Beiträge von GermanLong

    Bei den Kookas war aber von Anfang an klar, dass sie bis auf max. 300 000 Stück nachgeprägt werden dürfen. Ebenso wie das bei den 1oz und 1kg Silbermünzen der Lunar II Serie bekannt ist.


    Bei sämtlichen Lunar I Münzen dagegen wurde immer behauptet die Auflage steht nach dem Prägejahr fest und ist nicht mehr änderbar.

    War es nicht bis zum Ende der gesamten Serie, bis zu dem bei Lunar I noch nachgeprägt werden konnte - vorausgesetzt, die max. Prägezahl war noch nicht erreicht? Mal so aus dem Kopf heraus, die Infos auf bullionweb verstehe ich auch so.


    Ansonsten nehmen solche sachlichen Infos hoffentlich den emotionalen Dampf aus der Debatte.


    GL

    Klar doch. Und insbesondere bei den Grössen, bei denen die Mintage mit "unlimited" angegeben ist, wird das aber lustig. Ob man die wohl dann unter Spot bekommt, weil das Angebot unbegrenzt ist? :whistling:
    -> Das dürfte der deutliche Hinweis sein, dass Mintage = MAX Mintage bedeutet. Soviel an die Panik-Udos.


    Den Aerger der Sammler, wie rfan beschreibt, ändert das natürlich nicht. Zu Recht.


    GL

    Waere doch lustig wenn jetzt die Haendler mit den falschen Zahlen in der Werbung von damaligen Kaeufern auf Schadenersatz angemacht wuerden... und die dann ihrerseits an die Perth Mint rangehen... Tuete Popcorn kaufen nicht vergessen...
    die ganze Beklagensdenke geht mir auf den Sack... schoen bloed mehr als 10 % Aufschlag auf den Metallwert bei modernen Stuecken zu zahlen.. ach vergessen... machen manche :wall: ja auch bei Silberzehnern... [smilie_happy]
    GL

    Auch wenn Du mit der Frage zum Euro-Kurs des Goldes Recht hast:
    Wie zeichnest Du eigentlich Deine Trendlinien in die Charts???
    Nur mal so... :hae:
    GL


    PS Meine Version des Abwärtstrends sähe ungefähr so aus (dünne schwarze Linien), je nachdem ob die Dochte oder die Tagesschlußkurse berücksichtigt werden...

    ... die Konzepte von Fiatgeld und Goldstandard werden Mainstreamwissen.


    Allerdings NOCH in einer Form geschrieben - in eben jenem WIWO-Artikel - wo der Autor so dermaßen heraushängen lassen muss, dass er ein systemischer Sozialwissenschaftler Luhmannscher Prägung ist, dass manche Sätze und Ideen für viele LeserInnen beinahe unverständlich bleiben müssen.


    Insofern - bleibt es NOCH was für "Eingeweihte". [smilie_happy] Zumindest die "höhere" Theorie dahinter.


    Mal sehen:
    Goldstandard und Fiatgeld, neuerdings der protektionistisch motivierte Abwertungswettlauf der Währungen, grenzwertige Staatsverschuldung, Bankenpleiten, Zweifel an der Währungsstabilität, Liquiditätsinjektion und direkte Monetarisierung, Hyperinflation und Währungsschnitt --- alles ist nun schon im Mainstream zu lesen gewesen.


    In den Jahren 2002 bis ungefähr 2007 war man mit solchen Ideen, sagen wir, ungewöhnlich innovativ, will sagen, man wurde wie ein Idiot dafür angesehen. Ebenso innovativ war man auf der Seite des Tuns, wenn man ohne jegliche Ladehemmung sein Geld (unmittelbar oder mittelbar) in Edelmetalle gesteckt hat, gegen den guten Rat seiner lieben Bankberater.


    Womit auf dem Gebiet wäre man eigentlich heute wieder mal die gewohnten 2 bis 8 Jahre voraus?
    -> Jim Sinclairs prophezeiter "Eintritt des Goldes in das Währungssystem - in einer Weise, die kaum jemand vorhersieht"?
    -> etc. ???
    -> und welches Tun ist die Konsequenz?


    Oder geht es nun nur noch ums Ducken und abwarten, nachdem sich nun Alles im Rahmen des schon damals Erwarteten abspielt?


    PS: Lebensmittelhortung usw. interessiert mich dabei nur am Rande... gibt es auch konstruktive statt nur defensiver Strategien, und wie begründen sie sich?


    Gruß, GL

    Die Preis-"Sprünge" auch nicht überbewerten. Bei 1300 Dollar sind zwei Prozent halt schon satte 26 Dollar am Tag. Und zwei Prozent war lange immer so das maximale Tagesplus bei Gold. Daran hat sich eigentlich noch nichts geändert, auch wenn die absoluten Zahlen schon eindrucksvoller aussehen, als zu Zeiten von 500 Dollar die Unze, als zwei Prozent halt nur 10 Dollar waren.


    Herbst 2009 waren die Anstiege eigentlich sogar etwas steiler, ohne dass es zu einem Comex-Default oder sonstwas gekommen ist.

    Kleines Mißverständnis: ich will nicht einen Intradayhüpfer interpretieren, sondern meine den Anstieg, wie er seit 2 Monaten (jedenfalls in USD) verläuft, bar jeder nennenswerten "Korrektur".

    Wuerden sich derzeit tatsaechlich Dinge von so fundamentaler Bedeutung hinter den Kulissen abspielen, muesste dann der Goldchart in EUR nicht etwas dramatischer aussehen? Koennte die (zugegeben: krasse) Entwicklung des POG in $$ nicht wirklich "nur" den relativen Verfall desselben widerspiegeln?

    Wolln wir doch mal sehen, was wir sehen:



    In USD ein Anstieg wie auf Schienen, ohne nennenswerte Rücksetzer, mit denen aber Viele rechnen.


    Besonders interessant: der kürzliche Ausbruch nach oben hinaus aus dem Trendkanal. Das könnte entweder einfach in eine höhere Ebene führen (bei gleichem Steigungswinkel), oder der Beginn einer parabolischen Entwicklung sein.


    Letzteres wäre eine massive Entwicklung, die alle Gold-Shorts (auf USD-Basis) zum Eindecken zwingen würde, wodurch sich die Bewegung selbst verstärkt. Ähnliches bei einem Default an einer Rohstoffbörse: Alle würden sich auf die letzten physisch greifbaren Krümel stürzen, und das um so mehr, je höher der Preis steigt.



    Der Euro-Goldchart ist recht dramatisch. Auch ohne neues Allzeithoch!


    Von Ende Juli bis Anfang September ging €Gold keineswegs seitwärts, sondern stieg vom Tief bei ca. 890 € auf bis zu 990 € an. Erst im September lief es seitwärts/leicht fallend, d.h. erst in dieser Zeit ist der Goldpreisanstieg durch den fallenden USD zu erklären.


    Wenn das 50DMA beim €Gold als Unterstützung hält, und der Ausbruch nach oben aus dem kleinen roten Abwärtstrend kommen sollte, dann wäre das schon recht krass:
    - die Korrektur nach dem Panikspike bei 1050 € ist nicht einmal bis auf die 200DMA-Linie gefallen
    - sie verläuft dann auch nicht als A-B-C mit zwei starken Abwärtsimpulsen.
    Wenn das C als neues Tief unter 890 € wegfällt, dann wäre das schon extreme Stärke.


    RESÜMEE:
    1. Auf Dollarbasis steil, bar aller Korrekturen, evtl. im Ansatz parabolisch -> Squeeze-"Gefahr" für Shorts.
    2. Auf Eurobasis ein für die "Korrektursituation nach Spike" extrem starkes Preisverhalten


    Kommentare?


    Gruß, GL

    Die Preis-"Sprünge" auch nicht überbewerten. Bei 1300 Dollar sind zwei Prozent halt schon satte 26 Dollar am Tag. Und zwei Prozent war lange immer so das maximale Tagesplus bei Gold. Daran hat sich eigentlich noch nichts geändert, auch wenn die absoluten Zahlen schon eindrucksvoller aussehen, als zu Zeiten von 500 Dollar die Unze, als zwei Prozent halt nur 10 Dollar waren.


    Herbst 2009 waren die Anstiege eigentlich sogar etwas steiler, ohne dass es zu einem Comex-Default oder sonstwas gekommen ist.

    Kleines Mißverständnis: ich will nicht einen Intradayhüpfer interpretieren, sondern meine den Anstieg, wie er seit 2 Monaten (jedenfalls in USD) verläuft, bar jeder nennenswerten "Korrektur".

    Wuerden sich derzeit tatsaechlich Dinge von so fundamentaler Bedeutung hinter den Kulissen abspielen, muesste dann der Goldchart in EUR nicht etwas dramatischer aussehen? Koennte die (zugegeben: krasse) Entwicklung des POG in $$ nicht wirklich "nur" den relativen Verfall desselben widerspiegeln?

    Wolln wir doch mal sehen, was wir sehen:



    In USD ein Anstieg wie auf Schienen, ohne nennenswerte Rücksetzer, mit denen aber Viele rechnen.


    Besonders interessant: der kürzliche Ausbruch nach oben hinaus aus dem Trendkanal. Das könnte entweder einfach in eine höhere Ebene führen (bei gleichem Steigungswinkel), oder der Beginn einer parabolischen Entwicklung sein.


    Letzteres wäre eine massive Entwicklung, die alle Gold-Shorts (auf USD-Basis) zum Eindecken zwingen würde, wodurch sich die Bewegung selbst verstärkt. Ähnliches bei einem Default an einer Rohstoffbörse: Alle würden sich auf die letzten physisch greifbaren Krümel stürzen, und das um so mehr, je höher der Preis steigt.



    Der Euro-Goldchart ist recht dramatisch. Auch ohne neues Allzeithoch!


    Von Ende Juli bis Anfang September ging €Gold keineswegs seitwärts, sondern stieg vom Tief bei ca. 890 € auf bis zu 990 € an. Erst im September lief es seitwärts/leicht fallend, d.h. erst in dieser Zeit ist der Goldpreisanstieg durch den fallenden USD zu erklären.


    Wenn das 50DMA beim €Gold als Unterstützung hält, und der Ausbruch nach oben aus dem kleinen roten Abwärtstrend kommen sollte, dann wäre das schon recht krass:
    - die Korrektur nach dem Panikspike bei 1050 € ist nicht einmal bis auf die 200DMA-Linie gefallen
    - sie verläuft dann auch nicht als A-B-C mit zwei starken Abwärtsimpulsen.
    Wenn das C als neues Tief unter 890 € wegfällt, dann wäre das schon extreme Stärke.


    RESÜMEE:
    1. Auf Dollarbasis steil, bar aller Korrekturen, evtl. im Ansatz parabolisch -> Squeeze-"Gefahr" für Shorts.
    2. Auf Eurobasis ein für die "Korrektursituation nach Spike" extrem starkes Preisverhalten


    Kommentare?


    Gruß, GL

    AU > 1360 USD, AG 23,46 USD...
    Angenommen, dass diese preislichen Entwicklungen weder eine grundsätzliche fundamentale Neubewertung der Edelmetalle, noch Panikkäufe von bisher nicht Investierten widerspiegeln.... dann kann es nur ein Short Squeeze oder Default (COMEX, LBMA...) sein.
    Und für dessen Fortsetzung spielen Indikatoren im Überkauften Bereich dann kaum eine Rolle - eher im Gegenteil.


    Zitat

    [Blockierte Grafik: http://jsmineset.com/wp-content/uploads/2010/10/bullrider.jpg] 
    (Cartoon gezeigt auf: jsmineset.com)


    Gruß, GL

    ... würde dann eigentlich MwSt anfallen?
    ...
    Vor- oder Nachteil für den privaten Sammler?
    ...
    Sorry, ich kenne mich mit Silber zu wenig aus.

    Naja. Man kann ja nicht Alles wissen. ;)


    taheth hat Recht: MWSt - Händler VK ja, privat nein. Wie bei Bullionmünzen halt. Wie oben erklärt, werden die 10er gerade dazu, incl. kostenlosem Put zu 18,68/Oz. Übrigens ohne Depotgebühren und Transaktionskosten, der Put. :D
    MWSt-Pflicht dürfte ab dem Moment eintreten, wo gewerblich über Nennwert verkauft wird.


    Weiterer Vorteil der 10er für den privaten Sammler Horter: extrem unauffällig, wie auch 10DM, 5DM, RM, Kaiserreich - die Münzen weisen nicht darauf hin, dass man kurz nach der Jahrtausendwende in EM eingestiegen ist. "Papas Sammlung" (oder die von Opa) halt. Das kommt wahrscheinlich in manchen Situationen anders an, als wenn man mit Tubes voller Maples herumläuft. Oder gar Kilobarren und -münzen. Aber alles nix Neues hier... :sleeping:


    GL

    Zitat

    Wir haben dabei alle Industrierohstoffe im Blick, werden uns aber ganz besonders auf Hochtechnologiemetalle konzentrieren, die ein Schlüssel für die Entwicklung wichtiger Zukunftstechnologien sind.
    (Quelle -> danke, O. Jemineh)

    Aha. Es geht dabei wohl in erster Linie um sog. Seltenerdmetalle. Vor dem Hintergrund der kolportierten, drohenden und/oder schon eingetretenen Exportbeschränkungen Chinas als wohl fast exklusivem Lieferant scheint es eine Verteidigungsstrategie in diese Richtung zu sein.


    Interessant daran finde ich vor Allem den Aspekt, dass der Staat die Industrie bei einer ihrer originären Schlüsselaufgaben nun aktiv unterstützen will, nämlich bei der Rohwarenbeschaffung für ihre Produkte. Inwiefern sich der Staat mit der Industrie hier tatsächlich und praktisch verstricktbandelt, bleibt abzuwarten. Aber vielleicht ist genau das zu erwarten in Zeiten wahrgenommener Rohstoffknappheit: dass die Versorgung mit Grundstoffen zum nationalen Interesse (erklärt) wird, und entsprechende staatliche Maßnahmen nicht nur legitim, sondern sogar opportun erscheinen, oder gar gefordert werden.


    Ende der Verschwörungstheorie und des EM-Bezugs, für meinen Teil jedenfalls.
    GL

    Also, was ist denn das eigentliche Geschäft der Scheideanstalten?

    Aus Leiterplatten die Edelmetalle rausdestillieren... oder wie das heißt.
    Die EM-Gehalte von Zahntechniker- und Goldschmiedabfällen feststellen, und die EM rausholen.
    Metallschrott auf Feingehalte zu bestimmen und die wertvollen Inhaltsstoffe möglichst rein rauskratzen.
    Die von Minen angelieferten Konzentrate zu reinen Metallen machen - in Barren-, Granulat- oder sonstiger Form.
    So stell ich mir das vor. Goldmob wird sich kürzer ausdrücken ^^ .
    Edit: Ach so - den Absatz der raffinierten Metallklötze machen sie dann am liebsten en gros, das macht ihnen am wenigsten Arbeit.
    Ein Stück Kupferrohr im Sonderangebot im Baumarkt könnte wohl auch billiger sein als ein gleich schweres Stück Kupfer mit Stempelung und Zertifikat zu Anlagezwecken. Nur so eine Vermutung.
    Gruß, GL

    Ja, irgendwas ist in Bewegung: Institute of International Finance zeigt sich besorgt über Politik der FED, ist zwar nicht die Top-Meldung, geht aber in die Richtung.



    […]

    Sorry, falls weiter vorne im Thread schon stehend -


    Die Mega-Sache scheint doch seit einigen Tagen zu sein, dass gerade Klagen in den USA erfolgreich waren, nach denen in großem Stil die CDO´s auf US-Immo-Hypotheken gar nicht durch rechtlich sicheres Kollateral gedeckt seien.


    Zu Deutsch: da hat einer ein Papier in der Hand, das ihm die Profite/Zinsen von einem Bündel Hauskrediten garantiert. Bei Kreditausfall im Einzelfall, so dachte er, kann er zwangsvollstrecken. Nur, scheint dieser Nachweis nicht zu führen zu sein. Im Gegenteil, wurden offenbar klar gefälschte Dokumente gefunden, welche Ansprüche beweisen sollten. Darüber hinaus werden auch Beispiele genannt, wo z.B. zwei Banken versuchten, ein und dasselbe Haus zwangszuvollstrecken, oder in einem anderen Fall ein Haus, das komplett ohne Kredit bezahlt worden war.


    Soll ich mal Quellen einstellen?


    Gruß, GL

    Warte eig. auf eine Kaufgelegenheit...schwer abzuschätzen Monentan, wann es zur dringend notwendigen Korrektur kommt.
    So wie es aussieht, kann es noch eine ganze Weile aufwärts gehen und eine darauf folgende Korrektur führt uns "nur" in den Bereich um die 16? zurück.
    Also: Pulver trocken halten und warten.

    Aus solcher Psychologie sind Monsterrallies über die Wall of Worry gemacht. ;)
    GL

    zu 3. Dazu noch anderen Vornamen und E-Mail Adresse ist auch hilfreich ;)


    Dann noch von verschiedenen Konten aus überweisen... echt. 8o
    Edit: das war bei "uns" tatsächlich die einzige denkbare Möglichkeit, die Datensätze zusammenzuführen.
    Mit dem bekannten Ergebnis: TRÖÖT! nur einmal pro Haushalt bitteschön dankeschön--
    GL

    Nein, der Erstausgabepreis der 10er PP betrug m. W. 20 DM.


    Die Info habe ich heute auch bekommen... von jemandem (der jemanden kennt...) der sie loswerden will, beim Händler angeblich nichts dafür bekommt, und gerne mehr als 5,11 € dafür hätte.
    -- Wieviel wäre eigentlich angemessen, vorausgesetzt intakte Folierung?
    GL