Global Economic Collapse

  • Laut der Legende unterhalb der Grafik sind die schattierten Bereiche die jeweiligen Zeiten von US Rezessionen.
    Demnach ist die jetzige Krise Ende 2008 / Anfang 2009 vorbei, laut NBER, wer immer das ist.
    Damit kann ich die ganze Grafik nicht so richtig ernstnehmen.


    "Mein" Gefühl sagt mir, es geht erst richtig los ----> change = Kleingeld für alle US Bürger. Und was kriegen wir?




    Hallo bimetall,


    die Grafik zeigt die tatsächlichen Werte aus der Vergangenheit bis zum Zeitpunkt der Erstellung der Grafik. Hier wird keine Rezession in die Zukunft projeziert. Die Grafik kommt von der "FED-Zweigstelle St. Lousis", also ziemlich offiziell. Wenn Du diese Grafik in 6 Monaten anschaust wird der graue Balken vemutlich breiter sein.


    Wenn Du mit NBER nichts anfangen kannst, könntest Du mal NBER bei google eingeben.


    Gruss,


    wert


    Selbstständiges Denken und Handeln erfodert selbständige Informationssammlung und Auswertung

    Einmal editiert, zuletzt von wert ()

  • Dank schön für die Tips :) . Google ist schon klasse oder?!


    Wir haben in der Schule, 4.Klasse glaube ich, gelernt, daß die Eintragungen von Werten und Graphen bis zum Ende der jeweiligen Achse eingetragen werden, sonst endet sie eben vorher.
    Dies ist hier zumindest missverständlich.
    Die x-Achse sollte deshalb 2008 enden. Genug Pfennige gefuchst.
    CHANGE!

  • Die Grafik geht nur bis 1980 zurück.... in dieser Zeit gab es "nur" Rezessionen, die durch Wirtschaft/Banken/Politik immer wieder beendet wurden, indem neue Blasen geschaffen wurden. Hätte man nicht immer wieder versucht, die bevorstehende "kleine" Depression nach hinten raus zu zögern, wäre es vermutlich nicht dazu gekommen, dass alle herausgezögerten Ereignisse jetzt auf einmal eintreten... und die Verzögerungstaktik wird ja derzeit immer noch auf hochtouren gefahren :S

  • Einer der Auslöser der Finanzkrise...


    Für die Nichtzocker...


    Schaut auf das Notebook... der zockt World of Warcraft


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    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Ich habe heute das unten angeführte Gedicht von Kurt Tucholsky, das dieser 1930 nach dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise in Schweden geschrieben hat, gelesen.


    Angesichts dieser Aktualität nach 79 Jahren, die nicht treffender sein könnte wenn es gerade heute geschrieben worden wäre, standen mir im warsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge. Diese Übereinstimmungen können kein Zufall sein - das ist ein und das selbe Muster nach dem diese Scheiße heute abläuft. Ich bin erschrocken aber gefaßt, aber ich bin viel mehr wütend und zornig, was hier in Wirklichkeit abgeht. Es ist Zeit entschlossen zu handeln!



    Der Titel heißt: HAUPTSACHE BILLIG


    „Wenn die Borsenkurse fallen,regt sich Kummer fast bei allen, aber manche bluhen auf: Ihr Rezept heist Leerverkauf.


    Keck verh ö kern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos.


    Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert wird die Wirkung potenziert.


    Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.


    Fur die Zechen dieser Frechen hat der kleine Mann zu blechen und das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika.


    Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen und die Hypothek aufs Haus hei ß t Bewohner m ü ssen raus.


    Triffts hingegen grose Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken – auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut.


    Soll man das System gef ä hrden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.


    Und wenn Kurse wieder steigen, f ä ngt von vorne an der Reigen – ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.


    Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg l ä ngst bedacht: Dann wird ein bischen Krieg gemacht.“

  • Dr. Doom setzt noch einen drauf:


    “I’ve found that credit losses could peak at a level of $3.6 trillion for U.S. institutions, half of them by banks and broker dealers,” Roubini said at a conference in Dubai today. “If that’s true, it means the U.S. banking system is effectively insolvent because it starts with a capital of $1.4 trillion. This is a systemic banking crisis.”


    Roubini: U.S. Banking System Insolvent, Another $2.5T of Losses Coming


    p.s. hatstone: Das ist nicht von Tucholsky. Hatten wir mehrfach schon.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Nicht mal die gesamten Reserven der FED reichen aus fuer eine derartige Infusion. Noch sind die $3.6 Mrd nicht erreicht. Man muss die Geldbasis nur schnell genug aufbauen, um den Wettlauf zu gewinnen. Das wird ein spannendes Rennen.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.



  • Nettes Gedicht, aber definitiv nicht von Tucholsky...


    http://www.sudelblog.de/?p=378

  • Wozu gegen etwas protestieren, was schon da ist? Ich nenne das auch nicht mehr Finanzkrise sondern Weltwirtschaftskrise. Und ja, die Proteste werden auch bei uns kommen ... das werden dann allerdings soziale Unruhen ungeahnten Ausmasses sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Blogger ()

  • Würden Sie sich an öffentlichen Protesten gegen die Finanzkrise beteiligen?


    76% antworteten mit Ja. 8|

    Ja, so ne schöne Gutmenschen-Demo mit Transparenten und Trillerpfeifen. Da wird den Bankstern und Ministern aber Angst und Bibberbange....
    :thumbsup:

    Und ja, die Proteste werden auch bei uns kommen ... das werden dann allerdings soziale Unruhen ungeahnten Ausmasses sein.

    "In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte. " - Joseph Stalin 8)


    Ja, irgendwann wird es soziale Unruhen geben, allerdings erst wenn es zu spät ist und der Staat schon die Renten / Sozialhilfen etc nicht mehr zahlen kann und/oder die Arbeitslosigkeit sich der 40%-Marke nähert. Also, wenn Joe Bockwurst wirklich nix mehr zu beißen hat. Aber auch das wird in Osteuropa und bei den P.I.G.S. einige Zeit vor uns passieren.

  • Ja, irgendwann wird es soziale Unruhen geben, allerdings


    .... wenn RTL usw. pleite gehen und es keine Seifenopern wie "Gute Zeiten,s.... mehr gibt!!!!!

    [smilie_happy] Humor ist, wenn man's trotzdem macht - sagte der Eunuch! [smilie_happy]


    :D :thumbsup: :D Wer anderen eine Grube gräbt ist entweder Totengräber oder baut eine Künette :!: :D :thumbsup: :D

  • Bundeskanzlerin: Medien müssen gerade bei Krisen Orientierung bieten
    http://www.heise.de/newsticker…g-bieten--/meldung/122140


    Ein paar Schmankerl aus dem oben verlinkten Artikel:

    Zitat

    "In einer solchen Zeit wird es auch sehr auf die Medien ankommen, inwieweit Menschen ein Stück Halt bekommen, sachliche Informationen, sich eine Meinung bilden können und daraus auch ein Stück Zutrauen entsteht"

    Wie können wir die ollen Arbeitersäcke und Steuersklaven auch in diesen heiklen Zeiten auf unsere Linie bringen, manipulieren und bescheissen?


    Zitat

    Die Bundesrepublik stehe vielleicht vor einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte. Die Kanzlerin rief dazu auf, die Bemühungen zu deren Bewältigung "ab und an ein bisschen positiv darzustellen". "Das moderne Leben ist außerordentlich kompliziert"

    Es ist ausserordentlich kompliziert dem Sklaven beizubringen das er nun noch mehr für noch weniger Geld arbeiten muss um die Bedürfnisse und das Missmanagment der sogenannten Elite zu kompensieren.


    Zitat

    Bis zum Freitag werden sich rund 150 leitende Redakteure, Verleger und Medienwissenschaftler in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns mit der Zukunft der Zeitungen im Zeitalter von Internet und neuen Medien befassen. Veranstalter sind der Zeitungsverlag Schwerin und die Bundeszentrale für politische Bildung

    Da geht ein Ruck durch Deutschland.

  • Diese Übereinstimmungen können kein Zufall sein - das ist ein und das selbe Muster nach dem diese Scheiße heute abläuft. Ich bin erschrocken aber gefaßt, aber ich bin viel mehr wütend und zornig, was hier in Wirklichkeit abgeht.


    Diese sogenannte Krise konnte man 1949 vorhersagen, nicht den genauen Zeitpunkt und bestimmt nicht die absolut bekloppten Summen um die es geht - aber grundsätzlich war abzusehen, daß sie unvermeidlich ist. Grund hierfür ist schlicht und ergreifend das Zinseszinssystem, das zwangsläufig auf Selbstzerstörung hinausläuft. Es gab und gibt viele kritische Stimmen, niemand will sie hören - schon garnicht die, deren Zukunft da gerade verfrühstückt wird. Hinterher heißt es dann immer, daß es niemand kommen sah / ahnen konnte. Man wäre ja auch schön blöd, die unbequeme Wahrheit zu akzeptieren. Wer gibt schon gerne zu, daß er tatkräftig mitgeholfen hat, den Ast auf dem er sitzt abzusägen? Wenn sich diese Erkenntnis am 1qm Horizont des Einzelnen abzeichnet wird auf Durchzug geschaltet, ist ja alles kompliziert und so, außerdem kommt gleich DSDS, GZSZ, Big Brother o.ä.


    Hier mal was aus einem offenen Brief von Silvio Gesell aus dem Jahre 1918:


    Zitat


    "Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: »Nie wieder Krieg!«, entgegen all den Hoffnungen auf eine schöne Zukunft, muss ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen!"


    Meine These: Streich die 2 durch und Du hast eine prima Schlagzeile für Morgen. Nicht nur am Krieg kann man ganz wunderbar verdienen - besonders wenn man beide Seiten finanziert. Auch Wiederaufbau ist ein interessanter Investmentbereich und nicht zuletzt die neue Machtverteilung wirft langfristig Gewinn ab.



    Es ist Zeit entschlossen zu handeln


    Richtig, es gibt 2 Möglichkeiten:


    1. Lesen und lernen. Wissen ist das einzig wahre Kapital, Gold und Geld sind lediglich Werkzeuge. Mach für Dich das beste aus dem, was Du eh nicht ändern kannst und vor allem: mach es alleine.


    2. Den Horst machen und Dir am Ende selber eine Kugel in's Maul knallen weil Du die Ignoranz und Dummheit Deiner Mitmenschen nicht mehr erträgst.

  • :thumbsup:

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

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