Beiträge von Saccard

    "Diamanten gehen erst ab 100.000 T€uronetten ab 3 Mio ist es Investment."


    Über sowas sprechen wir hier doch gar nicht.


    Rohdiamanten, $96/c wie bei Aber Diamonds. Das ganze geht dann wie bei einem Goldproduzenten. Statt xx g/t sind es eben xx c/t wobei bei Gold 1 g = 1 g gilt, bei Diamanten eben nicht. $50, $100 oder meinetwegen auch $200 pro carat (das aber bei keiner Mine).


    Wovon Patrone spricht - den ganz teuren Klunkern - sowas wird nicht abgebaut, das kommt praktisch immer nur als alluvial diamond vor, sprich aus dem Fluß gefischt. Brasilien hat so gesehen immer noch die teuersten Steine. Aber das sind nun wirklich absolute Unikate.


    Sobald es an den Schliff geht sind Experten gefragt. Wie kann man am meisten carat des Steins nutzen? Wie aufteilen (viele kleine oder lieber einen großen und weniger kleine und dafür weniger Ausbeute), welcher Schliff, wie ist der Stein aufgebaut, darf man ein fenster einschleifen (glatte Fläche, damit man in den Stein hereinschauen kann).
    Nicht ohne Grund sind die Dinger geschliffen ein mehrfaches Wert. Ein Idiot, der falsch an den Stein herangeht, würde den Wert zerstören.


    Bei Aber Diamonds gefällt mir vor allem, daß sie ein eigenes Sortierzentrum haben. D.h. sie werden von Rio Tinto nicht über den Tisch gezogen.


    DeBeers war ja mal leider.. das haben sich gewisse Leute einverleibt. Ich glaube nach 2 Jahren waren die aufgenommenen Schulden wieder abbezahlt.


    Gruß
    S.

    Kleine Dax-Rechnung:
    Eon + Siemens + Allainz + DB + SAP + Daimler + Telekom machen 55% des Dax aus. Gewichtete Dividendenrendite 2.7%
    In den nächsten Jahren wird min. 1/3 der Dividende ausfallen (es wird wohl wieder so ein "Abschreibungsjahr" wie 2002/2003 kommen). Macht also 1.8% sichere Dividende.


    Realistische Rechnung: Daimler, DB und Allianz streichen die Dividende und Telekom halbiert sie. SAP, Siemens und Eon unverändert. Das wären dann nur 1.34% Dividendenrendite.


    Richard Russell meint ja, wir würden 5-6% sehen.
    1.8%/6% = Dax 1760
    1.34%/5% = Dax 1575


    M.E. mit hoher Wahrscheinlichkeit unter 3000, unter 2200 glaube ich nicht. Möglich ist es aber von den Fundamentaldaten her.


    Gruß
    S.

    valueman,


    "aus historischer Sicht nicht hoch genung". Was soll das heißen?


    Hussman hat es doch vorgerechnet. Aktuell im S&P ein KGV von 19. Das Problem ist, daß die gewinen auf Rekordniveau sind. Und da war das historische KGV im Schnitt bei unter 10! Wohlgemerkt, ohne Bärenmärkte oder sonstwas.


    man darf auch nicht vergessen, daß deutsche Firmen viele Schulden haben. genauer muß man rechnen (Gewinn + Zinszahlungen - Steuer):(market cap + Schulden), da kommt man dann bei der Allianz so in den Bereich von 80.


    Ich habe das ganze mal für die 4 größten Dax Titel durchgerechnet (>30% Dax-Gewichtung) und komme so auf ein KGV von 25 bis 30. Insgesamt wird es wohl nicht sehr anders aussehen.


    Bevor der Bärenmarkt vorbei ist werden wir noch KGV < 10 sehen. Und die Gwinne werden ab jetzt wohl eher fallen.


    Mehrwertsteuer 2007, Anlegersteuer 2008 werden erst die Gewinne und dann die langfristige Bereitschaft für Aktieninvestments zerstören.


    Gewinne können sich ab hier im Extremfall halbieren und die KGV können sich auch halbieren bis dritteln. Einen Dax von unter 2200 halte ich für durchaus möglich, wenn auch etwas unwahrscheinlich.


    Allianz z.B. ist dabei wieder am interessantesten. Wenn der Dax zu stark sinkt wird wohl die Allianz bei über 1.2 Billionen Gesamtverbindlichkeiten 0 wert sein (gut, sie werden auf jeden Fall gerettet). Wenn es eine Hyperinflation gibt, werden die 1.2 billionen Forderungen der Kunden entwertet, die hauptsächlich Aktien die die Allianz gegengebucht hat werden natürlich steigen. D.h. die Allianz könnte einer der größten Profiteure einer hyperinflation sein.
    Alternativ könnte es natürlich auch anders laufen, wenn sie zu viele Anleihen in den Beständen haben. Wenn das geld 1:10 abwertet.. dann wertet auch der geldwert der Anleihen um 1:10 ab. In solch einem Szenario dürften die Zinsen aber auf jeden Fall über 15% steigen, d.h. eine 30-jährige Anleihe würde nochmals 1:22 nominal (und somit 1:220 real) abwerten. Versicherungen sind also sehr sehr schwer zu analysieren.


    Eines aber ist sicher: telekom ist 0 wert bei diesem Schuldenberg und Daimler ist auch nur einen Bruchteil vom jetzigen Preis wert wenn man mit GM, Ford und Toyota vergleicht.
    Ford ist eigentlich grundsolide was das operative Geschäft angeht. Die Zahlen nur inzwischen 75-80% des Gewinns an die Anleihegläubiger..


    Eines ist klar bei einer Deflation: Die Renditen von AAA Titeln sinken. Aber bei dubiosen, pleitegefährdeten Unternehmen wie Ford, GM, Daimler werden die Renditen wohl kaum sinken. bei Ford und GM sind sie schon hoch, bei Daimler werden sie wohl noch steigen.


    Gruß
    S.

    Natürlich sind Diamanten für Privatanleger zu empfehlen. Haben den Preisanstieg bei Rohstoffen/Edelmetallen bisher fast gar nicht mitgemacht bei teilweise sogar besseren Fundamentaldaten.


    Selber kann man ungeschliffene Diamanten natürlich nicht kaufen. Selbst wenn man das Wissen hätte.. woher soll man kaufen?


    Man kann aber in diverse Minenprojekte investieren.


    Aber z.B. ist zu empfehlen. 2.55 Dividende, allerdings schon etwas teuer. Wer meint Diamanten würden Gold outperformen, kann ja Aber Diamonds kaufen und im HUI short gehen.


    Ansonsten wären da noch Camphor/Mountain Province als Juniorpartner von einem DeBeers Projekt in Kanada. geld wird dort aber erst nach 2015, vielleicht sogar erst nach 2018 fließen und das Projekt an sich ist auch nicht so gut (was DeBeers nicht stört, die bauen auch mti Verlust ab, denn die Rohdiamanten laufen nachher durch die ganze DeBeers Pipeline (Schleifen, Vermarktung) und bei jedem Schritt macht DeBeers Gewinn.


    Auch Diamond Fields will ich nicht ungenannt lassen. Marineprojekt vor Lüderitz/Namibia. Mit die besten Diamanten der Welt ($150-$200/c), da auf dem Transport vom Landesinneren an die Küste vor Millionen von Jahren die schlechteren Steine überproportional zerstört wurden.


    Machen aber immer noch Verlust und auch ansonsten scheint mir die Firma nicht so gut zu sein (hat seit 2000 90% an Wert verloren).


    Ich würde Aber Diamonds mit HUI shorts präferieren. Wer in Gold investiert ist kann ja einige Goldaktien in Aber tauschen, dann ist man automatisch short bei Gold. Wenn Aber überbewertet ist, dann auch diverse Gold Seniors.


    Gruß
    S.

    Wenn du Puts kaufst, dann am besten kein OS sondern nur Knock-Outs mit unbegrenzter Laufzeit (z.B. ABN). Der Haken an den Dingern ist, daß sie eben ausgeknockt werden können, darauf wird ja spekuliert von den Emittenten.


    Also Knock Out muß höher liegen als die bisherigen Höchstkurse dieses Jahr.. wenn nicht sogar noch höher.


    Bitte auch nicht vergessen, daß ich als Ausgleich Aktien halte (JNJ, AVP, MHP, PII, MMM, GGG, RAVN, JP:6460, JP:9684, JP:7741, CA:MOY, AU:AGC).


    Netto bin ich nur etwas short.


    Wenn es Richtung Knock-Out Schwelle geht muß man die Dinger vorher (!!) verkaufen und in einen Schein mit höherer Schwelle tauschen.


    Beim Knock-Out verlierst du Performance ohne daß der Index gestiegen ist.. alle anderen Verluste wirst du früher oder später auf der fahrt nach unten wieder einspielen.


    Gruß
    S.

    Und schon wieder habe ich einen Fehler gemacht. Der Dow zahlt Dividende, der Dax nicht (Dividenden sind im Kurs mit drin). Das wären dann nochmals einige Prozent, von 1950 bis 2006 vermutlich ca. 3%. Damit wäre der Abstand mit Dividenden/Kursen/Währungen berücksichtigt schon bei knapp 4%.

    Läßt sich mit Aktienshorts Geld verdienen?


    Ich meine jetzt keine Shorts kurz für den Crash.. nein, short über 10, 20 oder 30 Jahre!


    Langfristig steigen Aktien ja immer... so heißt es zumindest.


    In den letzten Monaten habe ich Aktien mit hohem ROIC gesucht. In den USA findet man viele (nur zu teuer). In Japan wenige. In Europa praktisch keine.


    Beiersdorf und Henkel, zwei der m.E. besten deutschen Gesellschaften, kommen gerade mal auf gut 15%. 30% sind in den USA nicht sehr selten. In Ausnahmefällen auch wesentlich mehr, z.B. McGraw-Hill / Moody's.


    Irgend etwas stimtm am deutschen Modell also nicht. Wenn langfristig die Rendite nicht stimmt geht's mit den Aktien eben relativ zu den USA bergab. In der Vergangenheit waren in D die Kapitalkosten wohl geringer durch die Sparmanie der älteren Leute. Das war aber einmal.


    Schauen wir uns also die Märkte mal langfristig an, Dow vs. Dax.
    1950: Dow 230, Dax 500
    2006: Dow 11450, Dax 5870
    In 56 Jahren ist der Dow relativ 324% gestiegen, macht pro Jahr 2.6%.
    1950 war der Wechselkurs irgendwo bei 4 Mark pro Dollar. Heute 1,53 DM/$. Also 1.8% pro Jahr zugelegt. Macht immerhin noch ein kanppes Prozent das der Dax pro Jahr gegenüber dem Dow verliert.


    Ich denke wenn man da mal die Sondereffekte (Wirtschaftswunder, künstlich unterbewertete Mark) hinzurechnet sind deutsche Aktien als längerfristige Shortposition und Hedge für US-Anlagen sehr sehr sinnvoll.
    Auch von der Bewertung her sind deutsche Aktien wesentlich teurer als US-Firmen wenn man sich mal S&P 500 und Dax anschaut.


    BTW
    Gold 1950 bei 35$.
    D.h. Dax pro Jahr 4.5% (+1.8% Währungsgewinn = 6.3%)
    Gold pro Jahr 5.3%
    Fehlt nicht viel.
    Da soll nochmal einer sagen, Gold währe langfristig eine schlechte Anlage!



    Gruß
    S.

    Zurück zum Thema..


    Die SKS ist seit 350 weg vom Tisch. Was bleibt ist der Diamant (gutso hatte ihn angesprochen). Ziel des Diamanten wäre 220 bei einem Ausbruch nach unten. Mit jedem Pünktchen nach oben wird der Diamant schwächer, erst über 400 ist auch weg vom Tisch. Zudem verlängert sich der Zeitraum in dem wir uns im Diamanten befinden können je höher es im HUI geht. Aktuell bis ca. Mitte September wenn es seitwärts geht.


    1 down 5 up run pattern hat allerdings eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für ein top nach Jeff Kerns SKI Theorie.


    Der gute Mensch hat schon wieder recht, verflixt nochmal. Der 92-96 Index zeigt an wohin es geht. Aktuell befinden wir uns auf dem Weg nach 400 bis ca. Mitte September. Jeder kleinste Fehltritt des HUI wird mit einem Absturz (=mehrere Monate seitwärts oder im Extremfall bis 220 runter bis ca. Mitte 2007) bestraft.


    Wenn wir es schaffen und es geht über 400. War es das mit der Korrektur. Vor allem im Angesicht der sehr schwach aussehenden Aktienmärkte wäre das doch was.


    Gruß
    S.

    Mein Vorschlag:


    Deutscher Einsatz - ja, Bundeswehreinsatz - nein.


    Die Sommerferien sind doch vorbei. Was läge näher als deutsche Schulklassen in den Libanon zu schicken, die dann als Austauschschüler in ihren neuen Klassenräumen direkt über dem Hisbollah-Raketenbunker platz nehmen würden?

    "Die libanesische Regierung hat nach tagelangem Ringen entschieden, die deutsche Marine zur Sicherung der Küste anzufordern. Darauf hat die Bundesregierung nur gewartet - doch noch atmet man in Berlin nicht auf, denn Beirut knüpft die Zustimmung an Bedingungen."


    "Die Rote Armee hat nach tagelangem Ringen entschieden, ins Reichsgebiet einzumarschieren. Darauf haben Reichsregierung und Führer nur gewartet - doch noch atmet man in Berlin nicht auf, denn Moskau knüpft die Besetzung an Bedingungen."


    Eine kranke Welt..


    Gruß
    S.

    nehmt doch 'ne Minefinders rein.


    hab mal bei WO gekramt, vom 6.9.2002:


    "Gibt es jemanden, der die genannten Werte genauer kennt?


    Avocet sieht mit 15 Mio. market cap und 100,000 ozpa Produktion recht billig aus. Man plant angeblich eine Ausweitung auf 300,000 ozpa und hat in Usbekistan Gebiete, auf denen russische Geologen nach früheren Bohrungen 8 Mio. oz Ressourcen festgestellt haben bzw. vermuten.


    Zu Minefinders interessiert mich nur das Dolores Projekt.
    Ist das Explorationspotential schon ausgeschöpft? Wie hoch werden die Reserven sein (jetzt sind`s doch 2.77 Mio oz Ressourcen wenn ich mich recht erinnere). Produktion pro Jahr?


    Avocet kaufe ist wohl eine Alternative zu St. Barbara, Bema, Vista usw., ihr wißt ja, daß ich so etwas nicht mehr kaufe. Kann aber trotzdem interessant sein.


    An Dolores bin ich über eine andere Gesellschaft beteiligt...


    Gruß
    S. "


    man dreht sich wohl im Kreis. Damals Avocet.. Nun ja, heute nicht mehr. Damals Minefinders (und nicht gehalten!) und heute wieder (jetzt wo es langsam mal endlich zur Produktion kommen sollte).
    Damals an Dolores über Umwege beteiligt (Repadre war es glaube ich noch, müßte noch vor der Iamgold Fusion gewesen sein), 2006 mit den gleichen Royalties und eben über Battle Mountain Gold Exploration.


    Und jetzt geht's langsam an die Agincourt. Labor Day noch abwarten.. Martabe ist ja ein ehemaliges Normandy Projekt, also nichts neues für mich.


    Lest mal bei WO nach wenn ihr dort früher geschrieben habt. man hat viel zu lachen im Rückblick!


    Gruß
    S.

    Ob es zwischenzeitlich nochmal runtergeht..


    Schon mal gemerkt, daß wir JEDES JAHR den Goldpreiscrash haben.


    2002, 2003, 2004, 2006. 2005 ist irgendwie halb ausgefallen, dafür waren 2004/05 auch sehr schwach und es ist nicht bis über die Hochs von 2003 hinausgegangen (zumindest die Minen).


    Jedes jahr hieß es: jetzt kracht es und der Goldpreis schießt nach oben. Nie was draus geworden. Die Hochs für 2006 haben wir schon. Damit sollten wir auf jeden Fall schonmal zufrieden sein.


    Bei aller Kaffesatzleserei.. selbst wenn mein negativszenario eintreten sollte, ich denke zumindest 2008 sehen wir bei Gold ein neues Hoch.


    Für 2007 bin ich pessimistisch, auf jeden Fall aber wird ein Zwischenhoch gemacht. Wenn's nun nach unten geht und $600 erreicht werden (mindestens). Oder $650? Was wäre daran schlimm.


    Das würde gleichzeitig Ölpreise von unter $40 bedeuten.. und wenn wir $600 Goldpreis und $40 Ölpreis in 2007 haben, dann wird bestimmt der Dow nicht auf neuen Höhen stehen.


    Wie man's nimmt. Ich kaufe ab Dienstag noch einige Minen dazu. Einige, bei denen eben die Fundamentaldaten im kleinen stimmen. Bisher haben wir immer gute Minen gehabt, in jedem Jahr. 2005 war ein absolutes Saure-Gurken Jahr für die Minen, jedenfalls bis Herbst. Desert Sun und Yamana oder gammon Lake haben doch trotzdem viel Spaß gemacht?


    Und jetzt zum Dow.
    1. NAHB Index kracht runter
    2. Dow Theory non-confirmation
    3. Hohe Bewertung
    4. September/Oktober -> negative Zeit
    Da wird doch wohl keiner ernsthaft investieren.


    Der Schlüssel liegt tatsächlich in der Immo-Bubble. Heute habe ich das mal durchdacht. Es wird ja immer davon ausgegangen, daß es crashartig um bis zu 90% mit den Hauspreisen nach unten rauscht. Nur wie realistisch ist das? Handeln Hausbesitzer wirklich so?
    1. Wir haben keine wirkliche Preisbubble, sind 2400 Euro/qm in Kalifornien (Baujahr 2003) wirklich zu teuer, wenn man praktisch direkt am Strand wohnen kann? Verglichen mit Euro 1800/qm in D? Oder das 170.000 Euro "Natursteinhaus" im italienischen Bergdorf?
    2. Es existiert definitiv eine Schulden-Blase mit zu hohen Beleihungen der Immos.
    3. Die Schuldenblase reicht über Kreditkarten bis in den Bereich der Zahlungen für Lebenserhalt (Nahrungsmittel) hinein.


    Ich sage voraus, daß die Schuldner nicht einfach ihre Häuser verkaufen werden. Die hoffnung stirbt nie und man wird einfach nicht verkaufen solange die Preise schlecht sind. Ein verkauf oder eine Pleite hieße auch soziales Eingeständnis von Scheitern (was sollen die Nachbarn denken). Das Spiel wird bis zum bittersten Ende durchgezogen. D.h. durch die gestiegenen Zinsen und steigenden Zinsen (viele festgeschriebene Zinssätze laufen im nächsten Jahr aus) muß immer mehr für die Kredite bezahlt werden. Schlimmer noch.. die 30-jährigen mortgages liegen nur 1-2% über den US-Zinsen. Es gab auch mal Zeiten wo es 5% waren! D.h. die FED könnte die Zinsen senken und trotzdem steigen die Zinssätze für Immo-Kredite.
    Ihr wißt doch wie das hier in Deutschland ist. Für den Immo-Kredit 6% zahlen, aber trotzdem eine Lebensversicherung und einen Aktiensparplan haben, für die Altersvorsorge.


    Was wird also passieren? Aus dem Einkommen können die Schulden nicht bedient werden.. es werden nach und nach alle Bestände an Aktien verkauft. Nicht das Haus. Wenn keine Aktien da sind - es gibt Verwandte, die helfen können. und die ihre Aktienbestände verkaufen werden, um Geld locker zu machen.


    Statt im Preis zu sinken werden Immos einfach illiquide.


    Der Crash findet dann am Aktienmarkt statt.


    Gruß
    S.

    Eben. Fisch oder Fleisch. Entweder Gold oder Dollar. Der Euro sitzt zwischen allen Stühlen.


    Und während wir hier Kaffeesatzleserei betreiben, fliegt uns der Patrone schon wieder davon nachdem er sich die letzten Normandy Überbleibsel einverleibt hat.


    Gruß
    S.

    Gold läuft also doch nicht immer entgegengesetzt zum Dollar wie die folgende Grafik zeigt.


    Etwa alle 2 bis 3 Jahre korreliert Gold sogar recht stark mit dem Dollar. Wäre für 2007 dann wieder der Fall. Anfang 2005 + 2 Jahre = Anfang 2007, +3 Jahre wären Ende 2007.


    Wenn Gold noch fallen will, dann sollte es sich beeilen, dieses Jahr ist noch Zeit, vielleicht noch Anfang nächsten Jahres. Ich denke spätestens ab März sollte Gold steigen.


    Der US$ sollte auch steigen, wenn auch nicht so stark wie ich gedacht hatte. Zwischen 80 und 95 im US$ Index. Wäre im großen und ganzen bis 2010 eine Seitwärtsbewegung.


    Wenn es 2010 unter 80 im US$ Index geht, wäre eine ca. 20 jährige SKS vollendet. Kursziel dann 40, ob vor allem gegen Euro oder gegen asiatische Währungen bleibt abzuwarten.


    Gruß
    S.

    Ach Eldorado, wir sprechen heir von Rohstoffen. Nicht von Minenkonzernen. Das sind zwei verschiedene Dinge.


    Mal sehen wie heute der HUI schließt. Wenn er im Plus schließt wie es aussieht wäre


    1. 350 nach oben durchbrochen
    2. 4 Tage in Folge im Plus, das gab es seit dem Absturz nicht mehr


    Wenn der Aktienmarkt nicht sofort crasht sondern langsam nach unten abdriftet in den nächsten zwei Monaten könnte ich mir auch einen steigenden HUI vorstellen..


    Gruß
    S.

    "dass man seinerzeit auch mit Tulpen ein Vermögen verdienen konnte, wenn man sie nur billig kaufte und teuer verkaufte."


    Nicht immer nur ans Handeln denken.. eigentlich sind Tulpen ja genau ein Beispiel für Rohstoffe. Zuerst teuer, durch hohe Produktivität (=Züchtung) aber immer billiger geworden. Ich behaupte mit Tulpen sind ganz viele richtig reich geworden trotz der gefallenen Preise. Tulpenproduzent und nicht Tulpenspekulant..


    Wer eien seltene Tulpe kauft handelt genauso wie der Pferdezüchter, der den passenden Zuchthengst kauft. Ist der Zuchthengst nach wenigen Jahren wohl mehr wert oder weniger? Und war er trotz des gefallenen Preises nicht eine gute Investition?


    Gruß
    S.