Beiträge von GermanLong

    Der Kaufpreis von jedem Kauf kann zwar vermerkt, und auch der Durchschnitt berechnet werden. Diese Tatsachen werden durch einen Verkauf nicht geändert. :!:


    Etwas anderes ist die Frage, mit welchem Gewinn/Verlust sich eine Postion unter Berücksichtigung von Käufen und Verkäufen entwickelt hat. Also das Verhältnis von noch gebundenem (Ursprungs-)kapital zum aktuellen Marktwert.


    Ich glaube, Du vermischst diese Dinge, und das stürzt Dich in Probleme.

    Im zweiten Fall ziehst Du, wie beschrieben, vom (summierten) Einstandspreis die Verkaufserlöse wieder ab. Natürlich kann die verbleibende Position dann einen "Einstandswert" (besser: darin noch gebundenes Einstandskapital) von Null oder kleiner haben. Nennt sich dann Freiläufer.
    Es kann aber auch andersrum gehen: wenn Du eine Postion mit Verlust komplett verkaufst, steht da Bestand Null, "Einstands"wert trotzdem noch xxx Euros. Hast halt Dein Geld nicht komplett wiedergesehen. Der Spaß hat Dich, obwohl keine Münze mehr da ist, unter dem Strich gekostet.


    Wichtig ist nur, dass Du auch bei abgeschlossenen (vollständig wieder verkauften) Positionen die "Einstandswerte" in der Endsummierung stehen läßt.


    Gruß, GL

    wie gesagt, skeptische Ankäufer werden eben alle auspacken


    Also alle Pandas in originaler Folie genau dahin bringen, bitte, wo sie die Dinger zum Prüfen rauspellen. Weil sie das da so gewohnt sind, ist dasselbe wie die Goldkronen von den Zähnen abmachen. Schließlich geht es ums Gold und nicht um die Zähne, oder die Plastikpackung. Lunare sollen sie bitte auch aus den Kapseln klopfen. Die Farbdrachen besonders. Wenn sie die Farbe abmachen mit Aceton finden sie vielleicht, dass unter dem bunten Aufkleber die Münze aufgebohrt und mit Blei gefüllt wurde? Ich würde das so machen. Hab ich jedenfalls immer die Macken an meinem Auto mit verdeckt, "Ein Herz für Kinder" und so. Draufbeißen ist doch ein guter Test, oder? Das habe ich jedenfalls schon ein paar Mal im Internet gelesen, und mein Nachbar sagt auch, er hat es schon im Western gesehen. Und diese komischen Plastikgehäuse mit Nummern drauf, so wie MS70 und so ähnlich, die sind am gefährlichsten. Weil sie so schwer sind, da merkt man das Gewicht von der Münze gar nicht mehr. Aber ich hab es selber schon probiert, mit einem Hammer von 250 -300g sind es nur ein bis zwei Schläge, dann hat man´s auf und schmeißt die Packung in den gelben Sack, hinterher. Außer, wenn sie aus Amerika kommen, weil da ist ja dann eigentlich kein Grüner Punkt drauf. Wird Zeit, dass die Wertstofftonne kommt.
    GL

    Hmm... 8| was haltet ihr davon? Dafür bräuchte es aber noch sehr viel mehr Fiat. Stimmt mich aber bedenklich ;( und wäre diesen ... noch zuzutrauen oder?


    Das schreibt JS doch schon seit Jahren, dass es der Plan ist... am Ende ist die (erreichbare) Minenindustrie konsolidiert bei Barrick. Barrick wird von den Machteliten via Carlyle Corp. gehalten. Kein Mangel an Papiergeld dort.
    Nur die Falle zum Bankrott beschreibt JS anders: nicht der gedrückte Goldpreis, sondern vielmehr die Kredite zum Aufbau der Minen-Infrastruktur sind die Achillesferse vieler Minen.

    Vor den letzten beiden Punkten hatte Jim Sinclair seit langem gewarnt. Hier muß man bei der jew. Gesellschaft offenbar erfragen, ob "non-recourse loans" vorliegen, dann werde es gefährlich. Ich erschließe mir das so, daß der Kreditgeber in den Kredit Vorwärtsverkäufe als Absicherung einbaut, die bei einen Goldpreisverfall den Kredit absichern sollen, und deren Kosten bei einem Goldpreisanstieg vom Kreditnehmer getragen werden.


    Nur das "subventionieren" der Förderung ist nicht nötig... wozu auch? Die Profite werden bei freigelassenem Goldpreis immens sein.
    Die Zentralbanken und die Investoren dürfen dann gerne in einem freien Markt um das geförderte Gold konkurrieren... welches Interesse sollten die Machteliten daran haben, den Wert der Papierwährungen zu stabilisieren, wenn sie längst in EM und Minenanteilen sitzen?
    Gruß, GL

    Mir will scheinen, dass die grünen "Trendkanallinien" recht willkürlich eingezeichnet sind... Kannste wohl in der Pfeife rauchen, jedenfalls was die Grundprinzipien der technischen Analyse angeht. ;)
    Ich bin für einen "Gurken-Analysten"-Thread. Gucken was rauskommt bei der Prognose, verkackt, ab ins Altpapier. Spart viel Zeit, weil man sich viel weniger Mist reinzieht.
    GL

    ... aber dann ohne Nachdenken, ohne breit gestreute Erfahrung und ohne Rückfrage verallgemeinert werden.


    Ja, klar, es gibt die Banken mit zu teuer, wahnsinnigem Spread, nie (nach unten) angepaßten Kursen und Preisfixierung erst bei Lieferung. Und so weiter.
    Falls jemand an einer sachlichen Diskussion interessiert sein sollte, und nicht nur an der Bestätigung seines Vorurteils Bank=Böse, nenne ich mal die CoBa (als mir bekantes Beispiel). Schalterkurse im Internet (ungefähr) einsehbar, Preisfixierung zu aktuellem Kurs erfolgt bei Vertragsschluß, Übergabe erfolgt persönlich in der Filale, und es gibt eine Gebühr je Posten, die niedriger ist als viele Versandspesen der Online-Händler. Das Angebot einschl. Spread und Kontopflicht muß einem nicht gefallen, es widerlegt nur direkt einige der Annahmen von vorigen Beiträgen. Davon abgesehen bot die CoBa in der letzten Zeit (erster €GOLD-Spike) Ankaufkurse, die sich hier im Forum wohl nicht realisieren lassen.
    Davon abgesehen, hat die menschliche Komponente manchmal ganz unerwartete Vorteile. Ich kenne jemandem, dem lenge Zeit Silberkilobarren verkauft, aber keine MWSt. berechnet wurde, obwohl er mehrfach darauf aufmerksam gemacht hat.


    Es gibt jede Menge Edelmetallhändler im Netz und den Druckmedien, die vollkommen unseriöse Preise und Praktiken haben. Einschließlich Betrug, dazu gibt es hier eigene Fäden. Ebenso zu Themen der Art "Wie lasse ich den Geldtransporter nach Hause kommen, ohne daß die Nachbarn sich wundern". Diese Aspekte des Geschäfts bei der Bankfiliale sollte man vielleicht auch mal sehen.


    GL

    Jedenfalls würde ich US-Gesellschaften als Direktanlage vermeiden.


    Grund: ab gewisser Höhe Besitz von US-ansässigen Vermögenswerten wird im Erbfall das - ich glaube gesamte - Erbe US-Erbschaftssteuerpflichtig.
    Hummler von der Bank Wegelin hatte damals dazu geschrieben.
    Einen wirklich guten Link finde ich gerade nicht mehr, dieser hier: http://lukashaessig.ch/artikel…/gefahrliche-erbschaften/ ist hoffentlich erträglich.


    Gruß, GL

    Welche Zielvorstellungen hast Du für die iv und die v?
    Und für die übergeordnete korrektive Welle 4 (dürfte ja gerade eine 3 sein, wenn ich nicht irre!?), und die folgende 5?
    Danke schon mal für Deine Einschätzung.
    Gruß, GL

    Abstammung : Meine zB. reicht weit ins frühe Mittelalter

    Das ist der Unterschied zwischen den Charts und dem Stammbaum:
    In den Charts können die Gaps auch später noch geschlossen werden...


    Also, meine Abstammung müßte demnach ungefähr bis zu den ersten organischen Molekülen zurückreichen. Ist das nicht cool? [smilie_happy]


    GL

    Gold habe die natürliche Tendenz, das Handelsbilanzdefizit der USA auszugleichen (internat. balance Sheet of the US)

    Kleine Korrektur: Balance Sheet = Bilanz.
    Meint: Aktiva = Passiva. Gesamtvermögenswerte = (externe) Gesamtschulden. Einziger im Dollarwert frei variabler Vermögenswert der USA (da ansonsten völlig unbrauchbar = frei von anderen Marktmechanismen) ist ... Tätä.
    Gruss, GL

    Achte in jedem Fall darauf, dass die Berufsangabe möglichst ganz genau ist, sonst ist ein verweis immer möglich, auch wenn eine sog. abstrakte Verweisklausel fehlt.

    Das stimmt so nicht, zumindest nicht in jedem Fall.


    Bei meiner BU-Versicherung ist grundsätzlich die jeweils zuletzt ausgeübte Tätigkeit versichert. Die Angabe muss nicht mal bei der Versicherung aktualisiert werden.


    Davon ab läuft es nach meinem Wissen mit dem abstrakten Verweisrecht eher anders herum: bei den "guten" Versicherungen steht der ausdrückliche Verzicht auf den abstrakten Verweis (auf eine andere mögliche Tätigkeit) in den Klauseln.


    GL

    Vergiss alles ausser Gold und Silber, wenn Du keinen wirklich guten eigenen Kenntnisstand dazu hast.
    Selbst Silber ist z.B. aufgrund Volatilität -> wie gerade miterlebt, "wo ist die Kotztüte" -> sowie MWSt. (hohem Spread), etc. nicht ganz ohne.


    Die alten Diskussionen reichten von "nur Silber" bis "nur Gold", in der Regel war ein Durchschnitt die Meinung so bei 25-40% Silber / Rest Gold.
    Kauf beim Gold entweder Bullionmünzen, oder altes Handelsgold (LMU 20 Fr, Sovereign, Kronen, Dukaten, Kaiserreich 20 Mark...) - aber keinen unbekannten Kram, keine Nuggets, kein Granulat, und besser auch keine zu grossen Einheiten. Guck doch mal, was hier so bei ist (nur als Beispiel).


    FAQs / häufig gestellte Fragen - ENTWURF :thumbsup:


    Mal auf die Schnelle hab ich "Gold Münzen kaufen" in die Suchfunktion eingegeben... beschränkt auf den Einsteigerbereich... und als Thema anzeigen... nach Datum geordnet... voila.
    Nur mal als Beispiele:
    Brauche Tipps...
    Familienvermögen sichern :-( Überfordert!
    EM wo kaufen? Bezugsquelle
    Anfänger Fragen - Sorry
    Gold kaufen
    Geldanlange in Gold oder Silber (für einen Neueinsteiger)
    Warum macht es sinn Silber trotz MwSt statt Gold zu kaufen??
    Na ja, es wiederholt sich halt....


    Alles Gute, GL

    ... bei ner Geldentwertung von z.B 20% wäre der immokredit ja schon nach 5 Jahren weginflationiert.... ?)


    Das ist doch ein bisschen... einfach.... gedacht, meine ich.


    Zitat

    ...da die meisten Immos in BRD aber mit 70-80% Fremdfinanzierungsquote gekauft werden müssen, weil die Käufer mehr nich Cash Down hinlegen können, so würden bei einer Geldentwertung von größer als 15-20% alle Immobilien in einem kurzen Zeitrum um ca. 70-80% im Wert fallen... ungeachtet, ob hier ne Immo-Blase ist oder net ;(


    Die Aussage ist trivial, wenn Du "Real"preise bzw. -werte meinst. Wenn Du von Nominalwerten redest, ist sie falsch.


    Ich würde meinen, die Immobilienpreise sind eine Funktion u.a. der Zinshöhe und der daraus folgenden Monatsbelastung je 100k€ Kredit, in Relation zu den erzielbaren bzw. zu zahlenden Mieten für eine vergleichbare Immobilie.
    Anders gesagt, falls es starke Teuerung gibt, und somit weniger verfügbares Einkommen nach der Bedürfnisdeckung mit Futter und Energie, und wenn dann die Zinsen noch steigen, dürften die Immobilienpreise evtl. fallen. Es sei denn, dass genügend Sparkapital vorhanden wäre und sich auf Immobilienkäufe verlegen würde, weil diese als "inflationssicher" angesehen werden...
    GL

    :!: :!: :!:
    FOFOA ("Friend of Friend of Another ") hat mit diesem Text sogar den langjährigen Verfechter der Deflationshypothese, Rick Ackerman, erreicht.
    :!: :!: :!:
    Unglaublich dicht, voller origineller Gedanken.... sowas gibt es einmal in 5 Jahren. Absolut :thumbsup: .


    Quintessenz:
    Die US-"Eliten" werden eine Hyperinflation als Lösung zulassen und gar fördern, weil sie selber am nächsten an der Druckerpresse sitzen, und deshalb in einer Hyperinflation relativ gesehen am besten abschneiden.
    Das alte Europa seinerseits, das von der Schuldenwirtschaft zur Wertbasierten Wirtschaft kommen wolle, lasse den Dingen am besten ihren natürlichen Lauf (d.h. dem Schulden-Endspiel), und positioniere sich vorher schon entsprechend.


    Gruss, GL