12 Jahre immer nur Zuwächse …. Kann es leicht mal 6 Jahre Rückgänge geben
Naja, alles kann, die Frage ist was wird und was der Einzelne jetzt machen soll. Ich beziehe mich auf die Eigenheimbesitzer nicht auf solche mit einem goldenen Hut
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Ein Nachbar hat sein 150qm Haus auf 480qm Grundstück (massiv) für 799 zum Verkauf gestellt.
Er hat ca 400 dafür bezahlt 2017 (Neubau inkl. Grundstück).
Ein anderer hat bereits für 600 verkauft Fertighaus, 130qm. Neubau inkl. Grundstück ca 350k
Fall 1 Scheidung, Fall 2 Rückzug nach Ostdeutschland (er ist von dort).
Es gibt Konstellationen ind denen sich ein Verkauf lohnt.
Man zieht aus Deutschland weg, oder aus dem teuren Ballungszentrum ins Billig-Umland (kauf oder Miete) weil man Rentner ist, oder von Zuhause arbeitet. Ist mind. einer der Partner noch am Ort gebunden oder Erwachsene Kinder die im Haus wohnen, geht das nicht.
Man kann auch spekulieren: Verkauf und zurückmieten + Gold. Haben viele Unternehmen gemacht (ohne Gold) , meistens ging das schief, aber Gewerbe-Immos sind was anderes. Für die ganz mutigen sicher eine Alternative.
Doch die Jungs hier, die die Immo grundsätzlich schlecht reden, habe keine um zu verkaufen und Kasse zu machen und in Gold oder Aggzien und Ietieeff zu gehen.
Sie beschränken sich darauf, denen die ein immer noch teures Haus haben, Ratschläge zu geben, was sie machen sollen. 
Ich habe für mich durchgespielt was es bedeuten würde, mein Haus zu verkaufen und es zurückzumieten. Ich würde ca 28% mehr Miete zahlen als an die Bank. Noch kann ich den Standort nicht komplett aufgeben. Das könnte sich ändern. Aber auch dann, muss ich mir gut überlegen ob ich die noch vorhandenen Schulden mit 1% und 1,5% aufgeben will. Das bringt mir jährlich einen beachtlichen Zinsvorteil.
Ob ich das Haus des Nachbarn kaufen würde heute, ist eine andere Frage. Angenommen der Käufer hat nur EK für die NK, wären das bei 3,5% Zinsen plus 2% Tilgung schon 3600 p.m. Bei 1 % Tilgung 3000. Die Miete wäre ca 1800. Wenn er aber nur 500k aufnehmen muss, weil er viel EK hat, Erbschaft etc, dann würde er nur ca 2,3k im Monat an die Bank zahlen. Das ist viel, aber die Frage ist, bekommt er etwas billiger oder nicht. Ich sage, neuwertig ohne Renovierungsstau nicht.
Die Zinsen werden wohl fallen, also kann ein Käufer warten. Vielleicht fallen die Preise weiter, aber wenn die Zinsen sinken, eher nicht. Bei bleibenden hohen Zinsen bleibt es teuer zu finanzieren und die Verkäufer haben keine echte Motivation sich vom Haus zu trennen, außer eben Scheidung etc.
Bei einem Rückgang der Zinsen um 1% wären das im ersten Falle 3k im zweiten bereits 1,8k p.am. also wie mieten.