Global Economic Collapse

  • Der bekannte Finanzspekulant George Soros hat nun ebenfalls vor einer Deflation gewarnt. Er hält einen Zusammenbruch des Finanzsystems wegen der jüngsten Krise für möglich. Europa steuere angesichts der wieder sinkenden Rohstoffpreise auf eine »Phase der Deflation« zu, der letztlich die heimische Wirtschaft unter Druck setzt und zu steigender Arbeitslosigkeit führe.

    Diese Warnung ist sehr ernst zu nehmen, da Soros die meisten Krisen bisher als Insider treffend vorausgesagt hat. Er hat beispielsweise bereits vor zehn Jahren in seinem Buch Die Krise des globalen Kapitalismus beschrieben, dass die damaligen Finanzkrisen in den aufstrebenden Ländern (Asienkrise, Rußlandkrise) früher oder später das Zentrum des Kapitalismus, die USA und das Bankensystem, treffen werden.


    Auch kam es nur kurze Zeit, nachdem Soros auf den überbewerteten Rubel hingewiesen hatte, zur Rußlandkrise.

    2 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • Was passiert mit dem leverage der Geschaeftsbanken bei unveraendertem Kreditgeschaeft wenn die Zentralbankgelder immer weiter steigen? Richtig, er sinkt. Stell Dir als Extremszenario einen negativen leverage vor und schon kommt die Geldmenge auch in der Realwirtschaft an. Banken werden wieder umfangreich Kredite vergeben nur duerften sie das credit risk kuenftig hoeher bewerten. Dann kostet der so geliebte Konsumkredit eben 20% statt 8%.

    Das waere die japanische Krankheit. Notenbankzinssatz war Null waehrend man Geld nur ueber Kredithaie zu 15 oder mehr % Zinsen, wenn ueberhaupt geliehen bekommen hat. Dieser Gefahr ist die Regierung sich bewusst, dieses Szenario muss mit allen Mitteln verhindert werden. Soll doch der Staat Geld direkt verleihen und die Banken verstaatlichen. Spaeter kann man die Banken als reine Dienstleister wieder privatisieren.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Der bekannte Finanzspekulant George Soros hat nun ebenfalls vor einer Deflation gewarnt. Er hält einen Zusammenbruch des Finanzsystems wegen der jüngsten Krise für möglich. Europa steuere angesichts der wieder sinkenden Rohstoffpreise auf eine »Phase der Deflation« zu, der letztlich die heimische Wirtschaft unter Druck setzt und zu steigender Arbeitslosigkeit führe.


    Ja, GB, sag das mal dem Genossen baal ;) .

  • Warum so schnell, PMChris, nur ein paar Tage bis ein paar Monate?
    Das kann auch ein paar Jahre gehen, aus heutiger Sicht schwer zu sagen, wielange es noch bis zum Staatsbankrott dauert (mal einzelne Länder wie Island etc. ausgenommen).
    Notfalls monetisieren sie den Bondmarkt, um die Zinsen nicht zu sehr steigen zu lassen.


    Grüße


    Der Geist ist aus der Flasche und geht nicht mehr hinein. Jeder weiß jetzt das die meisten Hypothekenpapiere und die CDS und was es ansosnten noch für Pferdewetten darauf gibt,
    auf Betrug in der Bewertung beruhen. daran ändert auch eine Staatsgarantie nichts. Die Blase werden sie nicht weiter aufgepumpt bekommen. Die Hauspreise sinken, die verfügbaren Einkommen sinken, damit ist das Geschäftsmodel zu Ende. Esw wird auch im nächsten Jahre keine Auferstehung von 1000 Hypothekenfirmen geben, die beliebige Hypotheken an Leute vergeben, die gerade noch einen Spiegel anhauchen können.
    Die Staatsgarantien frieren nun eigentliche bankrotte Banken zu Zombiebanken ein, wie in Japan der 90er. Der Bondmarkt weiß das, und wird entsprechend handeln. Monetarisieren ist in jedem Fall inflationär und der Bondmarkt wird dafür die entsprechend höheren Zinssätze verlangen. Das führt je nach Staatsschuldenstand und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu einem Staatsbankrott nach dem anderen. Hohe Staatsschulden funktionieren nur bei niedrigen Zinssätzen, die nur bei niedriger Inflationsrate durchzusetzen sind. Ansonsten fliegt einem das Finanzsystem in Rekordzeit um die Ohren.

  • Fortis nach längerem ausgesetzten Handel MINUS 63% Aktuell! Noch ganze 2 Euro wert...
    update: Aktie steigt... bei Handelsschluss wahrscheinlich auch 86% im Plus!

    An der Börse notiert ja jetzt "nur noch" der übriggebliebene Teil von Fortis, der den (vermutlichen) "Junk" enthält, u.a. Anleiheversicherer Financial Security Assurance (FSA).


    Die Beteiligung an der Banque Generale du Luxembourg wurde beispielsweise an BNP Paribas und den Luxemburger Staat abgetreten:


    http://www.fortisbanque.lu/de/…xembourg/BNP_Paribas.htm# ;)


    Der Name der Bank wurde auch schon angepasst von Fortis Banque Luxembourg zum "alten" Namen :D


    Alle Steuerhinterzieher bei der BGL können jetzt erst mal aufatmen :D


    Übrigens denke ich, dass der Dexia BIL in Luxemburg ähnliches bevorsteht. DEXIA hat heute gegen den Trend ca. 15% eingebüßt.

    3 Mal editiert, zuletzt von leonardoma ()

  • So... die ersten Einheiten der Ardennenoffensive sind liegen gebliebe... wegen fehlendem Treibstoff und Munition...


    Der Gegenangriff wir steckenbleiben, denn das Reich ist schon verloren...


    Der DAX musste sich heute schon schwer anstrengen, nicht im Minus zu enden...


    Was der DOW heute noch macht, wage ich nicht zu sagen... aber wenn noch 50 Punkte Plus rauskommen, dann ist es viel...


    Achja... die System- und Pressehuren werden heute Abend und morgen von "Gewinnmitnahmen" sprechen...


    Wollen die Leute das nicht verstehen? Können sie es nicht verstehen?

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Frei nach Kostolany:Es kann nichts schief gehen ,wenn man sich jetzt einige internationale Bluechips ins Depot legt,Schlaftabletten nimmt,das GANZE Päckchen ...Dann habt ihr Ruhe...EWIG!


  • Hallo,


    wer hat hier mal bestellt und kann berichten wie es geklappt hat, es kann ja nicht jeder jetzt nach Belgien fahren.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Die Staatsbeteiligungen in den USA sehen stimmrechtslose Aktien mit 5%, spaeter 9% Dividende vor. Allerdings kann der Staat im Zuge der Beteiligung einige Eckpunkte diktieren, z.B. die Executive Compensation. Aber darueber scheint schon wieder neuer Streit entbrannt zu sein.


    The government will purchase preferred stock, an equity investment designed to avoid hurting existing shareholders and deterring new ones. Such shares typically don't come with voting rights. They will carry a 5% annual dividend that rises to 9% after five years,..
    http://online.wsj.com/article/…tml?mod=yahoo_hs&ru=yahoo

    Das Hilfsprogramm generell greift meines Wissens auch fuer ausl. Banken, niedergelassen in den USA. Allerdings wird sich die US nicht an ausl. Banken beteilligen.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Die Zwischenerholung von gestern hat wohl schon gestoppt, Aktuell beim Dow fast 200 wieder runter. Scheint doch nicht alles "heile Welt" zu sein.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Glaubst jetzt dem SOROS, dem GOLD_Baron oder beiden? ;)


    best regards
    BAAL


    Ich glaube an mein verbuddeltes Silber, bewundere Soros's Sicherheit im Glaskugellesen, akzeptiere Goldbarons Zitate und hoffe mal der Kelch der Deflation geht an uns knapp vorbei.
    Aber was hilft das schon.ggg.

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