ZitatDas ganze erinnert mehr an einen Jongleur, der zunächst noch recht solide mit 3 Bällen jongliert. Dann wird ihm der vierte zugeworfen, dann der fünfte, usw. - ist ja noch immer gutgegangen ...
Genau an dieser Stelle muß ich einen Denkfehler begehen. Nehmen wir an, eine Bank leiht sich Geld zu einem niedrigen Zins von der EZB. Damit kauft die Bank griechische Staatsanleihen. Bis zu diesem Punkt in der Kette ist digitales Buchgeld im Spiel, daß nicht im freien Fluß, sondern kanalisiert strömt.
Der griechische Staat wird aber irgendwann das eingenomme Geld "liquidieren" (<-das gefällt mir), also seine Beamte und Angestellte für treue Dienste bezahlen oder aber in öffentliche Aufträgen (Korruption) versickern lassen. Wenn der Beamte sein Staatssold entgegennimmt und damit einkaufen geht muß die EZB für Bargeld sorgen. Da wird also irgendwann was Greifbares (Produkt) gegen das Geborgte getauscht. Meiner Meinung nach wird die Kaufkraft des Geldes durch die EZB verwässert, besonders die Sparer der Lebensversicherungen werden verhöhnt. Die EZB muß also den Gegenwert ihres verliehenen Geldes drucken bzw. der Gegenwert der nicht erbrachten Leistung wird über viele Sparer in Europa verteilt.
Wo liegt mein Denkfehler? Der Jongleur wirft die Bälle, aber sie flutschen ihm durch Hände ... er muß sie vom Boden aufklauben bzw. einsammlen.