Global Economic Collapse

  • Darf man lachen? Die Fed und die BoE kaufen wie blöde Staatsanleihen auf und du willst uns erzählen, dass das Markt ist?

    Ich schrieb auch, dass man diesen Markt mittelfristig manipuliert, trotzdem bleibt es langfristig ein Markt. Es wird zwar versucht mit QE-Massnahmen die Zinsen fuer Staatsanleihen niedrig zu halten, aber die Massnahmen der FED zind doch ziemlich begrenzt. Das QE-Volumen betraegt $300 MRD, waehrend $2,5 Billionen platziert werden. MITTELFRISTIG mag man mit solchen Massnahmen Zeit gewinnen und den Marktzins druecken (da stimme ich Dir zu, es ist kein echter Markt) aber langfristig werden die Manipulationen genau ins Gegenteil umschlagen und der Markt wird sich LANGFRISTIG seinen Weg bahnen, sprich die Marktzinsen werden explodieren, entweder durch die sich breit machende Liquidiatetsschwemme des QE (weil sie inflationaer wirkt ... ist ja immer das gerechtfertigte Argument der Inflationisten) oder durch einen weiteren Liquiditaetsengpass (weil am Markt keiner mehr dem anderen ueber den Weg traut, keiner mehr Geld dem anderen leiht, z.B. in der Japan-Deflation: Leitzins Null, Marktzinsen zweistellig). Fazit: steigende Zinsen fuer die Realwirtschaft so oder so, egal wie man den Leitzins setzt.

    Es gibt keinen Spielraum für Zinserhöhungen in einem sterbenden System.

    Man wird den Leitzins noch lange bei Null belassen, trotzdem werden die langfristigen Marktzinsen oekonomischen Gesetzen folgend steigen, das wird niemand verhindern koennen, auch wenn es heute so aussieht, als ob die Zentralbanken die Macht ueber die oekonomischen Gesetze haetten, haben sie aber nicht.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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  • Eine Ursache der hohen FED-Quote am Aufkauf von Staatsanleihen sind die sich mittlerweile umkehrenden Kapitalstroeme in/aus den USA. Der Autor Jim Willie spricht von einem historischen Ereignis, denn erstmals seit langen fliesst in der Bilanz Kapital aus den USA ab. Sobald die FED aufhoeren wuerde Staatsanleihen zu kaufen, wuerden die Zinsen explodieren ! Die FED muss daher wie wild Staatsanleihen aufkaufen um die Zinsen unten zu halten. Dies wird aber den Dollar zum Absturz bringen. Jim Willie spricht von einem "Weg nach Weimar".

    In the case of USAgency Mortgage Bonds and USCorp Bonds, the nation is witnessing something unprecedented, the net outflow of funds....
    The foreign purchase [US-Staatsanleihen] declines from peak levels two years ago have fallen off a cliff ... If not for the USFed buying most of the USTreasurys issued, the long-term interest rates would be rising quickly and with alarm.


    http://financialsense.com/fsu/…als/willie/2009/0820.html

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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  • Guten Morgen - oder besser - Gute Nacht!


    Reden ist Silber
    Schweigen ist Gold
    Wer Gold hat, kann schweigen....


    Hier ein sehenswertes und anschauliches Video dazu:
    (Man muß mit der Meinung nicht 100%ig übereinstimmen; die erste Stunde befaßt sich mit der Geldvermehrung - sehr anschaulich.)
    http://www.videogold.de/vortra…und-recht-andreas-clauss/
    ggf. diesen Link benutzen
    http://www.dailymotion.com/vid…inanzsystem-und-rech_news


    Da kann man wirklich nur noch sagen: Na Gute Nacht! :sleeping:


    Grüße
    Performer

    "Die Goldanleger müssen immer wieder bestraft werden, denn wenn diese Inflationsspekulanten überhand nehmen sollten, wäre das ganze System vom Zusammenbruch bedroht." André Kostolany


    Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit bedeutet Auflösung. Thomas von Aquin

  • Um mal eine Vorstellung zu haben, wie schnell Inflation entstehen kann,
    hier die Facts von der Russlandkrise 1998:


    Russland hatte vorher zwei Jahre lang hohe Schulden gemacht ( 8% des Bruttoinlandsproduktes,
    westliche Staaten liegen derzeit deutlich höher)


    "In der ersten Hälfte des Jahres 1998 lag die Inflation nur bei ein paar Prozent, im August aber stieg sie auf 15% und lag in den ersten drei Wochen des September bei 45%. "



    Innherhalb eines dreiviertel Jahre von wenigen Prozent auf 45%


    http://www.internationalepolit…rise-fuhrt-ins-chaos.html

  • glaubt es mir! es gibt keine Neugestaltung des finanzsystems! die politik ist viel zu dumm, um ein neues system zu schaffen. die hatte ja im sept. 2008 nicht begriffen, daß sie mit der nichtrettung von HRE alles zerstören würde. die sind zu dumm.

  • glaubt es mir! es gibt keine Neugestaltung des finanzsystems! die politik ist viel zu dumm, um ein neues system zu schaffen. die hatte ja im sept. 2008 nicht begriffen, daß sie mit der nichtrettung von HRE alles zerstören würde. die sind zu dumm.

    Wie sagte mal ein Ex-Chef von mir, als er sich ein Auto mit Vierradantrieb kaufte:
    "Die Grenzen der Physik kann er auch nicht überschreiten."
    Immer höhere Schulden, Gelddrucken, immer höhere Zinslasten, immer mehr Arbeitslose, eine alternde Bevölkerung, nicht berücksichtigte Beamtenpensionen usw.
    Die Grenzen des Marktes kann die Politik auch nicht überschreiten!
    Der Tag wird kommen, da überholt das Heck den Motor...
    Gruß Henry

  • Zitat

    Die Leitzinsen sind kuenstlich festgelegt, aber als Marktteilnehmer kann ich mir davon nichts kaufen.

    Ist euch schon aufgefallen, dass Leitzinsen falsch funktionieren?


    Normal müssten die Zinsen der Wirtschaftsentwicklung folgen.
    Was aber mit Leitzinsen bewirkt wird: die Leitzinsen sollen die Wirtschaft kontrollieren.


    Jeder mit etwas Verstand sollte erkennen, dass es irgendwann im Chaos enden wird.
    Darüber hinaus, hat eine kleine Gruppe eine große Macht über die Wirtschaftsentwicklung.
    Absolut unnormal und ungesund. Der Markt wird manipuliert - aber irgendwann kehrt sich das ins Gegenteil um - und es hilft dann gar nix mehr.

  • Ist euch schon aufgefallen, dass Leitzinsen falsch funktionieren?


    Normal müssten die Zinsen der Wirtschaftsentwicklung folgen.
    Was aber mit Leitzinsen bewirkt wird: die Leitzinsen sollen die Wirtschaft kontrollieren.


    Jeder mit etwas Verstand sollte erkennen, dass es irgendwann im Chaos enden wird.
    Darüber hinaus, hat eine kleine Gruppe eine große Macht über die Wirtschaftsentwicklung.
    Absolut unnormal und ungesund. Der Markt wird manipuliert - aber irgendwann kehrt sich das ins Gegenteil um - und es hilft dann gar nix mehr.

    Ja klar: Nach dem Ende der DDR wurde uns immer erklärt: Ihr Deppen habt nicht verstanden, dass man eine Wirtschaft nicht planen kann,
    nur das natürliche Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage können eine Wirtschafts ausbalancieren und Wohlstand schaffen.


    Eigentlich müssten Zinsen aus einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage entstehen.
    Die geldbesitzer und die geldsucher müssten sich auf einen Zins einigen, der auch das Risiko des Ausfalls mit einschliest.


    Damit wirkt in schlechten Zeiten natürlich der Zins prozyklisch.
    Aber er verhindern den Wahnsinn, in schlechten Zeiten nicht genutzte Kapapazitäten aufzubauen und auszuweiten.


    Die Notenbanker stellen sich praktisch über Gott und ersetzen im Kapitalismus der heutigen Staaten beim Zins die Balance von Angebot und Nachfrage.


    ich stelle nicht in Frage, dass aus der Balance von Angebot und Nachfrage Rezessionen entstehen.
    Aber diese korrigieren vorherige Fehlentwicklungen.


    Das künstliche System hat immer niedrigere Zinsen generiert - und die haben immer mehr Fehlallokation von Kapital generiert.
    Nicht der Kapitalismus ist am Ende, sondern der sozialistische Eingriff an einer der Kernstellschrauben des Systems.


    Bei den letzten krisen 1872 und 1929 gab es noch einen Goldstandard. Der war zwar nicht toll, aber so wie ein KGV von 120 klar macht,
    dass in den Aktienkursen gerade die Aufwärtsentwicklung der nächsten 100 Jahre eingepreist ist - und eine Korrektur einleitet,
    so hat der Goldstandard dem ungezügelten Wachstum Zügel angelegt.


    1986 war das Verschuldungniveau in den USA so hoch wie 1929. Und viele Anleger bekamen kalte Füße. Niemand hätte sich wohl träumen lassen,
    dass man in einem Papiergeld-Universum nochmal so viele Schulden draufsatteln kann, bevor das System kippt.


    Die Notenbanker glauben, man könne auf die Bremsen treten, sobald es eine spürbare Erhöhung der Endkundepreise gibt.
    Wie sagte peter Schiff mal: wenn man dass merkt, dann ist das Auto schon über die Klippe gerutscht,
    da kann man dann nicht mehr auf die Bremse treten.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr_Meyer ()


  • Du sprichst mir ja so aus der Seele [smilie_blume] :thumbsup: :) ^^ :thumbsup:

    „Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ Friedrich von Schiller

  • Ist euch schon aufgefallen, dass Leitzinsen falsch funktionieren?

    Das hatte ich auch schon implizit geschrieben, denn sie legen den Minimalzins am Markt fest, aber nicht den Maximalzins. Das funktioniert zwar gut zur Inflationsbekaempfung aber nicht zur Deflationsbekaempfung.


    Dieser Defekt ist auch sehr gut sichtbar am historisch grossen Spread zwischen FED-Funds-Rate (0..0,25%%) und den 10-Year-Treasury-Yield (derzeit im Bereich 3,4... 3,9%).

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Der Double dip zeigt sich nun auch in weiteren Daten:


    Sales at U.S. retailers in July unexpectedly fell 0.1 percent, the first drop in three months, government figures showed on Aug. 13. Purchases excluding automobiles dropped 0.6 percent, also more than anticipated, as Americans cut back on everything from groceries to sporting goods and furniture.


    0,6 klingt wenig. Da aber in den Consumer Spending eine Menge Sachen drin sind, die einfach immer bezahlt werden müssen, gilt 1% nach oben oder unten schon als sehr viel.


    Home Depot: -9 % Sales
    Video Spiele: -25% sales


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601087&sid=aNWcnzCn6IUo



    Nur das Wort "unexpectedly" kann ich nicht mehr hören.

  • http://www.nytimes.com/


    Auf New York times.com ein schönes Video zum aktuellen Status der Immobilienkrise in Kalifornien:
    kann das Video leider nicht einbetten: ist unten links auf der Seite.


    sehr sehr aufschlussreich:


    die Käufer laufen umher und meinen, dass es ein guter Zeitpunkt sei,
    um "in den Markt zu kommen".
    Ich habe nichts gegen ein eigenes Haus: aber da laufen immer noch Leute rum, die glauben,
    dass sie die Häuser in 5 Jahren teurer verkaufen können.


    Erinnert mich irgendwie an das Ende des Nasdaq Crash, als man in Focus Money und Börse Online lesen konnte,
    dass man nun Intershop, AOL, Nortel und andere Perlen zum Schäppchenpreis von 50 euro bekommen kann.


    Ebenfalls aufschlussreich: Vor den Zwangsversteigerungen werden die Häuser oft mit Grafitti (mit bissigen Sprüchen) besprüht,
    Bad-Armaturen werden rausgerissen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr_Meyer ()

  • die Käufer laufen umher und meinen, dass es ein guter Zeitpunkt sei,
    um "in den Markt zu kommen" .... aber da laufen immer noch Leute rum, die glauben,
    dass sie die Häuser in 5 Jahren teurer verkaufen können.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die meisten Eigenheimbesitzer klammern sich nach ihrer Fehlentscheidung, ein ueberteuertes Haus gekauft zu haben, an solche Illusionen. Kaum einer gesteht sich diesen Fehler ein und ist durstig nach Hoffnung, auch wenn sie noch so duenn gesaeht ist. Anders als bei falschen Aktieninvestitionen kann man die Fehlentscheidung beim Hauskauf nicht verheimlichen, weil das Investitionsobjekt, oder besser gesagt das Spekulationsobjekt, fuer jeden mit Preis sichtbar ist. Und solche Phantasien werden bewusst gespeist von der Vermarktungsmaschinerie der Eigenheim-Makler, denen selber das Wasser bis zum Halse steht und die ums Ueberleben kaempfen. Wie gefaehrlich weit ihre Illusionen von der Realitaet abgekoppelt ist, zeigen mir immer wieder die emmotionalen Reaktionen von Bekannten zum Thema Hauskauf, die in solch einer Situation stecken. Auf die Frage warum ich mir jetzt kein Haus kaufe, sondern miete, agrumentiere ich mit den bekannten Hinweisen auf Wirtschaftslage, Ueberschuldung, langfristigen Zyklen usw. Entweder wenden sie sich vom Gespraech abrupt ab, weil sie von der Realitaet nichts wissen wollen oder bekommen feuchte Augen, weil sie ploetzlich die Realitaet wahrnehmen, die sie oberflaechlich verdraengt hatten. Der Mensch ist schon ein sehr eigenartiges Tier und diese Gruppe waere sicher ein interessantes Feld fuer Verhaltensforscher.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Link soeben auf Hartgeld gefunden:
    Tausende Viehzüchter geben ihre Höfe auf
    http://www.faz.net/s/RubD16E1F…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Das ist imo ein wichtiger Indikator für den Zustand des Wirtschaftssystems, da es hier um Grundbedürfnisse geht. Ein Produzentensterben kann enorme Folgen haben, da die Abhängigkeit von großen (enorm kreditbelasteten) Genossenschaften steigt... Die Entwicklung incl. der Preise sollte man im Auge behalten. Wenn es Fleisch nochmal so richtig billig (jetzt ist ja schon saubillig, aber halt über die Subventionen) gibt, dann kann man sich darüber sorgen ob es in der Zeit danach überhaupt was gibt... aber die Futtermittel tun zur Not auch 8|
    Wo stehen wir eigentlich im Schweinezyklus?
    Grüße,
    statist

    Statist im Spiel des Lebens... 8|

  • Tausende Viehzüchter geben ihre Höfe auf

    Und dann bekommen sie nur e. Appel & e. Ei dafuer: Hier die ErgebnisListe einer der groesseren regelmaessigen GrundStuecksAuktionen, die in D regelmaessig abgehalten werden: http://www.immobilien-auktionen.de/de/letzte_ergebnisse.html


    Daraus:

    Vieles geht zum MindestGebot weg, sonst waere es noch billiger; daran sieht man, wie leer die Taschen der Leute sind: Zahlen das 10-fache fuer ihre Neubau-Hundehuetten, weil sie die Raten leichter besorgen koennen als mal 20000 - 40000 Cash fuer e. anstaendige alte Sache ...

    Einmal editiert, zuletzt von chefboss ()

  • ...Sechs Monate später hat die US-Finanzagentur RGE Monitor eine noch weit höhere Verlustschätzung vorgelegt, die allein für US-Wertpapiere und Derivate auf 3,6 Billionen kommt. Das entspricht einem guten Viertel der jährlichen Wirtschaftsleistung der weltgrößten Volkswirtschaft. Wären die Verluste in dieser Höhe realisiert worden, hätten sie die Gesamtkapitalisierung der US-Banken überstiegen und viele Finanzinstitute ruiniert....

    [url]http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,640427,00.html
    [/url]

    Das gesamte Bankensystem ist demnach wirtschaftlich bankrott, nur nicht auf dem Papier. Wenn man in eine Bank reingeht, Geld einzahlt, muss man davon ausgehen, dass man Geschaefte mit einer defakto bankrotten Bank macht. Man kann jahrelang Geschaefte mit bankrotten Unternehmen machen ohne was davon zu merken. Solange man nicht der letzte ist, den bekanntlich die Hunde beissen, hat man Glueck. Aber warum muessen die Banken keine Verluste realisieren ? Weil sie es nicht brauchen, weil der Staat zu den Banken sagt, die Verluste kannst Du in 10 Jahren noch ausbuchen, wir aendern mal die Buchfuehrung, dass Du zumindest auf dem Papier nicht pleite bist und wir muessen Dich und andere Banken dann nicht oeffentlich bankrott erklaeren. Du kannst weiter machen, als waere nichts geschehen.


    Sicher eine alte Erkenntnis hier auf den Goldseiten aber so offen in der Mainstreampresse ? Das ist schon erschreckend.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Sicher eine alte Erkenntnis hier auf den Goldseiten aber so offen in der Mainstreampresse ? Das ist schon erschreckend.


    Wie war das?:
    Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird ja doch nicht geglaubt...erst recht nicht, wenn Milliarden von Menschen seit Jahrzehnten auf dieses System dressiert werden.
    und
    "Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man hundert mal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat." (Robert S. Lynd, amer. Soziologe)


    Gruß Higgins

  • Zitat

    Das gesamte Bankensystem ist demnach wirtschaftlich bankrott, nur nicht auf dem Papier. Wenn man in eine Bank reingeht, Geld einzahlt, muss man davon ausgehen, dass man Geschaefte mit einer defakto bankrotten Bank macht. Man kann jahrelang Geschaefte mit bankrotten Unternehmen machen ohne was davon zu merken. Solange man nicht der letzte ist, den bekanntlich die Hunde beissen, hat man Glueck. Aber warum muessen die Banken keine Verluste realisieren ? Weil sie es nicht brauchen, weil der Staat zu den Banken sagt, die Verluste kannst Du in 10 Jahren noch ausbuchen, wir aendern mal die Buchfuehrung, dass Du zumindest auf dem Papier nicht pleite bist und wir muessen Dich und andere Banken dann nicht oeffentlich bankrott erklaeren. Du kannst weiter machen, als waere nichts geschehen.

    Alles nach Prechters Plan. Diese Bilanzänderungen werden kein Vertrauen bringen. Im Übrigen was es das letzte Mittel - andernfalls müsste der Staat unendlich neues Geld hineinwerfen. Wie geht es weiter?


    A) Bilanzfälschungen werden Banken trotzdem ruinieren
    B) Langandauernde Heilung über Jahrzehnte

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