Beiträge von GermanLong

    irgendwie nachvollziehbar, hat aber alles Haken:


    @Patrone: und such ich z.B. einen Buffalo, finde ich den sicher mal hier, mal da. Die Kriterien zwischen Anlage und Sammlermünze sind doch fließend. Handelsgold wäre eigentlich Bullion, die interessanteren Jahrgänge dann wieder Numismatik... dasselbe im Grunde bei Bullionmünzen...
    10% über Materialwert, klar, das wäre ein Kriterium... nur, ist die VB oder der tatsächliche Kaufpreis gemeint... ich weiß nicht...


    twinson: was hindert daran, auch jetzt Abholung unter Angabe der PLZ-Region in den bestehenden Threads anzubieten?


    Ich finde, jede weitere Aufteilung macht den Kleinanzeigenmarkt noch "weniger liquide", man findet mühsamer zueinander... wenn es dauerhaft täglich mehr als 30 oder 50 neue Postings in einem Thread gibt, würde ich vielleicht nochmal drüber nachdenken.


    Gruß, GL

    alles so armselig hier


    meinst Du jetzt die Preise,


    oder die permanente Preispolizei :thumbdown: , die hier im Moment betrieben wird?


    Ich gehe davon aus, wer kauft weiß zu welchem Preis. Wenn nicht - selber schuld. Verhandlung gehört immer dazu, egal bei welcher Preisvorstellung bekommst Du niedrigere Angebote. Da brauch ich keinen der darauf aufmerksam macht, dass es ja bei XY zehn Euro billiger geht.


    Gleichwohl würde ich von privat keine Händlerpreise zahlen.


    Gruß, GL

    Volksbanken und Sparkassen sollten

    hätten bis Mitte 2005

    Zitat

    massiv Edelmetalle empfehlen

    sollen,


    aber was will man erwarten, wenn auch diese Banken Ende 1999 noch Technologieaktienfonds an Omas und Greenhorns massiv promotet haben? Die Angestellten erzählten während dieser VerkaufsBeratungsgespräche dann auch von ihren eigenen Gewinnen und denen der Kollegen mit irgendwelchen Internetschießbuden-IPOs... alle vollkommen brainwashed.


    GL

    Mir war so, als wären ca. 5-8 Ankaufenstellen für Edelmetall im Bereich Rheinland-Pfalz so über die PS-Homepage (Eingangsseite? ) verlinkt gewesen

    Hi Connor,


    keine Sorge, Du hast Recht - das ist Wagener, ein Ankäufer für EM. Er ist auch immer noch verlinkt, s. Post # 15 hier im Fred.
    Nur, ist das wohl trotz der Namensähnlichkeit nicht Herr Wagner von PS-Coins.
    Die Wagener-Ankaufläden gibt es auch noch, das kann ich regelmäßig sehen.


    Gruß, GL

    Erster Link:


    Zitat

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    We expect an official launch soon, check back again


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    Zweiter Link:


    Zitat

    Unser Shop ist aufgrund von Wartungsarbeiten im Moment nicht erreichbar.
    Bitte besuchen Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.


    Wenn vollkommen unbedeutende Online-EM-Shops nicht erreichbar sind, würde ich daraus keine Schlußfolgerung ziehen wie "Kleine EM Händler krepieren?". Eher gar keine. Siehe Beitrag #2 im Faden.


    GL


    Muss hier leider wiedersprechen. Die Kinebar Fälschungen sind erst jetzt aufgeflogen und eine Publizierung schützt Privatkäufer und Kleinhändler. Auch Münzhändler bzw. Juweliere testen oft nicht jeden einzelnen Kleinbarren, wenn er im Blister mit Zertifikat vorgelegt wird. Speziell bei Kinebarren wird die Verpackung stets ungerne geöffnet da man den Barren dann nicht mehr mit 10% bis 20% Aufschlag weiterverkaufen kann sondern einschmelzen muss.


    Was alles gut und nachvollziehbar ist, und gleichzeitig freilich den angenommenen Interessenkonflikt beleuchtet, den argo100 meinte:


    Bei der Scheideanstalt würden Mengen an .999er "nicht mehr handelsfähiges Schmelzgut" anlaufen, die, sofern echt, sehr einfach umgeformt und weiterverkauft werden können. (Und für den Kleinanleger fallen die Erlöse bei Verkauf dieser Barren generell auf Schmelzwert).


    Das müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen, aber was sollte, sofern wahr, die Scheideanstalt denn sonst tun? Nichts publizieren? Wer sonst sollte es publizieren, wenn nicht die prüfende Stelle als primäre Quelle?


    Wie dem auch sei:
    Gibt es Angaben von Seiten der ESG über bisher aufgetretene Häufigkeiten? Gibt es Bestätigungen von anderen Scheideanstalten?


    Gruß, GL

    Die LBMA-Regeln der Kennzeichnung beziehen sich erst mal nur auf Good-Delivery-Bars, wenn ich das richtig verstehe.
    Und Good Delivery Barren haben nix :!: mit dem zu tun, was der Kleinanleger so bei seiner Bank oder EM-Händler kauft oder verkauft... es geht vielmehr dort um Barren von 10 bis gut 13 Kilo Gold bzw. 23 bis 34 Kilo Silber. Und bei Gold übrigens um Feingehalte ab .995

    Mit anderen Worten: den Stempel NGD suchst Du auf Deinem Kilobarren - ob Münzbarren oder nicht - deswegen vergeblich, weil der Kilobarren sowieso niemals "Good Delivery" im Sinne der LBMA ist!


    Gruß,
    GL



    PS
    1. Dass man ansonsten handelsgängige Ware bevorzugen sollte... ist für mich klar... Karl-Heinz-Irgendwas-Granulat mit Motivprägung auf der Plastetüte ist für mich :hae: .
    2. Und Bankhandelsfähigkeit bezieht sich auf den Zustand... von Exemplaren der Gattungen, die eine Bank prinzipiell nimmt.

    Zitat

    Sofern der Zustand Ihrer Münzen noch bankhandelsfähig ist kaufen wir diese zum aktuellen Goldmünzen-Tagespreis an, sollten die Münzen zerkratzt sein...
    (Quelle: scheideanstalt.de)

    Was Du mit Goldkauf begehst ist wirtschaftstechnisch gesehen Konsum.


    Das stimmt, solange die Euros vom Bankkonto = Geld sind, und Gold = eine Ware ist.
    Das ist die augenblickliche Konvention, zu erkennen daran, dass noch jemandem beim Gold der Begriff "Risiko" überhaupt einfällt.


    Für Alle die es etwas anders sehen, ist Gold = Wertgeld. Das liegt dann herum und zirkuliert nicht mehr.
    Das Zettel- oder sonstige Zirkulationsgeld läuft natürlich weiter um und macht was.


    JS sieht es ja auch kommen: Gold als Wertgeld, das nicht mehr zirkuliert. Und das System läuft weiter mit einem Zettel-Zirkulationsgeld wie bisher, das sich je nach Menge (= Schulden) im wa(h)ren Wert ändert.


    Wenn es eines Tages so weit ist, dass Gold wieder allgemein anerkanntes Wertgeld ist, hat wassergeist Recht:
    die Erträge der Lebensarbeitszeit haben wir in (dann wertigeres) Geld gegossen... und im besten Fall genug gearbeitet.


    Gruß, GL

    das sind reine Abwehrpreise.


    Eben,
    das hat weniger mit der Verdienstspanne zu tun (denn wer verkauft denn dort), als mit dem Wunsch anzukaufen (oder eben nicht).


    Ich habe ein gewisses Verständnis. Es besteht ja neben dem grundsätzlichen Absatzproblem in der Zukunft auch noch das Risiko für den Händler, dass er betatschte Münzen oder zerkratzte Kapseln bekommt. Der Aufwand das zu prüfen und ggf. zu verweigern ist schon immens. Nicht umsonst schreibt Westgold, dass Silbermünzen originalverpackt und unberührt sein müssen... und das dürfte selbst für absolute Massenware gelten.


    A propos: Ich kenne wen, dem hat Westgold schon mal den gewöhnlichen Bullion-Ankaufpreis für eine 10 Oz Au Lunar I Schlange geboten [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Die Steuerung des Kundenverhaltens über den Preis ist allgemein nix Ungewöhnliches. Bei CID sieht man z.B. deutlich, wie sie ihren Absatz bzw. den Lagerbestand der einzelnen Münzgattungen über den Preis steuern. 2008 war zeitweise der Panda in Folie die günstigste Goldunze.


    Gruß, GL

    Ohne die Notenpresse und das Dollardiktat stünde die USA in tiefster Depression; In und auf einigen Gebieten steckt sie bereits in Regression.


    Wenn wir mal nicht die Nominale der Illusionswährungen zugrunde legen, sondern in Gold messen würden, sieht man jedenfalls die *Deflation* und die *Rezession* seit dem Jahr 2001 (in USA) und seit Ende 2005 (in Europa) sofort. Bei BIP, Einkommen und den meisten Güterpreisen. Die Rohstoffe im Schnitt haben sich - bei aller Unterschiedlichkeit - preislich eher gehalten.
    Lustig, so ein Perspektivwechsel.
    Gruß, GL

    wird unsere Tochter, abgesehen von den Sparformen die sie selbst führen wird, nicht Bescheid wissen über die Höhe der Ersparnisse die wir bis dahin für sie haben.


    Hmmm... wenn man es heute strukturieren würde... steht doch alles schon weiter oben geschrieben!


    Unter 70 oder 80% physische EM in eher kleinen Stückelungen (Handelsgold/Silberunzen) wären mir persönlich heute bei >10 Jahre Zeithorizont eher zu knapp, da einzige Anlageklasse, die wirklich brandsicher ist.
    Mischung Ag/Au ist echt Geschmackssache, bei Ag muß man auch den Ausstieg finden (Stichwort 1:15). Ag wird immer mehr bringen als Au - entweder an Buchgewinn, oder an Zweifeln, oder an Arbeit.
    Ein Teil vom Rest in Barreserve, wie schon jemand schrieb.


    Wenn dieses Rückgrat steht, braucht man sich über die restliche Optimierung keine grauen Haare wachsen zu lassen. Ich nehme auch eine Riester-Zulage mit. ^^
    Ein Sparguthaben ist in diesem Sinne sicherlich nicht stärker nachteilsbehaftet als 5 oder 10% Lotterietickets (EM-Aktien).


    Gruß, GL