Beiträge von Saccard

    Wie man nur auf so einen Schrott hereinfallen konnte!


    Interessant ist daran eigentlich nur, daß die Schwindeleien immer am Ende oder besser nach dem Ende der Hausse kommen. Die Internetwerte sind ja auch gerade dann so richtig gestiegen als es mit dem Dow schon längst vorbei war (August 1999 oder Januar 2000, wie man es nimmt).


    DeBeira hat das Potential die deutsche Bre-X zu werden und Anleger auf Jahre hinaus von der Minenszene abzuschrecken. Top bei Bre-X war 1997, also nach dem XAU.


    Gruß
    S.

    Das mit der angeblichen Tulpenblase habe ich noch nie verstanden. Da werden die Leute einfach so als Idioten hingestellt ohne genau zu Überlegen.


    Wenn ich für 10000 die Schwarze Dingsbumstulpe gekauft habe.. und sie im nächsten Jahr nur noch 50 kostet.. ich aber einer von ein paar Züchtern bin, der hunderte pro Jahr produziert, wo ist da der Verlust.


    Langfristig ist Holland wohl nicht ärmer geworden mit dem Blumenexport.


    Klar, am Ende war es eine Blase. Aber die Grundidee mit den Tulpeninvestments ist nicht so lachhaft wie es immer dargestellt wird.


    Gruß
    S.

    Ich habe vor kurzem bei Yahoo eine Umfrage gelesen, welche Asset-Klassen als attraktiv bewertet wurden.


    32% Cash
    37% Stocks
    8% Bonds
    9% Commodities
    16% Real Estate


    Was kann man dazu aus Contrarian-Sicht sagen? Zunächst einmal: die breite Masse liegt meistens richtig. Nur an den Wendepunkten liegt sie falsch.
    32% Cash vs. 37% Stocks sind somit nicht gerade bullish für Aktien, da die ja gerade stark gefallen sind. Dow und Dax mögen an den alten Hochs knabbern, MDax und DJTA sind aber ca. 10 bis 20% unter den alten Hochs.


    16% für Real Estate sehen nicht nach viel aus. Doch zeigt das, daß wir eine Immo-Bubble haben. Denn Immobilien sind natürlich gar keine "Asset-Klasse" so wie Anleihen oder Aktien, in die man mal eben reinspringt. Eine immobilie hält man eher 20 Jahre und länger. Asset-Klasse die attraktiv ist bedeutet aber gerade herein und herausgetrade. Bubble-Denken pur.


    8% Bonds ist dagegen recht gering wenn man bedenkt, daß Bonds eine Kapitalisierung haben, die ähnlich der von Aktien ist. Aus Contrarian-Sicht daher zu empfehlen.


    9% Commodities dagegen: Wieder reines Bubble-Denken. 9% Gold wären vernünftig, denn in Gold kann investiert werden. In Rohstoffe kann dagegen nicht investiert werden! Warum nicht? Der Nutzen beim Gold ist monetär, d.h. Gold wird gehortet. Der Nutzen von Rohstoffen liegt im Verbrauch. Ohne Verbrauch sind alle Rohstoffe wertlos. D.h. aber wir haben gar keine großen Lagerbestände von Rohstoffen und somit auch keine Liquidität, in die investiert werden kann. Wenn nun Spekulanten die wenigen verfügbaren Lagerbestände für Hortungszwecke aufkaufen schaden sie damit der Menschheit. Wenn Rohstoffpreise niedrig sind und ein Überangebot besteht, dann kann investiert werden, da dann überschüssige Liquidität vom Markt genommen wird und für spätere knappere Phasen bereitgestellt wird. Spekulanten, die der Menschheit schaden, werden vom Markt bestraft. Spekulanten, die der Menschheit nutzen, werden belohnt. Die Börse ist also höchst moralisch. Fakt ist, daß man durch "Investitionen" in Rohstoffe über längere Zeiträume immer verliert, da Rohstoffe längerfristig immer im Preis fallen. Der Nutzen in der Gegenwart ist eben höher als in der Zukunft und die Produktivitätsgewinne gehen auch bei der Förderung nicht spurlos vorbei. (Wo läge der Goldpreis ohne heap leaching und ohne die Minenexpansion in den 80ern, Barrick und Normandy lassen grüßen).


    Gruß
    S.

    Verstehe ich zwar immer noch nicht warum der $ überbewertet sein soll nur weil man mit einem $ mehr als mit einem € kaufen kann..


    Nebenbei, ich wußte daß ich den Chart schonmal gesehen habe. Ähnlichkeit verblüffend.


    Strategie wäre dann wie folgt: wenn's kracht, dann krachen wir mit Gold/Silber mal wieder zuerst. Dann aber werden auch die Aktienmärkte krachen. Da Gold und Silber viel schneller reagieren, sollte man nach einem evtl. Silbercrash einfach den Dax shorten, da der erst mit Verzögerung so stark fallen dürfte.


    Oder aber Silber segelt friedlich weiter nach Norden und wir vergessen den Dax einfach.

    Mayo machen die gar nicht. Vielleicht spielst du auf Miracel Whip an, was ein salad dressing ist (Rezept wurde 1931 an Kraft verkauft). Als ehemaliger Philip Morris Aktionär weiß man sowas.. denen verdanke ich 2/3 meines Vermögens.


    Gruß
    S.

    Was soll denn kommen an bad news?


    Reicht Libanon usw. nicht?


    Nein nein, die Märkte machen nur das was sie ohne die News auch gemacht hätten.. hab noch nie verstanden warum ich irgendwelche Aktien verkaufen soll nur weil z.B. Präsident Kennedy erschossen wurde.


    HUI hat bisher immer bei 350 nach unten gedreht. Die Tiefs darunter waren immer höher. Also haben wir einen Aufwärtstrend und einen Widerstand bei 350. Gleichzeitig ist das das hoch der rechten Schulter. Der Aufwärtstrend schneidet den Widerstand irgendwann in den nächsten Tagen. Ich würde sagen max. eine Woche.


    Abstiegstempo wäre dann so wie bei der linken Schulter, auf 300 in einem Monat (auf 300 in 1/2 Monat udn auf 250 in 1.5 Monaten). Allerdings darf man nicht vergessen, daß der HUI eigentlich schon recht lange eine rechte Schulter bildet. Entweder die Spitze aus Anfang Juli ist irregulär und nur als Reaktion auf den Abstieg entstanden oder aber wir sind schon einen Monat überfällig was auch einen Crash von 350 auf 300 bedeuten könnte. Möglich ist alles, das darf man nie vergessen.


    Sowieso alle Kaffesatzleserei.


    Was ich bei den Minen immer kritisiere ist die mangelnde Profitabilität. Goldcorp hat ein ROIC von 12.6%, selbst UPS oder Kraft haben mehr. Langfristig sind Minen eben zu kapitalintensiv. Können die überhaupt langfristig steigen denke ich manchmal? Gold ist etwas ganz anderes als Minen.


    Deswegen verstehe ich auch nicht warum bei der Inflation immer Beifall geklatscht wird. Die Minen könnten in der Deflation richtig profitieren. Gold wird in der Deflation nicht wesentlich sinken, wahrscheinlich sogar (nach anfangsverlusten) steigen. Niedrigere Kosten. Besseres polit. Umfeld (weil nicht jeder 3. Welt Kasper mit seinen Öl-Dollars den starken Mann markieren kann).


    Gruß
    S.

    Euuphorie wegen Goldcorp.


    Öl sinkt, Aktien sinken, Euro sinkt. Nur die Minen halten dagegen.


    Bald (1 Woche) sollte sich entscheiden ob es über 350 geht oder nach unten rausfällt. Wenn's nach unten rausfällt, wird der HUI wohl die SKS erstmal fertig machen (275) und dann wegbrechen (Kursziel 275-(400-275)=150 wer an sowas glaubt, ich würde eher in Prozent drüber und drunter statt in abs. Punkten rechnen, dann wären es "nur" 190, wird aber erst nach Bestätigung der SKS mit Fall unter 275 bestätigt, also ist's dann eh zu spät).


    Jeff Kern's SKI System braucht auf jeden Fall ein neues Hoch im September, damit der Bullenmarkt fortgesetzt wird (also über 400 ca. Mitte September).


    Dow/Dax sind auch knapp vor neuen Hochs.


    Und bei den Renditen krachen Anleihen auch gleich mit im Fall der Fälle.


    Ich habe die Dax-Stände der letzten Tage für Zukäufe bei Puts genutzt.


    Gruß
    S.

    Ja, Finger weg vom Kauf.. was aber wenn man das als kostenlose Dreingabe bekommt?


    Ich stelle mir das so vor: 8 mio blechen. Dafür Royalties im Wert von ca. 20 mio erhalten und schwupps ein kleines Bauxit Vorkommen in Sierra Leone (Port Loko) dazu. Bei solchen Werten ist mir der Goldpreis egal.


    Aber Vorsicht, kaufen kann man eh nicht viele, 15% spread und praktisch kein Handel.


    Gruß
    S.

    Kennt sich hier eigentlich jemand mit Bauxit aus?


    Bauxit Projekt 100 mio t Resourcen, 35 mio t Bauxit Kern mit 49% Erzgrad. Direkt mit Eisenbahnanschluß und Hafen.


    Von dem ganzen 60% Anteil, feasibility study fertig aber unveröffentlicht, 2 mio t pro Jahr Förderung.


    Hab das bisher für wertlos gehalten.


    Gruß
    S.

    gutso,


    das Problem hier ist ja gerade daß alle wie verrückt auf den Goldpreis schauen. Nur kann man eben die Zukunft nicht vorhersagen. Ein kleiner Blick auf andere Märkte hilft ungemein, anscheinend kommt darauf keiner so wirklich.


    Geht's mal Richtung 650 heißt es gleich neue ATHs, geht es mal Richtung 600 "bei 550 kaufe ich". Manchmal kommt man sich hier vor wie bei den Momentum Tradern.


    Jedenfalls ist es interessant, daß die Aktienmärkte schon wieder den Aufstand proben bei jetzt deutlichen Divergenzen, z.B. MDax vs. Dax, DJTA vs . Dow usw. Inflationäres Szenario mit einbrechenden Homebuilder stocks? Wohl kaum.


    Beim jetzigen Dax-Stand müßte Gold eher bei 700 sein.


    Zu der Diamond Formation:
    Das Risiko besteht also angeblich bis zu 80 im XAU, also -43%, d.h. Aufwärtspotential müßte über 245 liegen, damit ein positives Chance-/Risiko Verhältnis gegeben wäre. Bei solchen Kurszielen würde ich die Finger weg lassen.


    Ich kann nur allen Gold-Bullen raten, sich nicht nur auf macro-fundamentals sondern auch auf den micro-Bereich zu verlassen, also warum sollte genau der eine Wert steigen. Dann hat man immer noch die Chance, daß bei krachendem XAU die eigenen Werte trotzdem performen. Ich habe z.B. jetzt auch schon wieder zwei Goldwerte auch wenn ich dem Goldpreis z.Z. nicht über den Weg traue.


    Mit Chartformationen wäre ich ohnehin vorsichtig. Charts fassen nur viele Daten übersichtlich zusammen. Die ganze Charttechnik beruht auf der Annahme, daß Märkte linear verlaufen. Nicht-lineare Brüche dürften dann ja eigentlich gar nicht vorkommen, man sehe sich nur den 87er Crash oder den Chart von IMA an, offenbar verhalten sich Märkte eben nicht so wie es die Charttechnik erwartet.


    Und zu meinem harschen Stil: keiner soll sich angegriffen fühlen, ich mache es eben keinem leicht, auch mir selber nicht. Wichtig ist nur eins, daß man am Ende mehr Geld hat. Absolut und nicht relativ zu irgendwelchen Indices oder anderen Anlegern.


    Gruß
    S.

    Man liest hier wieder jede Menge Käse!


    Statt nur auf Gold zu schauen..


    Dow, Dax, DJTA, BSE


    Gold, Silber


    Öl, Kupfer, Zucker


    Yen, US$-Bonds


    Gold ist sehr schwach geworden in den letzten Tagen, notiert etwas über 600, jetzt wieder bei 615. Nur was machen die anderen Märkte? Öl auf dem Rückzug nach charttechnisch klarer Formation, allerdings etwas überverkauft z.Z.
    Kupfer trotz Bubble-Chart seitwärtskonsolidierung mit Hang zum Absturz. Zucker bricht total weg.
    Yen/Eur über 150, US$-Bond Renditen sind etwas zu weit gefallen, sollten mal wieder steigen.
    Silber wiederum hat sich etwas besser als Gold gehalten.
    BSE(Indien) nähert sich alten Hochs, KGVs so um die 100.. Dow Dax auch fast wieder auf neuen Hochs. Derweil macht der DJTA ein wesentlich tieferes Tief als etwa im Juni.


    Und es ist September.. bald.


    M.E. haben wir die Höchstkurse bei den Rohstoffen gesehen, vor allem beim Öl. September heißt Aktienmarkt"crash", aber wer weiß in diesen tückischen Zeiten, kann auch um einige Monate verschoben werden.


    Problem: wenn jetzt die Märkte weiter steigen, droht der Dow ein neues ATH zu machen.. dann müßte man alles neu überdenken.


    Aber gerade der Transportation Index sagt ja schwächere Börsenzeiten voraus.


    Also geht's mit hoher Wahrscheinlichkeit abwärts. Und zumindest initial auch mit den Bonds, also steigende Renditen.


    Da ber Gold so schwach ist im Vergleich mit den anderen Anlageklassen, warum soll es da nicht auch anfänglich in der Krise steigen?


    Finger weg von Rohstoffen und Aktien.
    Minenaktien zumindest untergewichten.
    Finger weg von Silberminen.
    Gold und Silber physisch weiter halten.
    Anleihen kurzfristig absichern oder verkaufen.


    So würde ich z.Z. handeln.


    Gruß
    S.

    Die MRR.V hab ich mir vor einigen Wochen angesehen und deswegen nicht gekauft.


    Die haben 2 mio ozs Ressourcen in Papua.. nach 10 Jahren oder was inder Richtung. Explorationskosten waren auch auf die Unze umgerechnet sehr teuer.


    Nevada sieht da besser aus, dort aber praktsich keien Exploration, zumindest keine pos. Ergebnisse.


    Das einzige ist die Lage, direkt an einem von Newmonts pits. Aber mal sehen was Newmont macht.


    Eine Newmont Übernahme wird auch nicht kommen - das Gebiet gehört leider Madison nicht ganz. Vorerst.


    Bei Battle Mountain konnte man genau errechnen wieviele Royalties fließen werden. Bei Madison ist alles pure Spekulation.


    Gruß
    S.

    Eldo,


    was heißt denn weit weg vom Schuß?


    gar nicht so klar.. woher kommen denn die fanatischen Muslime? Libanon, Gaza? oder doch eher aus Deutschland oder UK? Klar daß die da unten stinksauer sind bei den wirtschaftlichen Aussichten, aber immerhin sind sie - die Umstände berücksichtigend - normal denkende, egoistische Menschen, die erst einmal an sich denken.


    Wirklicher Fanatismus wird wohl mehr und mehr in unseren Vorort-Moscheen gezüchtet. Die deutschen Türken sidn teilweise die rückständigsten Türken überhaupt. Das trifft auf andere Einwanderergruppen genauso zu. Islamische Gedankenlehre verbunden mit der Konfrontation der westlichen Gesellschaft (Frau als Lehrerin, Nutten in St. Pauli usw.) bringt ganz seltsame Gestalten hervor. Denen ist sogar ihr eigenes Leben wurscht.


    M.E. nur eine Frage der Zeit bis es in Deutschland zu einem Anschlag kommt. Dann wird das Geschrei groß sein bei der deutschen Mentalität.


    Auf der "Gegenseite", Neo-Rassisten & co. passiert es ähnlich.


    Wenn dann irgendwann auch noch Islam und deutsche Frauenbewegung aufeinandertreffen.. (erschreckend hohe Zahl von Vergewaltigungen unter ausländischen Jugendlichen in deutschen Großstädten, z.T. mit handy gefilmt usw.) herrscht Zwist zwischen Multi-kulti und Links. Und spätestens dann ist die Zeit des Bürgerkriegs in D gekommen. Nicht vergessen, daß ab 2040 wenn die Demographie unverändert weiterläuft D ein muslimisches Land sein wird.


    M.E. sollte man gewaltig aufpassen und Menschen nie in Schubladen einteilen. Wenn es wirklich so kommen sollte sind wir von Jugoslawischen Verhältnisssen nicht weit entfernt. Also weder Multi-kulti sein noch auf rechte Parolen reinfallen, dafür lieber mehr auf gesunden Menschenverstand und eine gute Portion Egoismus hören.


    Wo man letzten Endes am sichersten sein wird, ist vollkommen unklar. kann sein in D auf dem Lande, kann genauso sein mitten in Agypten. Auch gibt es Länder wie Malaysia, die ja auch islamisch sind.


    Eins weiß ich sicher: In das deutsche Sozialsystem zahle ich nicht mehr ein. Raffgierige Nazi-Rentner, die alle 2 Jahre zur Kur fahren als derzeitige Empfänger und >50% Ausländeranteil an den Neugeborenen als spätere Beitragszahler.


    Gruß
    S.


    P.S.: Jemand hat vor einigen Wochen etwas über die erste "Social security" Empfängerin in den USA geschrieben. Sie wurde weit über 90 udn kassierte über 20000 US$ (vor einigen Jahrzehnten eine Menge). Eingezahlt hatte sie $14 oder was in der Richtung. "Wir haben uns unsere Rente verdient", "Wir haben Deutschland aufgebaut" (komisch, erst 67, also schon mit unter 7 aufm Bau, und deswegen kriegen DDR Rentner ja auch 70% höhere Renten, da sie D so schön aufgebaut haben).

    Z.Z. werden so ca. $100 pro carat (0.2g) gezahlt. Kommt natürlich immer auf die Mine an and was für Steine sie liefert.


    Der Haken bei dem ganzen: man kann als Privatinvestor eben nicht in Rohdiamanten investieren. Wer hat denn das nötige Wissen dafür? Jeder Stein ein Unikat und wo will man kaufen? Die Minen (Aber) sind sehr teuer. Dafür hat Aber ein eigenes Sortierzentrum in Nordamerika.


    Camphor und Mountain Province wären evtl. auch mal interessant (JV mit De Beers), aber da fließt das Geld erst 2015-2020.. lange Zeit bis dahin.


    Im großen und ganzen wieder ein irrationaler Tag heute. Gold runter, Dollar runter, Aktienmärkte hoch, wo liegt da die Logik?


    Wer shorten will, Deutschland bietet sich mit dem Dax mal wieder an. Bei dem Fremdkapital was die deutschen Werte haben (Beispiel Telekom, Daimler) dürften sie eigentlich 0 Wert sein. Während die Amis einfach nur zu teuer sind. Immerhin haben viele Firmen dort gar keine Schulden sondern Cash-Bestände.


    So ähnlich wie Ford/GM vs. Toyota. Klaro, daß Toyota weit über 100 Mrd. kosten kann und F+GM eben unter 30.. wenn man die Schulden zur market cap zählt kommt's hin. Toyota = Dow, Ford/GM=Dax.


    Gruß
    S.

    Natürlich waren die letzten Jahre nichts.. 20% Gewinnsteigerung pro Jahr schafft keiner, von absoluten Ausnahmen mal abgesehen. So 10% sind vielleicht realistisch, 15% im Extremfall. Deswegen mußt du ja billig kaufen. Market cap muß auch stimmen, da hast du recht. Einzig die GGG könnten das also schaffen..


    Rechnen wir mal. 37.36 jetziger Kurs. Vor genau 20 jahren 0.83 als Kurs. macht 20.96% pro Jahr über 20 jahre. Ohne Dividenden (ok, die waren eh mickrig bei GGG). Und das bei einem Hersteller von Spritzpistolen für Lacke, Förderpumpen usw., hätte man nicht erwartet.
    Aber wie gesagt, alles langfristig und Einstiegszeitpunkt eher ungünstig z.Z., das ist was für später. Also wenn Gold kräftig gestiegen ist und die Dinger kräftig gefallen sind.


    Deine Werte schaue ich mir mal an, hab sonst nichts mehr zu analysieren.


    Und nichts gegen Sega-Sammy. Sega ist Schrott. Hat aber ein paar gute Arcade-Center. Sammy dagegen ist Marktführer bei Spielmaschinen in Japan, Allianzen mit Aristocrat und IGT. Die Sega-Arcade-Parks ziehen ROIC ganz schön runter, das Ding ist weit besser als es scheint. Hauptidee bei der Sega-Akqusition war wohl einfach Spielautomaten mit bekannten Sega-Figuren herstellen zu können und sonstige diverse Synergieffekte. Der CEO hält übrigens 17% der Aktien und ist Milliardär. In Japan ungewöhnlich.


    Wie sagt man so schön, alle Wege führen nach Rom. Trotzdem müssen wir aufpassen, egal auf welchem Weg man ist, man muß immer noch in die richtige Richtung laufen.


    Deine LUK übrigens sind bei mir auch schon auf dem Radar gewesen!


    Gruß
    S.

    Eldo,


    noch ein kleiner Nachtrag zu meinem "Laborportfolio".


    Da drin habe ich stinknormale Aktien.


    Langfristig (20-30 Jahre) kannst du Gold, Anleihen usw. vergessen, gute Aktien laufen langfristig immer besser. Minenaktien sind per se keine guten Werte, zu hohe Kapitalkosten.
    Google mal nach ROIC und wie man es berechnet.. hohe ROIC-Werte sind der Schlüssel - quasi ein Spiegelbild der guten Wettbewerbsposition eines Unternehmens. Man kann ROIC dann noch zu den Kapitalkosten ins Verhältnis setzen (Tabakkonzerne haben höhere Kapitalkosten als z.B. Lebensmittelkonzerne). Auch wie hoch ROIC der Wettbewerber im Umfeld sind ist von Bedeutung.


    Gute Werte sind z.B. Hoya (JP:7741), Sega-Sammy (JP:6460), JNJ, GGG oder MMM. Aber auch MHP oder MCO sind nicht zu verachten (zusammen 80% Marktanteil bei den Ratings für Bonds, quasi ein Monopol).


    Wenn man 20 Jahre pro Jahr 20% machen will, dann muß man solche Werte kaufen. Und man muß sie billig kaufen. Also wenn es jetzt 30 bis 60% krachen würde, hätten wir optimale Kaufkurse.


    Also vergiß mir die "normalen" Aktien nicht, langsam aufbauen und opportunistisch dazukaufen, dann wird es irgendwann ein zusätzliches Standbein. Und nicht vergessen: Idee dabei ist eben nie zu verkaufen -> also keine Steuer.


    Labor nenne ich mein Portfolio deswegen, weil ich nicht von Gewinnen ausgehe, deswegen auch zu mehr als 100% mit Dax-Puts abgesichert.


    Und da wir uns hier ja eigentlich im Kanada-juniors Forum befinden.. vergesst mir die Rohdiamanten nicht. Gold hinkt hinter Rohstoffen hinterher, Diamanten aber noch viel mehr. Aber Diamonds, Camphor, Mountain Province, Diamond Fields usw. würde zur zeit aber nur Aber kaufen.


    Ghana (Moydow, Birim) sind auch 'ne Überlegung wert.


    Gruß
    S.

    Ich sehe da nicht den Gegensatz Gold - Dollar sondern Gold - Fiat. Es sind also immer zwei Fragen die man sich stellen muß. Gold ja oder nein? Wenn schon Fiat, dnn welches? Langfristig alles der gleiche Brei. M3 Wachstum in der Eurozone war die letzten Jahre durchgängig höher als in den USA, soviel zum "Drucken". Vergiß nicht, daß die schönen Überschüsse, die der deutsche Export macht, gleich wieder in Spanien, Griechenland und Süditalien versickern. Genau genommen müßte die DM viel stärker notieren und die südländischen Schrottwährungen viel niedriger, dann würden die Immopreise in der Eurozone in Relation auch wieder Sinn machen. Immos in Deutschland für Deutsche nach wie vor viel zu teuer. Von Spanien oder Italien aus betrachtet billig.


    Mündelsicher sind Anleihen mit Sicherheit nicht. Über 5.5% und der langfristige Trend ist gebrochen, dann heißt es steigende Zinsen für Jahrzehnte. Die einzige Spekulation, die noch läuft 1-3 Jahre. Danach natürlich totaler Käse.


    Bei den Währungen gleube ich dagegen nicht an den totalen Verfall des US$. Es wird wieder wie gehabt laufen. USA hohe Inflation, in Europa dagegen Währungsreform mit 1:10 oder 1:100 Abwertung (in D 3x im letzten Jhd). Dagegen wird selbst der Inflationsdollar wie ein solider Fels dastehen. Im Osten kaufkraftbereinigt 70% höhere Renten als im Westen ohne je nur einen Cent in die Rentenkasse eingezahlt zu haben.. +100 Mrd. Euro Jährliche Transfers in den Osten, + 33 Mrd. "Tributzahlungen" allein an Spanien, >50% Muslime ab 2040, wird das ungestraft bleiben? Natürlich ist das US-Regime von Verbrechern durchsetzt. Genau wie hier. Dort haben sie mehr macht, das ist der einzige Unterschied. Aber die Zeiten ändern sich und wenn dann mal wieder die Demokraten regieren, z.B. mit einer Frau Clinton, sieht die Welt schon anders aus (arme Muslime, erst Kreuzzug-Bush und dann die Lachnummer Frau als Präsidenten, die werden ja total verwirrt).


    Bei allem hin- und her. Ich bleibe Goldfreund und nur ich gehe mit den Anleihen das Risiko ein. Wenn Gold trotzdem fallen sollte - auf 450-500 vielleicht - braucht sich mit Sicherheit keiner zu schämen. Kleine Delle im Aufwärtstrend - im Gegensatz zu den Rohstoffen.


    Gruß
    S.

    Eldorado,


    du vergißt den kleinen aber entscheidenden Unterschied zu Weimar: Bargeld. Die haben damals einfach Bargeld gedruckt. Bargeld ist Geld an sich. Mehr Geld höhere Preise.
    Wir dagegen haben heute Buchgeld (Bargeld fällt nicht ins Gewicht), d.h. neues Geld, höhere Geldmenge und höhere preise ABER auch höhere Schulden und damit niedrigere Preise da die Schuldner Leistung erbringen müssen, um ihre Schulden zu bedienen. Deflation oder Hyperinflation, das hängt letzten Endes davon ab wie die Schulden verteilt sind.


    Und mit den Goldminen wäre ich mir auch nicht so sicher.
    Seit 96: Minen ca. +/- 0, Gold ca. +50%


    Meine Anleihen haben mir bisher 3 Monate Rendite gebracht, habe zu 5.5% gekauft. Macht also 1.375%. Gleichzeitig sind die Renditen von 5.5 auf 5.05% gefallen (KfW Anleihen haben etwas höhere Renditen als die die 10-jährigen UST-notes). Macht also bei durchschnittlich 8 Jahren Laufzeit 3.65%, in der Summe ca. 5% in 3 Monaten. US$ ist so geblieben.
    In der Folgezeit gehe ich aber kurzfristig wieder von höheren Renditen aus, dafür aber einem etwas festeren Dollar. Wenn es Immo-bubble technisch kracht kann man mit 10-jährigen Anleihen durchaus 20-30% pro Jahr machen auf Sicht von 2 bis 3 Jahren und mit Währungsgewinnen (etwa 1.05 Wechselkurs). Habe ich ja schon einmal vorgerechnet.


    Mal sehen, nach September/Oktober werden wir wohl endlich wissen wo es langgeht. Morgen werden erstmal wieder ein paar Aktien aus meinem Laborportfolio verscherbelt.


    Gruß
    S.

    Eldorado,


    Hyperinflation á la long, ok. Aber für die nächsten Jahre sehe ich das nicht. Warum? Geld wird nicht gedruckt, außer Bargeld, sondern verliehen. Wenn keiner was leiht.. Steuererhöhungen steigern die Nachfrage nach Geld, Staatsschulden steigern das Angebot. Weniger Neuverschuldung und höhere Steuern sind also extrem deflationär.
    Platzen der Hausblase = Weltwirtschaftskrise, auch und gerade in Asien. Dann ist nichts mehr mit großer Nachfrage. Und Anleihen braucht man nicht aus den USA zu kaufen. KfW, Österreich, haben alle auch in US$ emittiert.


    Edel bringt es auf den Punkt:
    "Mit dem Ausstieg aus den PM -Aktien kann man sich viel Zeit lassen IMO.
    Jedenfalls bis 2010/12 hinein,aber wer weiß das genau.... "


    Und genau das verstehe ich nicht mehr. Früher (2000/2001) habe ich genauso gedacht. 10 Jahre Goldhausse und es ist vorbei. Wer aber realistisch ist, wird feststellen, daß gerade NACH 2010 die inflationären Tendenzen (Demographie) zum tragen kommen. Bis dahin dürften sich auch etwaige Sparanstrengunen (=deflationär) erschöpft haben. Wenn dann noch eine Wirtschaftskrise in den USA kommt.. deflationäre Auswirkungen für ca. 3 Jahre.
    Alleine GM und Ford haben ca. 500 bis 600 Mrd. Schulden. Rechnet doch mal aus wieviel das von der gesamten US-Geldmenge ist..


    Kurz gesagt: ich denke um 2010 herum werden wir eher einen Tiefpunkt beim Gold sehen als einen Hochpunkt, kann auch mittels Seitwärtsbewegung erfolgen.


    Natürlich könnte es ja auch sein, daß wir Japan 1:1 nachmachen. Nur haben die Japaner einen Vorteil. 0.5% Ausländeranteil. USA mit den Latinos und Europa mit den Moslems wird 2040 ganz anders aussehen. Deswegen wird m.E. langfristig der Yen auch die stabilste Währung sein - trotz aller Unkenrufe.


    Ach ja, Goldpreise von 3000 brauchen nicht unbedingt eine Hyperinflation. $700 ist schon realistisch. $1500 bis $2500 wären so im moderat teuren/bubble Bereich, 3000 sind mit ein bischen Inflation drin und bei Hyperinflation ist sowieso alles offen.


    Wie gesagt, ich warte ab und halte vorerst kein Gold. Für den Aktienmarkt kommt jetzt die interessante Phase und vielleicht stehen wir in einem Jahr 1/3 oder 50% tiefer. Erst wenn wir diese Phase erleben, wird man den wahren Charakter von Gold einschätzen können. Dann werde ich wieder kaufen, für $450, $650 oder $850, das ist mir eigentlich relativ egal. Jedenfalls glaube ich nicht daran, daß es einfach so weitergeht wie bisher. Trottelige Standardaktienanleger und Immo-Kredit-Spekulanten - sollen die alle per Hyperinflation jetzt auch noch belohnt werden?


    Gruß
    S.

    Eldorado,


    dann hast du ja 40% deines Depots zum Ausmisten..


    Gold und Silber, da kann man denken wie man will. Ich meine ja nach wie vor: Korrektur. Langfristig und auch schon mittelfristig sollte Gold aber höher gehen.


    Bei Rohstoffen bin ich dagegen auch langfristig pessimistisch. Langfristig fallen Rohstoffpreise immer durch die steigende Produktivität. Der Nutzen von Rohstoffen ist in der Gegenwart immer höher als in der Zkunft und so wird es eben nicht gelagert sondern konsumiert. Gold dagegen wird gehortet. Wird von Herrn fekete ja ganz gut erklärt.


    Nehmen wir mal den US-Immobilienmarkt als Ausgangspunkt. Die homebuilders sind nicht umsonst so billig (KGV 5 keine Seltenheit). Zykliker verkauft man mit niedrigen KGVs (und bei hohen Kursen) und kauft bei hohen oder negativen KGVs (und bei niedrigen Kursen). Wenn es nun crasht.. ist es erstmal aus mit Neubauten. 10% der Kupfernachfrage sind dann weg. 10%, die den Preis weit mehr als 10% beeinflussen werden. Zudem haben die Banken gar keine Kreditrisiken mehr - die Immokredite wurden in Anleiheform gebündelt und an diverse Pensionskassen verscherbelt. D.h. diejenigen, die die Ausfälle bei den Krediten zu verschmerzen haben werden, sitzen auch auf großen Mengen Aktien und Rohstoffbeteiligungen (ETFs). Da Immos nicht liquide sind werden Aktien und ETFs verkauft. D.h. Immocrash wird mit Sicherheit einen Aktiencrash und mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Crash an den physischen(!!) Rohstoffmärkten zur Folge haben.


    Deine 60% Edelmetallanteil im Depot dürfte am wenigsten hart getroffen werden. Ich würde daher aus dem 40% nicht-Edelmetallbereich cash aufbauen und ggf. 1-2 jährige Anleihen in US$ kaufen (bei 1 jährigen sparste die Verkaufsspesen). Aus dem cash flow und ggf. Verkauf der Anleihen kaufst du dann in einem Crashszenario Goldminen nach. Wenn's nicht so kommt.. machste immer noch genug Kies mit den Goldminen. Gold ist verglichen mit Kupfer, Uran und Öl sehr sehr billig und sollte eher bei 1000 bis 1500 notieren.


    Gruß
    S.