3. beides! Die Bank erzeugt Neues Geld und die Bank muss das alte als Verlust abschreiben, aber nicht gleich sondern verteilt auf die nächsten 20 Jahre. Und nun?
Geplatzte Kredite muss die Bank vom Eigenkapital abschreiben. Je weniger Eigenkapital, umsoweniger Kredite darf sie kreieren, falls sie nach Verlusten ueberhaupt noch die Mindestanforderungen erfuellt.
Zwar koennen sich die Banken von der ZB Geld leihen, um Durststrecken zu ueberbruecken. Die Banken muessen dieses Geld aber zurueckzahlen. Es findet nur ein Aufschieben der Finanzloecher[=fehlendes Geld] statt, aber kein Aufheben. Wuerde die ZB das Geld den Banken schenken, dann waere das eine prinzipielle Abkehr vom bestehenden Geldsystem, was 1. ungesetzlich ist und 2. die Banken kein Interesse haben (sonst koennte ja jeder kommen, auch der Staat).
Die Bilanzierungstricks kaschieren lediglich die Finanzloecher, schaffen aber real kein Geld. Eine Bank, die faktisch laengst pleite ist, wuerde man nach gesundem Menschenverstand mal einen Kassenstrurz machen (einige Experten sehen dies fuer den Grossteil der Banken zutreffend), gilt aber auf dem Papier und vor dem Regulierer nachwievor als solvent und geschaeftsfaehig.
Diese Massnahmen kaschieren, strecken und dehnen nur die Finanzloecher, stopfen sie aber nicht.