Beiträge von urai

    Das Schiedsgerichtsurteil zum Case Gabriel Resources gegen Rumänien ist jetzt aufgeschaltet:


    Case Details | ICSID


    https://icsidfiles.worldbank.org/icsid/ICSIDBLOBS/OnlineAwards/C4706/DS19558_En.pdf


    Entscheid ist die abweichende Auffassung des dritten Schiedsrichters: Horacio A. Grigera Naón (ab pdf Seite 377).


    Grundsätzlich vertritt der (abweichende) Schiedsrichter Hiracio A. Grigera Naón die Auffassung, wonach das Verfahren zur Erteilung einer Umweltgenehmigung mutwillig und politisch motiviert durch Rumänien gestoppt wurde.



    Kernaussage Unter Ziffer 7:

    7. Wie in dieser Anmerkung gezeigt wird, wurden die FET-Rechte der Kläger im Rahmen der BITs zwischen Großbritannien und Kanada und Rumänien durch das Versäumnis Rumäniens, das Verfahren zur Erlangung der Umweltgenehmigung abzuschließen, verletzt, und zwar hauptsächlich aus politischen Gründen, ohne dass den Klägern ein Verschulden zuzuschreiben wäre. Andererseits lässt die Akte nicht den Schluss zu, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Umweltgenehmigung nicht erfüllt waren und dass diese Genehmigung nicht hätte erteilt werden dürfen.



    Nachfolgend Auszug der Konklusion, Ziffer 106:


    106. Daher komme ich (Horacio A. Grigera Naón) zum Schluss, dass:


    a) die Ablehnung des Sondergesetzes am 9. September 2013, das praktisch das Umweltgenehmigungsverfahren oder die Genehmigung vereitelte, den FET-Standard sowohl des BIT Kanada-Rumänien als auch des BIT Großbritannien-Rumänien verletzte; und

    b) das fortgesetzte Verhalten Rumäniens, das in dieser abweichenden Stellungnahme beschrieben wird und das in der Ablehnung der Umweltgenehmigung gipfelte, ebenfalls einen Verstoß gegen den FET-Standard sowohl des BIT Kanada-Rumänien als auch des BIT Großbritannien-Rumänien darstellt.



    Meine Einschätzung:


    Der Erfolg eines Antrages zur Aufhebung des Schiedsentscheides ist schwierig zu beurteilen. Denn jetzt stellt sich die alles entscheidende Frage: Hat das Gericht von Gabriel Resources vorgelegte Beweise nicht oder zu oberflächlich gewürdigt - und ist somit zur (anderen) Mehrheits-Auffassung gelangt: Der Stopp des Verfahrens zur Erteilung der Umweltgenehmigung lag im freien Ermessen des Staates Rumäniens - ohne dass das Investitionsabkommen verletzt wurde.


    Sollten jedoch vorgelegte Beweise tatsächlich von der Mehrheit des Schiedsgerichtes (insbesondere Pierre Tercier) nicht angemessen gewürdigt worden sein (nur darum geht es im nächsten Verfahrensschritt), könnte eine Antrag tatsächlich Erfolg haben. Das kann ich aber aufgrund der vorgelegten Dokumente nicht beurteilen. Aber ich vertrete nach wie vor die Auffassung, dass Pierre Tercier wegen seinen Kontakten zu führenden RA von Lalive als befangen gelten könnte.


    Sollte dieser Case von Gabriel Resources final verloren gehen, dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob Investitionsschutzabkommen überhaupt noch sinnvoll sind. Denn wenn alle politisch motivierten Handlungen eines Staates (bis hin zur Enteignung, um bspw. der eigenen Bevölkerung mehr Wohlstand zu geben) diese Abkommen NICHT verletzen, dann sind diese Abkommen unbrauchbar und unnötig - da wirkungslos.



    Es ist fertig wenn es fertig ist - und jetzt ist noch nicht fertig!



    urai

    Steht ein Relisting in London nach wie vor im Raum?

    Ja. Das Relisting an der LSE in London steht nach wie vor auf der Agenda von Polymetal International (neu: 14 Change of name – Solidcore Resources plc)

    https://cdn.polymetalinternational.com/upload/ib/1/24-05-20/Proxy_form_2024_AGM.pdf


    Solidcore Resources plant(e) ein Relisting wenn wieder 1moz Au Eq p.a. produziert wird. Gegen Ende dieses Jahrzehnts. Am 11. Juni 2024 sollten wir mehr über die Strategie und die Kapital-Allokation (inkl. mögliche Dividenden) erfahren.


    In London besitzt POLY nach wie vor ein IR-Office mit Evgeny Monakhof.

    Nachdem Polymetal seine Russland-Assets verkauft hat, unterliegt POLY keinen (westlichen) Sanktionen mehr. Daher sollte ein Übertrag grundsätzlich möglich sein.


    Aber das brauchst Du gar nicht. Falls es Dir gelingt, dass Deine POLY Aktien beim Registrar an der AIX auf Deinen Namen eingetragen werden, könntest Du mittels Tabys App wieder über Deine POLY-Aktien verfügen. Denn Tabys App hat eine Transfer-Funktion (bei den eingebuchten POLY-Aktien: "Transfer to broker"): damit können POLY-Aktien an einen Broker mit AIX-Akkreditierung übertragen werden.


    Zur Dividende, falls Deine Aktien bei Deiner Bank gesperrt sind und daher auf einen Nominee lauten: Wahrscheinlich dürfte es die Vidacos sein. Spielt aber keine Rolle. Denn an der AIX sind per dato Deine Aktien namentlich auf diesen Nominee eingetragen. Dieser Nominee wird die Dividende erhalten. Ich gehe davon aus, dass diese Dividende an Deine Bank weitergeleitet werden dürfte. Alles andere wäre Diebstahl - wovon ich nicht ausgehen. Vidacos bspw. gehört der Citi Europe - da mindestens sehe ich keine Probleme.


    urai

    Vielen Dank Katzenpirat und sorry, ich habe nicht beachtet, dass hier im Forum noch Interesse zu Max Resources besteht. Diese Entwicklung hat sich (leider) schon längere Zeit abgezeichnet: MAX ist offensichtlich nicht mehr in der Lage Kapital für die Entwicklung von CESAR am Markt - zu akzeptablen Konditionen - zu beschaffen.


    Per 30.9.2023 wendete Max Resource für das Cesar-Projekt rund 9 Mio. CAD auf. Darin NICHT eingeschlossen sind die G&A Kosten (Entschädigung CEO, Marketing, Office-Miete, Share-based Compensation, etc).


    Für die 80% bezahlt Freeport in 2 Stufen zusammen 51.55 Mio. CAD, davon erhält Max Resource direkt 1.55 Mio. CAD für "seine" Ausgaben. Der Deal hat eine Laufdauer von mindestens 5 Jahren und maximal 10. Jahren.


    Durch den Deal mit Freeport-McMoRan (FCX) ist es zwar ein deutliches Indiz wonach das CESAR-Projekt ein Weltklasse-Niveau erreichen könnte. Aber langfristig betrachtet "verscherbelt" Max Resource das CESAR-Projekt. Der Investment Case für MAX war klar und eindeutig: Kupferschiefer Projekt analog Polen. Daher sehe ich Ein x-Bagger sehe ich ab diesem Niveau jedoch keinen x-Bagger (mehr).

    Ein fairer (guter) Deal wäre analog Entree Resources bei Oyu Tolgoi (jetzt mit Rio Tinto) gewesen: MAX behält 20%-Anteil, Anteil CAPEX wird aus dem kommenden Cashflow ex (Entree-Teil) Oyu Tolgoi finanziert. Plus Kauf eines substanziellen Anteils durch FCX an Max Resources - analog Endeavour Silver.


    Das ist eben genau der Punkt: FCX kauft sich NICHT bei Max Resources ein; es geht ausschliesslich nur um das Cesar-Kupferschiefer-Kupferprojekt. Daher gibt es auch keine Verwässerung; aber praktisch auch keinen Mehrwert. Eine erste Ressourcen-Schätzung erwarte ich nicht mehr in diesem Jahrzehnt.


    urai

    P.S. Und jetzt hat Matich "sofort" ein Eisenprojekt in Brasilien - praktisch als Ersatz - gekauft. Ich bin gespannt, ob er die Entwicklung dieses Greenfield-Projektes am Markt finanzieren kann.

    Max Resource to Purchase the Floralia Hematite Iron Ore Property in Brazil, by @newsfile
    Vancouver, British Columbia--(Newsfile Corp. - May 16, 2024) - MAX RESOURCE CORP. (TSXV: MAX) (OTC Pink: MXROF) (FSE: M1D2) ("Max" or the "Company") is pleased…
    ceo.ca

    was ist der Unterschied zwischen den beiden Accounts 0.5% und 1.5% SDRT regime? Was soll das sein...

    https://www.lexisnexis.co.uk/t…y%20Reserve%20Tax%20(SDRT,


    Die Stamp Duty Reserve Tax (SDRT) ist eine Steuer, die auf Vereinbarungen zur entgeltlichen Übertragung „steuerpflichtiger Wertpapiere“ erhoben wird. Die zu zahlende Steuer beträgt im Allgemeinen 0,5 % der Gegenleistung, für bestimmte Transaktionen kann jedoch ein Steuersatz von 1,5 % anfallen.


    Bei POLY waren es 0.5%.

    bin leider seit dem letzten Post keinen Schritt weiter da mein Broker einfach auf die Nachfrage der Kontodetails meines Nominees nicht antwortet... alles andere wäre schon eingerichtet... sehr ärgerlich X(

    Angelfreund


    War zu erwarten; die "Brüder" bleiben untätig - aber schön kassieren.


    Ich gehe jedoch davon aus, dass Du mit dem nachfolgenden Link einen Schritt weiter kommen könntest. Immerhin ist dort die Vidacos Nominees Limited, Account Number bekannt:

    (...)

    9511344 (to be used if the customer is holding the position with Clearstream on an account under 0.5% SDRT regime)


    Ich gehe davon aus, dass es das 0.5% SDRT regime ist (Stamp Duty Reserve Tax)


    Kazakhstan and UK: Transferring Polymetal shares to AIX


    Vidacos Nominees Limited gehört der Citi Europe. Möglicherweise braucht es immer noch eine Anweisung an Vidacos, DEINE Aktien beim Registrar von Vidacos an Dich zu mutieren. Bei Vidacos habe ich auf die Schnelle keine E-Mail-Adresse gefunden - nur Postanschrift. Aber als Einfallstor würde ich dann eine E-Mail mit dem Auftrag an Citi Europe senden. Die folgende E-Mailadresse ist zwar Citi Europe - aber natürlich kreuzfalsch. Aber als "Einfallstor" mit dem Hinweis an die richtige Stelle weiterzuleiten möglicherweise brauchbar:


    DCCDUBADR@CITI.COM


    Depositary Receipt Services

    Aber zuerst würde ich nochmals Smartbroker mit dem Link plus Text als pdf schicken.

    Bin momentan unsicher, ob ich Option A oder C nehmen soll. Da ich kein Freund von Smartphones bin, was würde gegen Option A sprechen? Könnte man dort sich nicht evtl auch eine mögliche zukünftige Divi überweisen lassen?

    Option A funktioniert selbstverständlich auch. Die Kommunikation erfolgt dann via Mail. Institutionelle Anleger, welche Option B nicht möchten, können nur Option A (Registrar AIX) zur Lagerung wählen. Tabys App (Option C) steht nur Privatanleger offen.


    Daher wird eine Dividende auf das eigene Konto mit Option A problemlos funktionieren. Zu Beginn der Re-Domizilierung war noch offen, ob direkt von Polymetal International oder via Registrar AIX. Ich gehe von einer direkten Überweisung aus. Dazu müsste dann wahrscheinlich (per Mail) die IBAN-Nummer mitgeteilt werden. Bei Tabys App kann dies (wahrscheinlich) direkt in der App gesteuert werden. Wahrscheinlich ist (bei Option C, Tabys App) eine Überweisung auch auf eine Kreditarte möglich.

    habe hier ein Schreiben vom letzten Jahr gefunden, eventuell ist das der aktuelle Nomine?

    Diese wird auf den Namen der Vidacos Nominees Ltd. registriert. ..."

    Genau Angelfreund


    Vidacos ist an der AIX akkreditiert und hält dort Deine Aktien - aber nicht auf Deinen Namen, sondern im Namen von Vidacos. Dein Broker resp. Deine Depotbank muss jetzt via Clearstream Banking Luxembourg Vidacos anweisen, Deine Aktien auf Deinen Namen beim Registrar der AIX einzutragen. Wenn das geschieht, brauchst Du "nur" noch die Kontoinformationen von Vidacos, damit die AIX Deine Aktien an der AIX registrieren kann. Die "Aufbewahrung" erfolgt dann via Tabys App. Darum braucht der AIX-Registrar die Account-Number von Tabys.

    Um zu verstehen, welche Informationen es braucht, muss kurz die Situation vor und nach der Re-Domizilierung angeschaut - und verstanden - werden.


    Als die Polymetal Aktien an der LSE London (noch) kotiert waren, wurden Deine Aktien von einem Sammelverwahrer (Clearstream) in Deinem Namen gehalten. Polymetal konnte dabei beispielsweise die Dividende direkt an Dich überweisen.


    Diese Möglichkeit besteht bei der Kotierung an der AIX (nach der Re-Domizilierung) nicht mehr. Verantwortlich für die Aufbewahrung ist jetzt ein "Nominee", welcher an der AIX akkreditiert ist. Clearstream kann es nicht sein, da Clearstream nicht an der AIX akkreditiert ist.

    Aber Deine POLY-Aktien werden nicht mehr in Deinem Namen; sondern sie wurden im Namen vom beauftragten "Nominee" registriert. Eine allfällige Dividende würde von Polymetal International diesem "Nominee" ausbezahlt. Wahrscheinlich würde der Nominee in der Folge die Dividende via Smartbroker an Dich überweisen.


    Daher musst Du jetzt bei Smartbroker Folgendes klären:

    1. Welcher an der AIX akkreditierte Nominee hält Deine Aktien.

    2. Wie lauten die Kontoinformationen diese Nominees - für die Registrierung an der AIX in Deinem Namen.

    3. Smartbroker muss den Nominee anweisen, Deine Aktien beim Registrar bei sich auszutragen - und unter Deinem Namen einzutragen.


    Es geht nicht anders: Smartbroker (resp. Deine Depotbank) muss tätig werden.


    Viel Erfolg.

    urai

    Aktuell erfolgt eimn Umtausch für an der MOEX gehaltenen POLY-Aktien in Aktien, welche an der AIX kotiert sind. Dieser Tausch ist (sehr) positiv zu bewerten. Infolge von russischen Gegensanktion durch die National Settlement Depository (NSD) können für an der MOEX gehaltenen POLY-Aktien keine Dividenden überwiesen werden. Polymetal hat immer erklärt, dass nur dann eine Dividende ausgeschüttet wird, wenn die überwiegende Mehrheit der Aktionäre davon profitieren können. Durch den Umtausch können auch russische Staatsangehörige von einer allfälligen Dividende profitieren. Die Frist für den Umtausch läuft am 30.9.2024 ab.


    Daher wäre die Ausschüttung einer Dividende für das 1. Halbjahr ab Oktober 2024 möglich. Ich gehe davon aus, dass am 11. Juni 2024 über die neue Dividenden-Policy informiert wird. Für die Kapitalallokation gehe einmal von folgendem Szenario aus:


    - Investition in den POX 800 Millionen USD. 50% aus dem Cashflow und 50% kreditfinanziert.


    - EBITDA Marge (konservativ) 40%


    - Reingewinn davon 50%


    - Mögliche Dividende davon 50%, Rest Investition u.a. in den POX



    Wenn man jetzt die Einnahmen für das 1. Quartal hochrechnet kommen wir mit den obigen Annahmen zu Folgendem:


    - 1. Quartal 294 Mio. USD


    - 1 Jahr 1'200 Mio. USD (aufgerundet infolge höherer Goldpreis, welcher vor allem im 2. Quartal nochmals gestiegen ist.)


    - EBITDA 480 Mio. USD


    - Reingewinn 240 Mio. USD


    - Mögliche Dividende: 120 Mio. USD / 474 Millionen Aktien = 0.25 USD.


    - Dies bedeutet eine mögliche Dividende nach dem 30.9.2024 für das 1. Halbjahr von rund 0.10 USD.


    urai

    P.S. Nicht vergessen: Polymetal hält noch rund 78koz Au im Inventar. Aktueller Wert gut 170m USD. Polymetal plant, dieses Inventar bis Ende Jahr zu monetarisieren.

    Erste Informationen zum Schiedsentscheid des ICSID liegen jetzt vor:


    De ce a câștigat România procesul Roșia Montană. Motivarea tribunalului de la Washington
    De ce a câștigat România procesul Roșia Montană. Tribunalul internațional de arbitraj comercial de la Washington (ICSID) a publicat motivarea.
    www.presshub.ro


    Kurz zusammenfassend auf dem Punkt (persönliche freie Formulierung): Der Antrag zur Aufnahme des Gebietes von Rosia Montana zur Aufnahme in die UNESCO-Liste verhindert de jure nicht, dass Bergbau betrieben werden könnte. Dieser Antrag steht im Rahmen des zugestandenen grossen Ermessenspielraum dem Staat zu. GBU habe keine Beweismittel vorgelegt, welche diese Auffassung verunmögliche. Infolge der Massendemonstrationen 2013 konnte der Staat gar nicht anders handeln, als das Minenprojekt zu verunmöglichen.



    Hier eine Einschätzung auf X von bonucci_p (kenne ich nicht)


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    Meine persönliche Einschätzung:


    Mit war immer klar, dass die Forderung von Gabriel Resources zur Entschädigung (allfällig) entgangener Gewinne schwierig durchzusetzen wären. Aber die getätigten Investitionen müssten entschädigt werden - sollten Investitionsschutzabkommen überhaupt irgendeinen Wert haben. Die Mehrheit des (privaten) Schiedsgerichtes hat dies anders beurteilt. In der Sache selbst - neue Beurteilung und Gewichtung der Fakten - besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Rechtsmittel, welches ergriffen werden könnte.


    Dies bedeutet: Ein Antrag auf Aufhebung des Entscheides ist vor allem davon abhängig, ob vorgelegte Beweise zu wenig oder überhaupt nicht gewürdigt wurde. Ob dies Chancen auf Erfolg hat hängt davon ab, ob der 3. Schiedsrichter dies in seiner abweichenden Auffassung thematisiert hatte. Falls Ja: dann bestehen gute Chancen. Zudem bin ich nach wie vor der Auffassung, dass der Präsident des Schiedsgerichtes, der 81jährige Pierre Tercier, infolge der Nähe zu führenden Anwälten von LALIVE, als befangen zu gelten könnte.


    Ich gehe davon aus, dass Gabriel Resources einen Antrag auf Annullierung des Schiedsentscheides stellen wird.


    urai

    Die Kredit- oder Debitkarte wird für die Auszahlung von zukünftigen Dividenden benötigt.


    Ja, sehe ich so Wurschtler

    Es ist auch gut moeglich, dass via Tabys App eine IBAN-Nummer zur Zahlung einer Dividende angegeben werden kann. Ich gehe davon aus, dass es bereits fuer das 1. HJ eine Dividende geben koennte. Per 30.9. laeuft die Frist zum Umtausch der an der MOEX gekauften Aktien ab. Wenn alles gut geht, sollten wir am 11. Juni 2024 mehr erfahren.

    Angelfreund


    Ich würde Dir die Option C (Tabys App) empfehlen. Ist natürlich mit zeitlichem Aufwand verbunden, funktioniert aber perfekt. Schön Schritt für Schritt, beginnend mit einer E-Mail an redom@polymetalinternational.com mit Deinen persönlichen Daten für den Tabys Access Code.

    https://www.polymetalinternational.com/files/en/Tabys_guide.pdf


    Nach einer erfolgreichen Registrierung bei Tabys App erhältst Du eine "account number". Dies ist dann Deine sog. "Depotnummer" wo Deine POLY-Aktien auf Deinen Namen eingebucht werden können.


    "account number in your request. You can find this information in the Tabys application: My bonds and shares > My profile > Documents > My account"

    Angelfreund


    Nein, Tabys App ist keine Depotbank. Es ist eine App welche (grundsätzlich) den Handel an der AIX für in Kasachstan wohnhafte Investoren ermöglicht. Polymetal International hat zusammen mit der AIX die App modifiziert, damit DACH-Investoren POLY-Aktien halten können. Ein Handel ist nicht möglich. Aber Dividenden und Abstimmungen können über die App abgewickelt werden. Dividenden noch offen; Abstimmungen hat jeweils perfekt funktioniert. Der Service ist mustergültig.


    Hier hast Du das pdf Dok für die Optionen A bis C Post-Re-Domizilierung. Bei allen 3 Optionen muss der Schritt KYC (Know your Customer) durchlaufen werden. Dies bedeutet, Du musst Deine Identität offenlegen. Anders geht es nicht.


    https://www.polymetalinternational.com/files/en/polymetal-aix-guide-for-share-transfers-post-re-domiciliation.pdf


    Dok ex Website Polymetal International:

    Re-domiciliation
    Information for investors, shareholders and journalists. News, financial indicators, reports, contacts, media library. Tools for investors.
    www.polymetalinternational.com


    Viel Erfolg.

    urai

    P.S. Grundsätzlich sollte ein Übertrag erfolgreich durchgeführt werden können. Denn der frühere Verantwortliche für das Aktienregister (Computershare) hat die Daten an den Registrar der Aix übermittelt.

    Vielen Dank Edel Man

    Es ist fertig, wenn es fertig ist - und jetzt ist noch nicht fertig. Nachfolgend meine (persönliche) Einschätzung:


    Wenn man die rumänischen Medien kurz quer liest erkennt man, dass Rumänien (mit allen Mitteln) versucht, den Award von 10 Mio. USD (Rückerstattung der Gerichtskosten) rasch möglichst durchzusetzen. Dazu sollen die Assets der rumänischen Tochter RMGC gesperrt und dann beschlagnahmt werden. Gleichzeitig läuft die Mining License für Rosia Montana per Juni 2024 aus. Gabriel Resources hat fristgerecht den Antrag auf Verlängerung der Mining License gestellt. Mining Watch Rumänien bekämpft gerichtlich diese Verlängerung. Offenbar ist sich Mining Watch doch nicht so sicher.


    Bătălia pentru Roșia Montană nu s-a încheiat! RMGC cere prelungirea licenței
    Compania RMGC refuză să renunțe la proiectul minier contestat de la Roșia Montană și insistă pe prelungirea licenței de exploatare. În schimb, Mining Watch se…
    www.puterea.ro


    Bezüglich des Schiedsentscheids vom 8. März 2024 sind folgende Daten entscheidend:


    8. März 2024 Datum, wo der Schiedsentscheid Rechtskraft erlangt hat


    6. Juni 2024 Frist für die Geheimhaltung läuft ab (90 Tage).


    6. Juli 2024 Frist für einen Antrag zur Annullierung des Schiedsentscheids (120 Tage).


    Gabriel Resources braucht für die normale Geschäftstätigkeit rund 1 Mio. USD pro Monat. Mit den Gerichtsverfahren in Rumänien wahrscheinlich mehr. Das bisher verfügbare Kapital hätte bis Ende Mai 2024 gereicht. Ohne Finanzierung - bankrott und Ende von GBU.


    Mit dem neuen Kapital von >5 Mio. USD kann Gabriel Resources die normale Geschäftstätigkeit plus Gerichtsverfahren in Rumänien etwa bis Ende September/Anfang Oktober weiterführen.


    Ich gehe davon aus, dass es für alte und evtl. neue Investoren nur Sinn macht, über 5 Mio. USD zu investieren, wenn (sehr) gute Chancen bestehen, dass beim ICSID ein Antrag auf Annullierung des Schiedsentscheids vom 8. März 2024 gestellt wird. Ich bin davon überzeugt, dass ein allfälliger Antrag auf Annullierung auch einen Antrag um Aussetzung der Vollstreckung des Schiedsspruchs beinhalten wird (Zahlung von 10 Mio. USD an Rumänien). Falls der vom ICSID eingesetzte "Ad-hoc-Ausschuss" dem Antrag um "Aussetzung" zustimmt, wird die Vollstreckung vorläufig ausgesetzt, bis der Ausschuss über den Antrag auf Annullierung entschieden hat.



    Kurzfristig (ein paar Monate bis etwa September) sind jetzt drei Entwicklungen bzw. Entscheide wichtig:


    1. Wie begründet der 3. Schiedsrichter seine abweichende Meinung. Da geht es vor allem um konkrete mutmasslich Verfahrensfehler.


    2. Stellt Gabriel Resources beim ICSID einen Antrag auf Annullierung des Schiedsentscheides vom 8. März 2024.


    Und jetzt ganz wichtig zur Beurteilung von etwaigen Erfolgschancen auf Annullierung:


    3. Gibt der ad-hoc-Ausschuss des ICSID dem Antrag von Gabriel Resources statt, den Schiedsentscheid während dem Annullierungsverfahren auszusetzen. Falls abgelehnt, sehe (fast) keine Chancen, dass ein Antrag auf Annullierung durchkommen könnte.



    Noch eine kurze Erklärung zur "bindenden Wirkung" des Schiedsentscheides und einem Antrag auf Annullierung:


    In der Sache selbst, gibt es keine Überprüfung. Ein Weiterzug ist auch nicht möglich. Aber - und davon gehe ich aus - Verfahrensfehler können gerügt werden. Die wahrscheinlichste Argumentation dürfte darauf hinauslaufen, dass (von GBU vorgelegte) Beweise nicht oder zu wenig gewürdigt wurden - und daher der Schiedsspruch nicht mehr haltbar sei. Falls dem stattgegeben würde, bräuchte es ein neues Schiedsverfahren.


    Mein Kurzkommentar:

    Es ist natürlich klar, Rumänien und auch Mining Watch haben das aller grösste Interesse, dass Gabriel Resources Pleite geht und die Geschäftstätigkeit einstellen müsste. Denn im Falle eines Antrages auf Annullierung des Schiedsentscheides mit einem nachfolgenden (kurzfristigen) Entscheid des ad-hoc-Gremiums, die Durchsetzung auszusetzen, würde das Risiko für Rumänien - trotzdem noch zahlen zu müssen, mindestens die Investitionskosten - "dramatisch" zunehmen.


    urai


    P.S. Ich hoffe nach wie vor, dass Gabriel Resources (White&Case) versucht, mutmassliche Verflechtungen zwischen Pierre Tercier und LALIVE Genf nachzuweisen. Sollten diese "Verflechtungen" mehr als normale soziale Kontakte beinhalten (wovon ich persönlich ausgehe, daher hatte ich GBU und White&Case mittels E-Mail Mitte März über meine groben Google-Recherchen-Resultate informiert), dann könnte bei einem Antrag auf Annullierung auch auf mutmassliche Befangenheit des Präsidenten des Schiedsgerichts (Pierre Tercier) argumentiert werden.


    P.P.S. Mental muss man sich auf einen Totalverlust in GBU Aktien einstellen.

    Preliminary results for the year ended 31 December 2023

    https://polymetalinternational…ress-releases/15-03-2024/?


    Dieser Abschluss hat (fast) keine Bedeutung mehr. Der Verkauf der Russland-Assets erfolgt (bekanntlich) in der ersten Maerz-Haelfte. Eine Dividende per 2023 wird nicht ausgeschuettet. Effektiv Neues werden wir (wie angekuendigt) im Mai 2024 erfahren.


    Aber eine Kennzahl duerfte dennoch von Interesse sein: Inventories. Diese Kennzahl ist in der ppt Praesentation, Slide 23 zu finden: 78koz Au. Dies entspricht rund 160 Mio. USD.


    Es ist nicht auszuschliessen, dass nach dem Verkauf der Inventories - wegen Wegfall der Sanktionen - eine Spezial-Dividende (fuer die Geduld und eine kleine Entschaedigung fuer all die "Muehsal") ausgerichtet werden koennte: plus/minus 0.15 USD.


    Presentations & webcasts
    Presentations of preliminary and financial results. Presentations for investors. ESG presentations. Webcasts. Archive of materials since 2012.
    polymetalinternational.com


    Auf jeden Fall ist die Bilanz von Polymetal International kerngesund. Damit sollte der POX in Kasachstan mit ein paar Hundert Millionen USD CAPEX problemlos zu finanzieren sein. Meine Annahme: 50% ex Free Cash, 50% Debt.

    Ich nehme nachfolgend (aus der Pampa mit beschraenkten Moeglichkeiten) kurz zu zwei allenfalls offenen Fragen Stellung:


    1. Auslieferung der POLY-Aktien in Papierform

    Es wurde in einem Beitrag schon angetoent: Mit ziemlicher Sicherheit werdet ihr keine Original-Gedruckte-Schoen-verzierte Aktien Alter Schule bekommen. Sondern ihr werdet mit ziemlicher Sicherheit ein Aktien-Zertifikat (mit euren Anzahl Stuecke) von Computershare erhalten.


    Dieses Zertifikat enthaelt eine SRN (Shareholder Reference Number). Diese SRN ist beim Registrar an der AIX von Computershare hinterlegt worden und dient zur Identifikation, wenn ihr eure Stuecke an der AIX registrieren wollt. Was ich sehr empfehlen wuerde - denn nur so bekommt ihr allfaellige Dividenden. Tabys App ist dabei eine (sehr) gute Alternative - sofern man nicht Handeln moechte - was fuer uns DACHler so oder so schwierig ist, an der AIX zu handeln.



    2. Moegliche Bewertung und moegliche Dividende

    Ich verzichte jetzt auf eine detaillierte und begruendete Berechnung. Gewissen Annahmen und Variablen fehlen mir. Im Mai sollte durch Polymetal International entsprechend informiert werden.


    Aber machen wir doch eine ganz einfache Berechnung und sehen was heraus kommt:

    - 500koz Au zu 2000 USD ergeben ein potenziellen Umsatz von 1 Mrd. USD.

    - EBITDA Marge 40% ergibt 400 Mio. USD

    - Nettogewinn 50% davon ergibt 200 Mio. USD

    - Ausschuettung 40% bis 50% ergibt 80 bis 100 Mio. USD

    - Moegliche Dividende zwischen 0.15 und 0.2 USD je Share

    - Bei einer Dividenrendite von etwa 5% ergibt dies einen fairen Kurs von 4 USD.


    Polymetal International will investieren:

    - 1. Prio POX in Kasachstan

    - 2. Prio Erhoehung Produktion bis Ende des Jahrzehnts auf 1 moz AuEq p.a.


    Sollte es so kommen, dann haetten wir wirklich Glueck im Unglueck (Sanktionen und Gegensanktionen) gehabt.


    urai

    Ich denke, bei Polymetal ist die Luft erstmal raus. Die haben in vielfacher Hinsicht enttäuscht, die Unsicherheit über künftige Kosten ist hoch (POX-Nutzung und corporate overhead) und ich sehe die Aktie auch im besseren Fall im Sektorvergleich nicht als unterbewertet und würde diesen Restbestand eigentlich lieber verkaufen. Alternativ eben halten, wenig Dividende kassieren und warten, ob in etlichen Jahren der Übertrag von Tabys zu IB oder einer dt. Bank möglich sein wird.

    Gross andere Moeglichkeiten hast Du wahrscheinlich (leider) nicht.


    Aber immerhin ist Polymetal International ein 500koz Au p.a. Produzent, mit einer langlebigen Mine, ohne Schulden und praktisch keinen Sanktionen mehr unterworfen - und wenn, dann nur wegen der voruebergehenden POX-Nutzung in Russland - bis 2028.


    Bei POG haettest du alles verloren - bei EVRAZ wahrscheinlich auch. Auch bei Norilsk, Polyus, Gazprom, etc. ist wahrscheinlich auch alles verloren.

    Ich bin ueberzeugt, dass es Verbindungen zwischen Pierre Tercier und Anwaelten vo Lalive Genf gibt, welche ueber die normalen sozialen Kontakte hinausgehen. Also mehr, als sich zum small talk bei einem Apero getroffen zu haben. Entweder Mitglied oder Vorstand in den denselben Organen/Verbindungen/Vereinigungen etc. oder in einem Abhaengigkeitsverhaeltnis, bspw. Arbeitgeber/Arbeitnehmer oder Professor/Student oder Dekan/Professor.


    Je mehr Macht der Einzelne ausueben kann - desto klarer braucht es eine absolute Trennung zwischen Schiedsrichtern und Rechtsvertretern. Pierre Tercier hat(te) maximale Macht: ER entschied ueber viele Mrd. USD allein. Denn dass die von der Klaegerin (Gabriel Resources) und vom beklagten Staat (Rumaenien) berufenen Schiedsrichtern mit 1:1 gegenueberstehen, war absehbar. Und hier hat der Generalsekretaer des ICSID eindeutig einen Fehler gemacht. Denn die Romandie ist bezueglich international arbeitenden Juristen wie ein kleines Dorf - jeder mit jedem. Aber lassen wir das vorerst.


    Ich habe Gabriel Resources eine Mail geschrieben. Es ist klar, dass da keine Antwort zu erwarten ist.


    Aber es geht weiter. Schaut euch die naechste Meldung genau an:


    Finanzministerium: Die Frist für die Analyse der Entscheidung im Fall Roșia Montană wurde auf 90 Tage verlängert


    Ministerul Finanţelor: Termenul pentru analiza hotărârii în cazul Roşia Montană a fost prelungit la 90 de zile
    Părţile implicate în acţiunea arbitrală internaţională iniţiată de Gabriel Resources în cazul Roşia Montană au la dispoziţie 90 de zile pentru a comunica…
    m.digi24.ro


    Jetzt stellt sich die (sehr interessante Frage): Wer ist fuer diese Verlaengerung verantwortlich?


    Es kommen nur drei Organe in Frage:


    1. Das ICSID: Die sollen jetzt ploetzlich gemerkt haben, dass der Fall kompliziert und komplex ist und die erste Frist von 20 Tagen daher zu kurz sei?


    2. Gabriel Resources: Fall verloren und muss den jahrelang durchexerzierten Case im Detail analysieren, da die naechste (fixe) Frist (120 Tage) nicht ausreichen sollte, ein (gut begruendetes) Nichtigkeitverfahren anzustrengen - welches wahrscheinlich auf dem Zusatzbericht desjenigen Schiedsrichters basiert, der fuer GBU gestimmt hatte. Zudem kostet jeder Monat Kapital, welches GBU nur bis Mai hat - mit den 90 Tagen (Sperrfrist) waeren wir dann schon Anfang Juni.


    3. Rumaenische Regierung: Fall gewonnen. Warum braucht jetzt das Finanzministerium ploetzlich 70! Tage mehr, um den Sieg analysieren zu koennen?

    Persoenlich bin ich der Auffassung, dass der Antrag vom Finanzministerium von Rumaenien kommt. Andere moegen das anders sehen: kein Problem.


    Meine Begruendung:

    Wir erinnern uns: Der Ministerpraesident sagte Ende Januar 2024, das ICSID-Schiedsgericht werde am 10. Februar (Samstag) entscheiden. Jetzt gab es eine Verspaetung von 4 Wochen - und es war plus/minus Samstag nach rumaenischer Zeit. Nie wurde richtig geklaert, was der 10. Februar 2024 zu bedeuten hatte. Meine Vermutung war, dass die rumaenische Regierung einen Antrag auf Fristverlaengerung bis zum Entschied gestellt hat. Im Thread wurde diese Vermutung als "laecherlich" qualifiziert.


    Und jetzt kommt wieder so eine Fristverlaengerung von 70 Tagen. Meine Vermutung ist, dass der Bericht mit der abweichenden Mehrheits-Meinung massive Verfahrensfehler thematisieren koennte. Lalive sollte eigentlich in der Lage sein, nach etwa 3 Tagen zu erkennen, ob dieser Bericht effektiv das Potenzial haette, dass GBU ein Nichtigkeitsverfahren erfolgreich anbegehren koennte. GBU geht ja davon aus, dass massivste Verfahrensfehler zu ruegen seien - Beweise nicht oder zu wenig tief gewuerdigt.


    Fazit:

    Obwohl diese Friestverlaengerung GBU wieder viel Kapital kostet - stufe ich sie fuer GBU als positiv ein. Denn vielleicht sind die sieger trotzdem nicht mehr so siegessicher ... Und ein (wie auch immer gearteter) Deal moeglich sein koennte. Ich weiss, ich habe einen Deal immer ausgeschlossen - aber unter anderen Vorzeichen - naemlich einem moeglichen Sieg durch GBU.


    Noch zum gestriegen NR von Gabriel nach der Wiederaufnahme des Handels: Aufgrund der Boersenregulation war Gabriel Resources verpflichtet, die aktuelle finanzielle Situation und die Aussicht auf Zahlungsunfaehigkeit sollte es keine Finanzierung geben, so "drastisch" zu beschreiben. Aber das sind rechtlich abgesichrete Textbausteine. Entscheidend ist allein die Tatsache, ob die Institutionellen nach wie vor bereit sind, Gabriel Resources zu finanzieren. Und diese Leute werden ihren Entscheid mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Zusatzbericht mit der abweichenden Meinung basieren.


    urai