Es braucht gar keinen Staat, der sich anmaßt, die sozialen Belange der Leute zu regeln, die er gar nicht kennen und damit auch nicht befriedigen kann. Die Leute haben das schon immer selber ganz gut hinbekommen. Der Sozialismus als Doktrin ist jedenfalls schon immer gescheitert, wenn er durch eine Staatsstruktur umgesetzt und jedem aufgezwungen wurde. Man schaue sich die Epoche der Kleinstaaterei in und um Deutschland an. Blüte und Glanzzeit. Und das Soziale wurde unten und staatsfern geregelt. Und es hat mehr hervorgebracht als alle anderen Versuche mit größeren Apparaten, die Alles regeln wollten.
Der libertäre Gedanke ist in der Praxis nicht umsetzbar. Es gibt immer eine Form der Herrschaft. Selbst im Libertarismus wird jemand die Masse zu seinem Vorteil manipulieren, da es in der menschlichen Natur liegt. Es gibt nur einen gewissen Prozentsatz in der Masse, der selber denken kann. Außerdem können manche begreifen, wenn es ihnen erklärt wird. Dies wurde bei Corona mehr als deutlich. Die vermeintlich Intelligenten, wie Herr Professor und Oberstudiendirektor Taft, haben von ihrer Intelligenz nur wenig, da sie extrem indoktriniert sind. Der Großteil der Masse schaut zu ihnen auf. Die Masse profitiert dann, wenn es in seltenen Fällen einen uneigennützigen Herrscher, wie Friedrich den Großen, gibt.
Die Kleinstaaterei war eher das Problem von Germanien. Rom wurde von Arminius nur durch Zusammenschluß der germanischen Stämme besiegt. Kleinstaaten werden leicht von außen dominiert und gegeneinander aufgehetzt, da sie keine Stärke haben können.
Für Deutschland ist es sehr schade, daß sich viele spalten lassen. West- gg. Mitteldeutschland, Preußen gg. Bayern, Männer gg. Frauen., Rechts gg. Links, Vermieter gg. Mieter, etc..
Wenn wieder mehr die Gemeinsamkeiten als das Trennende im Vordergrund stünden, hätten die Feinde Deutschlands weniger Gelegenheit, ihre zersetzende Politik umzusetzen.