GOLD : Märkte und Informationen

  • gg........ich denke nicht, dass man einen Forward z.B. von Dez 17 schon heute zum clearing einreichen kann
    aber lasse mich gerne belehren. Hast du eine Quelle, wo das Prozedere beschrieben ist?
    Du kannst einen FUT Dez17 auch noch nicht heute zum clearing anmelden.
    Für den nächsten fälligen FUT gilt Daily Gold FUT Settlement Procedure
    Bei Expiration gilt Gold FUT Final Settlement Procedure


    wenn dem so wäre, hätte der Forward Dez 17 schon heute die Möglichkeit zur Anmeldung clearing
    und dementsprechend einen enormen Vorteil gegenüber dem FUT CME.
    deswegen bitte eine Quelle wo beschrieben steht, daß ein Forward DEZ 17 oder von mir aus DEZ 14
    schon heute bei clearnet zum Settlement angemeldet werden kann.


    lies bitte das was die CME über die Behandlung von Forwards schreibt:



    Clearing and Bookkeeping Processing for Forwards


    http://www.cmegroup.com/clearing/files/Clearing-Forwards.pdf



    das muss sich doch mit Fakten klären lassen, ohne Halbwissen von uns beiden


    Shalom

  • EW,


    Deine Frage war urspruenglich, ob man einen Jun14 Gold Forward in LDN handeln kann und die Antwort war "ja". Jetzt bezweifelst Du, das man einen Dec17 Forward ueber LCH.Clearnet clearen kann - das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun. Futures unterschieden sich von Forwards ja u.a. in ihrer Standardisierung (auch bzgl. Laufzeiten) und jede Boerse bietet eben nur T+X Kontrakte an. Deswegen habe ich ja auch eingangs erklaert, dass nur jene Forwards gecleared werden koennen, die vorgegebenen LBMA & LME terms entsprechen. Keine Ahnung, ob ein Dec17 Forward heute darunter fallen wuerde.


    Mit dem CME Link bist Du bei der falschen Boerse. Ich dachte, wir reden ueber London. Schau Seite 23 ff: http://www.lchclearnet.com/ima…-_12-03-13_tcm6-43746.pdf


    Aus einem bilateralen Forward mit Liefer- und Zahlungsverpflichtungen in der Zukunft, die unabhaengig von zwischenzeitlichen Preisschwankungen bestehen, wird demnach ein Kontrakt, der ueber eine Boerse (hier LME) ein Clearing House als Vertragspartner bekommt (kein counterparty credit risk mehr), der zudem taeglichem cash settlement unterliegt (siehe 2E.4.4) und sich desweiteren mit anderen solchen Kontrakten nettet (siehe 2E.4.3.3 (a)). Damit erfuellt dieser neue Kontrakt alle Kriterien nach der Definition eines Futures und wichtiger noch, widerspricht sein Charakter in jedem der oben genannten Punkte den Spezifika eines Forward Kontraktes.


    In dem Moment, in dem ein GCM einen solchen Forward nach LBMA und LME terms bei LCH.Clearnet zum clearing einreicht und diese ihn annimmt, verfallen saemtliche vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Counterparties dieses Forward-Kontraktes. Zwischen ihnen gibt es kein Rechtsgeschaeft mehr. Zeitgleich, und das hatte ich bereits erklaert, entstehen zwei neue Rechtsgeschaefte: Kaeufer gegen Clearing House und Verkaeufer gegen Clearing House. Und hierbei handelt es sich nach jedweder gaengigen Definition um Futures, weil diese Kontrakte in jeder Hinsicht einem Future aber nicht mehr einem Forward entsprechen.


    GG

  • gg......ich bezweifle nicht, daß man einen Forward bei clearnet anmelden kann
    aber eben nur den Forward "expiry Day" Kontrakt und nicht einen DEZ 14 od. 17 schon morgen
    zum Delivery anmelden kann.


    2E.4.3.3 Settlement by Delivery:
    (a) The net Lots covered by Precious Metal Contracts remaining open on
    expiry of the contract shall be settled on their Value Date by payment.


    Anmerkung Edelweiss: ein DEZ 17 Kontrakt ist kein expiry Kontrakt
    Die Leute von Clearnet würden den, mit diesem Kontrakt wieder nach Hause
    schicken, und sagen: was möchten sie hier, kommen sie im Dezember 2017 wieder
    oder lesen sie ihren OTC-Kontrakt genau, denn da steht auch Lieferung 2017



    (d) The net Lots covered by Precious Metal Contracts open on expiry of
    the contract shall be settled by delivery between Unallocated Precious
    Metal accounts as set out below at 2E.7. Once the settlement
    instructions have been matched with LCH.Clearnet, the settlement is
    irrevocable.


    2E.7.2.2.3 Delivery
    Delivery under a Precious Metal Contract is effected by the transfer of
    Unallocated Precious Metal in accordance with the terms of that contract from
    the Unallocated Account of the Seller to the relevant Unallocated Account of
    the Clearing House and from the relevant Unallocated Account of the Clearing
    House to the Unallocated Account of the Buyer.



    2E.7.2.4 Delivery Procedures
    Determination of Delivery Positions
    At 16:00 on the day before Value Day open sold and bought lots are netted.
    The result will be an uncovered sold or bought position for the settlement day.
    This is the delivery position.



    As soon as possible by no later than 16:00 Sellers must have ensured that the
    necessary Transfer Requests have been made so as to allow Precious Metal
    to be transferred from their Unallocated Account to that of the Clearing House.
    The Clearing House must receive the Precious Metal into its account before
    payment will be made to the Seller.



    2E.7.2.4.2 Payment
    Buyers must pay the Clearing House by 09:00 on the value date via PPS.
    Sellers will be paid by the Clearing House on receipt of Precious Metal on the
    value date.


    Anmerkung Edelweiss: Es besteht kein Zeitfenster zwischen Einreichung
    eines Forward bis zum Clearing, da innerhalb 1 Tages, bzw. des
    Folgetages das Geschäft abgewickelt wird.
    Natürlich entsteht während diesem Tag eine Art „Dreiecksgeschäft“
    Geht ja nur so, deswegen gibt es das Clearing-house.
    Wenn ich als Seller mein Geld habe und der Käufer, der den Forward
    Eingereicht hat, sein Gold hat........ ist der Deal zu Ende ........


    Das Dreiecksgeschäft ist zu Ende.


    Wäre schön wenn es das auch im Kleinen gäbe, Kauf bei Händler in München
    und Geld an eine neutrale Stelle überweisen, dann wird das Metall
    ausgeliefert. So würde endlich mal das Ausfallrisiko der Goldshops
    wegfallen.


    Fazit: dort steht nichts davon, dass es Wochenlang bzw. Monate dauert
    bis das Geschäft abgewickelt ist, sondern innerhalb eines Tages !!


    Und es steht ebenfalls dort: „Expiry Kontrakt“ und nicht Kontrakt in
    1 oder 2 Jahren.


    Zuletzt noch:


    The Clearing House will use the LBMA Gold Forward Curve and LBMA Silver
    Forward Curve anchored onto the spot gold and silver prices, respectively,
    for the purposes of producing reference prices each business day for daily
    settlement to market of contracts.


    DAS einzige was evtl. einem Future gleichkommt ist der private Vertrag
    zwischen A und B mit Lieferung in der Zukunft.
    Damit beide A+B sicher sein können, dass dieser Vertrag erfüllt wird,
    sichern sie sich mit dem Forward ab. Nicht mehr und nicht weniger


    Danke für den Link zu den Clearing House Procedures


    Im Link der CME steht ziemlich das Gleiche


    Grüße

  • eine der lange Zeit ungeklärten Fragen ist:


    wie fließt der Londoner Handel in die Berechnung des Globex SPOT price ein ?

    die Londoner GOFOs müssen erst mal kompatibel zu den Globex Futures gemacht werden
    ebenfalls die Schnittstelle CME an London GOFO Handel


    denn der Handel in London hat natürlich Auswirkungen auf den Spot Comex
    ebenso wie z.B. Shanghai Gold exchange. wobei alle weltweit die gleichen
    Kontrakt-Spezifikationen haben, nur die Londoner kochen noch eine
    Extra-Suppe


    steht wahrscheinlich hier: This section outlines the basics of processing for forwards – what they are, how they work, how they
    differ from futures, etc.

    http://www.cmegroup.com/clearing/files/Clearing-Forwards.pdf

  • Wäre schön wenn es das auch im Kleinen gäbe, Kauf bei Händler in München
    und Geld an eine neutrale Stelle überweisen, dann wird das Metall
    ausgeliefert. So würde endlich mal das Ausfallrisiko der Goldshops
    wegfallen.


    Edelweiss und wen es interessiert:


    Gibt es doch, zumindest in deutschen Landen wird gratis ausgeliefert, allerdings mindestens 100g, nennt sich EUWAX Gold und wird börsengehandelt


    wenn man Ausliefern lassen will muss man einen Brief von der Deppot-Bank aus abschicken lassen und bekommt das Gold am nächsten 20. des Monats


    ist allerdings auch nicht billiger als beim Händler, aber wer mag und Versandkosten fallen keine an!


    da garantiert statt einem Händler eben die Börse Stuttgart das ausgeliefert wird


    https://www.boerse-stuttgart.d…heet?ID_NOTATION=70580062



    gut geeignet für Papiertiger die zum Echten wechseln wollen

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

    Einmal editiert, zuletzt von KROESUS ()


  • Hi KROESUS, ich habe mit Ausfallrisiko folgendes gemeint:


    du überweist Geld für deine Bestellung an einen der vielen Online-Händler und wartest und wartest
    manchmal mehrere Wochen auf deine Lieferung. In der Zwischenzeit geht der Händler pleite,
    weil er ein Spekulant war. Was machst dann? Geld weg, Gold weg


    besser Cash auf den Tisch und Ware mitnehmen.


    Schon gar nicht in irgendeinem Ausland zollfrei Lager lassen, das keiner auf vorhandene Unzen
    überprüft, und man nur ein Zertifikat in der Hand hält. Sie haben 10 Unzen in unserem
    Zollfrei-Lager "Weit weg" gelagert. Denn im Ernstfall ist das nur ein Papier, mehr nicht.


    besser wäre eine Clearin-STelle für die ganze Horde von Online-Händler-Shops
    die bekommen das Geld erst, wenn die Ware bei der Clearing-STelle eingegangen ist.


    so meinte ich das


    Grüße

  • die Börse Stuttgart bzw die dahinter stehende BNP können jetzt diese Clearingfunktion übernehmen und Du bekommst Dein Gold bequem frei Haus ohne Händlerausfallrisiko und ohne den Hintern zum Händler bewegen zu müssen, sogar ohne das böse Bargeld benutzen zu müssen...
    ist auch nicht teurer als beim Händler, bliebe bloss abzuklären welche Uhrzeit sie bei der Auslieferung berechnen


    jetzt gibt es also auch in good old germany physische Auslieferung´von Papiergold, und ganz ohne Auslieferungsgebühr und frei Haus, ich finde das bemerkenswert


    allerdings natürlich nicht zum Spot, der ETF notiert leicht höher vergleichbar der Händlerpreise für 100g, derzeit 31,48 zu 31,50 ungefähr

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • daß Edelweiss endlich Recht hat und wir, als auch die Leser daraufhin ihre Ruhe haben!!! :boese:


    Schöne Grüße



    er scheint sich auszukennen und beschreibt diverse Vorgänge die die meisten von uns nicht kennen


    Bürgerrechtler: [smilie_happy]



    8| denke, wir haben bald wieder vollmond 8o


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    LG Tulius [smilie_blume]



    :thumbsup: schlechter wirds immer [smilie_happy]



    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

  • EW, Du uebersetzt falsch vom englischen ins deutsche und kommst daher zu falschen Schlussfolgerungen. Aber ich weiss zu schaetzen, dass Du Dich so detailliert mit der Materie beschaeftigst. Meine Kommentare in rot ins Zitat eingefuegt:



  • die Börse Stuttgart bzw die dahinter stehende BNP können jetzt diese Clearingfunktion übernehmen und Du bekommst Dein Gold bequem frei Haus ohne Händlerausfallrisiko und ohne den Hintern zum Händler bewegen zu müssen, sogar ohne das böse Bargeld benutzen zu müssen...
    ist auch nicht teurer als beim Händler, bliebe bloss abzuklären welche Uhrzeit sie bei der Auslieferung berechnen


    jetzt gibt es also auch in good old germany physische Auslieferung´von Papiergold, und ganz ohne Auslieferungsgebühr und frei Haus, ich finde das bemerkenswert


    allerdings natürlich nicht zum Spot, der ETF notiert leicht höher vergleichbar der Händlerpreise für 100g, derzeit 31,48 zu 31,50 ungefähr


    Hallo Kroesus, so bemerkenswert ist es eigentlich nicht, wenn man sich von dem irrefuehrenden Wort "Papiergold" loest und erkennt, dass die Forward und Future Maerkte rein physische Maerkte sind, dass jedem Kontrakt immer ein Anspruch auf physische Andienung innewohnt. Auch sind die Verkaeufer von solchen Kontrakten zumindest theoretisch in der Lage, all dieses Gold zu liefern. Meines Wissens uebersteigt das open interest nicht alles jemals gefoerderte Gold auf diesem Planeten. Umgekehrt sind auch die Kaeufer theoretisch in der Lage, all das Gold abzunehmen und zu bezahlen. Genauso uebersteigt das open interest in Geldeinheiten eben auch nicht die auf dieser Erde zirkulierende Dollarmenge. Dass Einzelne sowohl mit der Gold, als auch mit der Dollar-Andienung Schwierigkeiten haetten, ist klar. Aber es sind nicht immer nur einseitig die Goldverkaeufer, sondern genauso die Goldkaeufer, die die versprochene Ware (Gold oder Dollar) gar nicht in vollem Umfang andienen koennen und wollen.


    Insofern passt's doch.


    VG

  • wenn man sich von dem irrefuehrenden Wort "Papiergold" loest und erkennt, dass die Forward und Future Maerkte rein physische Maerkte sind, dass jedem Kontrakt immer ein Anspruch auf physische Andienung innewohnt. Auch sind die Verkaeufer von solchen Kontrakten zumindest theoretisch in der Lage, all dieses Gold zu liefern.


    Es tut mir ja fürchterlich leid, in diesen hübschen Disput einzugreifen. Aber die Future-Kontrakte, als rein physische Märkte zu bezeichnen ist derartig daneben, daß der Hut einfach davonfliegen muß! Folgendes gilt im wesentlichen beim aktuellen Rohstoffgeschäft weltweit:


    Es gibt erstens und außerorordentlich selten:


    http://www.deifin.de/fuwi005.htm


    "physical delivery futures", "delivery contracts"



    und zweitens und ziemlich häufig:


    http://www.deifin.de/fuwi005a.htm


    "cash-based futures", "cash settlement contracts"



    Letztere Finanzkonstruktion nimmt wohl mit etwas mehr als 98% an den Futures-Märkten teil. Insbesondere beim Silber ist die Argumentation sicher mehr als berechtigt, daß die gehandelten Papiermengen in bemerkenswert eigenartigem Verhältnis, zur tatsächlich physisch verfügbaren Handelsmenge stehen.


    Schöne Grüße

    WIR SIND DAS GELD!

    Einmal editiert, zuletzt von Bürgerrechtler ()

  • Na Du bist lustig Buergerrechtler... Nur kurz vom Handy: alle grossen Gold futures haben gemein, dass sie physical delivery verbriefen und gleiches gilt selbstverstaendlich fuer OTC Gold forwards an der LBMA auch. Punkt, Ende. Deine "Grundwissen Finanzen-Links" beschreiben ganz allgemein, was unter dem Begriff physical delivery future und was unter cash settled future zu verstehen ist - fuer ALLE Produkte dieser Welt. Natuerlich ist der Goldmarkt und dessen Umsatz winzig im Vergleich zu Aktien-, Bond- und FX-Maerkten. Liess Dir Deine Links nochmal durch, da geht es um S&P500 futures etc. Alles nicht andienungsfaehige Kontrakte von die natuerlich cash settled sind!


    Nochmal: gold(!) futures und forwards verbriefen fast immer physische Anlieferung.

  • @Ghost God: in England wird tatsächlich Gold auf Wunsch des Futurehalters ausgeliefert?


    ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die an NYMEX und COMEX in USA Handelnden das Recht haben auch Edelmetallfutures Cash zu settlen, sprich bei Laufzeitende statt Barren Dollars zum Ausgleich zu geben


    stimmt dies nicht?

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

    2 Mal editiert, zuletzt von KROESUS ()

  • Goldreserven der Zentralbanken des Eurosystems um 115,3 Mrd. Euro zurückgegangen
    ist das nicht ein bißchen viel innerhalb einer Woche?

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Ich dachte eigentlich auch gelesen zu haben, dass zur Not ein Cash Settlement von der NYMEX/COMEX vorgeschrieben werden kann. Ich werde das noch mal im Rulebook suchen.

  • @ Kroesus und BloodyRooky:


    Sie verbriefen den Anspruch auf physische Lieferung, ja. Wie einige Berichte zuvor diskutiert, gibt es bei solchen Vertraegen genau wie bei sehr vielen anderen allerdings Klauseln zur "hoeheren Gewalt", bzw. im Boersenjargon sog. market disruption events. Bei forwards heißt sowas dann i.A. Force majeure und ist Usus in quasi jedem Handelsmarkt.


    Ein Flugticket der Lufthansa verbrieft ja auch das Recht auf einen Flug, auch wenn sich die Airline eine Annulierung im Falle hoeheren Gewalt vorbehaelt.


    GG

  • Gibt es einen Gold-Forward mit Verfallstag z.B. 6 Monate ?


    Wenn nicht, warum gibt es die Gold-Forward-Offered-Rate
    für 1,2,3,6,12 Monate?



    Der Unterschied FUTURE (CME) und Forward (London)


    Differences:
    1. Forward contracts are private, customized contracts between a bank and its clients (MNCs, exporters, importers, etc.) depending on the client's needs. There is no secondary market for forward contracts since it is a private contractual agreement, like most bank loans (vs. bond).
    2. Forward contracts are settled at expiration, futures contracts are continually settled, daily settlement.
    3. Most (90%) of forward contracts are settled with delivery/receipt of the asset. Most futures contracts (99%) are settled with cash, NOT the commodity/asset.
    4. Futures markets have daily price limits.


    Bei FUTURE: daily cash settlement, verrechnet mit Margin
    Bei Forward, settlement bei clearing durch LCH.clearnet at expiration


    @ghost


    Wie ist hier “expiration” definiert? Verfallsdatum z.B. 6 Monate
    oder er hat kein definiertes Ablaufdatum, sondern die jederzeit
    mögliche Anmeldung zum clearing stellt das Erlöschen des Forward
    dar.
    Es ist aber in den Verfahrens-Regeln der „clearnet“ immer von
    „open on expiry of the contract” die Rede.


    Das übersetze ich als: “offen am Verfallstag des Kontraktes”


    Du übersetzt das als „offen am Stichtagskurs des Kontraktes“


    Stichtagskurs ist aber die „closing rate“


    Wer übersetzt jetzt von uns beiden falsch ?


    Wo wird der Forward-Kontrakt eröffnet ?
    Bei der LBMA oder bei LCH.Clearnet


    Ursprünglich ging es doch darum, dass bei der LBMA keine
    Futures gehandelt werden? Das ist jetzt geklärt


    Geklärt sind auch die Unterschiede zwischen Forwards u. Futures


    Wenn die einzig offene Frage noch ist, ob ein durch clearing
    aufgelöster Forward einem Future ähnlich ist, dann müssten
    für den Zeitraum bis zur Auslieferung Lagerkosten und
    Finanzierungskosten und Margin von der LCH.Clearnet
    in Rechnung gestellt werden. Aber ob man das Produkt
    in der Zeit bis Auslieferung handeln kann, weist du nicht
    hast du geschrieben.


    Grüße Edelweiss

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