Naja, mit dem "Buchgold" ist das so eine Sache: manchmal ist Papier eben geduldig. Sehr geduldig. Das schönste Buchgold sind immer noch die mittelalterlichen Illustrationen mit Blattgoldkomponenten.
Alles andere ist in meinen Augen Zettelwichserei. Krall hin oder her. Und wenn es drauf ankommt, hat das Gold schnell ein anderer. Da kann der Krall dann auch nichts für.
Wenn man sowas macht: dann rein da, sofort das Gold nach Singapur (oder zu einem anderen Ort) und es sich dort schnell auszahlen lassen und ab ins Schließfach oder im Boden, wenn man dort eine Immobilie besitzt.
Das hat den Vorteil, dass man es auf den Flug der der Reise dorthin nichts dabei hat und daher in Deutschland und im Zielland unbelästigt durch den Zoll kommt.
Und dieser "Service" ist sicher etwas wert. Dass er das so nicht sagt und auch so nicht "beabsichtigt", das liegt doch in der Natur der Sache.
Das richtet sich im Ergebnis doch weniger an Neukäufer und doch mehr an Leute, die in Europa jedemenge Kilobarren oder Anlageunzen besitzen. Die können doch sicher auch das Metall einliefern. Und es danach erfolgreich transferieren.
Ich sags mal so: wenn man in der Haushaltswarenabteilung ein hübsches Damastmesser kauft, dann geht der Verkäufer ja auch davon aus, dass es zur Nahrungsmittelzubereitung und nicht für was ganz anderes benutzt wird.