Beiträge von urai

    Soldicore Resources (ex Polymetal International hat "eingekauft": 55% am Zinnprojekt Syrymbet in Kasachstan:

    https://www.solidcore-resource…ress-releases/31-10-2024/?


    Dabei handelt es sich um ein Projekt mit umgerechnet 5.9moz AuEq - resp. > 16 Mrd. In-situ-Value. Stufe (P)FS. Ende 2025 sollte der definitive Entscheid zum Bau der Mine gefällt werden. Dauer 4 Jahre. Produktion geplant +/- ab 2030. Für 55% hat Solidcore 82.5 Mio. USD. Cash.


    Damit das Projekt eingeschätzt werden kann, verwende ich eine andere Präsentation und verweise jeweils auf die Slide- Nummer:

    https://wcsecure.weblink.com.au/pdf/SRZ/02452783.pdf


    Ich beurteile diesen Kauf als sehr vorteilhaft - denn von Zinn als "Zukunftsmetall" bin ich überzeugt:

    Tin No. 1 Metal most impacted by New Technology. (Slide Nr. 5).



    Es gibt nicht viele (rentable) Zinnprojekte. Bisie von AlphaminResources (High Grade) in der DRC - im Osten - lasse ich die Finger. Hier die aktuellen Projekte: Slides Nr. 9 und 29. Syrymbet ist bezüglich Zinn-Resource doppelt so gross wie Bisie Resources. Alphamin hat eine Marketcap. von 1.1 Mrd. USD.


    Nachfolgend die Website von Tin One Mining:

    Tin One Mining – The mining company | первое и крупнейшее месторождение олова в Казахстане


    Hier die Feasibility Study von 2020:

    https://www.tinone.kz/wp-content/uploads/2020/08/KZ0422-Tin-One-Mining-FS-LR.pdf


    Für Zinn wurde ein Preis von rund 19'000$/t angenommen, Aktuell liegt er bei 31'000$/t - plus 60%.


    urai

    Solidcore Resources plc reports production results for the third quarter ended September 30, 2024


    Q3 2024 production results and management changes - Solidcore
    Solidcore Resources plc (“Solidcore” or the “Company”) reports production results for the third quarter ended September 30, 2024 and changes in its management…
    www.solidcore-resources.com


    Lest selber - aber Solidcore dürfte (sehr gut) auf Kurs sein. Warum Konjunktiv?


    Es fehlen ein paar Schlüsselzahlen. Gegenüber dem 3. Quartal 2023 gibt der Report keine Auskunft über den EBITDA und der Net Cash wird auch nicht ausgewiesen. Die koz Au im Inventar muss man auch noch selber ausrechnen. Es dürften noch 35koz AuEq vorhanden sein - >90 Mio. USD. Der realisierte Goldpreis in Q 3 beträgt 2'475 USD. In Q 4 dürfte er noch höher sein.


    Über die Gründe, warum nur "oberflächlich" informiert wird kann man spekulieren. Aber ich vermute schon, dass Solidcore über eine (komfortable) Finanzposition verfügt. Und da möchte man natürlich Fragen über eine mögliche Dividende nicht noch zu sehr forcieren. Ich sehe das Problem schon, welches Solidcore hat: Westliche Banken geben keine Kredite an in Kasachstan domizilierte Unternehmen.


    Einerseits müssen 2024 bis 2026 über 400 Mio. USD Schulden zurückbezahlt werden. Und andererseits muss der Ertis POX mit ein paar Hundert Millionen USD finanziert werden. Aber ab 2029 dürften wir mit Solidore eine Cash Coe mit guter Dividenrendite haben - vorausgesetzt der Goldpreis bleibt (mindestens) auf diesem Niveau und vor allem es gibt keine politischen Probleme mit Kasachstan. Bezüglich dieser Jurisdiktion sehe ich das grösste Risiko. Aber Solidcore Resources könnte dann immer noch nach Oman dislozieren ...


    urai

    Jetzt ist es definitiv: Solidcore (ex Polymetal International) ist nicht mehr an der MOEX in Moskau kotiert:

    https://www.solidcore-resource…ress-releases/15-10-2024/?


    Der Head IR Evgeny Monakhov ist zurückgetreten:

    https://www.solidcore-resource…ress-releases/16-10-2024/?


    Er war in London domiziliert. Dies bedeutet, bis auf weiteres (was bekannt ist) gibt es keine Rückkehr an die LSE in London. Geplant ist dies per plus/minus 2030.


    urai

    Es sind sehr solide Finanzzahlen für das 1. Halbjahr:


    Half-year report for the six months ended 30 June 2024

    https://www.solidcore-resource…ress-releases/13-09-2024/?


    - AISC 1'281 USD/oz

    - EBITDA 346 Mio. USD

    - Reingewinn 238 Mio. USD


    2. Halbjahr dürften die Zahlen schwächer sein: Externe Einflüsse und Abschwächung des Basiseffektes durch den Verkauf des Inventars. Aber der Goldpreis steigt aktuell.


    Aber trotzdem: Die aktuelle Bewertung (mit einem Kurs von 3.16 USD von rund 1.5 Mrd. USD) trägt dem Potenzial nicht annähernd Rechnung. Bspw. Übernahme Centamin durch AngloGold für 2.5 MRD USD. EBITDA 1. Hj.: 211 Mio. USD. Und die Sukari Mine in Ägypten hat nicht zu unterschätzende geologische Probleme.


    Solidcore wird in Zukunft massiv investieren >1Mrd. USD. Vor allem in den Ertis-POX. Ich bin daher überzeugt: Ab 2028/2029 sind wir wieder bei den "Leuten".

    Das Ergebnis lässt sich sehen:

    Solidcore Resources plc meldet die Produktionsergebnisse für das am 30. Juni 2024 endende zweite Quartal.

    „Im zweiten Quartal haben wir solide Produktionsergebnisse erzielt und es geschafft, einen erheblichen Teil unserer Konzentratbestände abzubauen, was zu einer starken Cashflow-Generierung und einem höheren Nettokassenbestand führte“ , sagte Vitaly Nesis, Group CEO von Solidcore Resources plc.

    https://www.solidcore-resources.com/en/investors-and-media/n…

    Netto-Cash per 30.6.2024: 357 Mio. USD. Das Inventar konnte monetarisiert werden.

    Per Ende September läuft die Umtauschfrist für die an der MOEX kotierten Solidcore Aktien aus. Anschliessend De-Kotierung an der MOEX in Moskau.

    urai

    Hier kann (könnte) sich jeder über das Annullationsverfahren (gemäss ICSID-Rules) informieren. Macht wahrscheinlich niemand.


    Background Papers on Annulment | ICSID


    https://icsid.worldbank.org/sites/default/files/publications/Background_Paper_on_Annulment.pdf


    Im nachfolgenden Link sind die 168 Verfahren, wo ein Annullierungsantrag eingereicht wurde. Statistik hilft hier nicht weiter. Die meisten Anträge wurden abgelehnt. Von diesen 168 Verfahren sind 14 Verfahren, wo unter anderem auf Article 52(1)(a) of the ICSID Convention geklagt wurde: Das Tribunal war «nicht ordnungsgemäß konstituiert», indem einem Mitglied des Tribunals die Eigenschaften der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit fehlten.

    https://icsid.worldbank.org/sites/default/files/publications/Annex_two.pdf


    1 Verfahren wurde annulliert. Bei 12 Verfahren wurde Artikel 52(1) a abgelehnt. Und 1 (ein) Verfahren war erfolgreich und dem Annullierungsantrag wurde stattgegeben, und das Schiedsurteil wurde aufgehoben.

    Bei den 12 (abgelehnten) Verfahren ging es vor allem um Folgendes:

    - Mit der Ablehnung einer Diskqualifizierung (eines Schiedsrichters) im Haupt-Verfahren nicht einverstanden. Untauglicher Versuch auf diesem Wege.

    - Mit einem Zwischenentscheid eines Schiedsrichters nicht einverstanden – und dann «Befangenheit» unterstellt.

    - Mit dem Schiedsentscheid nicht einverstanden und Buchstabe a) im Annullierungsantrag auch noch erwähnt: Meistens reine «Vermutungen» ohne Beweise. Und in der Regel ein Nebenpunkt; wurde halt auch noch erwähnt.

    Wie oben erwähnt: In 1 (einem) Verfahren wurde dem Annullierungsantrag statt gegeben:

    https://icsidfiles.worldbank.org/icsid/ICSIDBLOBS/OnlineAwards/C3286/DS14433_En.pdf


    Hier ging es darum, dass ein Schiedsrichter in seiner anwaltlichen Tätigkeit verschiedentlich die «Brattle Group» beauftragt hatte – und diese wiederum regelmässig einen Experten in verschiedenen ICSID-Verfahren zugezogen hatte. Dadurch gab es persönliche Kontakte zwischen dem Schiedsrichter (als Anwalt) und diesem Experten. Dieser Experte (und die Brattle Group) hat im monierten ICSID-Verfahren "mitgewirkt".

    Es würde zu weit führen, hier auf die Vorbringen der Parteien und auf die Erwägungen des ad hoc Ausschusses einzugehen. (Könnte bei Interesse jeder selber nachlesen, siehe Link oben).

    Nur soviel: Zuerst ging es darum, ob nachträglich Sachverhalte gerügt werden können oder nicht. Können gerügt werden, massgebend ist der Zeitpunkt, wo der Sachverhalt (für eine Drittperson) erfahren werden konnte (Sorgfaltspflicht).

    Dann ging es darum, ob die Beziehung geeignet war (zwischen Schiedsrichter – «Brattle Group» und dem Experten) die Unparteilichkeit und Unbefangenheit eines Schiedsrichters in Frage zu stellen. Da es verschiedene Schnittstellen in mehreren Verfahren gab, hat der ad hoc-Ausschuss darauf erkannt, dass die «Unparteilichkeit» und «Unbefangenheit» nicht gegeben war – und der Schiedsspruch wurde aufgehoben. Klägerin war Spanien – gegen eine private Firma (Eisner).

    Persönlicher Kommentar
    Welche Erkenntnis können jetzt für unseren «GBU-Case» abgeleitet werden: KEINE. Statistisches hilft nicht. Beim GBU-Case braucht es dokumentierte und bewiesene Verbindungen zwischen den beiden Schiedsrichtern untereinander und vor allem zu LALIVE.

    Ob hier reelle Chancen auf eine Annullierung bestehen kann erst beurteilt werden, wenn wir die Eingabe von Gabriel Resources an das Generalsekretariat ICSID sehen: «A copy of the Annulment Application will be made available on the Gabriel Resources website in due course.» Zu gegebener Zeit – was immer das heisst.

    Aber da Gabriel Resources im NR vom 8.7.2024 die beiden Schiedsrichter namentlich erwähnt und öffentlich «beschuldigt» hat, kann davon ausgegangen werden, dass Beweise vorliegen müssen. Alles andere wäre verantwortungslos. Denn «falsche» Anschuldigungen könnte eine Straftat sein.

    Und dann noch diese Aussage im NR: «angesichts der Bedenken hinsichtlich tatsächlicher und potenzieller Interessenkonflikte innerhalb des ICSID.» Das ist ein «Frontalangriff» auf die Integrität des ICSID, welcher ohne «stichhaltige Beweise» auch unverantwortlich wäre…

    urai

    Gabriel Seeks Annulment of ICSID Award

    https://ceo.ca/content/sedar/GBU-2024-07-08-news-release-english-4eb2.pdf


    Wichtig - wie vermutet (online Translator):

    Im Aufhebungsantrag wird insbesondere erklärt, dass der Schiedsspruch aufgrund schwerwiegender Mängel in der Zusammensetzung des ICSID-Tribunals aufgehoben werden müsse, da zwei der Schiedsrichter, die den Mehrheitsspruch fällten, Prof. Pierre Tercier und Prof. Zachary Douglas, nicht über die von der ICSID-Konvention geforderten Eigenschaften wie Unabhängigkeit und Unparteilichkeit verfügten und ihre Beziehungen untereinander und mit den am Fall beteiligten Parteien, darunter Rumäniens Rechtsbeistand, nicht ausreichend offenlegten.


    P.M. gemäss meiner Auffassung gehen die Beziehungen zwischen Pierre Tercier und führenden Anwälten von Lalive (Stichwort u.a. Geburtstagsfeier zum 80. von Tercier) weit über normale (und zu akzeptierende) soziale Kontakte hinaus.


    Und dann noch:

    Im Aufhebungsantrag wird zudem erläutert, dass die Entscheidung der Mehrheit zur Haftung in mehreren Punkten schwerwiegend fehlerhaft ist, die jeweils einzeln ihre Aufhebung erfordern. Dazu gehören offensichtliche Machtexzesse durch Missachtung des geltenden Rechts, mehrere schwerwiegende Abweichungen von grundlegenden Verfahrensregeln und fehlende Begründungen für Entscheidungen zu mehreren der grundlegendsten Aspekte der vorgebrachten Ansprüche.


    Gabriel Resources hat außerdem einen Aufschub der Vollstreckung der Rumänien zugesprochenen Kosten beantragt - wie ich vermutet hatte.


    Eine Kopie des Aufhebungsantrags wird zu gegebener Zeit auf der Website von Gabriel Resources zur Verfügung gestellt.

    (Da bin ich dann gespannt, wie die genaue Begründung aussieht.)


    Die 2. Tranche der angekündigten Finanzierung konnte (noch) nicht geschlossen werden. Die Finanzierung sollte gemäss Gabriel bis September ausreichen. Sollte dem Antrag auf Aufschub zur Vollstreckung während des Verfahrens (1 bis 2 Jahre) durch das ICSID statt gegeben werden, dann würden die Chancen von Gabriel zur Aufhebung des Schiedsentscheides vom März 2024 steigen - und eine Finanzierung wäre mutmasslich wieder "einfacher".


    urai

    Vielen Dank Edel Man für das Einstellen. Die Verweigerung der Verlängerung der License ist für mich in diesem Stadium ein Non-Event. Neutral. Für Gabriel Resources ist es verbrannte Erde.


    Die Verweigerung hat für das Nichtigkeitsverfahren absolut keine Bedeutung. Aber sollte der Schiedsspruch vom März 2024 tatsächlich annulliert werden, könnte diese "Verweigerung" eher negativ für Rumänien ausgelegt werden. Da mutmasslich politisch motiviert. Genau darum geht es im Kern: Wurde das Verfahren zur Erteilung der Umweltgenehmigung aus politischen Gründen beendet - oder lag die Beendigung im Ermessen des Staates.

    Nach der summarischen Durchsicht des Schiedsspruchs sowie der abweichenden Auffassung des dritten Schiedsrichters ist die jetzt alles entscheidende Frage: Wurden von Gabriel Resources vorgelegte Beweismittel mit der nötigen Sorgfalt und Tiefe gewürdigt - oder nicht. Persönlich (und auch aus Erfahrung) vertrete ich die Auffassung, dass dieser Schiedsspruch nur so erfolgt werden konnte,

    - da entweder Gabriel Resources die Willkür des Staates nicht beweisen konnte
    - oder (wie schon erwähnt) durch Gabriel Resources vorgelegte Beweismittel nicht (genügend) gewürdigt wurden.

    Nur darum geht es im Nichtigkeitsverfahren: Wurden die (internationalen) Verfahrensregeln bezüglich Würdigung von Beweismittel eingehalten oder nicht. Und zwar geht es um (allfällige) Beweismittel welche geeignet waren, einen Entscheid massgeblich zu beeinflussen. Da wir keine umfassende Akteneinsicht haben, ist es für Aussenstehende unmöglich die Chancen für einen Erfolg im Nichtigkeitsverfahren zu beurteilen.

    urai
    P.S.
    Welche Faktoren schlussendlich zum (Mehrheits)Entscheid ausschlaggebend waren, darüber kann nur spekuliert werden. Ohne auf "Verschwörungstheorien" einzutreten (woran ich sowieso nicht glaube), gibt es doch einen Sachverhalt, welcher den Entscheid entsprechend beeinflusst haben könnte. Denn es muss davon ausgegangen werden, dass Rumänien alles in seiner Macht getan hatte, um die Bezahlung einer Mrd.-USD-Entschädigung abzuwenden.


    Zufälliger Link, zu einem Sachverhalt:

    Rumänien: NATO erweitert ihren Luftwaffenstützpunkt am Schwarzen Meer
    Die NATO wird ihre Militärbasis in der Nähe des strategisch wichtigen Schwarzmeerhafens Constanta in Rumänien erweitern. Damit könne Rumänien größere…
    www.euractiv.de

    Ein weiterer (wichtiger) Schritt zur Sicherung unseres Assets (Aktien in Solidcore Resources ex Polymetal International):


    Solidcore Resources plc on 24 June 2024 has served an application to delist the Company’s shares (ticker: POLY, ISIN JE00B6T5S470) from the Moscow Exchange (“MOEX”).

    https://www.solidcore-resource…ress-releases/25-06-2024/?


    Der letzte (grosse) Schritt dürfte dann die Inbetriebnahme des neuen Ertis-POX im Jahre 2028 sein. Denn bis dahin wird das feuerfeste Erz im POX von Polymetal JSC (Abspaltung russischer Assets) extrahiert. Noch 4 Jahre und dann dürften wir (feuerfest) save sein - wenn es nicht wieder zu einem "CIA-Umstürzchen" bspw. in Astana kommen sollte. Kleiner Joke, hoffe natürlich nicht.


    urai

    P.S. Aktionäre bspw. von Gazprom, Polyus, Petropavlovsk, Evraz, Norilsk, etc. dürften wegen den westlichen Sanktions-Orgien (welche praktisch zu einem Perpetuum mobile mutiert sind) plus russische Gegensanktionen leider einen Totalverlust erleiden. Ex-POLY und jetzt CORE ist eine absolute Ausnahme - und kriegt die "Kurve" wahrscheinlich noch rechtzeitig.

    jetzt fehlt nur noch die korrekte Account-Number von VIDACOS... die o.g. aus dem Internet-Link von Urai war offensichtlich nicht korrekt, hier die Rückmeldung der AIX dazu: "...Vidacos sent us different account to transfer from, could you please contact your broker and clarify accurate account sender..."


    nachdem ich das bereits Anfang Mai angefragt hatte bei der DAB/Smartbroker und KEINE Rückmeldung bekam, hänge ich nun hier schon wieder fest... Verwendet hatte ich die 9511344 der Vidacos Nominees Limited...

    Dann versuchst Du es halt nochmals mit folgender Account Number: 951118 https://www.clearstream.com/cl…settlement/a24010-3850758


    Es ist offen unter welchem SDRT-Regime Deine Kauf-Transaktion abgewickelt wurde.

    Und sonst halt direkt bei Vidacos anfragen - wahrscheinlich via Citi Europe, sollte sich Dein Broker nicht bemühen ...

    Garnicht mehr erwähnt wird ein mögliches London-Listing in Form eines GDR. Ist die Idee gestorben? Oder einfach nur auf die lange Bank geschoben worden?

    Bei den Q&A ging der CEO darauf ein. Theoretisch und technisch wäre ein Listing in London frühestens ab 2026 denkbar. Aber dieses Datum wird von CORE nicht anvisiert. Denn solange das Erz aus Kyzyl in einem POX in Russland verarbeitet werden muss, ist wegen möglichen Sanktionen und Schwierigkeiten ein Listing in London wenig sinnvoll.


    Daher strebt das Unternehmen in London ein Listing in London (frühestens) ab 2029 an. Zuerst muss der Ertis-POX die volle Produktion aufgenommen haben. Und sämtliche Verbindungen zu Russland müssen gekappt werden. Dies betrifft dann auch die Notierung an der MOEX.


    Zusätzlich sollte (für ein Listing in London) die Produktion mindestens 1moz AuEq p.a. betragen. Dieses Ziel soll mittels "aggressiv-offensiver" M&A erreicht werden.

    Aktuell läuft das Webinar des Capital Markets Day 2024 von Solidcore (CORE) ex POLY.


    Hier die ppt Präsentation:

    https://www.polymetalinternational.com/upload/ib/1/24-06-11/2024_06_11_CMD_strategy.pdf


    Es ist wie es ist:

    Aktuell handelt es sich um eine "Rumpf-Company". Die "westliche Sanktionitis" hat ganze Arbeit geleistet. Der Ertis POX wird 800m USD kosten. Solidcore hat aktuell (praktisch) keinen Zugang zu Krediten von "West-Banken". Der (neue) Hauptaktionär hat grosse Ambitionen: Verdoppelung der Produktion auf rund 1moz AuEq p.a. bis 2029. Dies bedeutet massiven Kapitalbedarf. Bis auf weiteres wird es keine Dividende geben. Mindestens bis und mit 2028 (Inbetriebnahme Ertis POX).


    Ich gehe davon aus, dass Solidcore mit den aktuellen Goldpreisen "überleben" wird.


    urai

    Jetzt ist es soweit (für die Historie hier):


    Nevada Copper Files for Chapter 11 Bankruptcy Protection


    Nevada Copper Files for Chapter 11 Bankruptcy Protection, by @GlobeNewswire
    YERINGTON, Nev., June 10, 2024 (GLOBE NEWSWIRE) -- Nevada Copper Corp. (TSX: NCU) (OTC: NEVDF) (FSE: ZYTA) and its subsidiaries (collectively, “Nevada…
    ceo.ca


    Ich würde überall die "Finger" von einem Miner lassen, wo Randy Buffington "seine Finger" drin hat. Und auf "Pala" würde ich auch aufpassen; Heuschrecken Company. Stichwort Cobalt 27.

    Das Schiedsgerichtsurteil zum Case Gabriel Resources gegen Rumänien ist jetzt aufgeschaltet:


    Case Details | ICSID


    https://icsidfiles.worldbank.org/icsid/ICSIDBLOBS/OnlineAwards/C4706/DS19558_En.pdf


    Entscheid ist die abweichende Auffassung des dritten Schiedsrichters: Horacio A. Grigera Naón (ab pdf Seite 377).


    Grundsätzlich vertritt der (abweichende) Schiedsrichter Hiracio A. Grigera Naón die Auffassung, wonach das Verfahren zur Erteilung einer Umweltgenehmigung mutwillig und politisch motiviert durch Rumänien gestoppt wurde.



    Kernaussage Unter Ziffer 7:

    7. Wie in dieser Anmerkung gezeigt wird, wurden die FET-Rechte der Kläger im Rahmen der BITs zwischen Großbritannien und Kanada und Rumänien durch das Versäumnis Rumäniens, das Verfahren zur Erlangung der Umweltgenehmigung abzuschließen, verletzt, und zwar hauptsächlich aus politischen Gründen, ohne dass den Klägern ein Verschulden zuzuschreiben wäre. Andererseits lässt die Akte nicht den Schluss zu, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Umweltgenehmigung nicht erfüllt waren und dass diese Genehmigung nicht hätte erteilt werden dürfen.



    Nachfolgend Auszug der Konklusion, Ziffer 106:


    106. Daher komme ich (Horacio A. Grigera Naón) zum Schluss, dass:


    a) die Ablehnung des Sondergesetzes am 9. September 2013, das praktisch das Umweltgenehmigungsverfahren oder die Genehmigung vereitelte, den FET-Standard sowohl des BIT Kanada-Rumänien als auch des BIT Großbritannien-Rumänien verletzte; und

    b) das fortgesetzte Verhalten Rumäniens, das in dieser abweichenden Stellungnahme beschrieben wird und das in der Ablehnung der Umweltgenehmigung gipfelte, ebenfalls einen Verstoß gegen den FET-Standard sowohl des BIT Kanada-Rumänien als auch des BIT Großbritannien-Rumänien darstellt.



    Meine Einschätzung:


    Der Erfolg eines Antrages zur Aufhebung des Schiedsentscheides ist schwierig zu beurteilen. Denn jetzt stellt sich die alles entscheidende Frage: Hat das Gericht von Gabriel Resources vorgelegte Beweise nicht oder zu oberflächlich gewürdigt - und ist somit zur (anderen) Mehrheits-Auffassung gelangt: Der Stopp des Verfahrens zur Erteilung der Umweltgenehmigung lag im freien Ermessen des Staates Rumäniens - ohne dass das Investitionsabkommen verletzt wurde.


    Sollten jedoch vorgelegte Beweise tatsächlich von der Mehrheit des Schiedsgerichtes (insbesondere Pierre Tercier) nicht angemessen gewürdigt worden sein (nur darum geht es im nächsten Verfahrensschritt), könnte eine Antrag tatsächlich Erfolg haben. Das kann ich aber aufgrund der vorgelegten Dokumente nicht beurteilen. Aber ich vertrete nach wie vor die Auffassung, dass Pierre Tercier wegen seinen Kontakten zu führenden RA von Lalive als befangen gelten könnte.


    Sollte dieser Case von Gabriel Resources final verloren gehen, dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob Investitionsschutzabkommen überhaupt noch sinnvoll sind. Denn wenn alle politisch motivierten Handlungen eines Staates (bis hin zur Enteignung, um bspw. der eigenen Bevölkerung mehr Wohlstand zu geben) diese Abkommen NICHT verletzen, dann sind diese Abkommen unbrauchbar und unnötig - da wirkungslos.



    Es ist fertig wenn es fertig ist - und jetzt ist noch nicht fertig!



    urai

    Steht ein Relisting in London nach wie vor im Raum?

    Ja. Das Relisting an der LSE in London steht nach wie vor auf der Agenda von Polymetal International (neu: 14 Change of name – Solidcore Resources plc)

    https://cdn.polymetalinternational.com/upload/ib/1/24-05-20/Proxy_form_2024_AGM.pdf


    Solidcore Resources plant(e) ein Relisting wenn wieder 1moz Au Eq p.a. produziert wird. Gegen Ende dieses Jahrzehnts. Am 11. Juni 2024 sollten wir mehr über die Strategie und die Kapital-Allokation (inkl. mögliche Dividenden) erfahren.


    In London besitzt POLY nach wie vor ein IR-Office mit Evgeny Monakhof.

    Nachdem Polymetal seine Russland-Assets verkauft hat, unterliegt POLY keinen (westlichen) Sanktionen mehr. Daher sollte ein Übertrag grundsätzlich möglich sein.


    Aber das brauchst Du gar nicht. Falls es Dir gelingt, dass Deine POLY Aktien beim Registrar an der AIX auf Deinen Namen eingetragen werden, könntest Du mittels Tabys App wieder über Deine POLY-Aktien verfügen. Denn Tabys App hat eine Transfer-Funktion (bei den eingebuchten POLY-Aktien: "Transfer to broker"): damit können POLY-Aktien an einen Broker mit AIX-Akkreditierung übertragen werden.


    Zur Dividende, falls Deine Aktien bei Deiner Bank gesperrt sind und daher auf einen Nominee lauten: Wahrscheinlich dürfte es die Vidacos sein. Spielt aber keine Rolle. Denn an der AIX sind per dato Deine Aktien namentlich auf diesen Nominee eingetragen. Dieser Nominee wird die Dividende erhalten. Ich gehe davon aus, dass diese Dividende an Deine Bank weitergeleitet werden dürfte. Alles andere wäre Diebstahl - wovon ich nicht ausgehen. Vidacos bspw. gehört der Citi Europe - da mindestens sehe ich keine Probleme.


    urai

    Vielen Dank Katzenpirat und sorry, ich habe nicht beachtet, dass hier im Forum noch Interesse zu Max Resources besteht. Diese Entwicklung hat sich (leider) schon längere Zeit abgezeichnet: MAX ist offensichtlich nicht mehr in der Lage Kapital für die Entwicklung von CESAR am Markt - zu akzeptablen Konditionen - zu beschaffen.


    Per 30.9.2023 wendete Max Resource für das Cesar-Projekt rund 9 Mio. CAD auf. Darin NICHT eingeschlossen sind die G&A Kosten (Entschädigung CEO, Marketing, Office-Miete, Share-based Compensation, etc).


    Für die 80% bezahlt Freeport in 2 Stufen zusammen 51.55 Mio. CAD, davon erhält Max Resource direkt 1.55 Mio. CAD für "seine" Ausgaben. Der Deal hat eine Laufdauer von mindestens 5 Jahren und maximal 10. Jahren.


    Durch den Deal mit Freeport-McMoRan (FCX) ist es zwar ein deutliches Indiz wonach das CESAR-Projekt ein Weltklasse-Niveau erreichen könnte. Aber langfristig betrachtet "verscherbelt" Max Resource das CESAR-Projekt. Der Investment Case für MAX war klar und eindeutig: Kupferschiefer Projekt analog Polen. Daher sehe ich Ein x-Bagger sehe ich ab diesem Niveau jedoch keinen x-Bagger (mehr).

    Ein fairer (guter) Deal wäre analog Entree Resources bei Oyu Tolgoi (jetzt mit Rio Tinto) gewesen: MAX behält 20%-Anteil, Anteil CAPEX wird aus dem kommenden Cashflow ex (Entree-Teil) Oyu Tolgoi finanziert. Plus Kauf eines substanziellen Anteils durch FCX an Max Resources - analog Endeavour Silver.


    Das ist eben genau der Punkt: FCX kauft sich NICHT bei Max Resources ein; es geht ausschliesslich nur um das Cesar-Kupferschiefer-Kupferprojekt. Daher gibt es auch keine Verwässerung; aber praktisch auch keinen Mehrwert. Eine erste Ressourcen-Schätzung erwarte ich nicht mehr in diesem Jahrzehnt.


    urai

    P.S. Und jetzt hat Matich "sofort" ein Eisenprojekt in Brasilien - praktisch als Ersatz - gekauft. Ich bin gespannt, ob er die Entwicklung dieses Greenfield-Projektes am Markt finanzieren kann.

    Max Resource to Purchase the Floralia Hematite Iron Ore Property in Brazil, by @newsfile
    Vancouver, British Columbia--(Newsfile Corp. - May 16, 2024) - MAX RESOURCE CORP. (TSXV: MAX) (OTC Pink: MXROF) (FSE: M1D2) ("Max" or the "Company") is pleased…
    ceo.ca

    was ist der Unterschied zwischen den beiden Accounts 0.5% und 1.5% SDRT regime? Was soll das sein...

    https://www.lexisnexis.co.uk/t…y%20Reserve%20Tax%20(SDRT,


    Die Stamp Duty Reserve Tax (SDRT) ist eine Steuer, die auf Vereinbarungen zur entgeltlichen Übertragung „steuerpflichtiger Wertpapiere“ erhoben wird. Die zu zahlende Steuer beträgt im Allgemeinen 0,5 % der Gegenleistung, für bestimmte Transaktionen kann jedoch ein Steuersatz von 1,5 % anfallen.


    Bei POLY waren es 0.5%.