krüger, der hier mal als "Maxim" zu Gast war:


    Japanisches Raubgold


    Seine Recherchen hat er ja noch mit mit Egmont Koch zu einer spannenden TV-Doku verarbeitet, die zuletzt am 26.5.2012 um 4 Uhr nachts(!) auf Arte ausgestrahlt wurde. Er vertrat die steile These, dass die Amerikaner die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki u.a. deswegen abgeworfen hätten, um den Krieg möglichst schnell zu beenden und sich dann in einer Nacht- und Nebelaktion des sagenhaften Raubgoldschatzes (dessen tatsächlichen Umfang niemand seriös belegen kann, auch Krüger nicht) zu bemächtigen. Die USA wären mit diesem Coup dem invasionsbereiten Joseph Stalin zuvorgekommen, der ebenfalls scharf auf die Pretiosen war. Japan sei dabei Komplize gewesen (und hat dann wohl der eigenen Bombardierung mit Atombomben zugestimmt ...??? ). Für den Raub des Raubgoldes habe sich Japan mit einer Rolle als allzeit willfähriger Vasalle der USA bedankt. Die als Buch angekündigten Antworten auf die Frage, wie es den Vereinigten Staaten und Japan denn gelang, den Raub des Goldes in Südostasien und seine Unterschlagung in den Nachkriegsjahrzehnten zu verschleiern, blieb er dann aus unbekanntem Grund schuldig.


    Kurzum: Eine Räuberpistole ganz nach dem Geschmack eines jeden Goldbugs ... :D


    Irgendwie war Frank Krüger auch in den Fall "Masri" involviert, danach hat er offenbar den Spass am Enthüllungsjournalismus verloren ... aus welchem Grund auch immer.


    @Mods: falls hier unpassend, bitte verschieben.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    2 Mal editiert, zuletzt von Königswasser ()

    • Offizieller Beitrag

    Daß Goldbesitz mit Macht, Gewalt und Krieg eng verflochten sind, zieht sich durch die Geschichte der Menschheit.
    Insoweit paßt dieses Kapitel prinzipiell in diesen Thread, soweit es nicht zu sehr ins Detail geht.


    Ausgangspunkt war und ist die Goldpreisdrückung der USA und ihr Einfluß mit Verbündeten und Institutionen, was sich wie ein roter Faden hindurchdurchzieht über Jahrzehnte auf dem Goldmarkt.


    Da ist durchaus interessant, welche „Goldbewegungen“ insbes.der Neuzeit stattfanden. Offenbar oftmals ohne bewiesen detaillierte Mengen. Jedenfalls bewegen sich die Bestandsveränderungen der USA z.B. um 5 stellige Mengen Gold in Tonnen, offiziell von rd 25 000 t auf vorgebliche 8 000 t.


    Die Dunkelziffer aller Bestände überhaupt hat m.W. lange zu sehr unterschiedlichen Schätzungen geführt, wieviel Gold überhaupt je gefördert wurde und existiert.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Der KITCO Kommentar von James West / MidasLetter bringt es auf den Punkt: Es wird bezweifelt, daß die CFTC ernsthaft die Operationen der Big Player prüft.(Auch andere Medien und Forenmitglieder haben dieselben Zweifel...) Solange können Futures / Kontrakte abgeschlossen werden ohne Bezug zur aktuellen Liefer / Nachfragesituation. --- Auch KITCO nennt dies beim Namen:
    "Manipulation der Preise von Gold ,Silber und jeden anderen Rohstoff, den sie wählen“ ---

    „...The modern gambling hall is NYMEX and COMEX, where, with the cooperation of the CFTC and other government regulators, the rules governing the establishment and sale of futures contracts have been stripped down to the point where, today, futures contracts are originated with no requirement to reflect the actual supply and demand of any given commodity....


    Until the regulatory deficiencies that permit exponentially excessive contract volume in futures and forwards, collusion among the major market participants, and no limit on positions by speculators are addressed, all of the misguided and sham investigations the CFTC can muster will have the same predictable outcome – business as usual for the futures markets participants who inflate, confound, and thus manipulate the prices of gold, silver and every other commodity they choose..."


    http://www.kitco.com/ind/West/20130315.html


    Grüsse
    Edel

  • Die FAZ berichtet:


    Zypern will seine Goldreserven verpfänden


    http://www.faz.net/aktuell/wir…verpfaenden-12122648.html


    Das sollte der angeschlagenen Glaubwürdigkeit etwas auf die Sprünge helfen und überhaupt bei großen Schulden Schule machen, wie früher selbstverständlich. Griechenland sollte diesem Beispiel am besten gleich morgen folgen, dito Portugal und Spanien. Gold als hartes verpfändbares Gut kehrt zurück in den internationalen Schuldendienst und Zahlungsverkehr anstatt hohler Politikerphrasen von zukünftigen Wachstumsraten und irrationalen, uneinlösbaren Rückzahlungsversprechen. Noch ist das nur ein Anfang, aber damit bekommt man in Zukunft bei allen solventen Staaten Kredit (China, Singapur, Russland etc.), wenn man denn schon so dumm gewirtschaftet hat, dass man an die eigenen Goldreserven ran muss. Lehrmeister Gold ...


    Grüße
    auratico

  • Goldbarren zählen nur wenn diese Goldbarren auf eigenem Terretorium lagern
    oder kennst Du jemanden der im Februar 2013 die deutschen Goldbarren in Tresoren
    der USA nachgezählt hat ???


    Und wenn man dann sein Gold zurück will, dann kann das lange Dauern
    Deuschland bekommt innerhalb von ca. 30 Jahren sein gesamtes Gold
    aus den USA zurückgeliefert.

  • Dürfte gängige Praxis sein, falls ich nicht irre.


    Hm naja, Theoretisch kann ein Besitzer von physischem Gold dieses schon mehrfach verleihen und jedem eine schriftliche Bestätigung darüber aushändigen, dass dieses eine physische Gold nun in dessen wirtschaftliche Verfügungsgewalt übergegangen ist.


    Nur würde der Verleiher damit den Tatbestand der Urkundenfälschung und des Betruges begehen. Straftatbestände dieser Art werden ja nicht selten ganz locker den Zentralbanken angedichtet.
    Aber warum auch nicht? Klar ist man misstrauisch, denn die Bank würde damit ja nur das tun was sie sonst auch macht - ihr Geschäft eben.
    Kundeneinlagen verleihen, und das mit dem Faktor 10.


    Ist es Betrug wenn das Gold zum Verkaufszeitpunkt nicht physisch vorhanden ist und keine sofortige Lieferung vereinbart ist? Termingeschäft halt.


    Wenn aber das Warentermingeschäft schon mit der Absicht abgeschlossen wird, zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zu liefern, dann ist dieses Termingeschäft schon zu dem Zeitpunkt des Abschlusses ein Betrug.


    Im Real Life wird wohl jede Bank die solch ein Geschäft eingegangen ist, letztendlich alles dafür tun um physisch liefern zu können, um am Ende nicht als Betrüger da zu stehen.

  • In Arizona könnte Gold und Silber schon bald zum gesetzlichen Zahlungsmittel werden.


    Arizona wäre somit nach Utah der zweite US Staat mit Gold/Silber als gesetzlichem Zahlungsmittel.


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    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

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