5 Mark Kaiserreich? Das zeigt die Geldverschlechterung, wenn man die spätere 5 RM daneben in der Hand hält.
1 Mrd Banknote Weimar. S. mein Profilbild. Oder überstempeltes Notgeld.
Gruß,
GL
11. Januar 2026, 19:40
5 Mark Kaiserreich? Das zeigt die Geldverschlechterung, wenn man die spätere 5 RM daneben in der Hand hält.
1 Mrd Banknote Weimar. S. mein Profilbild. Oder überstempeltes Notgeld.
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GL
Dieselben haben verantwortungslos nicht mal n Riester- oder Bausparvertrag, manche sogar keine ansparende LV (Lebensversicherung) mehr ..
Ja so sind sie. Wollen wohl im Alter dem Sozialamt auf der Tasche liegen. ![]()
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Gruß,
GL
ich musste die letzten 6 Jahre dreimal was verkaufen. Wenn man all in ist, größere Anschaffungen hat und keinen Kredit aufnehmen will, bleibt das nicht aus.
Und jedes Mal hatte ich Glück und war nahe am ATH.
Aus heutiger Sicht... ihr wisst es selbst.
Diese unverantwortlichen risikovergessenen Spinner aber auch, die teilweise schon seit 15 bis 30 Jahren nie was aufm Girokonto haben, weil sie ständig Alles was sie in die Finger kriegen in EM stopfen mussten. Die werden eines Tages schon noch sehen, was sie davon haben!
Gruß,
GL
Kennst du etwa "FOGI" (fear of getting in) ?
NOGO ist auch echt übel... Need of getting out ![]()
Gruß,
GL
alles andere ist Hyperinflation und da hört das Rechnen auf
... und ich hab gedacht, da wird das Rechnen erst richtig trainiert... in Zehnerpotenzen... oder beim Geldscheine abwiegen, und das in die Billionen Währungseinheiten umrechnen... oder in Joule Wärmeabgabe beim Verfeuern, und die korrespondierende Erhöhung der Raumtemperatur bei den gegebenen Rahmendaten... ![]()
Kleiner Scherz am Rande ![]()
Gruß,
GL
Sehr unterhaltsames Interview. Gefällt mir - bis auf den teilweise unverständlichen Dialekt.
Von welcher Silbermine redet er bei 01:03:10 die angeblich die Nr. 1 sein soll.
Ich hab Krchör Mining verstanden. Dachte, das bekommt mir irgendwie bekannt vor ![]()
Gruß,
GL
Da wirbt doch tatsächlich ein "Goldaufkäufer" heute in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit halbseitiger Anzeige: "Suchen Sie heute noch Ihren Schmuck zusammen ... "
Und das beste ist die rot gedruckte Neueröffnung der Filiale in Gelsenkirchen am 14. Januar ![]()
Gruß,
GL
Ich halte diesen Mittelwert für fair
Ich auch. Ob sich dafür auch ein Käufer findet, steht auf einem anderen Blatt. Ohne Käufer kein Deal. Ich glaube, das meinte tuarek123
Gruß,
GL
Der Artikel „The Return of Matter: Western Democracies’ Material Impairment“
Hier der Anschlussartikel, mit besonderem Fokus auf Schwierigkeiten, verlorene Produktionskapazitäten im Rohstoffsektor zurückzubringen, und die Problematik der westlichen Kapitalmarktfinanzierung dabei, im Vergleich zu Chinas strategisch staatsgelenkter Finanzierung.
Cost of Capital, Industrial Irreversibility, and the Survival of Western Mining and Smelting
Wesentliche Themen in dem ArtikelDer Artikel (veröffentlicht auf X von Craig Tindale) beleuchtet Herausforderungen und Dynamiken im globalen Bergbau- und Metallsektor, mit einem starken Fokus auf die Aluminium- und Nickelindustrie. Basierend auf einer umfangreichen Liste zitierter Quellen (hauptsächlich aus Berichten von IEA, McKinsey, McGrathNicol und anderen) werden wirtschaftliche, geopolitische und operative Aspekte diskutiert.
Hier eine Zusammenfassung der zentralen Themen:
Kosten des Kapitals und Investitionsunsicherheiten: Der Artikel betont die steigenden Kapitalkosten für Bergbauprojekte im Jahr 2025, beeinflusst durch Unsicherheiten wie Energiekosten und Marktschwankungen. Er verweist auf Analysen zur "Through-Cycle-Investment" (McKinsey) und Working-Capital-Management, die zeigen, dass westliche Unternehmen zunehmend unter Druck geraten, während chinesische Firmen durch niedrigere Finanzierungskosten vorteilhaft positioniert sind.
Chinesische Dominanz und Akquisitionen: Ein zentrales Thema ist Chinas strategische Expansion im Bergbau, insbesondere bei Gold, Kupfer, Lithium und seltenen Erden. Beispiele umfassen große Mining-Deals seit 2019, Konsolidierungen bei China Minmetals und Exportkontrollen für Rare Earths. Der Artikel warnt vor den Implikationen für den Westen und diskutiert Fälle wie Australiens Blockade chinesischer Übernahmen (z. B. Alita Resources) und US-Vorteile durch Kooperationen mit chinesischen Firmen.
Aluminium-Smelting: Schließungen, Restarts und Energiekosten: Der Sektor wird als besonders anfällig dargestellt. Themen umfassen die Ökonomie von Shutdowns und Restarts primärer Aluminium-Produktion, beeinflusst durch hohe Energiepreise.
Spezifische Beispiele:Schließungen in Europa (z. B. Slovalco in der Slowakei, Aluminium Dunkerque in Frankreich aufgrund steigender Strompreise).
Restarts in den USA und Brasilien (z. B. Alcoa San Ciprián mit Joint Venture zu IGNIS EQT, Alumar in Brasilien).
Innovative Technologien zur Kostensenkung (z. B. alternative Smelting-Prozesse).
Der Artikel plädiert für eine "Roadmap" zur Stärkung der US-Aluminium-Lieferkette, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
Nickel- und andere Mining-Projekte in Australien: Der Fokus liegt auf Fehlschlägen wie dem Panoramic Nickel-Projekt (Savannah), das aufgrund von Finanzierungsproblemen und Marktdruck suspendiert wurde, sowie dem Ravensthorpe Nickel Mine, wo es Hoffnung auf Expansion gibt, aber auch Konflikte mit Communities. Der Artikel kritisiert Subsidienforderungen (z. B. Alcoa in Australien) und hebt die Rolle von Tradern wie Trafigura hervor (z. B. Deals in Kongo).
Produktivität, Community-Impacts und staatliche Intervention: Weitere Aspekte umfassen sinkende Produktivität in der US-Mining-Industrie (Bureau of Labor Statistics), Kosten von Unternehmens-Community-Konflikten und den Impact von Mine-Schließungen auf lokale Gemeinschaften (z. B. Ravensthorpe). Der Artikel impliziert die Notwendigkeit staatlicher Finanzierung (z. B. US-Regierung für Schlüsselindustrien) statt reiner Marktorientierung, um Stock-Buybacks und hohe Gehälter zu vermeiden. Dies wird in Replies verstärkt, die hohe Strompreise in Australien und Parallelen zu Japan ansprechen.
Insgesamt kritisiert der Artikel die Abhängigkeit westlicher Märkte von kurzfristigen Gewinnen und fordert langfristige Strategien, um gegen chinesische Konkurrenz anzukommen. Er basiert auf Daten aus 2024–2026 und betont die Dringlichkeit für Resilienz in kritischen Sektoren wie Energiewende-Metallen.
Gruß,
GL
Sicher nicht schön, wenn der Fahrer unwissend ist.
Intex engagiert bei mir "für die letzte Meile" einen lokalen Kurier. Die haben offenkundig - und das ist ja einerseits gut so - keine Ahnung was sie da transportieren. Ich hatte da schon kuriose Erlebnisse. Stimme zu, dass man bei wertvollen Sendungen immer auch selber gut aufpassen muss. Bedaure zugleich, was dem Themenstarter passiert ist. Sowas ist immer blöd und macht neben dem Verlust viel Stress.
Gruß,
GL
Interessant. Wenn man es ohne Anmeldung lesen kann (sonst Cookies löschen?) oder angemeldet ist.
https://seekingalpha.com/article/4856397-vanadium-miners-news-for-december-2025
Setzt hier sonst noch wer auf Vanadium bzw will das tun, und wenn ja, mit welchen Vehikeln?
Gruß,
GL
Wo kann man den Verlauf des Vanadiummarktes tagesaktuell in einem Chart verfolgen? Danke.
Blätter mal eine Seite zurück, da hatte ich einen Screenshot gepostet.
Gruß,
GL
Ein langer, aber sehr lohnenswerter Artikel, der wichtive Perspektiven und detaillierte Einblicke gibt.
Der Artikel „The Return of Matter: Western Democracies’ Material Impairment“ von Craig Tindale behandelt hauptsächlich die strukturellen Herausforderungen westlicher Demokratien im Bereich der Rohstoffversorgung und industriellen Verarbeitung.
Der Artikel „The Return of Matter: Western Democracies’ Material Impairment“ von Craig Tindale behandelt hauptsächlich die strukturellen Herausforderungen westlicher Demokratien im Bereich der Rohstoffversorgung und industriellen Verarbeitung. Er ist in Teile unterteilt und beleuchtet folgende zentrale Themen:
Das Ende der unendlichen Materialverfügbarkeit: Die Abkehr vom Paradigma der grenzenlosen Ressourcenverfügbarkeit durch globale Märkte hin zu physischen Einschränkungen, die durch Politik und Outsourcing entstanden sind. Der Autor beschreibt dies als „Return of Matter“ und kritisiert die Just-in-Time-Logistik sowie neoklassische Wirtschaftstheorien.
Ursprünge der industriellen Entwaffnung im Westen: Historische und politische Gründe für die Auslagerung von „schmutzigen“ Industrien (wie Raffinierung und Schmelzen) nach China, basierend auf Theorien wie dem Washington Consensus. Dies hat zu einer strategischen Schwächung geführt, ähnlich historischen Beispielen wie dem „Zinc Trap“ im Ersten Weltkrieg oder der Wollverarbeitung im Mittelalter.
Das Feedstock-Paradoxon: Der Widerspruch, dass der Westen rohe Erze besitzt, aber nicht die Verarbeitungskapazitäten (Midstream), die für strategische Souveränität notwendig sind. Viele westliche Minen sind durch Verträge und Offtake-Abkommen an chinesische Verarbeiter gebunden.
Umkehrung der Wertschöpfung: Moderne Technologien wie KI, Energiewende und Verteidigung sind hochgradig materialintensiv (z. B. Kupfer für Daten-center, Lithium für Batterien, Seltene Erden für Magnete). Ohne Verarbeitungskapazitäten verliert geistiges Eigentum an Wert.
Die Material-Impairment-These: Strukturelle Defizite in kritischen Metallen (z. B. Kupfer, Silber, Antimon, Seltene Erden) führen zu einer Verschlechterung technischer Spezifikationen, Substitution minderwertiger Materialien und Konkurrenz zwischen zivilen und militärischen Sektoren. Dies wird als strategische Lähmung dargestellt.
Chinas Monopol in der Midstream-Verarbeitung: Detaillierte Analyse von Chinas Dominanz (z. B. 98 % bei Gallium, 90 % bei Seltenen Erden, 80 % bei Antimon), einschließlich Metriken und Prozessen wie der Solvent-Extraktion für REEs. Der Autor hebt den „Separation Wall“ hervor – die technische und umweltbedingte Barriere, die China aufgebaut hat.
Umwelt-Subvention und interne Blockaden: Westliche Umweltvorschriften wirken als versteckte Subvention für China und verhindern den Aufbau eigener Kapazitäten durch Regulierungen und lokalen Widerstand.
Der Derivative-Mineral-Trap: Die Abhängigkeit von Nebenprodukten in der Mineralgewinnung, die die Versorgung weiter kompliziert.
Insgesamt kritisiert der Artikel die geopolitische Abhängigkeit des Westens von China und plädiert für eine Neubewertung und Wiederaufbau industrieller Kapazitäten, um Souveränität in Materialien und Technologien zu sichern. Er verbindet wirtschaftliche, geopolitische und technische Perspektiven.
Bin nicht ganz sicher, welcher Faden dafür der passendste ist. Vorschläge? Dann gerne einen Mod bitten, dorthin zu kopieren.
Gruß,
GL
Gruß,
GL
GermanLong
Muesste das ATM Programm nicht dafuer sorgen dass der Kurs nachgibt, anstatt dass er steigt. Ich meine 60 Mio ..?
Also der Markt sagt "nein"
Wird scheinbar als positive Perspektive interpretiert. Irgendwie muss ja Geld her, um die Schulden zu bedienen.
Einstweilen bin ich um meine Käufe froh. Ein nochmal tiefer limitierter Kauf kam bisher nicht zum Zuge.
Gruß,
GL
Hui.
PGE soll vergleichsweise viel Rhodium haben. Hatte ich nicht aufm Schirm. Weiß nicht, ob dieser Post die Bedeutung übertreibt. Meinungen dazu?
Gruß,
GL
Erst hunderd, dann dausend und dann hunderddausend
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Ich hab das Gefühl, die junge Bitcoin-crowd schwenkt zum Silber (haben Null Ahnung und machen idiotische Preisangebote).
Für die: eine Million! Echtes Geld! Jetzt kaufen!
Gruß,
GL
Uran
Das Geschäft mit der Kernkraft dürfte von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung tatsächlich relativ unabhängig sein. Die entsprechenden Aktien von allgemeinen Börsencrashs vllt weniger. Das gilt für andere Aktien und ggf weitere Assets aber auch, zumindest teilweise.
Rohstoffe betreffend sonst als Stichworte: Stagflation, Kriegswirtschaft.
Gruß,
GL
ok - kurze Analyse des letzten Videos vom Asian Boy vor 4 Stunden:
Hat dieses Video viele Fehler ? Unlautere Absichten ? Falsche Informationen ?
Gegenfrage: welche Fakten (die falsch sein könnten) werden denn überhaupt in dem Video präsentiert?
***
M.E. wird hier offensichtlich ein Narrativ gesponnen, verknüpft mit ziemlich deutlicher Manipulation. Das erfolgt durch gestückelte Aneinanderreihung, ein wirklicher Zusammenhang der angerissenen Ansätze erfolgt nicht. Das zielt darauf ab, dass der Betrachter sich eine bestimmte Sichtweise unter Beeinflussung, aber am Ende selber zusammensetzt.
Das ist viel wirkungsvoller als eine simple Behauptung (ob wahr oder falsch) von außen, weil sie mehr haftet und vom Zielobjekt verteidigt wird. (So wie die Spritzenfreunde und -Feinde gleichermaßen bis heute ihre Entscheidung eindringlich verteidigen, da nehme ich mich nicht aus, da kannst Du das gleiche Phänomen sehen: um kognitive Dissonanzen zu eigenen Überzeugungen und Handlungen zu vermeiden. Das ist ein sehr starkes menschliches Motiv.)
Manipulatives Vorgehen alleine ist m.E. schon eine verwerfliche Absicht, ja. Es hält Schafe dumm unter der Vorspiegelung dass sie intelligent seien - und wenn es die bisherigen Bitcoin-Fans sind. Soll mir persönlich zwar recht sein, das schafft die nötige Nachfrage wenn's Zeit für den Ausstieg wird.
***
Mal auf die Schnelle eine kleine Doktorarbeit, nur bis gut zur Hälfte des Videos. Das wird meine letzte Befassung mit dem Thema sein. Kann sonst auch nicht mehr helfen.
- gleich zu Anfang schürt er die Erwartung einer plötzlichen Preisexplosion (Preisziel?, wenigstens eine Größenordnung? Fehlanzeige), als "mathematische Notwendigkeit" und in 2026. So eine Vorhersage ist vollkommen unseriös. Die angebliche mathematische Notwendigkeit wird nicht erläutert. Vergleichbares hörten wir seit über 20 Jahren. Die Sicherheit warum 2026 wird nicht begründet.
Das ist bloß ungefähr wie damals Al Gore und Konsorten: "in 10 Jahren steht der Meeresspiegel 3 Meter höher" -> "die Katastrophe steht unmittelbar bevor, Du musst jetzt handeln"
- anstatt die zwingende Mathematik für 2026 darzulegen, wirst Du anschließend emotional manipuliert, indem "das System" als Betrug und moralisch verwerflich geframt wird. Da ist zwar was dran, aber es ist nicht der einzige Aspekt. Darauf wirst Du aber so geprimt, und wenn Du emotional zustimmst, wird es schwieriger, rational-kritisch die Inhalte zu bewerten. Weil Du Alles dankbar aufnimmt was in die emotional verankerte Überzeugung passt: confirmation bias.
- sodann wird persönlicher Bezug hergestellt, zwischen dem Sprecher, den Ereignissen der Hyperinflation und dem deutschen Zuhörer: "Mein Großvater erzählte mir, wie er in Deutschland 1923..." Tatsächlich? Sein Großvater - des Asiaten??? Das glaube ich keinesfalls, es ist ein weiterer rhetorischer Trick - In Deutschland gewesene Ereignisse, die man nicht (wieder) erleben möchte, werden eingeführt und wecken die Motivation dagegen etwas zu tun.
- nun kommt eine Pseudo-Erklärung, die mit dem bisher Gesagten gar nichts zu tun hat. Es ist praktisch ein neues Thema. Fiat-Geld sei kein Wertaufbewahrungsmittel. Es wird als die eine Erklärung angeboten, für alles Übel. Der Betrachter fühlt sich nun als Eingeweihter in die Wurzel allen Übels. (Covid-Politikfolgen, Geopolitik, größere und längere wirtschaftliche Entwicklungen - alles unwichtig)
- Speziell werden die "über die Papiergeldlüge heimlich lachenden Bänker in Frankfurt" als das personifizierte Böse gezeichnet (Alle! Ohne Ausnahme! Die über DEIN Elend lachen, das sie verursachen!) - Er hätte das persönlich in Frankfurt erlebt - glaub ich nicht. Das erzeugt bloß ein Stereotyp, und Wut auf diese holzschnittartige Personengruppe. Wieder eine sachlich überflüssige, aber emotional wirksame Verankerung.
- dann wird abgeschwächt: sie, die es von innen kennen, sind plötzlich nicht mehr teuflisch lachend: "Sie vertrauen dem System selber nicht, schützen sich, investieren ihr Geld in Gold". Was passiert dabei in Dir? Vielleicht der Gedanke: ich könnte es dem bösen Bänker gleichtun (Identifikationsmöglichkeit mit dem "gerissenen Täter"), während dem armen Rentner (Möglichkeit zur Opferidentifikation) falsche Inflationszahlen gebracht würden (Opfermythos und Wut auf Institutionen, gekoppelt mit dem Rettungsvorschlag für Dich, damit Du kein Opfer wirst)
- Dann kommt eine arg verzerrte Repräsentation: dem armen Bürger würde 1,8% Infla vorgegaukelt, dabei zahle er doch 20-30% mehr für seine Einkäufe. OHNE BEZUGSZEITRAUM! Damit ist die Aussage unklar und schürt nur Emotionen.
Die Behauptung ist bei angemessen gewähltem Bezugszeitraum klar falsch. Die offizielle Infla (Verbraucherpreisindex) war zB 2020-2025: 21,9%; 2000-2025: 61,5%. Siehe https://www.inflation-online.de/Inflationsrechner.aspx
Das Problem ist, dass es dem Normalbürger an mathematischem Denken fehlt, kumulative Verzinsung (Zinseszins) bzw Inflation, und die resultierenden langfristig exponentiellen Effekte, richtig einzuschätzen. Das wird hier ausgebeutet. So wie dargestellt greift es einfach zu kurz und verzerrt die Realität.
- es folgt ein Sprung zu Gold und Silber. Vorher angerissene "mathematische Notwendigkeit", das Einzige was Hinweis auf eine faktische Behauptung bisher war, bleibt weiter ohne Erklärung oder Begründung.
- Behauptung: "das Gramm Gold von vor hunderten Jahren bleibt das gleiche Gramm Gold". Irreführend! Oberflächlich natürlich richtig. Aber die kumulativ geförderte Goldmenge hat sich alleine 1900-Ende 2024 nach Augenpeilung ca ver-7facht. Wenn das Thema schon "Inflation" heißt, müsste das ebenfalls benannt werden. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/…atei%3AGoldfoerderung.png
- Ausweitung von M2 und "Billionen der EZB" werden in den Raum gestellt. Stimmt im Grundsatz, aber Zahlen oder Diagramme werden nicht gezeigt. Wieder nichts Faktisches. So erzählst man (sich und Anderen) am Ende nur vom Hörensagen, ohne Fakten zu kennen.
- Gold wird "explodieren". Und Silber sei viel dramatischer! Das ist schlicht reißerische Rhetorik. Denn Preisziele werden nicht genannt. Nur spärer mal Zahlen in den Raum geworfen, aber das ist nicht dasselbe.
- "Ein Ingenieur in Stuttgart sagte mir über Silber..." - vorgetäuschtes Insidertum. "Wenn Sie die Dynamik bei Silber verstehen..." - aber sie wird nicht erklärt, Expertenwissen wird behauptet, und der Zuschauer kann sich ohne jedes Faktenwissen schon wieder als Eingeweihter fühlen.
Dann noch ein wenig "Silber ist soo toll, weil elektrisch super leitfähig" und es wird verbraucht etc - Allgemeinplätze für Tupperparty-Deppen.
- dann wirft er 100 Dollar Silber in den Ring. Huch, Gold soll "explodieren", und beim viel dramatischeren Silber nur plus 33%? Passt nicht.
- Au:Ag 1:15 in der Erdkruste wird angeführt, Preisratio von 1:80 angesprochen. Das legt etwas nahe (Preisratio müsse dem entsprechen), ohne dass zwischen diesen Zahlen ein zwingender Bezug besteht.
Dann wieder: "historisch ist (im Präsens!) das Preisratio 15:1". Das war im 18. und 19. JH so... danach nur in extremen Peaks und sehr kurzzeitig. Wer nicht nachschaut, wird irregeführt.
Dann wird als Beispiel mit Ratio 1:30 und Gold 6000 ein fiktiver Silberpreis vorgerechnet. Dividieren kann ich selber. Komplett fehlt aber eine Ratio- oder Preis-Prognose, und eine Begründung dafür logischerweise auch. Es wird nur was "nahegelegt", manipulativ ein Erwartungsanker an wechselnden Zahlen (30, 15) in den Kopf gesetzt. Das Alles weckt unbegründete Erwartungen, Euphorie und Gier. Und/oder die Idee von Gefahr und Rettung. Wirkt Beides.
- dann "müssen wir mal über Sparen reden in Deutschland" - finanzielles Expertentum wird mit Allgemeinplätzen vorgegaukelt. Dann wird aber wieder über das industriell wichtige Silber geredet. Und immer wieder Verweise auf Fiat als Ursache für alles Übel. Das ist Blödsinn und bedient dummes eindimensionales Denken. Es gibt komplexere Ursachen. ZB Auslagerung von Produktion und Lieferketten in Billigländer gefällig?
- Hupsi, und plötzlich ist das "explodierende Gold" doch nicht mehr da, um reich zu werden? Nur noch eine Versicherung? (Versicherungen kosten Geld, würde ein kritischer Zuhörer anmerken.) Und der Schrecken des Zusammenbruchs wird immer wieder ausgemalt.
Den Rest spar ich mir in dieser Breite, da wird auf einen Zuhörer gesetzt, der den Köder schon geschluckt hat. Und Alles bereit ist aufzunehmen. Schulden, Demografie... an Allem was dran, aber das schon seit etlichen Jahren. Warum 2026? Und wohin mit dem Preis?
Prädikat: Bullshit. Siehe Anhang. Von einem Philosophieprofessor.
Gruß,
GL