Beiträge von GermanLong

    laut dieser Grafik hat der Silberzehner einen aktuellen "Wert" von 10,80? bis 11?
    siehe auch: http://realterm.de/Gedenkmuenze.php


    Unter Anlagegesichtspunkten:


    Wenn einer heute 11 € für einen Silberzehner (10€) ausgibt, bezahlt er je Unze Feingehalt freiwillig 20,54 €.
    Dafür hat er "nur" den einen Euro Verlustrisiko, bedingt durch die Nennwertabsicherung.
    Ab einem realisierbaren Marktwert von 20,54 € je Unze partizipiert er an der positiven Wertentwicklung des Silbers.


    Bei den 10 DM bis 1997 (.625er) für, sagen wir, 5,65 €/Stück bezahlt man 18,14 € je Unze fein -> ergo, mehr silber fürs Geld.
    Und die Absicherung bei 5,11 € sorgt auch hier für weniger als 10 % Verlustrisiko.
    Bereits ab realisierbarem Marktwert von 18,14 € partizipiert man an der Wertentwicklung.


    Im geringeren Feingehalt könnte man wohl den einzigen Nachteil sehen... der aber anhand der derzeitigen Marktpreise praktisch widerlegt wird.
    Dann kann man auch die noch kleinere Stückelung von knapp 1/3 Unze als Vorteil der 10 DM dazurechnen.


    GL

    die Hypothek (= ihre Forderung) als Aktivposten auf der Habenseite bilanziert und implizit oder explizit als Sicherheit für ihre eigene Refinanzierung verwendet? Von weiteren, echten Schweinereien mal abgesehen.
    Filmtip: "Money as debt", auch mit deutschen Untertiteln im Netz zu finden.
    Gruß, GL

    Kann von euch jemand einen fairen Firmenwert ermitteln?

    Kannst Du Geschäftsberichte / komplette Finanzstatements der letzten 2 Jahre finden?
    Wenn nein, dann frage Dich, warum wohl nicht.
    Ohne Geschäftsberichte kann keiner einen Firmenwert ermitteln. Selbst wenn man bei denen regelmäßig noch den Anteil fürs Schönfärben bis Betrügen abziehen muss, hat man immerhin grobe Grundlagen.


    Das letzte Mal als ich nachgesehen habe (vor einigen Jahren) hatte der Laden Schulden bis zum Umfallen, das hätten sie auch mit einer jährlichen Verdoppelung der Umsätze kaum schaffen können.


    Das Marketing ist schon nicht unclever und scheint zu beeindrucken. Leider reicht das nicht.


    Laß lieber die Finger von Aktien, wenn Du Dich so blenden läßt.


    Für Dich, ein klarer Kauf.
    Gruß, GL

    Es gibt im Goldmarkt also immer jemanden, der einem das Gold abnimmt? Auch bei stetig fallenden Preisen? Hätte ich nicht gedacht, da Gold kaum "verbraucht" wird.


    Nach der Theorie, soweit hier erschließbar, hätte der Goldpreis nach 1980 also einen Einschlag in die Grasnarbe bei NULL hinlegen müssen.
    Das war nicht der Fall. Dann stimmt wohl was mit der Theorie nicht; Du solltest Deine Prämissen prüfen.


    Ich würde sagen: wenn es keiner kauft, zum gegebenen Preis, dann geht der Preis runter bis eben einer kauft. Immer.
    (Da könnte man jetzt sagen, je schneller der Preis fällt, desto schneller wird gekauft... das wär aber glaub ich auf der anderen Seite vom Pferd gefallen)


    Gruß, GL

    @ GermanLong
    Es gibt bezüglich Datenschutz denkbar einfache leicht einzuhaltende Vorgaben. Bspw. währt man keinen Abgleich unterschiedlicher einem anvertrauter Datensätze. Dies wird in der DEG selbstverständlich so eingehalten.


    Danke, aber ich muß Deine Antwort retournieren.


    In meinen Beiträgen ging es mir wenn, dann am Rande um den Datenschutz. Mir ging es um Deine Rollen- und möglicherweise gar Interessenkonflikte, seit das Hobby zur DEG und später zum Beruf bei Proaurum geworden ist. Oder anders herum, seit Proaurum einen Szenehobbyisten unter Vertrag genommen hat... das ist ja auch kein dummer Zug von denen, denn wer sollte sonst am besten deren Geschäftsfeld zum breit diskutierten Thema machen, wenn nicht ohnehin schon betriebene einschlägige Internetseiten?
    Nach dem Motto eines gelbblauen Möbelhauses: Sind Sie noch David, oder verkaufen Sie schon?


    Daneben interessiert mich dringend die von Edelweiss et al. aufgeworfene Frage, wer Inhaber, Betreiber, Moderator dieser Seiten ist, bzw. wie (uneindeutig) die Begriffe benutzt werden. Kurz, wer für die Einhaltung der einschlägigen Vorgaben für dieses Forum ggf. an den Beinen zu kriegen ist - um den Spieß mal so herum zu drehen. Und wer - berechtigt oder unberechtigt - hier Regeln aufstellt und das Hausrecht ausübt, und wer für die Art und Weise wie es gelegentlich geschieht oder unterlassen wird, eigentlich berechtigter Empfänger der Kritik ist.
    Diese Dinge sind immer noch nicht klar, wenn ich das richtig sehe??? Mir jedenfalls nicht.
    Gruß, GL

    Der Verein [die DEG] hat überhaupt nichts mit dem Goldseitenforum zu tun außer, dass ein Mod dort Mitglied ist.

    "Der" (einzige) Mod dieses Forums laut Impressum ist ebenfalls Gründer, Vorstand und Postadresse der DEG, laut deren Impressum .
    Das hat mit "irgend ein" Mod und "irgend ein" DEG-Mitglied wenig zu tun.
    Er ist Vorturner und Veranstalter dieser Dinge. Respekt, das finde ich ganz schön zielstrebig.

    Kann man aber auch anders sehen. Zum Beispiel in der Weise, daß David hier seit langem den Moderator gibt - ohne Vergütung. ... Ist es ihm da nicht zuzugestehen, daß er wenigstens ein bißchen Werbung für seinen Verein machen darf - über den er wiederum nichts verdient ?

    1) dass DMR ohne (unmittelbare) Vergütung/finanzielle Beteiligung o.ä. als Mod hier tätig ist - woher weißt Du das genau?
    2) dass er nichts am Verein verdient - mag sein, und die Idee der DEG scheint sich vielleicht totgelaufen zu haben oder war eine Sackgasse, aber
    3) für DMR als Vertriebs- und Marketingverantwortlicher von PA würde ich alle diese Aktivitäten ohne Wimpernzucken als mindestens teilweise finanziell / ökonomisch motiviert einschätzen. Altruismus brauche ich als Erklärung dafür NULL.


    Jungs und Mädels, dieses Forum ist eine auch wirtschaftlich motivierte Veranstaltung.


    Und auch meine Klicks erhöhen die Werbeeinnahmen, dessen muss ich mir bewusst sein.


    Gruß, GL

    Ich glaube ein altgedienter Vorstand hat mal gesagt, Vorstand bedeutet Vorbild ;)

    Und dafür ist ein gewisses Alter und Erfahrung in Beruf und Leben oft kein Schaden.
    Muß man mal klar so sagen: wir haben es hier mit vorwiegend jungen Leuten* zu tun, die auf den Goldzug (statt altersgemäß z.B. aufs IPhone) aufgesprungen sind und dann entdeckt haben, dass man damit auch gewerblich eine Perspektive hat.
    Erklärungen wie auf den Seiten der DEG erkennt man mit ein bißchen an ...-Erfahrung halt recht schnell als wohlklingende Fassade... Pappmaché... oder so.
    GL


    *ja, Edel, ist gut. Bist nicht mehr ganz so junger Ex-Rennfahrer :) . Alle in einen Topf... geht eh nicht.


    Nun, wenn ich mir Sorgen mache um Geldenwertung des Euro, na dann werde ich doch eines nicht tun. Nämlich in Euro investieren.
    Und wenn ich meine zur Inflationsabsicherung Edelmetall zu brauchen, na dann kaufe ich doch Edelmetall und nicht etwas, daß Edelmetall enthält.


    So sehe ich das jedenfalls.

    just_me,
    ich glaube Du betrachtest ganz einfach die andere Seite der Medaille, als viele Vertreter hier.
    Du hast ja recht, dass die Silberzehner als Silberanlage sehr schlecht waren, als eine vergleichbare Menge Silber für weniger als 10€ zu bekommen war. Usw. sind Deine Argumente nicht alle völlig verkehrt, wie Xray schon anmerkt.


    Was Du in obigem Zitat schreibst, finde ich schon etwas ungewöhnlich, grenzwertig in der Argumentation:
    - weil Euro draufsteht, und der kaputtgehen könnte (bis hierher bin ich bei Dir), lehnst Du sie ab (und vernachlässigst dabei die Werthaltigkeit des Silberanteils, die gerade in diesem Fall zum Tragen käme)
    - weil der Edelmetallanteil nach Börsenpreis, und noch drastischer in der Schmelze, noch unter 10 € wert ist, lehnst Du sie als Silberinvestment ab (und vernachlässigst dabei zumindest die Wertsicherung durchs Nominal und den marktüblichen Beschaffungspreis von Silber in vergleichbarer Stückelung).


    Ich denke, die Streiterei hat viel damit zu tun:
    die Zehner sind gerade im Übergang von einer Scheidemünze zur Quasi-Kurantmünze, und - vermute ich - später zur Bullionmünze.
    Damit ändert sich auch ihr Stellenwert.


    Als Scheidemünze kauft(e) man sie wirklich nicht als Silberanlage - vgl. Vollpfosten - sondern allenfalls als Barreserve mit eingebauter Silberspekulation, alternativ zur Wertsicherung im evtl. Währungsschnitt.


    Eine echte Kurantmünze wird sie nie, da wir keine Edelmetallwährung haben. Aber irgendwo in der Zone, wo zwischen Schmelzwert und Markthandelswert die 10 € eingeschlossen sind, würde ich sie als (kurzzeitige? ) Quasi-Kurantmünze bezeichnen. So oder so gerechnet, sind wir am Anfang dieses Bereichs (Handelswert >=10€), aber lange noch nicht am Ende (Schmelzwert >= 10€).
    In dem Bereich kann man die Münzen als Silberanlage sehen. Derzeit finde ich 10€ dafür gerechtfertigt, wenn gerade z.B. eine Bullionunze 18,40 € kostet, das entspräche beim Silbergehalt des Zehners 9,85 € vergleichbarer Handelswert. Der Aufpreis dürfte durch die Nominalabsicherung m.E. vernünftig gerechtfertigt sein.
    Diese Absicherung wäre mir aber mit Sicherheit keine 10-15% Aufschlag aufs Nominal wert (bei Preisen von 11 bis 11,50 €, die aktuell versucht werden durchzuhypen).


    Das Zeug zur Quasi-Bullionmünze hat sie, wenn der Silberpreis weiter steigt. Wenn er weit genug steigt, ist die Absicherung durchs Nominal sowieso uninteressant. Es zahlt ja keiner mehr für Philharmoniker-Silberunzen als für andere, nur weil die Philharmoniker eine Nennwertabsicherung auf 150 Eurocent draufstehen haben. Also geht die Prämie für die eingebaute Put-Option dann wieder verloren, weil zu weit aus dem Geld. Es soll also keiner, der heute 11€ für den Zehner hinlegt, vom Erhalt des 1 € Aufpreis ausgehen.


    Ja, soweit. Der konzeptuelle Übergang scheint die Leute ganz schön durcheinander zu bringen. Wie gesagt, bis dahin, dass Verkäufer 11 € und mehr ansetzen können 8o :hae: [smilie_happy]


    Gruß, GL

    Die Horter, welche damals zur Euroreform ihre silbernen 5DM und 10DM Unterlegscheiben behalten haben, waren ja aus heutiger Sicht auch totale Vollpfosten, oder etwa nicht?

    Korrekt. Die Dinger gehören gegen Silber verkauft, wenn der Silberwert deutlich unter dem Nennwert liegt.


    Wer es richtig gemacht hat, hat sie in Euros konvertiert und hatte genug Zeit, sich für um die 4,50-6 €/Oz. Bullionsilber zu kaufen.
    Siehe hier .
    GL :D

    Bitte um kurze Info, warum so etwas in unserem Rechtsstaat möglich ist (nicht ironisch).


    der Seeadler

    Weil in einem Rechtsstaat leben bedeutet, dass dasselbe Recht für Alle gelten soll, und Rechtsbruch durch staatliche Organe verfolgt wird. Aber nicht, dass Alle sich schon vorher dran halten, dann bräuchte es diese Gewalt im Staate ja nicht.


    Nur weil Du ein Recht auf Gesundheit hast, kannst ja Du auch nicht den Staat verklagen, wenn Du Schnupfen bekommst.
    Und weil Du ein Recht auf Arbeit hast, muß der Staat Dir noch lange keine besorgen.
    Capiche?
    GL

    Was spricht gegen eine ganze Unze, zwei ½ und vier ¼? So bleibt man flexibel.

    Das will ich jetzt doch mal kommentieren, und zwar am Beispiel der schicken damaligen M*M-Angebote für Minimünzen:
    1/20 Goldpandas gab es für 19,90 €
    1/10 Philharmoniker für, ich glaube, 39 €


    Wer die damals gekauft hat, hat heute keinerlei Problem mit den paar Euro Aufschlag zugunsten kleiner Stückelungen.
    -> jetzt komme bitte keiner und lese daraus das ich meinte, man sollte 30k€ komplett in 1/20 Oz. anlegen... [smilie_happy]


    GL

    Lohnt es sich überhaupt, sagen wir mal, 30 000 in Silber und Gold zu investieren? Auf lange Sicht gesehen?
    Ab welcher Summe macht das Sinn ??


    Ehrlich gesagt, rätsele ich immer noch, wie die Frage zu verstehen ist.


    Bei Deiner :whistling: Lebensversicherung, Rentensparplan oder was auch immer sparst Du auch mit monatlichen Kleinbeträgen, und weißt u.U. nicht einmal, in was angelegt wird.


    Andere haben bzgl. EM nun auf Stückelung, Mischung, Aufgeld und Kaufnebenkosten, Einstiegszeitpunkte, Gold vs. Silber etc. abgehoben.


    Ich frage:
    Wenn man Gründe für Edelmetalle sieht, was kann dann aus Sicht der Investitionssumme oder der Vermögensgröße überhaupt prinzipiell dagegen sprechen?
    (Und nein, ich meine nicht, dass man 1 Million vielleicht anders verteilt als 2000 € - das versteht sich von selbst.)
    Wie oben jemand schrieb, ab 10 € ist es möglich.


    Erhellst Du mich?


    GL