Beiträge von Goldhut

    Moin,


    ich muss zugeben, dass ich nicht so sehr auf die Lebensmittelpreise schaue, aber heute habe ich meinen geplanten "Lust-Kauf" abgebrochen. Ich hatte irgendwie einen Jieper auf ein Marzipan-Mandelhörnchen (die Verniedlichungsform passte hier sehr gut). Da hat die Verkäuferin 2,40 EUR aufgerufen =O Ich nicht lange überlegt und ihr gesagt, dass mir aufgrund des Preises schlecht geworden ist und ich vom Kauf Abstand nehme. Das ist doch nicht normal :thumbdown: Soll der Bäcker seinen unverkauften Scheixx doch an die Schweine verfüttern ;)


    Grüße
    Goldhut

    Stroer-Propaganda (t-online):


    "Hurra, die Preise steigen!": Dass bestimmte Lebensmittel teurer werden, verändert hoffentlich unseren Konsum, kommentiert Videoredakteurin Sophie Loelke.


    Moin,


    da schwillt mir der Kamm X( :thumbdown: Wie hohl muss die in der Birne sein ;( Ekelhaft.


    Grüße
    Goldhut




    Seit der Weltfinanzkrise nehmen überdies die globalen Ungleichgewichte bei den Schulden stark zu, was durch die Pandemie weiter befeuert wird.
    ...
    Auch die vielerorts zu beobachtende steigende Staatsverschuldung ist vor allem für Schwellenländer riskant, weil sie sich zu viel höheren Zinsen und nicht selten auch in ausländischer Währung verschulden müssen. Die Risiken vieler Finanzinstitutionen sind ebenfalls gestiegen – weltweit und insbesondere in China
    ...
    China könnte als erster Dominostein fallen, dabei das globale Finanzsystem mitreißen
    ...
    Mehrere Gründe sprechen dafür, dass die Finanzkrise in China ihren Anfang nehmen dürfte. Fakt ist: Nie zuvor hat ein Schwellenland weltweit ein derart starkes Wachstum und einen Aufholprozess erfolgreich bewerkstelligen können
    ...
    Es gibt weitere Faktoren, die China stark zusetzen dürften. Einer ist der Handelskonflikt mit den USA und zunehmend auch mit Europa.


    Moin,


    geschrieben wurde der Scheixx übrigens von Schäubles Tochter - gibt wohl ein Extra-Taschengeld vom Papa.
    Vielleicht bin ich auch nicht richtig informiert, aber der Handelskonflikt setzt der sogenannten westlichen Welt wohl heftiger zu, als den Chinesen. Ohne China kann sich der Westen mit seinem angeblichen Technologie-Vorsprung den ArsXX abwischen. Ohne seltene Erden und weitere wichtige Rohstoffe sind die Amis platt. Gut finde ich auch das Argument mit der steigenden Verschuldung Chinas - gut, dass in der westlichen Welt solider gehandelt wird [smilie_happy] [smilie_happy] Die Chinesen und Russen sind wirklich an allem Schuld. Das ist ja fast wie bei mir zuhause, da bin ich an allem Schuld :D


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich habe in meiner zugegebenermaßen "kurzen" Phase als Goldanleger in den letzten 32 Jahren noch keinen "Rakenschub" zumindest in die nördliche Richtung erlebt [smilie_happy] Vielleicht habe ich auch nur eine andere Definition vom Rakenschub: Für mich wären das 10% an einem Tag.


    Es grüßt der Goldinaut
    Goldhut

    Ich nix wissen:
    Viermal im Jahr lässt die Europäische Zentralbank (EZB) Volkswirte Wachstum und Preissteigerungen prognostizieren. In der aktuellen Befragung zeigen sich die Beobachter ziemlich pessimistisch.
    ...
    Für das Jahr 2023 rechnen die Experten jetzt mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent. Im Herbst hatten sie noch 1,7 Prozent erwartet. Für 2024 gehen die von der EZB befragten Volkswirte von einer Teuerungsrate von 1,9 Prozent aus. Längerfristig sagen sie bei der Inflation eine Punktlandung auf der Zielmarke von zwei Prozent voraus. In der Herbstprognose hatten sie 1,9 Prozent veranschlagt.

    Moin,


    was sitzen da für Volkswirtschaftshuren bei der EZB ?) Denen geht es nur um das eigene Gehalt und das war es. Da wird es als ziemlich pessimistische Prognose betitelt, dass die EZB nunmehr von einer Teuerungsrate von 1,8 Prozent in 2023 und somit sagenhafte 0,1% höher als zuvor ausgeht :wall: Nur mal zur Erinnerung: Wir haben Januar 2022 und dieses Jahr wird die Inflationsrate über 5% liegen :!: :!: Selbstredend wird keine einzige Preiserhöhung jemals zurück genommen werden. Mit dieser Art von Prognosen kann man sich den Allerwertesten abwischen. <X


    Grüße
    Goldhut

    Interessant ist insbesondere der Starke Anstieg in dem jüngsten Zeitraum vom 03.01.2022 bis 31.01.2022
    10 Jahre von 1,00% auf 1,18%, macht +18%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,46%, macht +14%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,57%, macht +9,8%

    Moin,


    bevor hier die "explodierenden" Zinssätze zu sehr zu einem extremen Ereignis stilisiert werden: Bisher ist quasi nicht sonderlich viel passiert. Die o. a. hohen prozentualen Steigerungen resultieren zum großen Teil aus dem Basiseffekt. Wir haben immer noch ein extrem günstiges Zinsumfeld, insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Inflation. Diese Steigerungen haben nicht sonderlich viel mit der geplanten Einführung des antizyklischen Puffers oder dem sektoralem Systemrisikopuffer zu tun. Diese Auswirkungen kommen erst noch und bestimmt nicht mit einer Steigerung von nur 0,18% ;) Die Zinsen für eine 10 jährige Zinsbindung werden im Schnitt um die 0,4-0,5% steigen. Da die Puffer auf die risikogewichtete Aktiva berechnet werden, werden schlecht abgesicherte bzw. hohe Blankoanteile überproportional nach oben entwickeln. Gute Realkredite hingegen werden sich nicht bewegen (finde ich gut :D ). Die jetzigen Zinssteigerungen haben auch mit einer Margenausweitung der Anbieter zu tun. Das ist auch logisch, weil immer mehr Banken als Anbieter von Finanzierungen an Bedeutung verlieren - mangels Eigenkapital. Die Fähigkeit von Kreditwachstum ist bei vielen Instituten sehr schwach ausgeprägt. Woher soll das auch so schnell beschafft werden? Die Regionalbanken können z. B. nachrangige Einlagen anbieten, die aber auch recht teuer sind. Die Genossenschaftsbanken haben zusätzlich die Möglichkeit, Geschäftsguthaben einzuwerben. Ist auch teuer und vor allem aufgrund der kleinteiligen Tranchen sehr aufwendig. Die Thesaurierungen aus dem Jahresergebnis reichen ebenfalls nicht für das benötigte Kreditwachstum aus. Somit werden die Banken das knappe Eigenkapital dort einsetzen (binden), wo es eine ordentliche Rendite zu verdienen gibt. Viele bisherige Glücksritter in Form von Immobiliensammlern ohne Eigenkapital bekommen bald keine Kohle mehr und dann gibt es ein steigendes Angebot auf den Immobilienmarkt - leider nur in den unteren Segmenten. Im gehobenen Segment ist einfach viel zu viel Eigenkapital unterwegs, als dass es dort nennenswert zu "Notverkäufen" kommen wird.
    Ich bleibe dabei: ab einem Zinssatz von >2,5% für 10 Jährige wird es erst echte spürbare Auswirkungen geben. Eine Katastrophe wird aber auch hier nicht eintreten.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    mir ist es ehrlich gesagt egal, zu welchem Preis hier jemand seine "Schätze" anbietet. Stimmt der Preis, wird das Zeug seinen Käufer finden, andernfalls setzt es eben Staub beim bisherigen Eigentümer an ;) Da ich eine Stauballergie habe (eher psychologisches als ein körperliches Problem [smilie_happy] ) sorge ich mit meiner Preisgestaltung dafür, dass es auf meinen Münzen einen ebensolchen nicht gibt.


    Grüße
    Goldhut