Der gesamte Haufen von $Silver wird derzeit mit 28 Milliarden Dollar bewertet.
Das ist relativ gesehen erbärmlich wenig.
Die globale Verschuldung liegt jetzt bei über $305 Billionen.....
Quelle: https://twitter.com/jameshenry…85783410055729155/photo/1
Alles anzeigen
Wenn man Gold und Silber in Relation zum ausgegebenen Geld (M1) sieht, ist das (auf den ersten Blick gesehen) weitaus weniger dramatisch.
Schuldenkrisen und Zahlungsausfälle hat es immer schon gegeben.
Früher hatte man dagegen Bargeld, denn das war aus Gold und Silber.
Und genau da liegen heute die Probleme:
Papiergeld bietet keinen unbedingten Schutz mehr, weil sie die Geldmenge auch elektronisch, ohne weitere Banknoten zu drucken, erhöhen können.
Und man kann uns viel erzählen, wie viele elektronisch erzeugte Einheiten es gibt. Nachprüfen, ob es wahr ist kann keiner.
Papiergeld kann zudem auch per Gesetz entwertet und Umtaischkurse können danach beliebig festgesetzt werden.
Jedoch: mit Gold und mit Silber und mit anderen real vorhandenen Dingen hoher Wertdichte ist eine solche Willkür unmöglich. Verbieten kann man zwar seinen Besitz und/oder Handel- entwerten kann man es nicht!
Es ist deswegen Willkür, weil eine Geldeinheit einen Eigentumsanspruch verbrieft und das Eigentum an etwas, für das man gearbeitet hat, ein unveräußerliches Menschenrecht und durch das Grundgesetz garantiert ist.
Natürlich können Gerichte in einem Unrechtsstaat das anders sehen und das Recht beugen. Aber das kennen wir ja bereits von Corona & Co.
Zurück zum Thema:
Früher war mit Schuldenspielen immer dann Schluss, wenn Schulden den Wert der umlaufenden Gold- und Silbereinheiten um ein gewisses Maß überstiegen haben. Da wir heute sowas nicht mehr haben, nimmt man andere, abstrakte Größen als Maßstab, beispielsweise das Brutto-Inlandsprodukt.
Real, da gebe ich Dir Recht, sind wir sicherlich weit jenseits von Weimar, 1922. Und das schon länger.
Dass nun die Inflation beißt, kann erst der Anfang sein. Dass es dieses Mal bis zum bitteren ende gehen kann und wird, darauf deutet der immer größer werdende Abstand zwischen Nominalzins und realer Geldentwertung hin.
Hinzu kommt, dass die reale Geldentwertung nicht mehr mit der Teuerungsrate, der Steigerung der Lebenshaltungskosten aller Haushalte, messbar ist da hier verzerrende (dämpfende) Faktoren in den Berechnungsmodellen eingebaut sind wie beispielsweise das veränderte Konsumverhalten bei Preissteigerungen und die Unterstellung, dass neuere Produkte hochwertiger, als ältere seien und sie dadurch billiger sind, obgleich der Preis höher ist (Bei Computern mag das bis zu einem gewissen Grad am Anfang so gewesen sein, später dann nicht mehr und was beispielsweise Lebensmittel angeht ist das sicherlich eher völlig gegenteilig).
Daher kann man nur noch "unbereinigte" Indices, wie beispielsweise Importpreise oder Erzeugerpreise als Ganzes heranziehen. Und da liegen wir bei deutlich oberhalb 40 Prozent und bei den Leitzinsen bei deutlich weniger, als 1/10 davon.
45 % weniger auf 1 Jahr, das macht 55 % Restkaufkraft.
45 % weniger im 2. Jahr und 30 % weniger im ersten, das macht schon 38,5 Prozent Restkaufkraft (da werden wie im Frühjahr 2023 sein.
Bleiben die 45 % noch weitere 18 Monate, dann sind wir im Frühjahr 2024 bei 17,3 Prozent Restkaufkraft von Frühjahr 2021 an gerechnet.
Schauen wir uns unsere derzeitige Lebenswirklichkeit an, so sind die 45 bis 60 % Erzeuger- und Importpreissteigerung bislang nicht auf die Endverbraucherpreise durchgeschlagen. Sehr bald muss das aber erfolgen. Und die nächsten Steigerungen schlagen ab dann sofort voll durch, weil:
Jeder, der noch alle Latten am Zaun hat, wird sich nicht verpflichten auch noch in Monaten zu den jetzigen Preisen zu liefern oder zu leisten!
Arbeiter und Angestellte werden das zuletzt verstehen. So, wie immer.
Das bedeutet, dass ab jetzt bis Frühjahr, maximal Sommer 2023 ca. 62,5 % der Kaufkraft der Endverbraucher durch Teuerung vernichtet wurde, nimmt man Löhne und Preise von Frühjahr 2021 als Basis!
Derzeit sind es - über alles gerechnet - vielleicht 15 bis 25 Prozent.
Dass es soetwas seit 1921/1922 nicht mehr gegeben hat, muss jedem klar sein.
Sehr viele Lügengebäude / Selbsttäuschungen werden in den kommenden 6 Monaten einbrechen wie Kartenhäuser.
Sehr viele Menschen werden sehr schnell und sehr schmerzhaft realisieren, dass die Realität, die ihnen u.a. in ARD und ZDF weiterhin vorgegauckelt wird, nur noch die Realität der Politik und der maximal 5 % sind, die dazu da sind uns klein zu halten und zu unterdrücken.
Demonstrieren hat da keinen Zweck.
Da sind intelligentere Ansätze gefragt: denen nicht mehr das geben, was sie von uns wollen und wofür sie uns - schon sehr bald - real praktisch nicht mehr entlohnen! Das bringt es aber erst dann, wenn ganz viele dazu bereit sind und es auch tun!
Das ist dann aber auch das automatische Ende aller derzeitigen Fiat-Währungen!
Medien, Politik und sogar Gewerkschaften werden alles tun, um das zu verhindern. Am Ende vergebens. Zeit gewinnen werden sie aber.