Beiträge von mesodor39

    Sizilien - Himera Hemilitron 415 - 409 vor Christus, VS: Nymphenkopf , RS: 6 Perlen in Kranz

    60 Euro + Versand - Da kann man kein "Stempelglanz-Stück" erwarten. Dennoch: sehr weit überm Durschschnitt und nicht kaputtgeputzt oder zu Tode gereinigt (wie so oft). Ganz klar (Lehm- oder Tonanhaftungen) ein Bodenfund. Warum auch immer werden derzeit viele Stücke angeboten. Nur die Qualität (Erhaltung, Reinigung), die lässt meist sehr zu wünschen über. Mit meiner Kamera extrem schwer zu fotografieren; aus Auktionsbesichtigungen weiß ich aber, dass diese Münze, richtig abgebildet, optisch sehr viel hermacht - genau wie beim Betrachten bei Tageslicht und mit einer guten Lupe. Sehr schön bis vorzüglich oder fast vorzüglich - irgendwo dort liegen wir hier (konservativ bewertet) hier ungefähr.

    Hier mal wieder was numismatisches, vz-st oder besser. Die beiden Perser-Drachmen sind stempelgleich. Der Dirham ist einfach nur weit überdurchschnittlich gut erhalten. Was man bei dem Dirham in den Feldrn sieht, das sind keine Kratzer, sondern es ist erhaben, weil mit geprägt. Die drei Silberlinge (4,18g, 4,17g und 2,93 g) haben alle ihr Sollgewicht und liegen sehr nahe am oberen Bereich dessen. Daher vermute ich weder Beschnitt, noch Befeilung.


    Die grüne Römerbronze (moesia Inferior, Caracalla, etwa vz) hat eine nahezu prefekte Malachitpatina. Sie zeigt, für Bronzen mit Malachitpatina selten, teils noch die für Heißprägungen typischen Prägeriefen und die Spuren der Graviereisen beim Gravieren bzw. Nachschneiden der eingesenkten Details.


    Viel Freude beim Betrachten.

    ....Natürlich wird das Portofolio eines Normalbürgers anders aussehen als bei einem Grossinvestor......

    Das tat es übrigens schon immer.


    Die gute Nachricht:


    Als "Normalbürger" und Einzelindividuum hat man Möglichkeiten der Anlage in Dinge und das ohne deren Preis hochzutreiben, die der Summe aller anderen Normalbürger oder auch nur mehreren gleich agierenden Großinvestoren schon allein aufgrund der Limitierung von Gütern verwehrt bleiben.

    ja, das kann man durchaus so sehen.


    Momentan sind die Rahmenbedingungen doch so, dass man den Besitz von Waren mit verlässlich hoher Wertdichte (also physische Industrie- und/oder Edelmetalle) deutlich höher gewichten sollte, als man das vor 20 oder 30 Jahren noch für sinnvoll erachtet hat.


    Zur geopolitischen Situation und zum Goldpreis und der Nachfrage der ZB´s:

    Das ist alles gut und schön.


    Ich ziehe folgendes in Betracht: Da, wo es richtig knallt, wenn es denn richtig knallt, läuft es im Ergebnis darauf hinaus, dass gehortete Gold dann dafür verwendet werden wird, Silber physisch oder direkt in Form von Waffen zu erwerben, wenn es für die Landeswährung oder die Währungsreserven des Landes das nicht gibt, was und wovon sie am meisten und zu nahezu jedem Preis haben wollen.


    Dass man überhaupt nicht an sowas "verdienen will", besagt noch lange nicht, dass es am Ende nicht genau darauf hinauslaufen könnte.


    Unbeschadet dessen bin ich der Auffassung, das es innerhalb der vorstehend umrissenen Gruppe an Waren, an denen Besitz möglich und praktikabel ist, genügende Möglichkeiten der Diversifikation gibt, sofern man sich nicht durch Steuern in seinen Entscheidungen steuern lässt. Ohne dass man anderswo wirklich was verpassen muss.

    Grünspan beim 625er Silber löst sich mit der einfachen Aluminiumfolie/heisses Salzwasser-Methode. Anschließend einfach mit klarem Wasser abspülen und Trocknen. Sehen danach aus wie der Raiffeissen von mesodor aus.

    eben nicht. Weil es eine Redux-Reaktion ist. Och löse nur den Schmodder mit einem Gemisch aus Natron, Frosch-Spülmottel und kochend heißem /nicht: kochendem) Wasser. Die Münze ist dabei in Spülmittel (ohne Natron getaucht) und mit Küchenpapier umhüllt, damit das noch feste Natron keinen Kontakt mit den Metalloberglächen (Kratzer) kriegt. Dann mit einem nassen, in dieser heußen Lösung getasuchten sauberen, nicht-kratz´zenden Schwamm abtupfen, mit viel Wasser abspülen und vorsichtig mit sauberem Handtuch abtupfen. Nie reiben!

    Bei Chlorifkorrosion gibt es zwei Möglichkeiten:


    (1) das Zeug mit Säuren runterätzen. Das hinterlässt bleibende Spuren


    (2) das Silberchlorid reduzieren. Auch das hinterlässt Spuren.


    Den Neuzustand oder das, was dem optisch gleich kommt kriegt man, anders wie bei Alben-Schmier auf Münzen oder durch Weichmacher herausgezogenem Kupfer (grüner Schmier) nie wieder hin.


    Und ich weiß, wovon ich schreibe.


    Die gereinigte Silbermünze sah genau so aus, wie das Beispielfoto einer mit Schmodder drauf (aus dem selben Lot stammend). Das Goldstück war seit Ende der 60er Jahre in der Original-PVC-Hülle.

    Diese war 2018 bereits brüchig und die entnommene Münze fleckig und klebrig. Tauchbäder kamen in meinden Fällen nicht zum Einsatz. Uktraschall auch nicht. Damit (Chemie und Kavitation) macht man Münzen und deren Oberflächen/Münzhaut nur kaputt. Und lagert zum Teil gelöste und sich dann abschlagende Metalle um (Punkte/Tauchpocken).

    https://www.goldseiten.de/artikel/665745--Das-Salz-in-der-Suppe.html


    Einspruch:


    Der "Tenbagger" beim Silber (oder wie beim Gold "Hundredbagger") ist das Metall. Für manche ist es das, was physisches Silber angeht, bereits jetzt.


    Gold- und Silberminen sind entweder Gold- und Silbergruben oder manchmal auch Löcher, auf denen Dummköpfe, Schwätzer oder Betrüger sitzen. Demzufolge sind Minenaktien entweder sprudelnde Geldquellen oder gnadenlose Geldvernichter.


    Das Salz in der Suppe sind die Metalle.


    Aktien können Turbolader, Boosterraketen oder auch halluzinierende Drogen sein. Die Erfahrung zeigt, dass mehr als 9 von 10 Anlegern nominal mit Aktien Geld verlieren.


    Real sind es weitaus mehr.

    O.K., aber an wen verkauft der Bauer dann seine vom Verderben bedrohte Ernte?

    Na klar Diesel ist nicht schlecht, aber der Kollege will sicher auch einen fungiblen Sachwert, weil dafür bekommt er dann auch seinen Diesel.

    Eigentlich überflüssige Diskussion, da schon dutzende Male geführt, mit jeweils gleichem Ergebnis.

    an wen verkauft der Bauer dann seine ausgewachsenen, schlachtreifen Tiere?


    mit was kauft der Bauer dann Medikamente für seine Tiere?


    mit was kauft der Bauer dann Treibstoff?


    mit was bezahlt der Bauer dann Ersatzteile?


    Leute, wenn es Probleme mit Papiergeld, mit der Stromversorgung oder mit der Datensicherheit oder Solvenz des Bankenystemms oder das Vertrauen darin gibt, dann ist es für keinen mehr "einfach".


    Ehe der Bauer den vollen Milchtank auf sein Feld "entwässert" darf sich Lieschen Müller ihren 10. oder 5-Liter-Eimer auch für einen Heiermann mit Frischmilch füllen. Papiergeld hat dann das Problem, dass man es am besten noch am selben Tag ausgibt. Sollten die Bankomaten nichts mehr ausspucken ist einfach keines da. Milchtank und Stall sind aber weiterhin voll und die Profukte müssen mangels Lagermöglichkeit und weiter laufender Futterkosten raus. Klar nimmt der Bauer in der Situation auch Diesel. Solange sein Tank noch nicht randvoll ist. Aber: den braucht man wohl auch selbst. Klar macht er es die ersten Tage auch für eine Flasche Schnaps, Cognac oder Whisky. Irgendwann aber ist sein Lager voll damit und er muss sich drum kümmern, auch das loszuschlagen. Will sagen: wenn der überleben will, wird er sehr schnell nehmen, was immer man ihm an irgendwie nützlichem bietet..... Und das solange, bis er es nicht mehr lagern kann. EM hat den Vorteil, dass man es in ein Loch schmeißen und irgendwann ausbuddeln kann. Mit Schnappes, Tabak, Diesel, Möbel und so weiter geht das nicht.

    Eine antike Bronzemünze, dem Porträt nach etwa 194 bis 204 nach Christus geprägt (also mit dem kindlichen bzww- judendlichem Caracalla-Porträt). Das besondere an der Münze ist die grüne Malachitpatina in Verbindung mit den sichtbaren Spuren der Heißprägung. Die Münze ist ein Bodenfund (Reste von Erdanhaftungen) und derart substanzschonend vom Boden befreit worden, dass teils feinste Spuren der Heißprägung noch sichtbar sind.

    Gekauft als "sehr schön". Substanziell ist sie meiner Ansicht nach aber deutlich besser.


    Zu den Fotos: die drei mit dem Taschentuch als Hintergrund sind bei gutem Tageslicht schräg aufgenommen worden. Sie zeigen alles, so wie es unter der Lupe im ungünstigsten Fall zu sehen ist. Unter anderen Lichtverhältnissen und mit bloßem Auge betrachtet sieht die Münze viel besser aus. Siehe Ausschnitt.

    An den unzähligen Funden in Erde vergrabener Schätze lässt sich mit Sicherheit feststellen, daß -zumindest die, die ihr Vermögen dort eingelagert hatten, in der Hoffnung auf bessere Zeiten, diese wohl nicht erlebt hatten …

    Da kann ich nur sagen: shit happens.


    Die gute Nachricht bitte nicht vergessen:

    Andererseits hat auch keiner von den Drecksäcken, die gerne ihre Griffel drauf gehabt hätten die Entdeckung des Fundes erlebt. Insofern hat der, der es vergraben hat, alles taugliche und ihm mögliche dafür getan um im Erlebensfall selber wieder die Gewalt über sein Eigentum zu gelangen.


    Bei einer "Bank" oder einer staatlichen Aufbewarung wäre er im Erlebensfall ganz sicher leer ausgegangen.

    Ich haue mal einen raus:


    Ende der 60er: Gramm 20 Pfennige = ca. 2 Kugeln Eis


    1980: Gramm 2,80 DM = ca. 5,5 Kugeln Eis.


    1991: Gramm 18 Pfennige = ca. 0,3 Kugeln Eis


    2025: Gramm 1,05 Euro = ca. 0,6 Kugeln Eis.


    Fazit: der Eismann kriegt sehr viel Silber fürs Eis. Verdammt viel. 3 mal mehr, als noch zu Zeiten der Goldpreisbibdung.


    Von 0,6 bis 2 ist noch was. Und bis 5 (nackte Währungspanik), das ist noch ein Verachtfacher


    Faktor ein bis zwei hatten wir um 2011/2012.


    PS: macht das mal mit Platin. Und euch wird schlecht :)

    Wie kann man es denn vor dem Bankrott schützen? Tipps?

    Es gibt nur diesen einen Schutz:


    B E S I T Z


    In dem Du nichts verleihst und indem Du das, was Dir gehört (also das, was Dein Eigentum ist oder das, was Du dafür hälst) auch besitzt.


    Dann kann es Dir keiner, dem Du es geliehen hast vorenthalten und es gibt auch keinen anderen, der es für Dich "verwahrt" und der es veruntreuen oder verpfänden kann oder dem es dann "weggenommen" (gepfändet) werden kann.


    Besitz bedeutet ganz klar: unmittelbare Verfügungs- und Schlüsselgewalt.


    Alles andere sind Hirngespinste.


    Was in Deinem Banksave liegt, das ist, wenn sich der Save in Deutschland oder in der EU befindet, erst dann Dein Besitz, sobald Du es aus Deinem Save nimmst. Bis dahin können beispielsweise Dritte Dir den Zugang verwehren und es Dir wegnehmen. Und dann kannst Du Deinem Eigentum hinterherlaufen und brav Männchen machen.....


    An Geld (Banknoten) kannst Du zwar "Eigentum" begründen, jedoch bedeutet das keinen festen, bleibenden Wert. Vom physischen Wert (Baumwoll-, Papier. oder Brennwert) der Banknote einmal abgesehen. Verbriefungen sind nie Eigentum, das man auch besitzen kann. Verbriefungen sind immer fiktional. Sonst wären es reale Waren oder Immobilien mit Dir als Eigentüme rim Grundbuch und kein Papier. Somit sind die dahinterstehenden Ansprüche stets angreifbar und aushebelbar.

    32,37 €/Unze


    denn: Drücken kostet etwas und man braucht physisches Silber nun dringender, denn je. Wozu ist nach den letzten drei Wochen auch klar.


    Kann man es nicht halten, lässt man es kontrolliert und langsam unter Rückschkägen steigen, um angebotenes Altsilber abzufischen. Private bleben dann außern vor. Die fühlen sich bei Schwankungen unwohl.

    Hier ist ja nicht viel los. Warum kackt der Goldpreis gerade ab? Und so stark gleich?

    Hab mir bei dem Anstieg schon gedacht, "die" pushen ihn, um ihn dann wieder abzusägen.

    Z.B. jetzt, wo Iran Israel / Ölkrise alles wieder in Butter scheint.

    Es ist nix los und der Kurs fällt steil und keiner weiß warum, weil ja alles in Butter scheint.


    Das mit der "Butter" ist so. Es scheint, als sei alles in Butter.


    Es wäre nicht das erste Mal, dass der Schein trügt. Das was im Busch ist. Das "Vorgedrückt" wird. Mag auch sein, dass auch nur ein paar kapitalschwache Longs gegrillt werden. "Banken" "wissen" ja, wer kauft und wer was bei ihnen geliehen hat......


    So wird Geld verdient.


    Grundlos fallen Kurse so stark nicht.


    Eine interessante Meinung über Silber. Bei Gold ist es dann wohl auch ähnlich. Eines ohne das andere zu drücken - schwierig.


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    https://www.goldseiten.de/artikel/662068--Richard-Mills~-Warum-Gold-Warum-jetzt.html


    Ja, warum gerade jetzt?


    Wenn man weiß, wie man einen Bankrott frühzeitig erkennt oder weiß wie so ein Bankrott verschleiert wird, dann stellt sich diese Frage ab dem Zeitpunkt, ab dem sicher ist, dass der Bankrott erfolgen wird, nicht mehr.


    Es ist wie bei einer Lampe mit einem An-Aus-Schalter.


    Entweder die ist (Strom vorausgesetzt) an oder nicht.


    Und der Zeitpunkt, ab dem der Bankrott erkannt wurde und daher dessen Durchführung nur noch eine Frage des "wann" und des "wie" ist, stellt sich die Fragem, warum Gold jetzt nicht mehr.


    Ab diesem Zeitpunkt weiß jeder, dass alle bereits gemachten Renditen, alles angesparte oder akkumulierte Kapital restlos oder nahezu restlos vernichtet werden wird, wenn man es nicht vor dem Bankrott schützt.


    Das ist nicht der Zeitpunkt, ab dem in der ersteen Klasse der Titanic bereits die Suppe über den Tellerrand läuft, nein, das ist der Zeitpunkt, ab dem die den Eisberg sehen und da schon wissen, dass die den rammen werden. Für die Passagiere ist das erkennbar genau der Zeitpunkt, in dem das Schiff leise vibriert. Ab dem Moment: aufstehen, Warme Kleidung drüberziehen, ab ins Rettungsboot. Ohne Diskussionen. Ohne Wenn und Aber.


    Lasst die Musik ruhig spielen, die spielen, bis kurz bevor das Licht ausgeht.....