Bargold , ich beobachte schon seit vielen Jahren, daß "große Jungs" große Summen in z.B. DAX-KO`s
investieren, indem sie sehr weit weg ihre KO-Schwellen legen (z.B. 10 %) und die Vorzüge der gerechten Bepreisung und langer Laufzeiten genießen......
Sie entschärfen damit das große Risiko dieser Derivate (Totalverlust) und vermeiden den Nachteil z.B.
von Optionsscheinen (willkürliche Bepreisung, Zeitverlust ).

Und was tun diese Großspieler, wenn die NASDAQ wie gesehen 15% am Stück hochschießt? Sie haben dann auch mit 10er Hebel einen Totalverlust.
Der Punkt ist, dass man auch bei einem 10er Hebel mit zehnfach mehr Kapital als bei meinem 100er Hebel irgend wann die Reißleine ziehen muss, wenn der Kurs nicht macht was er soll.
Während ich ganz klar und definiert meinen zehn mal kleineren Einsatz verliere, verlieren die Großen nach 1% Kursbewegung das gleiche.
Und dann nach einem weiteren Prozent noch mal.
Und twittert der Oppa komische Sachen, kanns da auch gerne mal nen Hieb aus der Kalten um 2-4% geben. Dann sitzen die vermeintlich sicheren Großen auf 3-5 Fach höheren Verlusten als ich, weil ich längst ausradiert wurde.
Da nehme ich lieber kleinere Einsätze und verfünffache in solchen Fällen, falls der Tweet in meine Karten spielt.
Die Strategie, mit zehn mal mehr Einsatz, das Ganze notfalls 10% "lang" in die falsche Richtung auszusitzen und zu hoffen, dass man sich nicht um mehr als 10% Kursbewegung verschätzt hat, kann manchen wer will.
Ich bin zu 90% physisch unterwegs. Entsprechend gering sind meine möglichen Einsätze im Casino. Und entsprechend irrelevant wären Zugewinne von 10-20% wenn ich kleine Hebel wähle, da ich eben mit dem verfügbaren Pulver nicht all in gehen will.
Schon alleine wegen dieser Allokation muss ich den Laden als das behandeln was er ist. Ein Casino! Und da möchte es dann bitte auch klingeln, wenn man trifft.