Beiträge von poing

    Deine "kleine Spielerei" macht natürlich Spass, solange sie erfolgreich ist, aber sie hat keinen wesentlichen Einfluss auf Deine Vermögensverhältnisse.
    [..]
    Spielgeld gibt es für mich übrigens nicht (mehr). Auch das was Goofy als "Freiläufer" bezeichnet, gibt es für mich nicht. Es geht bei jedem einzelnen Deal darum, möglichst viel Gewinn zu machen. (EIN Straddle ist natürlich EIN Deal). Von Spiel zu Spiel denken, heisst es beim Fussball.


    Gute Gedanken, finde ich. Vor allem das mit den 'Vermögensverhältnissen' -- Geld ist halt auch logarithmisch, sozusagen.


    Wie willst du bei jedem Spiel den Gewinn maximieren? Gibt es eine andere Wahl als zwischen Stop-Loss und (vorzeitiger) Gewinnmitnahme?


    Mir kann doch keiner erzaehlen das sich der WERT fuer Silber nun binnen 4 Stunden um 10% verringert hat!
    Also mal doof gefragt, was soll denn das dann fuer ein MARKT sein?


    Der PREIS hat sich verändert, genauso wie in Deutschland tagsüber eine Flasche Wasser 0,35€ kostet (im Supermarkt) und nachts 1,70€ (die gleiche Sorte & Menge an der Tanke).


    Niemand geht hin und freut sich nach Ladenschluss vom Supermarkt, dass sein Wasser 'im Wert gestiegen' ist und jammert morgens, dass es wieder gefallen ist.


    Der Preis mancher Silberankaufer hat sich übrigens deutlich weniger geändert als der Silberkurs. Aber wer geht hin und bewertet seinen Silberbestand nach 'durchschnittlicher Ankaufspreis der Schmelze der letzten drei Monate'? Das wäre immerhin deutlich realistischer als das stündliche Schielen auf den Spot.


    Oder wie wäre das Mittel aus Spot der letzten 3 und Forward-Preisen der kommenden 3 Monate mit dem durchschnittlichen Abschlag für Schmelzsilber der letzten 6 Monate inkl. Kleinmengenabschlag?


    Der PREIS an der Börse hat nix mit dem WERT deines Silbers zu tun; das Börsenpreisschild klebt auf einer ganz anderen Sache als deinen Unzen.
    Wenn du den PREIS deines Silbers wissen willst, musst du andere fragen, aber nicht die Börse.

    Das ist dann der Zeitpunkt zum KAUFEN nachkaufen sammeln usw.


    Daher NIEMALS weit über der 200-Tagelinie all in.
    Immer noch was Pulver trocken halten zum verbilligen oder Schnäppchen einsammeln.


    @ ocjm


    Danke für den Hinweis auf die 200-Tagelinie! Ebenso dank für die gute Schilderung.

    Letztlich ist es doch immer das gleiche: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.


    Deswegen bin ich neugierig, woher die Nachfrage stammt, die den Ankaufspreis für Rundbarren über den Spot hebt. Der klassische Handel "Ankauf Ware unter Verkauf Absicherung an der Börse" funktioniert ja nur mit Ankauf unter Spot.
    Sobald diese Nachfrage verschwindet, ist nix mehr mit Ankaufspreis über Spot.



    Zudem ist der Preis bei EM nicht alles, es gilt Kauf den Verkäufer...


    :hae:

    Wie entstehen eigentlich die Ankaufspreise für Bullionmünzen / Rundbarren?
    Werden die von den Produzenten oder Großhändlern wieder angekauft? Die könnten etwas weniger als Verkaufspreis minus Herstellungskosten zahlen.


    Oder liegt deren Ankaufspreis beim Händler einfach etwas unter dem Verkaufspreis des jeweiligen Lieferanten / Produzenten?
    Dann würde der Ankaufspreis auf Schmelzniveau runtergehen, wenn plötzlich sehr viel mehr abgeben als erwerben wollen. Wie würde sich also der Preis entwickeln, wenn allen Händler 1.000 mal mehr Ware angeboten wird als er verkauft?
    (Schließlich lebt er vom Handel, nicht vom Spekulieren).


    Würde er dann noch mehr als Schmelzwert oder Börsenkurs minus Kosten für den Verkauf von 'Zettelgold' zahlen können?


    :hae:


    Danke!
    poing?!

    Die aktuelle Situation erinnert mich sehr stark an November 2010. Auch damals Marginerhöhung, auch damals kleiner Spike der komplett korrigiert wurde. Auch damals erstes Kaufsignal im COT bei hohen Kursen, damals zweites Kaufsignal am Tiefpunkt.


    Damals hat der Kurs mehrmals an der EMA-38 gedreht. Diesmal hat er sie durchbrochen.
    Von dem Standpunkt sieht das eher wie Januar 2011 aus. Wenn der Unterschwinger ähnlich weit unter die SMA-200 geht, landet man zwischen 32 und 24.


    poing ,.,.
    PS: ich habe keine Ahnung.

    Soll ich jetzt mal prophezeien, dass wir anfang 2012 wieder die alten sterling-10er bekommen und die trotzdem in den banken versauern, weil der silberkurs dann wieder wie jahrelang gehabt bei unter 5€ liegt :D ?


    der jehova-sager :huh:
    (PS: zur steinigung bitte goldmünzen nehmen; dann fühlt sich das wenigstens wie dagobert beim geldbad an)

    Will man eine nenneswerte Summe korrekt absichern, kostet das einen Haufen Asche....und zwar alle 3 Monate.
    Ob sich das lohnt, muss natürlich jeder für sich entscheiden.


    Nach dem was ich heute über covered calls gelesen habe, kann man mit einer solcher Absicherung sogar bei seitwärts und fallenden Kursen unter'm Strich Geld verdienen. Geht aber wohl leider nicht für die winzigen Dosen von Privatleuten.


    Aber bei dem dümpelnden Goldkurs könnte ein Fachmann damit vielleicht noch ein Zubrot verdienen. Machen Aktienfonds ja auch gerne.


    poing ,.,.,

    Ich versuche zu rechnen:
    46-40 = 6 USD
    6 USD : Wechselkurs von 1,4809 = 4,05 ?
    4,05 ? - Kaufpreis von ca. 2,66 ? = 1,39 ? (+ verbleibender Zeitwert)


    D.h. bei 40 $ lohnt sich ein Verkauf eigentlich nicht wirklich.


    Verständnisfrage:
    Wenn der Silberpreis auf 28 USD fällt, würde man dann 46 - 28 = 18 USD bekommen?
    Also ca. 12,15€ - 2,66€ = 9,49€?
    Der Preis/Unze wäre um 48-28 = 20 USD = 13,50€ gefallen?
    Durch den Put hätte man pro Schein aber nur -13,50 + 9,49 = 4,01€ pro Unze verloren?
    Müsste man pro Unze im Depot einen Put kaufen? Der Preis eines solchen liegt ja immerhin bei 8,2% des aktuellen Silberpreises,
    d.h. die Absicherung würde 8,2% des Depots betragen, nicht 1-2%.
    :hae:


    Ein neugieriger bittet freundlich um Aufklärung ;)

    Schluss und Aus...
    Da muss man sich mal reintun, 3,1103 SG-Zehner braucht man für ne Oz AG, oder anders gesagt, mal rein aufschlagstechnisch: 31,10 € + 7 % = 33,27 € Aufschlag/Oz :boese:
    [..]
    Da kauf ich mir lieber direkt ne Oz nur für Euren Aufschlag und spar mich allein damit reich ^^


    Hört sich an wie ein Abwehrangebot (Vorsicht, Kunde droht mit Auftrag). Es könnte aber bei dem zu erwartenden Einbruch der Verkaufszahlen dazu führen, dass die Auflagen vielleicht mal tatsächlich sammelwürdig klein ausfallen, somit die echten Sammlerherzen erfreuen und wiederum der Aufschlag gerechtfertig sein :)


    Ich frage mich, ob das Auswirkungen auf die Preise der anderen sp-Ausgaben hat? Und zu welchem Preis der Jahrangssatz für 2011 tatsächlich einst ausgeliefert werden wird.


    Intereressant, wie begehrt momentan der vorher verschmähte Liszt als optimaler Put in Nähe des ATH geworden ist -- da wurde dann ja die richtige Entscheidung getroffen, als man dessen Parameter festlegte :D


    .... das der Inhalt nicht mehr an "geschmacklichen Volumen" zunimmt ist ja klar, woher soll er denn auch Geschmack beziehen aus dem Glas sicher nicht :hae: , aber dass Spirituosen (mind. 15%) aller Art nicht unbegrenzt haltbar sein sollen, sondern nur 5 Jahre ist völliger Unsinn :wall: :wall:, was soll den darin bitte kaput gehen?
    [..]
    Wenn in der Karibik heute noch alte spanische Galeonen gefunden werden ist der Rum aus den Flachen immer noch trinkbar.


    neulich hab ich gelesen, dass bitterstoffe im rotwein durch langes lagern in flaschen abgebaut werden und der wein daher mit der zeit besser wird. es verfällt also das, was man nicht mag & übrig bleibt das, was schmeckt ;)


    ich frage mich, ob ein popeliger kork von damals 400jahre lang erfolgreich salzwasser & schlick vom rum trennen kann? :?:


    für fast 100 jahre an einem ungewöhnlichen ort war dieser Whisyk 'tiefkühlgelagert'.


    poing ....

    Hi Du Schluckspecht-Anlage-Profi ;) ,
    Du darfst aber nicht vergessen, daß Spirituosen aller Art (also auch solche "alten, sortenreinen") IN DER FLASCHE leider NICHT "unbegrenzt haltbar" sind, sondern m.W. max. 5 Jahre.


    Bei Likör- / Südweinen sollte man auch ohne Weinkeller & -kühlschrank auf recht hohe Lagerzeiten kommen, z.b. bei Madeira oder Commandaria (Zypern); beide sollen bei nur 15% fast unbegrenzt haltbar sein. Vor einigen hundert Jahren hatte man schließlich auch das Problem, den Alk haltbar zu machen, sodass er per Segelschiff & Karren ohne Kühlkette zum Verbraucher kommen konnte und dann trotzdem noch so genießbar war, dass jemand viel Geld dafür bezahlte ;)


    Gerade bei seiner Hausbar kann man doch sehr schön diversifizieren :)


    poing .-.-.-

    Falls ich mit der Frage hier falsch bin: wo bin damit richtig?


    Wenn ich eine Gold- oder Silbermünze scanne, wird das Ergebnis immer sehr 'dunkel' und der "goldige" Farbton geht insbesondere beim 'Hintergrund' verloren. Der sieht eher dunkel bis schwarz aus. Ich habe erfolglos verschiedene Einstellungen versucht:


    bild
    Gibt es einen Trick oder klappt das wegen der Reflektion durch die glatte Oberfläche nicht? Wobei, die 'rauhen' Silbermünzen sehen auch nicht richtig nach Silber aus.


    Danke,
    poing ...

    [quote]Wir werden keine Zahlen für die Exporte der deutschen 100 Euor Goldmünzen bekommen. Nach meiner Vermutung werden deutsche Goldeuromünzen nicht sehr gefragt sein bzw. bekannt sein.


    Im Forum hatte doch jemand berichtet, dass ein indischer Goldhändler ganz wild auf einen deutschen Goldeuro war und einen massiven Aufpreis zahlte.


    Da die Auflage deutlich höher als bei der hierzulande als Bullion gehandelten Britannia ist, sollte er doch z.B. in GB als Bullion von den Banken gehandelt werden ;)


    poing...