Beiträge von Donar

    ihr solltet eher mehr Bier saufen.

    Ich hab's gerade kürzlich wieder versucht, aber es schmeckt mir nicht. Nicht einmal auf 2° gekühlt. Lokales Feldschlösschen "Premium" ist wie Katzenpisse, und schäumt nicht mal. Deren Normalbier schäumt zumindest. Beck's ist noch übler, trotz der tollen Werbung. In der Erinnerung am besten passte mir ein Paulaner Hefeweizen, ist aber schon bald ein Jahr her. Nö. Ich bin einfach kein Biertrinker.

    Trotz allem ist der Wohlstand im Durchschnitt in den USA immer noch höher als bei uns.

    Das hängt wohl davon ab, wie man Wohlstand definiert. Wie definierst du ihn?


    Ich gehe jede Wette ein, dass die USA in 10 Jahren relativ besser dastehen werden als wir in Europa, auch wenn sie ihre Rolle als Supermacht verlieren.

    Bei der Prognose bzgl. des besser Dastehens will ich mich nicht beteiligen, nur:


    Wie soll ein Land mit so vielen Atomwaffen (und dem Know-How diese einzusetzen) seine Rolle als (militärische) Supermacht verlieren? Es mag sein, dass Bürgerkriege und Naturkatastrophen das Land verwüsten, aber: so what?


    Distrikt 1 wird immer am Drücker bleiben, solange man mit einem Beitritt zu den äusserst schlagkräftigen und skrupellosen loyalen Garden eine Garantie hat, geschützt zu sein und nicht hungern zu müssen. Da muss noch nicht einmal die übrige Bezahlung gut sein. Schau dir Maslow an, es braucht relativ wenig, Loyalität zu kaufen.


    Den Illoyalen kann man dann notfalls mit Waffengewalt das Brot so knapp halten, dass diese andere Probleme haben als sich physisch aufzulehnen.


    Und mit Illoyalen meine ich nicht die jetzigen Demonstranten: die gehen nicht hungrig ins Bett.

    Post von @Edel Man hier. Diskussionen bitte dort.


    "Andere Finanzexperten und Geldmanager plädieren in ähnlicher Weise für Gold und andere Hard Assets, da Helikoptergeld die Wirtschaft überschwemmt..


    Der Makro-Investor Paul Tudor Jones sieht den Goldpreis auf $ 2.400 je Unze und bei einer extremen Inflation, die an 1980 erinnert, möglicherweise auf $ 6.700 steigen....."
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    Anm.: Dies aufgrund der historisch maximal überbordenden Ausweitung der Geldmenge M2, dargestellt in diesem denkwürdigen Chart:


    ich habe auch nicht überwiesen sondern wieder den weg der bareinzahlung gewählt.

    Ich hab da so einen Verdacht: bei Bareinzahlung wird man in DE wahrscheinlich wie hier in der CH auch keinen Ausweis vorlegen müssen, oder doch?


    Damit entfällt dann ja aber die mit diesem Mittel eigentlich angedachte Authentifizierung...


    Oder sehe ich da was falsch? Hat jemand hier sein + auf diesem Wege bekommen?

    keinen ursprung(zumindes zu über 90% nicht) der auf privaten! spareinlagen beruht.

    Schon richtig, aber, aber...


    Banken brauchen doch ausser einer Pflichtquote schon längst kein Geld mehr um welches zu verleihen. "Wieviel Millionen brauchen Sie denn?" Schwups den Zauberstab hervorgeholt, "Fiat Buchgeld" gemurmelt und hoppla! ist die Bilanz ausgeweitet. Schlussformel: "Betrag is aufm Konto."


    Das wollten für die Schweiz kürzlich ein paar Ureinwohner ändern, hat aber nicht geklappt (75% Nein).


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vollgeld-Initiative


    Freilich, ob's ökonomisch heutzutage wirklich Sinn gemacht hätte, muss unbeantwortet bleiben. Es gab sehr gute Argumente auf beiden Seiten.

    bitte macht euch selbst den gefallen und lest zum einstieg mal zb:
    buchausgabe.de/titel/wie-eine-…nicht-irwin-a-schiff-1316

    Dazu muss ich unbedingt die sowohl bei Amazon.de als auch bei Smart Investor erschienene Rezension zitieren:


    "Wenn über Wirtschaft diskutiert wird, fehlt es oft an Verständnis für die Fernwirkungen von Eingriffen. Irwin A. Schiff wurde dies bereits im Jahr 1968 bewusst, als er sich bei einer Anhörung vor dem obersten Banken- und Währungsausschuss vehement gegen die Aufhebung der Goldbindung des US-Dollar aussprach und damit alleine gegen die von der US-Regierung bestellten Experten stand.


    Das Thema ließ Schiff nicht los, und so schrieb er 1974 das Buch „The biggest Con: How the Government is Fleecing You“ („Der größte Betrug: Wie Sie die Regierung ausnimmt“), in dem sich eine Analyse darüber findet, wie die Regierung „Inflation, Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität“ verursacht. Das vorliegende Büchlein (Original: „How an Economy Grows and why It Doesn’t“) ist eine leicht verständliche Kurzfassung dieser Gedankengänge – leicht verständlich auch deshalb, weil es in Comic-Form abgefasst ist und sich daher auch besonders für junge Leser eignet.


    In seinem Vorwort zur Neuauflage 2015 verweist Valentin Petkantchin zu recht auf die einzigartige Mischung aus „Humor, Erzählung und solider wirtschaftswissenschaftlicher Logik“. Spielerisch wird vermittelt, wie etwa die Arbeitsteilung entstanden ist, wie zu „beidseitigem Vorteil“ gewirtschaftet wird oder wie eine Wirtschaft Kapital bildet. Obwohl es in der dargestellten Inselwirtschaft durchaus Interessenskonflikte gibt, etwa zwischen Investition und Konsum, setzt erst das Auftreten des Inselrüpels „Franklin Dee“ – eine Anspielung auf „New-Deal-Präsident“ Franklin D. Roosevelt, den entscheidenden Impuls für Degeneration und Niedergang. Diejenigen, die letztlich am meisten unter den Wirkungen seiner Politik zu leiden haben, bejubelten ihn anfangs am meisten – so wahr, so traurig und so unterhaltsam zu lesen."

    Und ganz Stark kommt man an der EU auch nicht vorbei, durch die Bilateralen Verträge sind 2 Milliarden Jährlich als Zugang zum Binnenmarkt fällig.

    Naja, weder Flughafen noch Bahnhof werden damit gebaut. :saint:



    Die Sache mit dem Steini und der Steueroase sind längst Vergangenheit

    Nö. Die Geschichte mit der Kavallerie und den Indianern ist zu gut. Sie wird noch jahrhundertelang von Vater zu Sohn weitergegeben werden. :rolleyes:



    Indiskrete Frage, die nicht beantwortet zu werden braucht: Warum bist du wieder weg? [smilie_blume]

    Nun, die Geschichte mit dem schlanken Staat funzt auch net immer, der Staat muss Handlungsfähig bleiben, alleine schon für das Gemeinwohl.
    Raubtierkapitalismus und Heuschrecken sind auch nicht gerade schön für die Allgemeinheit.
    Aber es ist halt Mainstream, den Staat zu reduzieren und einzusparen.
    Ich wünsche mir schon einen starken Staat, gerade weil im Interessenskonflikt zwischen den USA und China der Protektionismus wohl noch zunehmen wird.

    Ich wage mal die Schweiz ins Spiel zu bringen. Nicht riesiger Staatsapparat, Umsatzsteuer 7.7% (2.5% Lebensmittel). Trotzdem werden neue Gotthardröhren gebaut, kann schon klappen...


    Die Relations mit China sind exzellent. Die zu den Amis werden laufend weniger gut.


    Mit der EU klappt das schon, wenn ihr die Grossmäuler wie den Peer nicht gegen die Schweiz zetern lässt. Mit Strauss/Schmidt und auch unter Kohl war das Verhältnis mit DE auch exzellent.

    Kauft ihr zur Zeit noch physisch POG? Das Problem ist, daß ich zu wenig davon habe aufgrund zu später Einsicht.

    Wie kauft man Price Of Gold? 8|


    Wenn du einfach physisches Gold meinst: zu spätgibt es nicht. Kauf einfach regelmässig, was du dir leisten kannst (z.B. wenn der Payday kommt), bei egal welchem POG, und lass es liegen ("vergiss es").


    Du wirst dir später dafür dankbar sein.

    die asiaten sind mir alle suspekt.....bei denen ist schwer durchzublicken.

    Du äusserst das in public?


    Das wird registriert. Chinese Social Score minus 1000.


    Wart mal ab bis Chinese Big Brotha übernimmt. Da kannst du noch Strassen kehren oder Toiletten säubern 8|

    Post von @Edel Man hier. Diskussionen bitte da.
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    An Kaufkraft gemessen ist China seit Jahren an den US vorbeigezogen. Es gibt darüber Statistiken, eine etwas ältere angehängt.


    Der Mittelstand in China ist wesentlich vermögender als der des sterbenden Schwan. Genau dieser ist durch die Verteilungsproblematik (wenige % der Bevölkerung besitzen 95 % des Vermögens) in den USA besonders betroffen und verarmt exponentiell.


    Nochmals die Zeit. Sie sieht China als Gewinner der ironischerweise von China ausgehenden Krise hervorgehen und die USA als Verlierer.


    https://www.zeit.de/2020/22/us…ronavirus/komplettansicht


    Insgesamt ein sehr lesenswerter Artikel, hier die wichtigsten Auszüge:
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    Rhetorisch hat der Kalte Krieg mit China längst begonnen, sogar für Donald Trumps Verhältnisse ist die Eskalation dramatisch. Die kommenden Monate werden laut und schmutzig, so viel steht schon fest.


    Die Republikaner wollen das China-Bashing sogar ins Zentrum des kommenden US-Präsidentschaftswahlkampfs stellen. "Wer Peking stoppen will, muss Joe Biden stoppen" – mit dieser Parole will Trumps Partei im November die Wiederwahl erringen. Bidens Kampagne hat bereits Videoclips veröffentlicht, die Donald Trumps China-Politik anprangern – als zu soft.


    Der geopolitische Konflikt unserer Tage ist keine Wiederaufnahme eines Stücks aus dem vergangenen Jahrhundert. Dies hier ist kein Kalter Krieg 2.0, auch wenn das Geschrei zwischen Washington und Peking den Anschein erweckt. Heute hingegen droht ein allgemeiner Ordnungsverlust, weil sowohl die absteigende Supermacht USA als auch die aufsteigende Großmacht China zu schwach sind, Regeln zu setzen und Institutionen zu führen. Es drohe ein "langsames, aber stetiges Driften in eine internationale Anarchie", sagt der ehemalige australische Premierminister Kevin Rudd.


    Ein hochrangiger Berliner Diplomat fasst seine Beobachtungen so zusammen: Washington und Peking beharken sich, als könnte eine Seite diesen Konflikt gewinnen. Doch das Virus durchkreuze den Machtkampf der immer noch dominierenden mit der aufsteigenden Großmacht. Beide stünden in seinen Augen schlecht da: Amerika gelähmt durch politisches Missmanagement und gesellschaftliche Spaltung, China abstoßend durch Repression, Desinformation und diplomatische Übergriffigkeit. Keine der beiden Seiten habe ein überzeugendes Modell der Krisenbewältigung.


    Das wird durchaus auch im inneren Machtzirkel in Peking erkannt. Der Nachrichtenagentur Reuters wurde jüngst ein interner Bericht zugespielt, den das Ministerium für Staatssicherheit für Xi Jinping und die Führungsriege angefertigt hat. Weltweite "Anti-China-Gefühle", so legen die Geheimdienstler dar, erreichten derzeit den höchsten Stand seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung vom Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989. Der Umgang mit dem Coronavirus droht in den Augen der Staatssicherheit einen massiven Rückschlag für das chinesische Modell zu provozieren: Es könnte ein feindliches Umfeld für Chinas globale Aktivitäten entstehen.


    Dabei übersehen die Beobachter allerdings etwas Entscheidendes: Wenn die Corona-Krise eine Art Patt zwischen den USA und China heraufbeschwört, ist das in Wahrheit bereits ein Riesenerfolg für Peking. Die dortige Führung will (und kann) schließlich nicht hier und jetzt an die Stelle des bisherigen Hüters der Weltordnung treten. Es reicht, für den Moment als Hort der Stabilität dazustehen, während die eben noch konkurrenzlose Supermacht wankt.


    Die USA können in dieser Lage nicht mit Rezepten aus dem Kalten Krieg gewinnen. Sie sind mit China viel zu eng verzahnt, um die Volksrepublik wie einst die Sowjetunion isolieren und eindämmen zu können. Am Ende des Kalten Kriegs importierten die USA Güter im Wert von etwa 800 Millionen Dollar jährlich aus der Sowjetunion. 2018 betrug der Wert der Einfuhren aus China über 500 Milliarden Dollar. Die Sowjetunion war ein rückständiges Empire, das allein mit Gewalt über seine Völker herrschte. Auch China übt heute brutal seine Macht aus, aber es ist auch eine alte Zivilisation mit starker nationaler Identität, die sich in den Händen einer erstaunlich wendigen Partei zum globalen Technologieführer entwickelt. China hält die größten Dollar-Reserven weltweit. Eine wirtschaftliche "Entkopplung", wie sie der Präsident und amerikanische Hardliner propagieren, könnte sich Amerika jetzt schlicht nicht leisten.


    Heute sind die USA selbst das von der Pandemie am schlimmsten betroffene Land. Und das innenpolitische Versagen hat unausweichlich außenpolitische Folgen: Amerikas Macht in der Nachkriegszeit beruhte nicht nur auf der Überlegenheit der amerikanischen Waffen, sondern auch auf Stärke und Wohlstand durch kompetentes Regieren. Eine Nation, die den eigenen Bürgern keinen Schutz mehr bieten kann, büßt fast notwendig den Nimbus der Weltmacht ein.


    Die Corona-Krise ist der erste große Konflikt der postamerikanischen Welt. Angesichts der Quacksalberei und Inkompetenz des Chefs im Weißen Haus sind Rufe nach amerikanischer Führung selbst unter den transatlantischen Partnern verstummt. Das ist neu: US-Engagement wird von Amerikas Freunden nicht nur nicht mehr erwartet, sondern angesichts dieses Präsidenten klammheimlich gefürchtet.


    China geht gezielt in diese Lücke. Am Montag dieser Woche schaltete sich Xi Jinping persönlich in die Videokonferenz der WHO ein und sagte zusätzlich zwei Milliarden Dollar für die Pandemiebekämpfung zu. Peking liefert öffentlichkeitswirksam Schutzkleidung an bedürftige Nationen und propagiert weltweit die Erzählung von der kompetenten Krisenbewältigung durch die zupackende Partei. Wer unerwünschte Fragen stellt, wie etwa die australische Regierung, die eine internationale Untersuchung der Ursprünge des Virus verlangt, dem wird der Handelskrieg erklärt. Vergangene Woche wurden bereits die Rindfleisch-Importe zurückgefahren.


    Andere auf China ausgerichtete Volkswirtschaften – wie etwa Deutschland – müssen das als Exempel verstehen. "Wir haben dafür unter Fachleuten schon einen Begriff", sagt Mikko Huotari, Chef des Berliner Mercator Institute for China Studies (Merics): "Wir sprechen von weaponization of access, Marktzugang als Waffe." Wer zu chinakritisch agiert, darf keine Geschäfte mehr mit China machen.


    Europäische Einigkeit gegenüber China herzustellen war wegen unterschiedlicher Interessen immer schon schwierig. Durch die Corona-Krise ist es noch komplizierter geworden. China hat neue Möglichkeiten gefunden, die Europäer gegeneinander auszuspielen – mit Hilfslieferungen, oder mit Marktzugang bei Wohlverhalten. So paradox das angesichts der chinesischen Fehler erscheinen mag: China wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.


    Der Berliner China-Fachmann Mikko Huotari erklärt es so: Breche die Konjunktur in Deutschland dieses Jahr wie prognostiziert um sieben Prozent ein, dürften selbst magere ein bis zwei Prozent Wachstum in China gut aussehen. Die KP stelle sich mit dem Verweis aufs Ausland erfolgreich als "Krisenbewältigungspartei" dar.


    Am Montag dieser Woche wurde eine repräsentative Studie der Körber-Stiftung bekannt, die in Peking die Korken knallen lassen dürfte. Die Forscher konstatieren "eine Verschiebung der Wertschätzung der Deutschen zugunsten Pekings: Während noch immer 37 Prozent der Deutschen enge Beziehungen zu den USA vorziehen, sehen 36 Prozent der Befragten enge Beziehungen zu China als wichtiger an."


    Der annähernde Gleichstand zwischen den USA und China in der Gunst der Deutschen ist bereits ein Triumph für Peking. Und für die EU, die nun in eine Welt der Großmachtrivalitäten geworfen wird, ist es eine enorme Herausforderung. Denn dafür ist sie eigentlich nicht geschaffen. Die EU ist auf Ausgleich, Kooperation, Kompromiss gebaut. Nach innen ist das heute wichtiger denn je, in den Außenbeziehungen aber werden gerade ganz andere Fähigkeiten gebraucht: Unabhängigkeit, Mut und Entschlossenheit, sich chinesischen Erpressungsversuchen zu widersetzen.


    Dabei wird die EU beides gleichzeitig verkraften müssen: den Ausfall der USA und den neuen chinesischen Druck. 27 Staaten dafür fit zu machen – diese Aufgabe fällt in sechs Wochen Angela Merkel zu, wenn sie die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt. Eigentlich nur ein Zufall, der sich aus der Rotation des Ratsvorsitzes ergibt. Weil kein Land so sehr wie Deutschland zugleich von amerikanischer Protektion und vom chinesischen Markt profitiert hat, könnte man es aber auch für einen Moment höherer Gerechtigkeit halten.

    Donars Metzgerei hat fullblood...also für die Schweiz fast geschenkt.


    cu DL....habe nur unten die Preise angeschaut.....Wade...35 geht doch....in Ch kostet ein Scheissfilet schon 130

    Hab ein bisschen mit dem Verkäufer gemailt, er schrieb zuletzt:


    "Haben Sie bemerkt, dass wir keinen Ochsen sondern eine Mutterkuh im Angebot haben. Das Fleisch bieten wir günstiger an als das Ochsenfleisch.


    Nicht das es von der Qualität schlechter wäre nein nur der dominante Nuss Geschmack ist weniger da, so haben wir denn Preise für das Fleisch nach unten korrigiert."


    D.h. also 30.- CHF/kg. Hab mal bestellt, bin gespannt ob meine Burger damit so werden wie @woernie's.

    Die Zeit heute ganz US-Wirtschafts-kritisch:
    https://www.zeit.de/2020/21/wi…-gastronomie-oelindustrie


    Hier die Seite 1 von 4:
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    Ein Land stürzt ab


    "Unsere USA-Korrespondentin Heike Buchter traf in den vergangenen Jahren Milchbauern, die um ihre Höfe fürchteten, Öl-Fracker, die einen Boom erlebten, Gründer, die auf einen Neustart hofften. Jetzt erzählen sie von der Wucht einer beispiellosen Wirtschaftskrise."


    "Jetzt kennt Breitenmoser Bauern, die ihre Milch in die Güllegrube pumpen, weil der Tanklaster der Molkerei nicht mehr vorbeikommt, um sie abzuholen. 14 Millionen Liter werden täglich im ganzen Land auf diese Weise entsorgt, schätzt Dairy Farmers of America, eine der größten Kooperativen im Land. "Nicht einmal zum Schlachthof können die Farmer ihre Kühe bringen, der ist wegen Corona-Infektionen der Arbeiter geschlossen", sagt Breitenmoser."


    "Restaurants sind dicht, die Schulen geben kein Mittagessen mehr aus, Landwirte bleiben deshalb auf ihrer Ware sitzen. Ein Hühnerzüchter sieht sich gezwungen, 750.000 Eier zu zerschmettern – wöchentlich. Gemüsebauern pflügen ihre Ernte unter, in Idaho vergräbt einer Tausende Kilo Zwiebeln. Das berichteten die Farmer der New York Times."


    "Dabei sind in den Supermärkten Regale leer gekauft, und die Zahl derer, die sich Lebensmittel nicht mehr leisten können, wächst täglich. Manche Farmer spenden Produkte für die Bedürftigen. Doch Verpackung und Transport kosten Geld, zahlende Abnehmer fehlen. Bilder von kilometerlangen Autoschlangen vor wohltätigen Lebensmittelausgaben in Florida, Texas und Los Angeles gingen um die Welt."


    "Die USA erleben einen beispiellosen Absturz. Allein im April verloren 20,5 Millionen Amerikaner ihre Arbeit, die Arbeitslosenquote stieg auf 14,7 Prozent, den höchsten Wert seit der Großen Depression der Dreißigerjahre. Die offizielle Zahl wäre sogar noch höher ausgefallen, wenn nicht viele Antragsteller noch in der Warteschleife bei den überforderten Arbeitsagenturen hingen. In Bundesstaaten wie Nevada, Illinois, Maryland und Pennsylvania brachen die Websites der Behörden unter der Zahl der Zugriffe zusammen, auch telefonisch war kein Durchkommen, wie lokale Medien berichteten."


    "Die Einzelhandelsumsätze im März fielen um neun Prozent, ein weiterer Rekord und ein düsteres Vorzeichen für eine Volkswirtschaft, die zu zwei Dritteln vom privaten Konsum getrieben wird. Nach den jüngsten Prognosen dürfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um über 30 Prozent einbrechen."


    "Wie schlimm wird es? Millionen von Amerikanern fürchten um ihr Schicksal in einem Land, das kaum ein soziales Netz kennt. Donald Trump will im Herbst wiedergewählt werden, doch noch nie in der jüngeren Geschichte gelang das einem Präsidenten, wenn es wirtschaftlich bergab ging. Und auch der Rest der Welt wird es zu spüren bekommen, falls Amerika abstürzt, nicht zuletzt das exportabhängige Deutschland."


    "Fragt man Breitenmoser, dann hat die Pandemie ein lange bestehendes Risiko potenziert: die Konzentration in der Lebensmittelindustrie. Seit Jahren sinkt die Zahl der unabhängigen Käsereien, Bäckereien, Fleischfabriken zugunsten von wenigen marktbeherrschenden Konzernen. Das hat die Lebensmittelproduktion effizienter und billiger gemacht."