Beiträge von GermanLong

    Gerade bei Finanzen.net entdeckt, ein Interview von David mit Finanzen.net


    Humor hat der David ja, das muss man ihm lassen. Auch wenn er subtil daherkommt...

    Zitat

    ... und die restlichen 5 Prozent teilen sich die Schwestermetalle Platin und Palladium brüderlich.


    Die Pointe mach ich jetzt mal nicht fett und rot ;)
    Gruss, GL

    Danke woernie,
    für Deine gelungene Darstellung der grundlegenden, glasklaren Gedankengänge. In all dem täglichen Rauschen braucht es das immer wieder. Dein Beitrag verdient es, als Klassiker ausgedruckt zu werden.


    Ich würde sagen das Investitionskapital sollte zu 40% - 75 % ( je älter je mehr) in Form physischer Edelmetalle gehalten werden.(Sinngemäss: Und der Rest zum guten Teil in Minen...)


    Der "Mut" zu solchen EM-Quoten, bei denen sich die Haare der sogenannten Vermögensberater sträuben, wurde in den vergangenen 10 Jahren wohl nur von Wenigen aufgebracht. Dazu brauchte es nicht nur den entsprechenden Weitblick, sondern auch noch die Fähigkeit, den Abzug zu ziehen.
    Gruss, GL

    Außerbörslicher Handel sagte mir nicht viel, da Otto Normalverbraucher mit sowas kaum in Berührung kommt. Das bedeutete, schlau machen:

    Weitere Begriffe, wie OTC (OverTheCounter := ÜberDieLadentheke eher hinter der Ladentheke) und DarkPool

    Wie kommen die Nachrichtenagenturen an die Infos, wenn alles anonym abläuft? Wer kauft denn die "gefallen" Aktien? Bevor ich eine Order tätigen kann, sind die Kursentscheidungen also schon vorgenommen worden. ;(


    Nee Nee Theo,


    keine Sorge.


    OTC heisst in dem Zusammenhang erstmal einfach ausserbörslich.
    Auch Du könntest das nutzen, z.B. bietet fast jeder Online-Broker ausserbörsliche Ausführung an.


    [Im Prinzip kann OTC auch jeder - ausserbörsliche, unkontrollierte, nicht veröffentlichungspflichtige - Vertrag zwischen zwei Parteien heissen.]


    Je nach Broker und seinen Handelspartnern, z.B. bei der DAB-Bank oder Maxblue, kann man auch an Wochenenden über Wertpapierhändler wie den genannten Lang und Schwarz handeln :
    http://www.dab-bank.de/angebot…ding/Sekunden-Handel.html


    So wie dann im Radio schon vor Börseneröffnung die Händler gefragt werden, wie die Futures laufen, so kann auch dieser ausserbörsliche Market Maker befragt werden, was in der Summe passiert. Also, zu welchen Kursen er gerade Wertpapiergeschäfte vermittelt.


    Nix Gefährliches zu wittern, m.E.


    Gruss, GL


    PS @all: Kann man die Atomkraft-Grünen-etc-Debatten vielleicht in einem eigenen Thread führen? Hier verdeckt es das treffende Thema von gutso.

    @GB: Warum so von oben herab?
    Spätstens seit es E-Petitionen gibt, wo einer eine Gesetzesvorlage falsch verstanden hat, und diese dann offenbar ohne Nachprüfung von Zigtausenden gezeichnet werden, versuche ich den Dingen auf den Grund zu gehen, wenn jemand (möglicherweise auch mich) zur Aktion auffordert.
    Zur Sache: o.k., danke für diesen Link.
    Gruss, GL


    PS Sie Alle ;) haben natürlich Recht. Der Absatz 5.2.3 und die enthaltene Frage Nr. 20 (von insgesamt 32) zielt tatsächlich direkt auf die ermäßigten Sätze.

    dann kommt JS gross raus mit seinen effektiven Stücken aka gedruckte Papieraktien. :thumbsup:
    Aber das ist dann auch egal... in dem Durcheinander... oder?
    Gruss
    ein paranoianaher aber gutgelaunter GL

    es geht doch eher um die Art der Steuererhebung als um die konkreten Steuersätze...
    Jedenfalls werden die Steuersätze auf der Internetseite und der darauf genannten Zusammenfassung der Studie, auf die man sich bezieht, nicht genannt.
    (Inwieweit man das in das Wort "Harmonisierung mit dem Binnenmarkt" z.B. hineinlesen sollte, weiss ich nicht).


    Zitat

    Die vorliegende Studie untersucht die Möglichkeiten alternativer Methoden zur verbesserten und vereinfachten Erhebung der Umsatzsteuer mit Hilfe moderner Technologien und/oder von Finanzinstituten.


    Falls ich mich vertue, bitte Hinweis mit weiterführender Drittquelle!


    Gruss, GL

    @Millymob:
    Wen ich mich mal in diese Gedanke einklinke,kommt die Idee auf, dass es nun vielleicht überzeugende Gründe gibt, die Finanzmärkte mal ein Weilchen dicht zu machen... Bank holidays weltweit...


    Gruss,
    ein "spinnender" GL

    Von einem GAU oder gar mehreren davon, schlimmstenfalls noch bei drehendem Wind, mal abgesehen (denn dann werden die Karten vielleicht ganz neu gemischt) -


    lt. diesem Artikel von Zerohedge ist die Gebäude-Erdbebenversicherung und -rückversicherung in Japan ungefähr so konstruiert, dass es für die Versicherer einen japanischen General-Rückversicherer gibt, der ggf. wiederum von der Regierung "rückversichert" wird. Zusätzlich gebe es eine Haftungsgrenze.


    Ich gebe das mal wieder unter der Annahme, dass es stimmt und ich es richtig verstehe.
    Edit: ausserdem muss man sagen, dass der ZH-Artikel eine Merrill-LynchJPMorgan-Quelle zitert, die wohl offenbar teilweise bei Wikipedia geguttenbergt hat. Soviel zur Originalität und Endgültigkeit der Gedankengänge.


    Die Versicherung oder Rückversicherung scheint wohl kapitalgedeckt aufgebaut zu sein. Wie in dem Artikel bemerkt, könnten/sollten die Anlagen klugerweise - zumindest zu einem erheblichen Teil - ausserhalb Japans liegen, um die geografische Korrelation der Anlagen mit dem Ort eines Bebens zu vermeiden. Ausserdem sollen sie ganz überweigend in liquiden und "sicheren" Anlageformen wie Rentenpapieren angelegt sein.


    Die Folge von grossen Kapitalbedarf der japanischen Erdbebenversicherung könnte schon eine Liquidation ausländischer (von Japan aus gesehen also: amerikanischer, europäischer) Anlagewerte sein. Ausserdem ggf. die Ausgabe neuer Japanischer Staatsanleihen.


    Das könnte ein weiterer Beitrag zu einem weltweiten Zinsanstieg sein.
    Das fragliche Volumen einer Liquidation kenne ich nicht.
    Weitere "Schachzüge" von Akteuren, um diesen Effekt zu eliminieren, kann man sich ausdenken.
    Die Resilienz des Finanzsystems kenne ich nicht, aber wir von einer historisch hohen Verletzlichkeit des Systems gehen wir hier ja sowieso aus.
    Ist es möglich, dass es der entscheidende Tropfen ist?


    Auf den mancherorts vorhergesagten dämpfenden Faktor der Katastrophe bei den Rohstoffpreisen bin ich gespannt.
    Vielleicht wird an den Märkten auch der erwartete Bedarf für den Wiederaufbau vorweg genommen.


    Gruss,
    ein nachdenklicher GL

    Eine etwas provokative Empfehlung und Beurteilung der gegenwärtigen Situation der Edelmetallmärkte. Ned Schmidt sieht den parabolischen Anstieg des Silberpreises sehr skeptisch. Sehenswert dennoch die Grafik und die tabellarische Gegenüberstellung.

    Der Mann ist vom vormaligen Goldbug ("1250 Gold" hiessen seine Essyays früher) zum perma-Topcaller mutiert.


    Bezogen auf sein Chartbildchen:
    Davon abgesehen dass seine "Parabel" wohl eher ein Kreisbogen ist, sollte man bei einem Chart über ein Jahrzehnt wohl eher das log-Format nehmen. Dann ist da nix von einer Parabel zu sehen.
    Ich finde, man darf nicht so etwas nicht ohne kritische Rezension einstellen. Hier sind sicher genug Newbies, die durch so einen Kram nur fehlgeleitet werden.


    Edit: das soll nicht heissen, dass wir über temporär überkauften Zustand diskutieren könnten... das ist aber was ganz anderes, als der Herr suggeriert.


    Gruss, GL


    Interessanterweise scheinen die 925er Euro-Zehner mittlerweile ihren "Aufschlag" gegenüber Spot fast komplett eingebüst zu haben, (...)


    Ich denke, wenn der POS weiter steigt, wird sich diese Tendenz fortsetzen.


    Na, Deine Beobachtung ist doch keine Zauberei.


    .925er ist kein Bullion, daher ist ein Preis "in Richtung Spot" grundsätzlich eher angemessen als analog Händlerpreis Standardunze. Das war Hype oder Hysterie.
    Und die Nominalabsicherung ist bei 30, 40% darüber stehendem Kurs auch wenig interessant (=wert). Lohnt sich nicht mehr, extra zu bezahlen.


    Die Tendenz wird sich aber nicht weiter fortsetzen. Das hiesse ja, zukünftig Preise unter Spot. Nicht sehr wahrscheinlich, warum auch?


    Spätestens bei Knappheit an Bullionsilber im Endverbrauchermarkt (d.h. bei den Händlern) dreht die Geschichte dann wieder... lieber Sterlingzehner mit Staatsadler, als Granulatbeutel. Dann kann man übrigens auch gepunzte Medaillen gut verkaufen.


    GL

    Esel

    O.k.


    Aussenhandel mit realen Gütern läuft praktisch zwingend mit Bürgschaften. Siehe zB hier:

    Zitat

    Der Welthandel bekommt die Folgen der Finanzkrise zu spüren. Auch geizen die Banken mit wichtigen Bürgschaften. Das bremst so langsam den Handel aus.
    ...
    Vor allem bei den großen Transporten läuft ohne Bürgschaften nichts. Bürgschaften aber braucht der Händler, damit er in Vorleistung gehen kann, wenn er zum Beispiel Fracht einkaufen und verschiffen will. Erst beim Verkauf bekommt er sein Geld. Wenn der Händler nichts mehr verschiffen kann, kann auch der Reeder nichts verschiffen.

    Da reichen schon ein paar Probleme im Finanzsektor, wie auch 2008 (unter Anderem) genau das Problem auftrat, damit wir gar nichts mehr kaufen. Weil es nicht transportiert wird, weil die Zwischenfinanzierung nicht mehr klappt.


    Falls Du mit Kollaps auch "real" oder "physisch" spürbarere Folgen meinst, z.B. dass Energieträger/Treibstoff knapp wird, bleibt mir endgültig schleierhaft, wie die Chinesen "mit ihren Infrastrukturen" uns irgend etwas verkaufen wollen. Ausser, wir holen es zu Fuss selber dort ab.


    Gruss, GL