Beiträge von GermanLong

    wird in den USA stellenweise auch diskutiert, z.B.


    http://www.silverbearcafe.com/private/5.08/reversal.html


    http://coinfind.net/Payment%20of%20Commissions.pdf


    http://www.independentamerican…les-a-dollar-is-a-dollar/


    http://goldismoney.info/forums/showthread.php?p=1428937


    Hier geht es dann aber nicht um die MWSt. (das Sparmodell des Threaderöffners verstehe ich nicht), sondern um die Differenz zwischen dem Nennwert einer American Eagle - Unze als gesetzliches Zahlungsmittel (50$) und dem Inneren Wert.


    Es wird diskutiert und teilweise offenbar vor Gerichten behandelt, ob das statthaft ist, wenn


    1) der AG den Quasi-"Konversionsverlust" von der Währung Gold (z.B. 900 USD/Oz.) in die Währung Dollar (1 Oz = Nennwert 50 USD) von der Steuer als Verlust absetzen kann, (und obendrein die Münzen zu 900 USD ohne SV-Beiträge einkauft, zumindest wäre das ja auf Deutschland übertragen der Fall)


    und andererseits


    2) der mit Goldmünzen (aber nur mit Nennwert im betr. Land, also ges. Zahlungsmittel) bezahlte AN lediglich den Nennwert der Münze von 50 USD als Einkommen versteuern bzw. mit SV-Beiträgen belegen müßte.


    Habe wenig Kenntnisse in Steuersachen, vom länderspezifischen Steuerrecht dürfte es abhängen ob es ein legales Schlupfloch gibt. Gibt es bei uns nicht den Begriff des geldwerten Vorteils ???


    Gruß, GL

    110361103841 und 370166901829 an. Ob es sich dabei um die gleichen Geräte handelt?

    Sieht wohl so aus.
    Die Auflösung dürfte totaler Quatsch sein. Mit 0,05 g kommst Du hin, Bedingungen für genauere Messungen kannst Du gar nicht ohne Weiteres herstellen.
    Würdest Du 0,005 g Auflösung messen, wäre das ein Wert in Gold von 12 Eurocent. Das macht nur paranoid.
    Eine Touchscreen bei dem Preis - wie lange das wohl funktioniert... aber ob 10 oder 40 Euro, in der Preisklasse kann man so oder so keine Nägel mit dem Gerät einschlagen.
    Ich hab diese 370142064696 ist so einfach wie billig und funktioniert bisher ohne Probleme.

    Jetzt sind wir also schon bei 50% Aufschlag bei 1Oz Stücken.


    Haben die Händler ...


    Ich würde nicht vom Silberpreis an der Rohstoffbörse ausgehen (=Silber unverarbeitet), sondern die Münzen sind (siehe oben - Prägekosten, Verpackung, Logistik etc) als marktgängiges Endprodukt anzusehen. Analogie: wenn Diesel und Heizöl im Winter stark nachgefragt werden, ist der Produktpreis nur noch bedingt vom Rohölpreis bestimmt.


    Bestimmend für Anleger ist doch die Differenz Ankauf-Verkauf im Markt des Endproduktes.


    Also:


    Aktuell kostet bei Westgold ein Silber Maple 14.70 € incl. 7%, netto ohne Steuer also 13.74 €. Sie kaufen für 12.10 € an(theoretisch, bei Bestzustand). Spread Ankauf - Verkauf ist damit für den Händler "nur" noch bei unter 14%, für Dich noch zzgl 7% MWSt.


    Die Aufregung über "50% Aufschlag" sehe ich als Folge falscher Vergleichsmaßstäbe.


    OT: Nur 1 Oz. (und teils auch 2 Oz.) Silber-Lunare I find ich für relative Massenware gnadenlos überbewertet. Da würde ich dann die Differenz Standardunze zu konkreter Münze zugrundelegen, und anhand der Auflage der jew. Münze die Rechtfertigung für die Höhe des Sammleraufschlags bewerten. Wenn ich das nicht sehe, ist das Hype.


    GL

    Zwei schlappe Unzen für nen Hunni :hae: Bischen beknackt ist das schon.

    Größer wird´s billiger (je Unze jedenfalls).


    Solange ein Fünfunzer scheinbar bei Ibäh 150 € bringt
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…EWAX:IT&item=150329795460


    ist ein halbes Kilo mit 340 € geradezu geschenkt
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…EWAX:IT&item=170308912587


    Den Leuten wird´s schon noch aufgehen, daß die halben Kilos die seltensten der Lunar I Silber überhaupt sind. Und zwar Alle, egal welches Motiv.
    (Abgesehen von den Zehnkilomünzen natürlich).


    Gruß, GL

    Für Alle die sich nach den durchschnittlichen Charakter und der Veranlagung von Menschen im Allgemeinen gefragt haben...
    auch beim Goldbug als Solchem, der mit Wonne nach "ehrlichem" Geld schreit...
    Geld ohne Arbeit hat eben doch seinen Reiz...
    und als Nächstes denkt Ihr Euch ein Schneeballsystem aus...
    nur daß das hier schon eins ist...
    einen Dummen finden, der noch mehr bezahlt...
    dann viel Spaß beim Auf-die Schnauze-Fallen, aber so richtig fett...
    Immerhin passiert es hier mal offen, aber ob ich das jetzt hoch anrechnen soll :hae: ...
    Ein Ausblick darauf was mit den Edelmetallpreisen passieren wird wenn Angst und Gier gleichzeitig zuschlagen, und das in der breiten Masse...


    Wer benutzt wen...?


    GL

    Ich glaube Kim Tongs Suchanfrage nach so einem Teil brachte mich drauf:


    Wie schätzt Ihr eigentlich die zukünftige Entwicklung der 10 Unzen Goldlunare ein?
    Die Auflage ist sehr klein.
    Ein Fall von illiquidem Markt, auf dem vom reinen Materialpreis bis zum Mordsbetrag Alles passieren kann?


    Gruß, GL

    ... und WER soll eigentlich den hier prognostizierten Preis für Gold bezahlen (können)

    Irgendeine liebe Zentralbank vielleicht? Für ihre neue Währung... Aber nur soviel wie es braucht um das zu kaufen, was man gerade braucht... äh [smilie_denk]


    Ach so !!!
    Jetzt habe ich verstanden !


    Wenn GOLD fällt dann sind das Kaufkurse,
    wenn AKTIEN fallen ist das der Weltuntergang.


    Das kommt ganz auf die fundamentale Lage an und darauf, ob ein Markt in einem langfristigen Bullen- oder Bärentrend ist. Bei Aktien ist beides zur Zeit mittel- bis langfristig negativ, bei Gold positiv.
    Gruß, GL

    Hallo GL, hast Du eine Quelle für ein Rückkaufprogramm der Perth Mint bezgl. Lunar I oder verbreitest Du hier wilde Gerüchte, die Du Dir ausgedacht hast. Ich halte Rückkaufprogramme einer Mint für absolut an den Haaren herbeigezogen.


    Ja Hurra,
    da hab ich ja drauf gewartet, obwohl ich nicht so richtig geglaubt habe daß einer fragt :)
    Den hier ;) hattest Du schon richtig verstanden, ich habe mir ein wildes Gerücht, ach was Phantastereien, ausgedacht und an den Haaren herbeigezogen, und den Quatsch dann hier noch schriftlich niedergelegt.
    Ich widerrufe Alles.
    Richtig ist: das Rückkaufprogramm besorgen z.B. die Forenmitglieder.


    Schönen Abend noch, GL


    Naja, ich bin bestimmt nicht der einzige, der sich nach den wahnsinnigen Preisentwicklungen bei der ersten Serie, mit ein paar Münzchen der zweiten Serie eindeckt und auf eine ähnliche Preisentwicklung hofft. Ich vermute daher, dass die Nachfrage im Vergleich zur ersten Serie um ein mehrfaches grösser ist.


    Eben, und wenn durch die vielen Hoffnungskäufer höhere Auflagen geprägt werden, sind die Lunar II weniger selten. Das wäre genau der Grund, warum die Lunar II weniger Sammleraufschläge aufbauen würden - jedenfalls dann, wenn es rational zuginge.


    Da sieht man aber, daß die Strategie der Perth Mint aufgeht: je mehr Lunar I-Münzen sie in ihrem Münzen-Rückkaufprogramm vom Markt zurückfischen um die Preise hochzutreiben ;) , desto besser verkaufen sich die aktuellen Lunar II-Münzen. Ist halt wie an der Börse.
    GL


    Dann werden die Tabellen zur aktuellen Serie [Lunar II, GL] mit Sicherheit mit grösseren Zahlen gefüllt sein als die unten [zur Lunar I-Serie, GL].


    Wenn es nach der (insgesamt steigenden) Investment-Nachfrage für Edelmetalle geht, wahrscheinlich ja.


    Falls die Produktion durch begrenzte Verfügbarkeit des Rohmaterials eingeschränkt wird, vielleicht auch nein.


    Sonst wär es ja einfach... :D


    GL

    Sind dann 1 Kilo oder 1/2 Kilo Münzen in Anbetracht des Wertes in Fiat die Erste Wahl ? Eher nicht. 1Oz oder 2 OZ Stücke lassen sich dann eher verkaufen.


    Das ist die Ebene des Werterhalts durch das Edelmetall selber.


    Hier ging es um die zweite Ebene, die Erwartung von zukünftigen Sammleraufschlägen. Das sind zwei verschiedene Dinge.


    GL

    Für mich gelten als Geheimtipp die letzten drei [Silber] Doppelunzen Maus, Ochse, Tiger mit Auflagen von nur rund 7,000.


    Vielleicht keine schlechte Idee, die Lunar Diskussion in gesammelten Threads zu führen... aber dann vielleicht wirklich einen für Silber, und einen für Gold-Lunare... ?


    Zum Thema Silber:


    Die kleinen Silber-Lunar-Münzen 1/2 bis zwei Unzen haben derzeit recht saftige "Sammler( ? )"-Aufschläge auf den Metallwert. :hae: Sieht mir nach Hype aus statt Substanz. Die zitierten frühen 5 DM-Münzen sind, wenn ich das richtig weiß, auch schon für ein Mehrfaches vom heutigen Preis gehandelt worden. Never underestimate a good Hype, könnte man da sagen, aber...


    Von der reinen Auflagenhöhe gesehen, würde ich hohe Aufschläge viel eher für die echten Raritäten rechtfertigen können, also das erste und die letzten Kilos, und für die halben Kilos. (Kürzlich ging ein Kilo Hase für kurz unter Tausend Euro bei Ibäh wech.)


    Mein "Geheimtip" wären damit die halben Kilos. Neu kaufen, nicht öffnen, 10 Jahre bis zum allgemeinen Silberhype mit Umsicht lagern... das sollte es bringen.


    Fragt sich natürlich, ob Leute auch "vertikal" sammeln. Denn horizontal - alle Jahrgänge in einer Größe - gibt es nur in einer und zwei Unzen sowie 1 kg komplette 12er-Sätze mit allen Motiven.


    GL

    Eigenartigerweise treten in letzter Zeit immer haeufiger sogenannte Netzkritiker in Erscheinung: "Was das Internet weiß, ist meist banal".

    Solche global argumentierenden Leute wie der, den Du zitierst, haben sicher in Bezug auf die Finanzkrise auch Alles schon viel früher gewußt.


    Mal ein Beispiel, was man 2002 "Banales" lesen konnte - im Internet:

    Ist halt nur das übliche Problem, bei der Informationsmenge zuverlässige Quellen zu erkennen und den Bullshit wegzulassen.


    GL


    Schon wieder dieser... :wacko: (Gähn)


    Aha. Aktien 2007 waren also doof.


    Das haben wir Dir 2007 hier und hier und hier auch gesagt. Du hast damals kräftig für Aktienfonds getrommelt, wenn Du Dich erinnern magst.


    Heute sind Aktien also immer noch toll. Irgendwann einmal wirst Du wohl Recht haben.


    Wer Dir bis dahin zuhört, dem ist nicht zu helfen. [smilie_happy]

    Wenn ich diesen Faden so verfolge... hat scheinbar immer noch kaum jemand begriffen (oder keiner schreibt es), warum Gold als Wertaufbewahrungsmittel (und daneben Tauschmittel und Wertmaßstab) fungiert.


    "Psychologie" ist in dem Zusammenhang ein Schlagwort. Welcher Mechanismus soll denn da konkret zugrundeliegen?


    Daß es seit Tausenden von Jahren so ist, ist eine Tatsache, erklärt es aber nicht. Es könnte ja auch ein Irrtum gewesen sein, oder es war nix Besseres da.


    Daß es ein Wertaufbewahrungsmittel ist, stimmt zwar, aber warum?


    Ich sage:


    -> Gold als Wertmaßstab, Tauschmittel sowie als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen, ist schlicht die beste rationale Wahl.


    Wer über den Naturaltausch hinweggekommen ist, benötigt ein teilbares, zeitbeständiges, widerstandsfähiges, homogenes und gleichartiges Mittel, dessen Grenznutzen (der Nutzen der letzten neu hinzukommenden Einheit) unabhängig von der bereits in Besitz befindlichen Menge ist. Das Alles trifft auf Edelmetalle im Allgemeinen zu, vielleicht auch auf andere Metalle.


    Günstig ist es noch, wenn das Mittel zwar selten, aber doch mengenmäßig ausreichend zur Verfügung steht, so daß es handhabbar ist.


    Daß es mit großem Aufwand in gewissen Mengen herstellbar / gewinnbar ist (und weder "einfach so herumliegt" oder beliebig herstellbar ist, noch "gar nicht neu verfügbar" ist) verleiht ihm seinen definierten Wert. Er besteht genau in der Arbeitskraft bzw. der Summe des Aufwands, der zur Neugewinnung/-herstellung einer bestimmten Menge erforderlich ist. Genau deswegen und auf diese Weise ist es Wertmaßstab.


    Die Tatsache, daß es (und das gilt unter den Metallen beinahe nur für das Gold) praktisch keinen quantitativ nennenswerten konkurrierenden Nutzen durch technische Anwendungen gibt, führt eben keineswegs zu einer "inneren Nutzlosigkeit", "bloß (psychologisch) zugeschriebenem Wert" etc.


    Im Gegenteil ist das die Voraussetzung, daß der durch den Gewinnungsaufwand definierte Wert hinreichend konstant bleiben kann. Er wird weder durch konkurrierende Nachfrage verändert (d.h. es treten keine alternativen Wertdefinitionen im Sinne eines technischen Nutzwertes auf), noch kommt es durch Verbrauch zur Mengenreduktion und damit zu einer Veränderung der Seltenheit.


    Definierter Wertmaßstab (zu einem Zeitpunkt) + relative Wert- und Mengenkonstanz zu erwarten + Unvergänglichkeit in der Zeit = Wertaufbewahrungsmittel.


    Unsere Vorfahren waren keinesfalls blöd oder einfallslos, sondern haben sich vollkommen rational die Beste aller Möglichkeiten ausgesucht, als sie das Gold als DAS Mittel für den Zweck ausgesucht haben.


    GL


    PS




    Zitat

    Allerdings habe ich nun das Geld und weiss doch nicht so recht was ich mit dem Geld machen soll !


    Das war doch zu erwarten, oder?
    Ein Trost ist, daß Du die Ebay-Gebühren noch abziehen kannst und deswegen doch ein bißchen weniger von dem Problem hast. :rolleyes:

    Glaubt ihr, dass Gold und/oder Silber noch vor der totalen Krise noch mal günstiger wird? Oder soll ich trotz den hohen Preisen lieber jetzt als morgen investieren?

    1) sollte man jetzt Gold kaufen???


    2) Klar wirds mal wieder billiger, fragt sich wann und von welchem Niveau aus. Ob es billiger wird als heute, fragen Sie Ihre Kristallkugel oder Ihre Hühnerknochen.


    3)