Beiträge von mesodor39

    Sorry, aber das ist ja nun ganz alter Wein in neuen Plastikschläuchen :)


    Spätestens seit der Schatzinsel und Kapitän Flint, weis doch jeder, wie´s gemacht wird: Arbeit getan, und ne Kiste Goldmünzen für den Ruhestand (aus dem dann in diesem und manchen anderen sozialistisch angehauchten TV-Filmen nichts wurde...). Klar Reichtum führt immer ins Verderben. Allein im Kollektiv liegt das Heil.


    Real jedoch dürfte genau das meistens funktioniert haben.


    Wichtig ist folgendes:


    (Lebens-)lange, konstante Ansparrate und niemals alles auf ein Pferd setzen, sondern in Gold, Silber, Platin und Palladium diversifizieren. Die eigene, selbstgenutzte Immobilie nicht dabei vergessen, sondern die direkt am Anfang klarmachen :)


    Wer jetzt erst und im Alter von über 45 Jahren mit Edelmetalen anfängt und auch die Immobilie nicht auf die Reihe bekommen hat, der hat eh das beste schon verpasst, z.B. Silberpreise von 225 DM (!) nicht EUR das Klio incl. Formkosten und Mehrwertsteuer :) .....


    und kann eigentlich nur noch hoffen.


    ....und hat hoffentlich zumindest schon 25 Jahre gut gelebt :D:D:D


    Das es meist nur die "Kleinen" trifft - das war schon immer so :)


    Wenn es jemanden trifft, so sind es (fast) immer nur Normalbürger und Mittelständler (Arbeiter, Angestellte, Beamte und öffentlich bedienstete) mit Netto-Einkommen miest deutlich unter 4.000 EUR/Monat und einem Netto-Gesamtvermögen von meist unter 250.000 EUR je Haushalt. Genau die sparen nämlich überwiegend in KLV´s, Sparbüchern, Sparverträgen, Bonds und neuerdings zaghaft auch in meist überbewerteten Aktien und intransparenten "Zertifiklaten". Und neuerdings werden sie noch vollends mit gesetzlich geförderten Privatrenten in ihren Anlageentscheidungen staatlich fehlgelenkt (meine Meinung). Und ist es auch tollkühn - so hat´s doch Methode.


    Überlegt doch selbst: Eine bis vor kurzem steuerfreie KLV wurde in einem Schlag und steuerfrei ausgezahlt.... Private Rentenversicherungsbeiträge werden viel später und dann nur in kleinsten raten monatlich ausgezahlt. Und die werden dann noch mit steuern und Abgaben belegt......


    Schaut euch mal an , wo Versicherungsaktien 2003 standen. Schaut euch mal an, wie es damals in deren Bilanzen aussah. Schaut euch alles an, wer damals eine Kapitalerhöhung machen musste (um, wie ich meine, den Gang zum Konkursrichter zu vermeiden). Und schaut euch nun an (Startseite von Goldseiten), wer auf einmal gerne in Rohstoffe investieren will und mit welcher Begründung (!). Prozycklicher geht´s nimmer! Das ist wider jede wirtschaftliche Vernunft. Silly Money halt.



    Damit dürfte dann alles klar sein: Von wegen, Anlage- und Transaktionsformen seien zunehmend für Jeden - auch kleinere Geldbeträge - erreichbar geworden....
    Klar sind sie das: Zu Verdienen gibt´s dort kaum noch was und das Großkapital braucht neues Kanonenfutter!.

    Alles andere (also die Reichen, mit meist mehreren Millionen an Vermögen) besitzt i.d.R. prozentual überwiegend Realwerte (Häuser. Mietwohnungen, Gewerbeobjekte, Ländereien, hochwertige, langlebige Konsumgüter, (da ist nix mit es lebe billig, Antiquitäten und erlesenste Verarbeitung ist da angesagt :) )....


    Aktien werden die gewiss auch besitzen, meistens jedoch ehr werthaltigere. Bonds und ggf. KLV´s haben die ebenfalls, aber nur zu einem viel geringeren Anteil als die andere Gruppe.....
    Ganz zu schweigen von Vermögenswerten im Ausland.


    Und das bischen, was dazwischen ist...... da sch.... der Hund drauf :)


    einige von denen werden es packen, die meisten aber werden es wohl nicht schaffen.....

    Zitat

    Original von mexx
    ....Wie lange wird das Geld hin und hergeschoben, vom Dollar zum Gold.


    Ich gebe doch meine UZ Gold oder Silber nicht
    her für 50 000.-US$ wenns nichts mehr Wert ist. .....


    Volle Zustimmung.


    Selbstverständlich sollte man sein Geld nur für einen adäquaten Gegenwert hergeben. Vor allem, wenn das Geld Gold ist.


    Will sagen: Die Kaufkraft des "Gegenwertes" sollte gleich oder höher der Kaufkraft des Kaufpreises zum Kaufzeitpunkt sein.


    Alles andere wäre wirtschaftlich unsinnig.


    Von vielen Nullen hinter irgendeiner Ziffer auf einem Stück Papier sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Null ist Null, macht Null und bleibt Null, lachtot!


    Und Papier ist bakanntlich geduldig :)


    Und ich meine, daß man die Risiken gehebelter Produkte nicht unterschätzen sollte.


    Außerdem sollte man sich, solange man hochriskant spekuliert, nicht über Gewinne freuen. Denn: wie gewonnen so zerronnen.


    Kurssteigerungen bei den Edelmetallen sehe ich momentan sehr gelassen, ebenso eventuelle Kursrückgänge.


    Ich investiere ehr strategisch, als taktisch.


    Zockerei (=hochriskante Spekulation) nützt meist den Stillhaltern und den depotführenden Stellen, fast nie jedoch dem Spekulanten. An Goethes Zitat (dem Sinne nach aus dem Gedächtniswiedergegeben) ist schon was dran:


    Ein Kerl, der spekuliert ist wie ein Tier auf dürrer Heide, herumgeführt von einem bösen Geist und um ihm rum ist nichts, als lauter saftig-grüne Weise"


    Vielleicht liegen darin die Unterschiede in der Betrachtungsweise der Dinge begründet.


    Ich meine, wenn man - wie bei Silber - mit einer 200-Prozent-Chance auf vielleicht 10 Jahre ungehebelt investieren kann, warum sollte man dann mehr riskieren als notwendig, sein Geld anderen geben und sich unkalkulierbaren Risiken aussetzen?

    Das, was an Silber in Chinas Erde schlummert, ist weniger als eine Unze je Weltbürger.


    Zurück zum Thema, Chinas Reserven, speziell: Devisenreserven:


    es wird immer nur von Reserven geredet.


    Wie sieht es eigentlich mit der Verschuldung (staatlich und privat) von China im In- und Ausland (China + Welt) aus?


    Vielleicht liegt genau darin ein Grund dafür, warum eine immer wieder kolportierte Gold- oder Dollarbombe bislang nicht gezündet wurde, denn solange ein Schuldner von seinen Gläubigern profitiert, wird der sich wohl verhalten.

    In einer offenen, freien Gesellschaft müssen zwei Dinge gegeben sein:


    sehr viele müssen eine reale Chance haben, Vermögen zu bilden, d.h. Leistung muß sich für den Leistenden lohnen und Leistung muß nachgefragt werden.


    Weiterhin müssen die Anreize sehr gering sein auf Kosten der Allgemeinheit zu leben, speziell für diejenigen, die Leistungsfähig sind.


    Klappt letzteres nicht, so wird ersteres immer schwieriger und ein ehemals stabiles System wird zunehmends instabiler und kolabiert schließlich.

    silverman: sowas ist durchaus denkbar und auch möglich. Jedoch hat das Verfassungsgericht hier ganz klare Grenzen gesetzt (Halbteilungsgrundsatz). D.h.: eine Substanzbesteuerung ist verfassungswidrig.


    Weiterhin dürften sich Probleme dann ergeben, wenn auch ausländisches Produktiv- und Immobilienvermögen derart (substanz-) besteuert werden würde. Dann wäre Deutschland sehr schnell an der Schwelle zum Schurkenstaat.

    Zitat

    Original von hpopth
    # ALL,


    habe das nicht alles gelesen ist mir zu aufwendig mit meiner Zeit. Aber trotz des ansteigenden Goldpreises ist kein Goldrausch festzustellen. Schätzungsweise 0,5% des internationalen Kapitals sind erst in Gold investiert. Hier besteht noch reichlich Spielraum nach oben. Kursrekaktionen werden immer wider stattfinden-sie werden allerdings heftiger und kurzfristiger sein. Die Volatilität des Goldpreises und damit auch der Goldminenaktien wird zunehmen. Wir werden weiterhin regelrecht Achterbahnfahrten erleben. Solche kurzfristigen Rückschläge stellen für mich allerdings sehr gute Kaufgelgenheiten dar.


    gruss hpoth


    sagen wir es mal so: beim Geldwert gibt´s noch jede Menge Spielraum nach unten. Und das genau werden die Eigentümer der 99,5 Prozent des nicht in Edelmetall investierten Geldmengen irgendwann erfahren.


    Wobei wir beim zentralen Punkt sind: Weil 100 Prozent des physisch vorhandenen Goldes einen Besitzer hat und etwa 72 mal mehr Gold jemanden hat, der einen Lieferanspruch darauf besitzt.....


    ...dürfte wohl glasklar sein, daß Verlierer, Opfer und bitter Enttäuschte beim Geldwertverlust und "Papiergoldausliefern" leider unvermeidbar sein werden.

    Zitat

    Original von greenjg
    Habe gestern mit einem hochrangigen Konzernmanager gesprochen, der eine Studie über die wirtschaftliche Entwicklung der Weltwirtschaft geleitet hat. Aus dieser Studie kam unter anderem heraus, daß sich am Golf ein reisiger realwirtschaftlicher Aufschwung anbahnt. Eine politische Instabilität ist das Einzige was da Probleme bereiten kann.


    In Anbetracht der in den letzten Jahren gestiegenen Ölpreise sollte das doch eigentlich genau anders sein. Geld (Petrodollars) ist ja nun wirklich genug vorhanden.


    Woran liegt´s wenn nicht am Geld?.


    Oder sparen die Araber auch schon fürs Alter, lachtot!


    Nein, nichts von alledem: Es ist eine ganz normale "technische" Reaktion eines zuvor total überkauften Marktes.

    Ich habe den Artikel mal überflogen. Und unterstelle dem Autor mal genau das, was er den Teilnehmern gewisser Chaträume unterstellt: Informationen dubioser Qualität großflächig zu verbreiten oder verkürzt: Propaganda zu betreiben.


    Nur ein Faktum: 781 Mrd $ von 2.800 Mrd § des US-Haushaltes sollen kreditfinanziert werden. Bei nahezu Null Sparquote der US-Bürger, erübrigt sich die Frage, wer das Defizit bezahlen soll.


    Wer über 25 Prozent dessen, was er benötigt nicht aus eigener Kraft erwirtschaftet und auch über keine Sachwerte verfügt, die er zur Deckung seines Bedarfes und seiner Verbindlichkeiten veräußern kann, den nenne ich bankrott. Das sagt mir der kleine Rest des bei mir noch vorhandenen gesunden Menschenverstandes.


    Im Klartext: es mag sein, daß ich selbst mit schlechter Bonität auf einem Markt, kurz vor Marktschluss bei leicht verderblicher Ware noch eine Zeit lang anschreiben lassen kann, weil sie sonst ohnehin verderben würde und entsorgt werden müsste, jedoch kann man, selbst beim allerbesten Willen des Verkäufers nicht erwarten, daß der über Jahre anschreiben lässt. Irgendwann wird der weniger mitbringen und zum Marktende auch nichts mehr übrig haben, oder er geht auch daran zu Grunde.


    Ich kenne Handwerker, die haben monate lang für einen Bauträger gearbeitet, dessen Zahlungsweise immer schleppender wurde.... und am Ende alles oder fast alles dabei verloren.


    Das genau ist der Gang der Dinge. Wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten können auf lange Sicht nicht durch Verdrängen der Fakten oder Psychospielchen der Zentralbanken außer Kraft gesetzt werden.


    Irgendwann wird jede Täuschung durch die Realität entlarvt.


    Die Größenordnung der amerikanischen Staatsverschuldung soll 2004 32 Billionen. Dollar betragen haben


    1 Bilion das sind tausend Miliarden oder auch eine Milion Milionen.


    Für eine Million gibt´s etwa 20 Eigentumswohnungen, ca. 30 Jahre alt, ca 50 qm Wohnfläche (Wert ca. 40.000 EUR/Stck).


    1 Bilion, das sind dann also 20 Milionen solcher Wohnungen


    32 Bilionen, das sind somit 32 x 20 Mio. = 640 Mio. solcher Wohnungen.


    geht man mal davon aus, daß in den USA insgesamt 250 Mio. Menschen leben.....


    wären das mehr als zwei solcher Wohnungen je US-Amerikaner.


    Wobei es sich nicht um Guthaben, sondern, wie bereits angeführt, um SCHULDEN handelt.


    Wer als Privatperson hierzulande mit über 80.000 UER Schulden und ohne Sicherheiten würde noch Kredit bekommen?.


    Bondskäufer scheinen nicht rechnen zu können oder so viel Geld zu haben, daß sie es leichten Herzens wegwerfen können (meine Meinung)

    [quote]Original von T-Trinker


    Den meisten Sparern ist es halt nicht möglich, sich in ausreichendem Umfang mit physischem Silber einzudecken.....


    [quote]


    Nun, wenn sich die meisten Sparer es leisten können, in Staatsanleihen, KLV´s und Sparverträge zu investieren, dann müss(t)en sie ja schon über Berge von Edelmetall verfügen, welches als Notgroschen und Risikopuffer dient.


    Die Wahrheit ist schlicht und einfach folgende:
    Die allermeisten Sparer können es sich faktisch - eben weil sie den Verlust ihres Vermögens wirtschaftlich nicht verkraften würden - nicht leisten, ihre Ersparnisse in FIAT-Money zu lassen.


    Aufgrund ihrer Risikoblindheit in Bezug auf Fiat-Money verkennen sie jedoch die Risiken ihrer Investments in für sie schrecklicher Art und Weise.



    Zumindest ist das meine Meinung.


    Auch können viele Sparer scheinbar nicht rechnen, denn sonst wüssten sie, daß sie langfristig immer drauflegen, wenn ihre Nachsteuerrendite unterhalb des Geldmengenwachstums (meinetwegen noch vermindert um das reale Wirtschaftswachstum) liegt. Momentan dürften die Geldmengen dreimal stärker wachsen, als die Nachsteuerrendite (30 v.H. Steuersatz) 10-jähriger deutscher Staatsanleihen beträgt.



    Zur Future-Spekulation möchte ich mich nicht detailliert äußern. Mit 4 t Future Silber am Hals und einem Kurseinbruch von 25 v.H. + x bei einem Eigenkapital in Höhe von 1 t Silber bei Vertragsschluss ist alles futsch... und wer weis: vielleicht bleiben noch ein paar Schulden übrig. Da sind selbst Staatsanleihen weniger riskant, da ist der Verlust auf maximal 100 Prozent begrenzt.

    sie ha´m die ganze Zeit gespart und auch viel dabei gewonnen,
    Immo´s, Aktien, Futures, Bonds, selbst Zertis nicht ausgenommen,
    und regelmäßig ist´s - viel besser als gehofft gekommen.


    sie glauben, ihr Vermögen und ihr Wissen sind gestiegen,
    und irgendwo als Future wird auch Gold im Depot liegen.


    Als die Inflation beginnt, ihre Ersparnisse zu schleifen
    sieht man diese Sparer schnell nach ihrer Fiat-Kohle greifen
    sehr zum Schrecken ihrer Banker und (Vermögens) Verwalter
    nehmen sie das Geld das da war bestimmt fürs Alter,
    nicht bestimmt als Futter für die böse Inflation
    fließt die Kohle nun in eine völlig andere Option,
    die ganz lange Zeit verfemt,
    in Gold, von Keynes auch als barbarisches Relikt verbrämt.
    Gold das fast schon in Vergessenheit geriet,
    bis die Inflation dann sang ihr traurig´ Lied:
    brav gespart habt ihr und auch Renditen mitgenommen,
    doch reich seid ihr noch lange nicht: denn wie gewonnen so zerronnen.
    Das was ihr erarbeit ha´m ander schon längst verbraten
    und nur im allerbesten Fall komm ich schleichend und als Crash auf Raten
    Normalerweise - nicht erst zum Schrecken eurer Erben -
    zieh´ ich es blitzschnell durch und stoße euch eh´ihr es merkt ins (finanzielle) Verderben
    .


    Es ist (meine Meinung) keine Sache der Größe des Vermögens, welche Strategie man fährt, sondern vielmehr eine Sache der Zukunftserwartung, die auf einer Analyse der jetzigen Situation und deren möglichen Verlauf basiert.


    Warum sollte jemand wie Warren Buffett, der den US-Markt kennt, wie seine Westentasche beginnen, Silber zu kaufen und in Auslandswährungen zu diversifizieren. Klar, ehr auf Nummer Siche rhat er schon sein Lebebn lang gespielt, jedoch mit werthaltigen Aktien.


    Die Antwort dürfte sehr einfach sein: Der Mann tut das, was er tut, eben weil der den US-MArkt excellent kennt. Warum sollte der auf einmal viel riskieren?


    Übrigens: wer momentan 30-jährige Anleihen kauft, dem ist schon allein aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Zinssteigerungsrunden beim allerbesten Willen nicht mehr zu helfen. Das ist keine Sorglosigkeit, sondern schlicht und einfach Risikoblindheit.


    Gewiss kommt irgendwann der Punkt, an dem gewisse Befürchtungen Realität werden. Auch besteht das Risiko bis dahin einiges zu verpassen, vorausgesetzt, daß man den Absprung rechtzeitig geschafft hätte.


    Wobei wir beim entscheidenden Punkt angekommen sind:


    über 99 Prozent aller Anleger, Trader usw. schaffen es nicht, diesen Absprung rechtzeitig hinzulegen.


    Mehr als 1 v.H. von denen kann das nicht schaffen, denn etwa soviel mehr Geld als verfügbares Edelmetall dürfte es geben. Frauen geben ihren Schmuck normalerweise nicht her, also wird´s sehr, sehr eng werden :)


    Egal, was die Anleger / Trader vorher gekauft haben und wieviel die zwischenzeitlich damit "verdeint" haben: Kommt das, was ich vermute, dann sind 95 bis 100 Prozent der Fiat-Money-Vermögenswerte incl. Lieferansprüche für den Gläubiger verloren.


    Und selbst bei "nur" 95 Prozent Verlust beim Währungscrash müsste man seinen Ursprungseinsatz mehr als verzwanzigfachen. Selbst in 30 Jahren ist das mur bei einer Rendite von über 12 Prozent per Anno drinn.


    Jeder, der Rechnen kann, kann das nachvollziehen. Und wenn auch Sie mit der Wahrscheinlichkeit X davon ausgehen, daß es innerhalb der nächsten 30 Jahre zur mindestens 95-prozentigen Geldentwertung (gemessen am Rohstoff Gold oder Silber) kommt....


    dann müssten Sie - dieser Rechnung folgend - für x-Prozent Ihres Vermögens physisches Edelmetall und keine Lieferansprüche kaufen.

    Diversifikation lautet auch hier das Zauberwort. Warum alles in Dollar halten, wenn der EURO nicht schlechter, vielleicht sogar besser ist?


    Eines steht fest:
    Der Weg in´s Gold ist vielen Zentralbanken aufgrund des Umfanges ihrer Währungsreserven versperrt. Würden die im großen Stil Gold kaufen, so würden sie durch die von ihnen verursachten Kurssteigerungen Ängste auslösen, die eine zumindest Teilweise Entwertung ihrer noch nicht in Gold konvertierten Reserven zur Folge hätte.

    Zitat

    Original von mexx
    Bei einer Hyper Hyperinflation sind 13000$ Penauts,das hat nichts mit
    Fantasie zu tun,sondern mit der Werlosigkeit des Papiergeldes.Vielleicht
    muss Du dein Metall behalten und kriegst da wieder 10 Dollar die Uz. wenn
    "100 Nullen" gestrichen sind.GOLDSTANDART 10 DOLLAR.


    ehr dürften es 250 $, 500 $ oder 1.000 $ sein. Wobei die Kaufkraft bei 1.000 vergleichbar sein könnte mit der des jetzigen Geldes.


    Grundlage für meine Vermutung ist, daß es maximal 25 g Gold je Mensch gibt. Bei 10 v.h. Goldreserve macht das 250 g Goldgeld = für 8 Unzen Gold Geld je Kopf.


    und bei 1.000 $ je Unze sind das dann maximal 8.000 $ je Erdenbürger. Bei 250 $ je Unze wären es nur noch 2.000 $ und bei 10 $ /Unze ganze 80 $


    Geht man dann davon aus, daß vielleicht maximal 50 v.H. des Goldes zu Zentralbankgold werden, der Rest bleibt Schmuck, numismatisches Gold und Artefakt.... sind sogar noch ganz andere Zahlen und MAßnahmen denkbar, damit es nicht zu einer ungesunden Geldknappheit kommt.

    Zitat

    Original von HansKnappstick......
    Meine Wenigkeit hat schon 2 Währungsreformen hinter sich, obwohl ich erst heuer 32 geworden bin. Trotzdem habe ich nicht genug Mut, von meinem Arbeitgeber die Lohnauszahlung in Gold oder Silber anstatt Überweisung zu fordern.


    EIne solche Forderung wäre in Deutschland nicht nur ungesetzlich, da hierzulande alles in gesetzlichen Zahlungsmitteln zu zahlen ist (es sei denn, man tauscht etwas), sondern auch unsinnig.


    Den allergrößten Teil dessen, was Menschen erwirtschaften, geben diese zeitnah wieder aus. Und dafür reicht Fiat-Kohle aus.


    Also ist es doch so, daß es sich nur um die langfristigen Ersparnisse und um einen Notgroschen handelt, für den ein Anlagekonzept zu erarbeiten ist. Und da gehören (meine Meinung) Edelmetalle mit 5 bis 10 Prozent der Ersparnisse - unabhängig von irgendwelchen Krisenszenarien - in jedem Fall dazu. Ebenso, wie eine Cashquote in Höhe von 2 bis 3 Netto-Monatsgehältern, die auch ganz oder teilweise in kursgültigen Silbergedenkmünzen gehalten werden kann.

    Zitat

    Original von Kellermeister
    .... Aber wenn ich manchen Artikel lese, so sehe ich vor meinem inneren Auge jemanden sitzen, der sich die Hände reibt, weil sich die Lage global zuspitzt, nur weil seine Unzen an Wert gewinnen...... Um so verwerflicher, wenn sich am Horizont militärische Auseinandersetzungen andeuten......MfG KM


    Kellermeister: wenn eine Währung kaputt geht, so glaube ich nicht, daß die "Unzen" an Wert gewinnen. Nein: nur ihr Preis steigt. In Waren gemessen können die sogar verlieren, kommt es hart auf hart. Soviel dazu.


    Und ich lege noch kräftig nach: Wer in der Krise Edelmetalle gegen Fiat-Money tauscht, der ist doch ein wahrer Fiat-Money-Anhänger. Ebenso derjenige, der in Fiat-Money rechnet und seinen auf Spekulationsprofiten begründeten Reichtum darin zählt.
    Und der, der Fiat-Kohle über´s Gold stellt, der nimmt auch ehr Tote für seinen Profit in Kauf, als jemand, der zu seiner persönlichen Absicherung Edelmetall erwirbt, das (anders als Blutanleihen) bekanntlich keine Zinsen abwirft (meine Meinung).



    Wobei wir beim zentralen Punkt angekommen sind:


    Ein Irakkrieg, den hätte es ohne Fiat-Money niemals gegeben. Basierend auf den derzeitigen Goldkursen hätte die USA bei einer voll in Gold konvertieblen Währung alleine 2005 die etwa Hälfte allen jemals geförderten Goldes an die Weltgemeinschaft zahlen müssen und die andere Hälfte wäre wohl schon beim Irakkrieg und Afghanistan draufgegangen. Keine Regierung der Welt hätte bei einem weltweit durch Gold unterlegtem Währungssystem so handeln können.


    Also ist es doch die fehlende Goldwährung, die solche Exzesse und Kriege erst erlaubt. Und bringen wir es auf den Punkt: es waren doch auch und vor allem die Sparer in D und Y, die über Banken und Lebensversicherungen, die die Spargelder u.a. auch in den USA investieren..... die diese Kriege erst möglich gemacht haben. Aus Angst vor Jobverlust und Altersarmut. Ja, es ist die Angst, geschürt von verbrecherischen Politikern, die letztendlich tötet!.


    Niemanden, aber auch wirklich niemanden, der Gold- oder Silberunzen im Save statt FIAT-Kohle auf dem Konto oder direkt US-Bonds im Depot hortet kann man derlei Vorwürfe machen. Sowas ist schlichtweg krank und eine völlige Verkehrung der Tastachen. Goldbarren töten nicht. Silberbarren ebenfalls nicht.


    Ich sage es hier ganz klar: an jedem US-Bond klebt iranisches, irakisches und US-amerikanisches Blut. Denn: Ohne Bonds kein Krieg.


    Wer ermöglicht denn erst das Blutvergießen?


    Es sind doch die renditegeilen Nicht-Edelmetallkäufer aus den Chefetagen der Versicherungen und der Banken , die jeder Regierung ihre Papiere abnehmen, für ein paar Dollar mehr. Egal, wie blutig die sind. Fiat-Profit ist nicht nachhaltig und kennt daher auch keine Moral. Ex & hop halt.


    Das sind übrigens die selben Manager, die Gold und Silber auf Papier verkaufen, das garnicht existent ist. Dies nur mal so am Rande.

    Zitat

    Original von HansKnappstick


    Wieso waren Deutsche nach der Währungsreform '1948 doch bereit, für die D-Mark zu arbeiten und in der D-Mark zu sparen?


    1.) gab es damals feste Wechselkurse (Bretton-Woods-System). Die DM war an den Dollar gekoppelt und der (nur für Staaten) in GOLD konvertierbar.


    Obgleich die Menschen selbst KEIN Gold für ihr Geld bekamen, hatten sie doch eine Goldwährung.


    2.) (wichtiger als 1.)) Das Geld wurde damals sehr knapp gehalten. Heute existieren gigantische Sparguthaben und gigantische Schuldenberge. Bei 0 % (Japan) 2,5 % (Eurozone) oder 4,5 % (USA) Diskontsatz gibt´s nicht wirklich knappes Geld. Und bei 6 bis 9 Prozent jährlichem Geldmengenwachstum erst recht nicht.


    3.) (wichtigwer als 1. und 2.) )Die Menschen waren damals meist sehr, sehr arm. Geld war daher wohl zu über 99 Prozent des Volkseinkommens reines Zahlungsmittel. Wenn gespart wurde, dann für mittel- und langfristige Konsumgüter, die innerhalb eines absehbaren Zeitraumes erworben wurden. Das langfristige Sparen spielte mit wahrscheinlich weniger als 1 v:h. des Volkseinkommens damals KEINE Rolle.


    Heute werden doch über 12 Prozent in Deutschland gespart. Und zwar nicht auf fünf bis maximal zehn-Jahres-Sicht, sondern auf im Mittel 15 bis 30 Jahre (Altersvorsorge) oder aus Angst vor Jobverlust (abstraktes Angstsparen). Schlimmer noch: die Ersparnisse gehen in Finanzanlagen und Staatsanleihen und nicht in Inlands-Investitionen, die Jobs schaffen. Die Spargelder werden, von Konzernen die damit im Ausland investieren und ihre hisige Produktion einstellen daher gegen die Sparer selbst gerichtet (!). Ein Abwärtsstrudel, gleich einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung tut sich auf.


    Und warum das?. weil die Märkte durch immer neue Mengen künstlichen Geldes total verzerrt werden. Ganau das ist der Tribut, den der Normalbürger dem unkontrollierten (Falsch-)Geldmengenwachstum zollt. Er wird enteignet und durch ersparten Jobverlust wirtschaftlich platt gemacht.


    4.) am allerwichtigsten: Mit der Währungsreform gab´s plötzlich ein sattes Angebot an gehorteten Waren. Das schaffte Vertrauen. Der Scharzmarkt verschwand damit praktisch auf einen Schlag.


    Heute ist es total anders: sehr viele wähnen sich reich, sind es aber nicht, weil ihr "Reichtum" aus Schulden anderer besteht und die größten Schuldner faktisch insolvent sind, wobei diese Insolvenz durch ständige Neuverschuldung ohne Schuldenabbau verschleiert und verschleppt wird. Deutschland ist schwerfällig und satt geworden.


    Damals war der Krieg am Währungszusammenbruch schuld. Das war für jeden nachvollziehbar. Die Nazigrößen waren hingerichtet oder richteten sich selbst. Die Schuldfrage erübrigte sich daher, denn die Schuldigen am Reichsmarkzusammenbruch waren offensichtlich und darüber herrschte gesellschaftlicher Konsenz. Es gab Demokratie.


    Und wer hätte heute Schuld an einem Zusammenbruch der Fiat-Währungs-Systeme?. Ups.


    WIR (als deutsches Volk) ALLE. Weil wir korrupte Politiker wählen, anderen politisches Engagement überlassen, statt selbst aktiv zu werden. Immer und für jeden Kleinkram nach dem Staat schreien. Und völlig sinnlos in Schulden anderer sparen, die nichts anderes darstellen als finanzierte Sozialhilfe und finanzierte Arbeitslosigkeit.....



    ....und wer wissen möchte, was aus seinen Spargeldern geworden ist, dem rate ich eine Kläranlage zu besuchen und sich die ankommenden Fäkalien anzuschauen. Anschließend möge er sich zu einer Müllverbrennungsanlage oder einer der immer seltener werdenden offenen Mülldeponien begeben. 10 v.H. von dem, was er da sieht, das wurde (auch) mit "seinen" Spargroschen finanziert. Amen.


    Eine weltweite Krise der Vertrauenswährungen (FIAT-Money) ist doch in erster Linie eine Vertrauenskrise. Und zwar eine Vertrauenskrise in die derzeit vorherrschenden Staatsformen und Regierungen, die durch Wahlen vorgeben demokratisch legitimiert zu sein.


    Eine Währungskrise wäre daher zuerst eine Sinn- System- und Vertrauenskrise. Wen sollen die systematisch gegängelten, abgeschröpften und belogenen Bürger noch glauben. Wer oder was könnte ihnen noch ein Minimum an Glaubwürdigkeit garantieren. Ein Politiker?. Ein neuer, aus dem Hut hervorgezauberter Schuldner?. Oder etwas, an dem keine Schulden kleben?


    Dort genau würde der Hase im Pfeffer liegen. Daher auch der Tanz ums Gold, der für viele Zentralbanken ein Eiertanz ist.


    Alles klar?.

    Dabei ist zu berücksichtigen, daß Soverigns noch während ihrer Umlaufzeit eingeschmolzen und zu Schmuck verarbeitet wurden, denn der Feingehalt des Soverigns ist ja heute noch in einigen Ländern für Schmuckgold üblich. Klar, daß auch solcher Schmuck dann wieder irgendwann zu Soverigns verarbeitet wurde. Auch wurden abgegriffene Stücke eingezogen, eingeschmolzen und neu ausgeprägt. Ebenso dürfte dieses Schicksal so manche ausländische Goldmünze "ereilt" haben... wobei auch gewiss so mancher Soverign zu ausländischen Goldstücken "verarbeitet" wurde.....


    Wenn man überhaupt von Goldwährung und Goldstandard sprechen möchte, so ist es doch der Soverign, der die Goldmünze des 19. Jahrhunderts schlechthin war. Erstaunlich, daß dessen Gewicht in etwa dem des römischen Aurei unter Augustus und Tiberius entspricht, wobei die Aurei (später etwas leichter) regulär auch etwa von Christi Geburt bis Mitte / Ende des 2. Jahrhunderts umliefen. Also auch etwa 200 Jahre. Was das Empire gangeht, so hat man von ca. 1816 bis 1914 auch 200 Jahre eine funktionsfähige Goldwährung gehabt.


    Was in beiden Fällen danach kam, das ist bekannt.