Global Economic Collapse

  • Den Fall der Konsumentenpreise in den USA hatte Prechter schon vor ein paar Monaten für Ende diesen Jahres/ Anfang nächsten Jahre prognostiziert. Offenbar liegt er hier - wie auch schon beim Silber-Bärenmarkt (Prognose kurz vor dem Fall) - richtig.

    Das es so kommen wird, konnte hier ein Blinder mit 'nem Krueckstock sehen. Obama wird aber bald die gesamte B52-Flotte losschicken und Geld abwerfen, was zumindest temporaere Effekte haben wird.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • chefboss




    "Nix gegen das Christentum als solches: Die 10 Gebote halte ich im
    wesentlichen selber auch ein (die Bibel ist wohl ein Maerchenbuch)"


    Du sollst nicht töten - außer im Auftrag des Staates.


    Du sollst nicht stehlen - die Regierung und kirchliche Institutionen dulden keine Konkurenz.


    Gruß
    Eulenspiegel

  • Zitat

    Vielleicht doch einen Teil der EM in Cash umschichten? Mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken!


    Jetzt die Frage an Euch Experten: Welches Szenario müßte denn eintreten, damit wir EM-Bugs endlich und letztendlich im Trockenen sind? Wäre für Euren Rat und Eure Meinung wirklich dankbar!

    Meine Meinung:



    EM´s sollte man derzeit nur cashen, wenn man dringend Geld benötigt. Ansonsten "Buy/Hold and forget-you will remember when it´s about time". Fakt ist, dass keine Fiat-Währung auch nur mittelfristig an Kaufkraft zulegen wird.



    Im "Trockenen" ist man als Investor NIE! Gute EM-Investor-Szenarien sehen so aus:



    1. Es kommt zur Hyperinflation und die Politik hat vergessen, Gold zu verbieten.



    2. Es kommt zur Währungsreform mit neuem Edelmetallstandard und die Politik hat vergessen, Gold registrierungspflichtig zu machen.

    Everybody wants to be like the Jones but the Jones are going bankrupt

  • Ich hoffe, ich bin hier im sräd richtig... Wo vorhin hier von Prechter die Rede war, versuche ich es einfach mal...


    Ich frage mich schon seit geraumer Zeit ob Prechter mit seiner Deflationstheorie nicht recht haben könnte, habe mich aber nie getraut, meine Frage zu posten.


    Nachdem die selbsternannten Gurus inzwischen das Weite gesucht haben und in ihrem selbstgewählten Ghetto auf die Hyperinflation warten, kann man hier durchaus seine Fragen stellen, ohne befürchten zu müssen, daß selbsternannte Zensoren Betragensnoten verteilen.

    Zitat


    Sicherlich sind im Moment deflationäre Anzeichen tatsächlich überall sichtbar 8| . Dann kommt einem schon der Gedanke, auch die Konsequenz daraus zu ziehen und EM zu Cash zu machen. Das 1929 Gold in der Deflation so gut abgeschnitten hat, lag m.E. schließlich nur daran das damals wg. Goldstandard Gold unmittelbar auch Geld war und heute isses eben anders.


    Aber kann bei den Geldmengen, die in die Märkte gepumpt werden Cash langfristig wirklich King sein? Irgendwie sträubt sich ALLES in mir dagegen zu glauben, dass die bunten Scheinchen wirklich besser sein sollen!!!


    Der große Unterschied zu 1929 ist - und das kann man aus allen Wortmeldungen relevanter Personen im ganzen westlichen Regime entnehmen - daß keine Sparpolitik gefahren wird, sd. daß die Ausgaben erhöht werden.
    Der österr. Ex-Finanzminister Androsch - heute ein Großindustriller - hat sogar öffentlich davon gesprochen, daß nun die Zeit ist, Geld mit dem Hubschrauber abzuwerfen (natürlich sinnbiildlich gemeint).
    Der Goldstandard hatte solche Maßnahmen verhindert.
    Weiters kann man m.E. ganz klar erkennen, daß in dem Maße, als die wirtschaftl. Probleme zunehmen, die Ausgabenpolitik gelockert wird. Von den Maastrichtkriterien redet heute niemand mehr. Und wenn es sich weiter verschlechtert, wird auch das eine oder andere Prozentpünktchen bei der Neuverschuldung keine Katastrophe mehr darstellen.
    Was ich damit sagen will: mit dem Fortschreiten der Krise ist ganz eindeutig der Weg zur Geldmengenausweitung beschritten.
    Nachdem nun die Wirtschaft noch mitten im Schrumpfungsprozeß ist, fallen eben Aufträge und Werte weiterhin. Viele Hedgefonds stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen immer wieder Positionen liquidieren um ihre Kunden auszahlen zu können oder um margin-calls zu begleichen.
    Cash macht sich bis zum Erreichen des Bodens vllt. wirklich nicht so schlecht - nicht weil es steigt, sd. weil allen anderen Werten die Luft ausgeht. Aber wo ist der Boden? Ist er in wenigen Wochen erreicht? In einem halben Jahr? Und wie tief geht es bis dahin hinunter?
    Was dazukommt, sind nichtlineare Verzerrungen, die bei starken Parameteränderungen auftreten: d.h. man kann nicht einfach den jetzigen Vorgang in die Zukunft projezieren, sd. unvorhergesehene Veränderungen werden sicher wieder auftreten, wenn die Veränderungen im System zu groß werden: Kollaps einzelner Währungen, Volkswirtschaften. Das erzeugt einen Rückkopplungseffekt.


    Deshalb rate ich nicht, das EM gegen Cash einzutauschen, sd. das Ersparte gut verteilt auf Grund&Boden, Gold/Silber, Cash und ein paar Aktien verteilt zu haben (bzw. bei weiter fallenden Kursen ein wenig Aktien zu kaufen).


    Bin aber kein Experte, sd. finde die Lage außerordentlich kompliziert und gefährlich...

    2 Mal editiert, zuletzt von Schoerner ()

  • ich hätte noch ein top angebot des tages:


    bauernhof in thüringen zu verkaufen mit 5000 qm land - ställen , scheunen , gutshaus ringsrum eingefriedet - absolut sicher - wasser hinterm haus vorhanden - also alles was die autarke lebensführung benötigt.
    preis wäre bei ca. 75 000 € - ich meine ein schnäppchen.


    und - gute verkehrsanbindung im städtedreieck erfurt weimar jena - weite genug weg und nah genug dran. autobahn ca.


    ich bin aber weder verkäufer noch makler - man hat mir das objekt angeboten ist mir allerdings zu groß da ich schon habe.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • Was willst Du damit sagen ? Behinderte die in den Behindertenwerkstätten einer angemessenen Beschäftigung nachgehen werden von Dir als Sklaven bezeichent ? Du findest dass Behinderte keine Gegenstände produzieren sollten ? Ich denke Du solltest selbst einmal für ein paar Stunden oder Tage Dich mit Behinderten auseinandersetzen. Du würdest Dich schämen. Und solange........

    Es sind aber _geistig_ Behinderte ! Ich finde nicht, dass man denen einen 8-Stunden-Tag zumuten sollte, mit den simpel-primitiv-ManufakturJobs, die diese dann in der Regel machen. Wenn man denen angeblich was Gutes tun wollte, dann wuerde man ein wenig auf die Vielfalt setzen, aber nicht deren gesamte LebensZeit einfach so verheizen.


    Oder meinst Du etwa, dass die das freiwillig machen ? Haben sie ueberhaupt einen freien Willen ? Wissen die, was ein Anwalt ist ?
    So lange, wie sich Diejenigen nicht dagegen wehren koennten, ist es ZwangsArbeit, und schaebig, davon zu profitieren !

    Einmal editiert, zuletzt von chefboss ()

  • @ Eulenspiegel
    Du sollst nicht töten - außer im Auftrag des Staates.


    Du sollst nicht stehlen - die Regierung und kirchliche Institutionen dulden keine Konkurenz.



    So siehts aus ! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    "Die Zuweisung von Macht sollte von den Banken genommen und wieder auf die Bevölkerung übertragen werden, der sie eigentlich gehört." – T. Jefferson

  • Harte Fakten zur Rezession:
    http://wirtschaftquerschuss.bl…ze-opfer-des-casinos.html


    Überhaupt ein sehr empfehlenswerter Blog, von dem offenbar auch manch andere inspiriert werden.

    Zitat daraus: "8,5% dürfte die drohende Arbeitslosenrate U3 für das Jahr 2009 lauten!"


    Im Financial Forecast von Elliot Wave hält man es für möglich, dass die Arbeitslosigkeit über 25% steigt. Und selbst wenn es nicht ganz so kommen würde, dann würde sich das Leben der meisten Menschen in einer Art und Weise ändern, die sich fast noch niemand vorstellen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von cano ()

  • Vielleicht schon gepostet worden, da vom 6.11.:


    http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Sspezial.html



  • ich hätte noch ein top angebot des tages:


    bauernhof in thüringen zu verkaufen mit 5000 qm land - ställen , scheunen , gutshaus ringsrum eingefriedet - absolut sicher - wasser hinterm haus vorhanden - also alles was die autarke lebensführung benötigt.


    Lage, Lage, Lage. Und diese ist nicht so toll.



    Nachdem die selbsternannten Gurus inzwischen das Weite gesucht haben und in ihrem selbstgewählten Ghetto auf die Hyperinflation warten, kann man hier durchaus seine Fragen stellen, ohne befürchten zu müssen, daß selbsternannte Zensoren Betragensnoten verteilen.


    Man beachte die Synonymität von Verstaatlichung und Enteignung.


    Gruss Max


    P.S. Warum gibt es in Deutschlands Ländern so viele Enteignungsgesetzte?? Einfach mal gurgeln.

    Einmal editiert, zuletzt von Maximilian ()

  • [Blockierte Grafik: http://1.1.1.4/bmi/www.orf.at/…_deflation_2q_innen_c.jpg]


    Wann ist der Boden erreicht?


    Die derzeitige Wirtschaftskrise hat bisher vor allem eines gelehrt: Es kann noch schlimmer kommen. Folglich heißt das Schreckgespenst der kommenden Monate und Jahre nun nicht mehr Rezession, sondern Deflation. Eine derartige Entwicklung käme der Weltwirtschaftskrise von 1929 nahe: Preisverfall, Bankenpleiten, explodierende Arbeitslosenzahlen. Ausgerechnet in der derzeit sinkenden Teuerungsrate sehen einige Ökonomen bereits erste Anzeichen für das "Worst Case"-Szenario, während die Notenbanken nervös an der Zinsschraube drehen.



    EZB glaubt nicht an "Worst Case"


    Die globale Wirtschaft steckt in ihrer tiefsten Krise seit Jahren - so viel ist sicher. Wo diese tatsächlich enden wird, ist unklar. Die Notenbanken drehen weltweit ihre Geldhähne auf, um eine drohende Rezession wenn schon nicht zu verhindern, dann zumindest abzufedern.


    Immerhin geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktualisierten Weltwirtschaftsausblick bereits davon aus, dass die Wirtschaftsleistung aller Industriestaaten im kommenden Jahr schrumpfen wird - das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg.



    Neues Schreckensszenario


    In diesem ohnehin trüben Szenario spukt nun bereits ein weiteres Gespenst: das einer möglichen Deflation.



    Dieses "Worst Case"-Szenario für eine Volkswirtschaft schlägt sich grob in einem breiten Verfall der Preise für Waren und Dienstleistungen nieder. Die Folgen: Unternehmen drosseln ihre Leistung, kappen Investitionen, Löhne sinken, die Arbeitslosigkeit steigt massiv. Die Entwicklung käme jener der Weltwirtschaftskrise von 1929 beträchtlich nahe.



    Wie ernst ist die Lage?


    Doch ist die Situation tatsächlich derart dramatisch? Ja, zeigte sich bereits im September Investmentlegende George Soros überzeugt und warnte gegenüber der französischen "Le Monde" eindringlich vor einem Kollaps des globalen Finanzsystems.



    Soros' Befund damals: Die USA befänden sich bereits in einer Rezession, und Europa steuere auf eine Phase der Deflation zu. Tatsächlich sind die Wirtschaftseckdaten seither nicht besser geworden - im Gegenteil: Die Prognosen wurden mehrfach weiter gekappt.



    Inflationsszenario kehrt sich um


    Ein Szenario hat sich allerdings ins Gegenteil gekehrt: Inmitten rückläufiger Wirtschaftsleistung sinkt derzeit auch die Inflation. Hatten erst exorbitant gestiegene Rohstoffpreise die Teuerungsrate in die Höhe getrieben, so geht diese derzeit zurück. Ein Grund: Wegen nachlassender Nachfrage sind die Preise für Rohstoffe von Erdöl bis zu Getreide stark gesunken.



    Von ihrem Hoch bei 4,0 Prozent im Sommer ging die Inflationsrate in der Euro-Zone im Oktober auf 3,2 Prozent zurück. Für das kommende Jahr rechnet EZB-Chef Jean-Claude Trichet mit einem Wert unter 2,0 Prozent - für Endverbraucher, die Monate unter der galoppierenden Teuerung gestöhnt hatten, vorerst eine positive Nachricht.



    Konsumenten horten Geld


    Auf der anderen Seite sehen einige Ökonomen in dieser Entwicklung bereits die Vorboten eines drohenden breiten Preisverfalls mit allen negativen Konsequenzen für Unternehmen.



    Die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") brachte das Szenario in einem Artikel unter dem Titel "Das große Preis-Rätsel" kürzlich plastisch auf den Punkt: "Das Gemeine daran ist. Potenzielle Käufer wissen um die Geldnot der Verkäufer, sie können sich Zeit lassen - und warten, bis die Preise noch tiefer fallen. Dann kühlt die Wirtschaft ab, bis sie schließlich zu erstarren droht. Und die Deflation kann ihre Kräfte entfalten."



    Vorboten Immobilien- und Automarkt


    Die Entwicklungen des US-Automarktes und der rapide Preisverfall bei Immobilien in den Vereinigten Staaten und Großbritannien weisen zumindest in diese Richtung - der mögliche Beginn der Spirale, die sich über Gewinneinbrüche bei Unternehmen, Investitionsstopps und Stellenabbau weiter nach unten dreht.



    Das Szenario zu Ende gedacht, wären die weiteren Folgen ein sinkendes Lohnniveau durch ein Überangebot an Arbeitskräften und verunsicherte Konsumenten, die den Sparstift ansetzen, statt Geld auszugeben: Der Privatkonsum als Triebfeder der Binnenkonjunktur kommt zum Erliegen - der Teufelskreis schließt sich.



    "Vermögen ist geschmolzen"


    Die westlichen Industrienationen durchlebten bereits den Beginn einer derartigen Entwicklung, so IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard kürzlich. Sie erlebten einen "dramatischen Absturz des Vertrauens" von Konsumenten und Unternehmen.



    "Ihr Vermögen ist geschmolzen. Die Verunsicherung ist sehr groß. Nachdem sie sich eine lange Zeit noch gut hielten, haben sie jetzt einfach Angst und haben sich deshalb entschlossen, weniger auszugeben."



    Notenbanken drehen Geldhahn auf


    Als Hoffnungsschimmer wertet Blanchard, dass die derzeitige Kaufzurückhaltung von Verbrauchern und Firmen teils durch ihre abwartende Haltung zu erklären sei. "Wenn sich die Lage auf den Finanzmärkten stabilisiert und die Unsicherheit abnimmt, könnte sich das Ausgabeverhalten schneller verbessern, als wir erwarten" - sprich: der Teufelskreis wieder durchbrochen werden.



    Vorerst setzen die Notenbanken alles daran, Konsum und Investitionen über billigeres Geld in Schwung zu halten und derart die Konjunktur zu stützen.



    Zinsen sinken gegen Tiefststand


    In den USA schraubte die Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzinssatz mittlerweile auf 1,0 Prozent herunter - den niedrigsten Wert seit vier Jahren. Eine weitere Lockerung gilt als wahrscheinlich, wie Bloomberg zuletzt berichtete.



    In der Euro-Zone liegt der Leitzinssatz aktuell bei 3,25 Prozent. Weitere Senkungen seien nicht ausgeschlossen, ließ EZB-Chef Trichet zuletzt durchblicken.



    Für ihn hängt die weitere Zinspolitik in erster Linie von der Entwicklung der Rohstoffpreise ab, konkret von einem weiter moderat sinkenden Verbraucherpreisindex. "Der wird aber nicht negativ werden", wies Trichet Spekulationen zurück, dass Europa tatsächlich vor einer Deflation steht.


    http://www.orf.at/081107-31470/index.html

    Einmal editiert, zuletzt von Schoerner ()

  • Milchprodukte werden billiger
    Nach Deutschland beginnen nun auch in Österreich die Milchpreise zu sinken: Der Diskonter Hofer verbilligt ab sofort seine Milchprodukte um zehn bis 20 Cent. Andere Handelsketten könnten bald nachziehen.


    REWE und Spar ziehen nach
    Die Handelskette REWE Austria mit den Marken Billa, Merkur, ADEG und Penny wird die Preise für zahlreiche Molkereiprodukte ab Dienstag senken. "Wir gehen mit den Hofer-Preisen mit", so REWE-Sprecherin Corinna Tinkler zur APA. Auf die aktuellen Preissenkungen von Hofer müssen "wir zwangsläufig reagieren".


    Auch Spar kündigte an, "wahrscheinlich" in den nächsten Tagen Molkereiprodukte zu verbilligen. Man führe derzeit Gespräche mit den Molkereien, so Spar-Sprecherin Nicole Berkmann.

    Zehn bis 20 Cent
    Bei Hofer kostet seit Montag der Liter Vollmilch 75 statt 85 Cent, die Eigenmarke verbilligt sich von 79 auf 69 Cent je Liter. Das Viertel Butter gibt von 1,19 Euro auf 99 Cent nach.


    Auch andere Milchprodukte wie Biomilch, Biobutter, Sauerrahm, Schlagobers und Topfen wurden billiger. Angekündigt wurden die "dauerhaften Verbilligungen" am Sonntag in doppelseitigen Anzeigen.


    Überangebot auf Milchmarkt. Preisrutsch in Deutschland
    Der Preisrutsch bei Milchprodukten hatte in der Vorwoche in Deutschland eingesetzt. Die großen Handelsketten senkten ihre Preise dort im Schnitt um 20 Prozent. Hintergrund der Entwicklung ist ein Überangebot auf dem europäischen Milchmarkt.


    In Deutschland wurden die Milchpreissenkungen von Aldi (in Österreich Hofer), Lidl und der REWE-Tochter Penny eingeleitet.


    Der Deutsche Bauernverband hat an den Milchpreissenkungen heftige Kritik geübt und sich an das Kartellamt gewandt. In Deutschland ist die billigste Milch mit jetzt 49 Cent je Liter deutlich günstigster als in Österreich.


    http://oesterreich.orf.at/stories/320997/

  • Tolle Logik: also überall wo Subventionen im Spiel sind, gibt es keine Deflation. :rolleyes:
    Wofür gibt es denn die Agrarsubventionen? Vllt. weil europäische Bauern nicht zu Preisen wie in der dritten Welt und in Monokulturhöllen produzieren können und man nicht vollends von Nahrungsimporten abhängig sein will und die Landschaft erhalten will?


    Nachtrag: und außerdem würde ich meinen, daß sinkende Preise sinkende Erlöse bedeuten und damit nicht nur die Kaufkraft schwächen, sd. auch das Überleben vieler Milchbauern samt Familien bedrohen wird.

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  • Und die 1 Million Dollar Frage ist, ob China das Geld dafür von ihren US Tresauries abziehen, bzw. keine neuen kaufen.


    Vermutlich nichts dergleichen werden sie tun, weil es ein Investitionsprogramm in Yuan ist, inländische Investitionen halt. Glaube kaum, dass die Chinesen auf dem Weltmarkt für Dollar Yuan kaufen werden. Wie immer sie es finanzieren werden, so wohl nicht.

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