Beiträge von GermanLong

    Gibt es denn da ein namentliches Beispiel für eine Bank, die Barren als Sicherheit akzeptieren würde? Oder wo man anfangen müsste zu suchen?


    Dann kommt noch dazu, obwohl ich das alles ja liebend gerne täte, das ganze kostet mich wahrscheinlich wieder eine Arbeitswoche Nettoaufwand

    Was die inhaltliche Frage, als auch die Verminderung des Aufwands (zumindest fürs informieren) angeht, helfen ältere Threads vielleicht weiter.
    Gold auf Kredit
    Kredit für Gold
    Goldmünzenkauf mit Kredit vorfinanzieren
    Sicher gibt es noch mehr davon :sleeping:


    drum prüfe, wer sich ewig bindet :D
    (und das vor Vertragsabschluss!)


    Manchmal kommt man erst hinterher auf den Trichter... sonst hätten wir hier nicht schon so etliche Threads gehabt über die Kündigung von KLV, Bausparvertrag und Riester-Rente.
    Ich wünsche in diesem Sinne Allen viele frohe Erleuchtungserlebnisse! Und keine Ladehemmung beim Umsetzen ihrer Erkenntnisse!


    PS Kurt: Ansonsten bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher, ob Du in einer unverschuldeten Klemme bist, oder ob Du mit einem versuchten Hebelgeschäft Scheiße gebaut hast? - Aber egal. Macht trotzdem gefühlsmäßig einen Unterschied.
    GL

    aktuell sind also die Dinger abgeltungssteuerpflichtig, muss nicht so bleiben, kann aber

    findus: weisst Du, ob für die ausländischen physisch hinterlegten ETF´s die sog. Strafsteuer für "intransparente" Produkte vom Tisch ist? Die war in den Quellen angesprochen, die ich genannt habe.


    Das Beispiel Xetra-Gold aus Deinen Textauszügen betrifft ja explizit ein inländisch zugelassenes "Zerti" (oder ähnlich).
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    Kurt:
    O.k., danke für die Infos, jetzt wird Deine Klemme klarer.
    Und Dein Ziel findet nun sicher Gehör, zumindest Mitgefühl in diesem Forum. :)


    Hast Du bei Deiner Noch-Bank schon mal gefragt, wieviel Vorfälligkeitsentschädigung sie bei Deiner einseitigen Kündigung des Kreditvertrages verlangen würden? Nebst Bitte um Fertigstellung sämtlicher nötigen und hilfreichen Unterlagen zum zügigen Bankwechsel all Deiner Konten, Depots usw.?
    Sicherlich wäre es kein Fehler, zu diesem Zeitpunkt schon eine Nicht-Pimperlbank in der Hinterhand zu haben, die Dir gute Kreditkonditionen mit den Barren als Sicherheit geben würde... konkrete Alternativen zu haben, verbessert die Verhandlungsbasis gegenüber der Noch-Bank enorm ;)

    Auch der Thread ZKB GOLD ETF (wie vielleicht noch mancher Andere) blieb schon im Unklaren zu dieser Frage hängen.


    Letzte Meldungen scheinen mir aus 2009 zu kommen:


    ETFs - von Strafsteuern und deutscher Rechtsprechung
    Veröffentlich am 12.03.2009 hier (Goldseiten).


    Goldanleihen verlieren Vorteil -> ursprünglich FTD Juli 2009, hier

    Zitat

    Nach wie vor Rätsel geben dagegen die Schweizer Fonds auf, die Goldbarren horten. (...) Es könnte sich um sogenannte intransparente Investmentfonds handeln, die unabhängig vom tatsächlichen Ertrag pauschal mit hohen Steuern belegt werden. Dann wäre ein Investment völlig unattraktiv, da Abgaben selbst bei Verlusten anfallen würden.

    PS: Schon eine lustige Konstruktion mit den Barren als Kreditsicherheit... die kommt immer mal wieder als Idee auf... willste hebeln? ;)


    GL

    Ähem... gerade ein spontaner Einfall gekommen...


    ... zum Rätsel des 1. vorgezogenen Termins fürs Volk (Filialen der BuBa) und möglicherweise 2. "normaler" Termin wie vorgesehen für Distributoren und/oder Händler...


    Wenn der zweite Termin einfach ausfiele,
    könnte der Finanzminister damit einen möglichen Verlust minimieren,
    und hätte trotzdem die Münzen ausgegeben -??


    Passend dazu und zum vorigen Beitrag:


    Bix Weir scheint auf dem Trip zu sein, dass es mehr oder weniger innerhalb von 2 Wochen die "Schmelze" - von was auch immer - geben könnte...

    Zitat

    The Commissioners DON’T want the new rule change to be the cause of the Global Meltdown and they were very frank about “not wanting to cause market disruptions” which of course position limits would.
    I find it interesting that although it was reported in the news as a “delay” it is clear that Chairman Gensler [des CFTC] plans to SET THE POSITION LIMITS [für Silber Futures] at the November meeting to comply with the law. It is only the implementation of those limits that is being delayed. Clearly a 1500 contract limit set in November will send shivers down the spine of Blythe Masters over at JP Morgan who’s sitting on a 30,000+ contract short!
    My take: The global market meltdown will happen before the November meeting [Datum?] so the commissioners won’t have to worry about disrupting the market because THERE WILL BE NO MARKET TO DISRUPT!

    Paranoide :wacko: Grüsse
    GL

    ... für die Viertelratten et al.? Kleiner Schocker für die "Sammler"welt :thumbsup: . Jetzt ist wieder Alles gut :?:
    Die spinnen doch, die Australier. :wacko:


    anwir, [smilie_blume] dankeschön fürs Dokumentieren, derzeit ist es das einzig Sinnvolle was man tun kann, bis sich der Staub gelegt hat.


    Gruss, GL


    Edit: Für Alle Liebhaber von Verschwörungstheorien - der Zeitpunkt der "kurzfristigen Bekanntgabe" veränderter Auflagen hätte nicht lustiger liegen können, als nach zwei, drei Tagen - heftig - korrigierender Bullionpreise nach starker langer Rallye... 8)
    Die Welt ist ein Zirkus.

    1/20 = 5/100 ist mathematisch zwar schon korrekt, aber messtechnisch nicht.
    "Mit ca. 5 Hundertstel g Abweichung" legt nahe, dass man 5 Hundertstel von 8 Hundertsteln oder 3 Hundertsteln unterscheiden kann... der Nenner macht die Musik, sozusagen... dann müsste man in der Tat von "bis zu 1/20 Abweichung" oder so reden... aber eh egal, weil Ojemineh ja von einer Waage mit 1/100 Ableseganuigkeit sprach, wie sich dann rausstellte... richtig ist sowieso nur in Prozent, wie oben schon Einer sagte...
    So, erfolgreich wieder mal eine Wissenschaft draus gemacht ^^
    Gruss, GL

    So ungefähr um 5 hundertstel Gramm misst sie falsch

    Man kann sie doch nur auf 1/20 Gramm genau ablesen. :hae:


    Dabei ist Ablesegenauigkeit nochmal was Anderes als Messgenauigkeit.
    Letztere kann auch schlechter sein als Erstere.
    Vorgetäuschte Genauigkeit sozusagen, genauer anzeigen als messen können.


    (Mein Billigteil funktioniert gut.)

    Mein Vorurteil: die Waage dürfte sich wenig tun mit vergleichbaren Angeboten (hinsichtlich Preis und wahrscheinlichem Produktionsland).
    Mich würden die DREI Stck. Batterien für den Betrieb nerven... die kauft man normal im Doppel- oder im 4er-Pack.
    Gruss, GL

    ... kaufe nichts, wovon Du keine Ahnung hast.


    Warum wenig gängige Münzen kaufen? Wenn Du sie später verkaufen willst, könnten sie sich als wenig marktgängig herausstellen.


    Ansonsten kauf Dir zuerst ein passendes Buch wie z.B. den Weltmünzkatalog von Schön, Krause/Mishler "Standard Catalog of world gold coins", oder den Friedberg "Gold Coins of the World". Bei Deiner Fragestellung bestimmt eine weit bessere Investition als jede Goldmünze.


    Gruss, GL

    Bei den Kookas war aber von Anfang an klar, dass sie bis auf max. 300 000 Stück nachgeprägt werden dürfen. Ebenso wie das bei den 1oz und 1kg Silbermünzen der Lunar II Serie bekannt ist.


    Bei sämtlichen Lunar I Münzen dagegen wurde immer behauptet die Auflage steht nach dem Prägejahr fest und ist nicht mehr änderbar.

    War es nicht bis zum Ende der gesamten Serie, bis zu dem bei Lunar I noch nachgeprägt werden konnte - vorausgesetzt, die max. Prägezahl war noch nicht erreicht? Mal so aus dem Kopf heraus, die Infos auf bullionweb verstehe ich auch so.


    Ansonsten nehmen solche sachlichen Infos hoffentlich den emotionalen Dampf aus der Debatte.


    GL

    Klar doch. Und insbesondere bei den Grössen, bei denen die Mintage mit "unlimited" angegeben ist, wird das aber lustig. Ob man die wohl dann unter Spot bekommt, weil das Angebot unbegrenzt ist? :whistling:
    -> Das dürfte der deutliche Hinweis sein, dass Mintage = MAX Mintage bedeutet. Soviel an die Panik-Udos.


    Den Aerger der Sammler, wie rfan beschreibt, ändert das natürlich nicht. Zu Recht.


    GL

    Waere doch lustig wenn jetzt die Haendler mit den falschen Zahlen in der Werbung von damaligen Kaeufern auf Schadenersatz angemacht wuerden... und die dann ihrerseits an die Perth Mint rangehen... Tuete Popcorn kaufen nicht vergessen...
    die ganze Beklagensdenke geht mir auf den Sack... schoen bloed mehr als 10 % Aufschlag auf den Metallwert bei modernen Stuecken zu zahlen.. ach vergessen... machen manche :wall: ja auch bei Silberzehnern... [smilie_happy]
    GL

    Auch wenn Du mit der Frage zum Euro-Kurs des Goldes Recht hast:
    Wie zeichnest Du eigentlich Deine Trendlinien in die Charts???
    Nur mal so... :hae:
    GL


    PS Meine Version des Abwärtstrends sähe ungefähr so aus (dünne schwarze Linien), je nachdem ob die Dochte oder die Tagesschlußkurse berücksichtigt werden...

    ... die Konzepte von Fiatgeld und Goldstandard werden Mainstreamwissen.


    Allerdings NOCH in einer Form geschrieben - in eben jenem WIWO-Artikel - wo der Autor so dermaßen heraushängen lassen muss, dass er ein systemischer Sozialwissenschaftler Luhmannscher Prägung ist, dass manche Sätze und Ideen für viele LeserInnen beinahe unverständlich bleiben müssen.


    Insofern - bleibt es NOCH was für "Eingeweihte". [smilie_happy] Zumindest die "höhere" Theorie dahinter.


    Mal sehen:
    Goldstandard und Fiatgeld, neuerdings der protektionistisch motivierte Abwertungswettlauf der Währungen, grenzwertige Staatsverschuldung, Bankenpleiten, Zweifel an der Währungsstabilität, Liquiditätsinjektion und direkte Monetarisierung, Hyperinflation und Währungsschnitt --- alles ist nun schon im Mainstream zu lesen gewesen.


    In den Jahren 2002 bis ungefähr 2007 war man mit solchen Ideen, sagen wir, ungewöhnlich innovativ, will sagen, man wurde wie ein Idiot dafür angesehen. Ebenso innovativ war man auf der Seite des Tuns, wenn man ohne jegliche Ladehemmung sein Geld (unmittelbar oder mittelbar) in Edelmetalle gesteckt hat, gegen den guten Rat seiner lieben Bankberater.


    Womit auf dem Gebiet wäre man eigentlich heute wieder mal die gewohnten 2 bis 8 Jahre voraus?
    -> Jim Sinclairs prophezeiter "Eintritt des Goldes in das Währungssystem - in einer Weise, die kaum jemand vorhersieht"?
    -> etc. ???
    -> und welches Tun ist die Konsequenz?


    Oder geht es nun nur noch ums Ducken und abwarten, nachdem sich nun Alles im Rahmen des schon damals Erwarteten abspielt?


    PS: Lebensmittelhortung usw. interessiert mich dabei nur am Rande... gibt es auch konstruktive statt nur defensiver Strategien, und wie begründen sie sich?


    Gruß, GL

    Die Preis-"Sprünge" auch nicht überbewerten. Bei 1300 Dollar sind zwei Prozent halt schon satte 26 Dollar am Tag. Und zwei Prozent war lange immer so das maximale Tagesplus bei Gold. Daran hat sich eigentlich noch nichts geändert, auch wenn die absoluten Zahlen schon eindrucksvoller aussehen, als zu Zeiten von 500 Dollar die Unze, als zwei Prozent halt nur 10 Dollar waren.


    Herbst 2009 waren die Anstiege eigentlich sogar etwas steiler, ohne dass es zu einem Comex-Default oder sonstwas gekommen ist.

    Kleines Mißverständnis: ich will nicht einen Intradayhüpfer interpretieren, sondern meine den Anstieg, wie er seit 2 Monaten (jedenfalls in USD) verläuft, bar jeder nennenswerten "Korrektur".

    Wuerden sich derzeit tatsaechlich Dinge von so fundamentaler Bedeutung hinter den Kulissen abspielen, muesste dann der Goldchart in EUR nicht etwas dramatischer aussehen? Koennte die (zugegeben: krasse) Entwicklung des POG in $$ nicht wirklich "nur" den relativen Verfall desselben widerspiegeln?

    Wolln wir doch mal sehen, was wir sehen:



    In USD ein Anstieg wie auf Schienen, ohne nennenswerte Rücksetzer, mit denen aber Viele rechnen.


    Besonders interessant: der kürzliche Ausbruch nach oben hinaus aus dem Trendkanal. Das könnte entweder einfach in eine höhere Ebene führen (bei gleichem Steigungswinkel), oder der Beginn einer parabolischen Entwicklung sein.


    Letzteres wäre eine massive Entwicklung, die alle Gold-Shorts (auf USD-Basis) zum Eindecken zwingen würde, wodurch sich die Bewegung selbst verstärkt. Ähnliches bei einem Default an einer Rohstoffbörse: Alle würden sich auf die letzten physisch greifbaren Krümel stürzen, und das um so mehr, je höher der Preis steigt.



    Der Euro-Goldchart ist recht dramatisch. Auch ohne neues Allzeithoch!


    Von Ende Juli bis Anfang September ging €Gold keineswegs seitwärts, sondern stieg vom Tief bei ca. 890 € auf bis zu 990 € an. Erst im September lief es seitwärts/leicht fallend, d.h. erst in dieser Zeit ist der Goldpreisanstieg durch den fallenden USD zu erklären.


    Wenn das 50DMA beim €Gold als Unterstützung hält, und der Ausbruch nach oben aus dem kleinen roten Abwärtstrend kommen sollte, dann wäre das schon recht krass:
    - die Korrektur nach dem Panikspike bei 1050 € ist nicht einmal bis auf die 200DMA-Linie gefallen
    - sie verläuft dann auch nicht als A-B-C mit zwei starken Abwärtsimpulsen.
    Wenn das C als neues Tief unter 890 € wegfällt, dann wäre das schon extreme Stärke.


    RESÜMEE:
    1. Auf Dollarbasis steil, bar aller Korrekturen, evtl. im Ansatz parabolisch -> Squeeze-"Gefahr" für Shorts.
    2. Auf Eurobasis ein für die "Korrektursituation nach Spike" extrem starkes Preisverhalten


    Kommentare?


    Gruß, GL