Beiträge von Bargold

    Es geht aber nicht um die Bundesbank sondern um die FED. ChatGPT sagt dazu:


    Derzeit bilanziert die US-Zentralbank (Federal Reserve) das Gold des US-Finanzministeriums mit einem festgelegten Buchwert von 42,22 US-Dollar pro Feinunze. Dieser Preis stammt aus dem Gold Reserve Act von 1934 und wurde seitdem nicht angepasst. Auf Basis dieses Wertes beläuft sich der Goldzertifikatsbestand der Federal Reserve auf etwa 11 Milliarden US-Dollar, was den gesamten offiziellen Goldbestand der USA widerspiegelt.

    Im Gegensatz dazu liegt der aktuelle Marktpreis für Gold bei etwa 2.950 US-Dollar pro Feinunze (Stand: April 2025). Würde man den Goldbestand der USA zum Marktwert bewerten, ergäbe sich ein theoretischer Wert von rund 750 Milliarden US-Dollar. Es gab kürzlich Diskussionen über eine mögliche Neubewertung der Goldreserven, unter anderem durch Aussagen von Ex-Präsident Donald Trump. Allerdings hat das US-Finanzministerium bislang keine konkreten Pläne zur Anpassung des bilanziellen Goldwerts geäußert.

    Selbst wenn es DIR um die Fed ging, ändert es nichts an den absoluten Zahlenverhältnissen. Auch die Fed hätte mit 5k nichts signifikantes gewonnen auch wenn das Hochbuchen dieses Bilanzpostens um den Faktor von mehr als 1:100 wäre. Sie weisen zwar dreimal so viel Goldunzen wie die Bundesbank aus, haben aber im Staat auch 20 mal so viele Schulden wie die BRD.


    Das Beispiel Bundesbank war diesbezüglich auch nicht zufällig gewählt, denn sie hat in Relation zur Staatsverschuldung sehr viel mehr Gold als die meisten anderen in der Bilanz. Gewinnt die BuBa bei 5k nichts, gewinnen andere noch viel weniger. Der Preis müsste also viel weiter oben sein um systemweit Wirkung zu zeigen, wöllte man dieses Szenario unterstellen.

    Ich glaube ihr überseht, dass die derzeitige Bewertung des Goldes in den Zentralbankbilanzen nicht zum heutigen Stand existiert, sondern noch aus dem 80er Jahren stammt. Daher dürfte die Unze noch mit einem zweistelligen Preis bewertet sein (soweit ich weiß). Der Hebel wäre also deutlich größer.

    Ich glaube, du liest keine Bundesbankberichte. Das Gold im Posten ,,Gold und Goldforderungen" ist dort mit 2885€ / oz bewertet.


    https://www.bundesbank.de/resource/blob/614800/166ccb44465043fe4b65f39d8144e41a/472B63F073F071307366337C94F8C870/waehrung-data.pdf

    Ein Tropfen auf den heißen Stein, ja. Damit gewinnt man noch nicht mal wirklich Zeit.

    Es muss also einen anderen Zweck geben, auf den man abzielt.


    Ich glaube, der weiterführende Zweck könnte der Einstieg in die Monetarisierung und Tokenisierung aller Assets, wie Besset das ja sagte, sein.

    Gibt da sogar schon einen Begriff dazu, der in die Welt getragen wird: RWA - tokenization of real world assets.

    Warum muss der Preis dann steigen, um "nur" zu tokenisieren? Nicht dass ich diese Bestrebungen nicht wahrnehmen und für gewollt halten würde...


    Vielleicht ist es kein anderer Zweck sondern einfach ein anderes Kursziel, was sich niemand vorstellen will oder kann.


    Der Ausweg 100k/oz aufzurufen um die Schuldenpyramide im Fundament zu ertüchtigen bleibt als Option immer noch offen. Klingt viel , wirkt bizarr , war es beim BTC aber auch, bis es real wurde.

    Und was wäre mit 5000$/oz gewonnen? Wir können bei 50.000 - 100k$ weiter reden, wenn eine bilanzielle Hochbuchung die Verhältnisse signifikant ändern soll. Was hätte denn die Bundesbank großartig gewonnen, wenn sie plötzlich 500 Mrd.$ in Gold halten würde statt aktuell 340 Mrd.$? Und da reden wir bereits vom oberen Ende der Tabelle der pro Kopf Bestände.

    Ja. Ich primär auch nicht. Aber ich sehe diesen big one als unmittelbare Folge eines US Zahlungsausfalls kommen. Weil die Rückabwicklungsbewegung 1. zu große Verwerfungen mit sich bringt und 2. die Gelegenheit nicht ungenutzt bleiben wird, tabula rasa zu machen.

    Mich erinnern mesodors messerscharfe "Analysen" sehr an das, was er vor etwa 2 Jahren zum Ukraine-Krieg geschrieben hat.


    z.B. hier, hier oder hier. Mehr muß ich nicht lesen.


    Nun gut, niemand hat eine Glaskugel. Ich war auch der Meinung, dass sich das Theater im letzten Winter erledigen würde weil the Donald aussteigt. Es scheint aber als Begleitmusik und als Hintertür für weitere Optionen aufrecht erhalten zu werden.


    Den big one (Zahlungsausfall USA) sieht z.B. auch Herr Rieck und legt das ziemlich gut dar. Er ist damit einer der ganz wenigen, der diesem Treiben nur noch sehr wenig Zeit gibt:


    Trumps neue Weltwirtschaftsordnung: Der Mar-a-Lago-Accord erklärt | Prof. Dr. Christian Rieck
    Glauben Sie nicht, dass der Zollkrieg der USA vorbei ist – es ist erst der Beginn. Ich erkläre hier das Strategiepapier von Stephen Miran (von Hudsonbaycapit...
    youtu.be


    Vatapitta war so freundlich das in seinem Faden einzustellen.

    Naja, darauf wartet man im Forum hier seit ungefähr 20 Jahren. Bisher hat das „System“ immer wieder die Kurve gekriegt. Was auf jeden Fall noch ultimativ fehlt ist ein heißer Krieg um das Geld restlos zu entwerten. Und da bin ich abweichender Meinung zu Mesodor. In dieser Situation ist man der King mit möglichst vielen Schulden und gleichzeitig Sachvermögen in Form von Immobilien, Grundbesitz und auch Edelmetallen….

    Dieser heiße Krieg, sogar thermonuklear, wurde dem Pöbel in den 80ern auch erfolgreich als Schreckgespenst oder wenn man es so nimmt als notwendige Bedingung für den Zusammenbruch vorgegaukelt. 89 kam dann der Umbruch ziemlich schnell und friedlich. Was aber nichts an der Tatsache geändert hat, dass die halbe Welt resettet wurde und die Kohle verreckt ist.

    Nummer drei trifft es! Danke fürs Einstellen.


    Und wir alle wissen, wie schnell es am Ende unter Gorbi ging...


    Da wurde im Oktober 89 zur 40 Jahrfeier der Repupe noch davon geredet, dass die Mauer noch 100 Jahre steht.


    33 Tage später geschah dann das vor einem Monat (in dieser Zeitspanne) Undenkbare. Totalkollaps in extrem kurzer Zeit.

    Der Punkt der Selbstbeschleunigung wird trotzdem kommen. Es vagabundieren genügend Luftnummern im Fiatäther herum, das dieses Potential haben.


    Ob das nun vom kleinen Mann kommt oder von "gleicheren" , die das Casino schnell noch verlassen, ist für die Frage nach der Zeit bis dort hin nicht von Belang.


    Mein Bauch sagt, Wochen bis Monate, statt Jahre bis halbe Jahrzehnte. 2025 wird DAS Jahr!

    Dass das Ding läuft ist soweit als Arbeitshypothese unstrittig. Aber wie lange dauert es, bis die Masse zur Bank rennt bzw. die Rettungsboote nicht mehr erhältlich sind?


    Noch schieben es die MSM auf eine Einzelperson und postulieren nichts systemisches. Noch blöken die Schafe in diesem Chor mit. Aber es wird der Punkt der ultimativen Selbstbeschleunigung kommen. Wo es dann keine 100$ Tage mehr gibt sondern 300, 500 usw. Dies ist die Latenzzeit, die ich meine.

    Mehrere Jahre? Sogar ein halbes Jahrzehnt?


    Wir haben gerade 25% Minus am Aktienmarkt, horrende kumulierte Verluste in den Anleiheportfolios und 20% plus im Quartal im Gold... Und der Spaß soll noch ein halbes Jahrzehnt ohne Kontrollverlust gehen?


    Bitte nicht noch 5 Jahre... Es ist kaum noch erträglich im Irrenhaus.

    Ich bin völlig d'accord. Big one ist dran. Was ich mich allerdings frage:


    Bei corona lagen die alternativen (echten) Fakten exakt wie jetzt auch auf dem Tisch. Sie wurden von den MSM und damit von der hypnotisierten Masse ignoriert und verlacht. Bis heute negiert, obwohl glasklar ist, dass die Schwurbler recht hatten.


    Was bei Corona möglich war, wird im jetzigen Fall aber nicht funktionieren. Etwas tatsächlich Stattfindendes ist viel schwerer zu ignorieren als etwas Nichtstattfindendes zum Popanz aufzubauen.


    Wie viel Latenzzeit haben wir in diesem Fall noch?


    Wann bemerkt die kritische Masse was gespielt wird und sorgt dann für den finalen Genickbrecher?

    Deine „Argumente“ sind ein Abklatsch, Wiederkäuen der Indoktrination der System Medien, hier in diesem langen Thread schon zig- mal ad absurdum geführt.

    Ich kann in deinen Posts keinen eigenen Gedanken erkennen, es kommt mir vor wie ein programmierter Bot der hier los losgelassen wurde.

    Du traust der BRD zuviel zu. Das läuft alles noch oldschool hier. Und kostet reales Steuergeld. Allein die Sonntagszuschläge... :boese:

    Wenn er alles auf eine Karte setzt auf jeden Fall. Er bräuchte eigentlich nur die GPS Satelliten runter holen, dann ist hier aber Schicht im Schacht weltweit...

    Was gibts da noch zu besiegen. In 20 Jahren heisst die Insel Little Pakistan und Paris ist dann die Hauptstadt von Nordalgerien!

    Gibts speziell für die shortpositionen der Banken frei abrufbare Daten? Ich seh das immer nur bei Blaschzoks Analysen. Gemäss der CoT Daten ist jedenfalls ein Aufbau der shorts seitens der Commercials nicht sichtbar. Im Gegenteil. Das was ab Anfang 2024 von -150k Kontrakten auf -330k Kontrakte aufgebaut wurde, wurde in den letzten Monaten wieder auf 250k Kontrakte reduziert, während Gold von 2800 auf 3300$ stieg.

    Dinge können viel länger überkauft sein als man denkt. Vor allem wenn Zentralbanken im Spiel sind. Ich erinnere nur an die Bonds. 160 als natürliche Grenze bei den Bunds oder 100 Jährige Ösi Anleihen, die negativ rentierend Jahrelang Abnehmer fanden.

    Das Interessante am CoT Chart ist doch, dass die commercials jetzt positionsmäßig dort stehen, wo sie schon mal bei 2300$ standen. Sie haben also den Anstieg von tausend Dollar(!) nicht abverkauft bzw. geshortet, so wie das in der Vergangenheit stets der Fall war. Und sie wissen warum!