Beiträge von Bargold

    Der onvista Derivatefinder ist ebenfalls ein gutes Werkzeug, um im Derivatedschungel das zu finden, was man sucht.


    Werkzeuge und Techniken habe ich bis auf den Computer, Maus, und Spielgeld nicht weiter zur Verfügung, mache das aber auch schon seit mehr als 25 Jahren. Eigentlich ist es nicht sehr schwer, die verschiedenen Derivate zu verstehen, wenn man sich ernsthaft damit befasst. Gerade KO Scheine sind eigentlich sehr simpel. Optionsscheine sind da schon etwas anspruchsvoller.


    Viel schwerer ist es, zu gewinnen, also den richtigen Riecher zu haben, wo hin die Kurse marschieren und die richtige Einstellung mitzubringen. Noch schwieriger ist es, das Casino partiell zu verlassen, wenns am schönsten ist und sich vom Gewinn was in der echten Welt zu kaufen. EM hilft mir genau dabei.


    Denn eins ist sicher, wie jeder Trader bestätigen kann... der nächste KO / Stop kommt irgend wann garantiert [smilie_happy]

    Wie Ihr Euch wohl denken könnt, bin ich short in EM. Am Abend mehr dazu.

    Bei den Aktienmarkt-shorts habe ich schon mein Heu im Trockenen. :)

    Der statistisch schlechte EM Montag hat mal wieder zugeschlagen. Meinen Glückwunsch! Und Hut gezogen für die Eier, Silber zu shorten!


    Ich habe eine kleine Mittelfristwette eröffnet, gegen ein neues ATH im Dax. Der KO liegt bei 20580. Ich spiele meine Erwartung auf ein Baissejahr und hoffe, das Top ist drin. 5000 Punkte abwärts wären doch zu Abwechslung mal was. Ich wollte zwar noch auf deine 4 warten, aber ganz ohne short darauf zu warten, war mir zu heiss. Nachstoßen kann ich immer noch.


    Öl sprang über Nacht, es scheint eilig zu sein. Auch hier bin ich nicht abgeneigt, nochmals aufzustocken. Warte hier aber geduldiger. 60% meiner gewollten Position sind bereits im Depot.

    Ich weiss um die (nicht immer aber immer öfter ) vorhandenen historischen Korrelationen in Abwärtsbewegungen zwischen Silber und den Aktienmärkten. Und um die entsprechende Konditionierung der meisten, die diese einfach linear weiter fortschreiben.


    Auf die großen Aktienindizes fokussiere ich mich dennoch viel lieber , wenns um shorts geht, als auf den/die sicheren Hafen. Das ist , wenn short, das auf der Hand liegende, absurd hoch bewertete Underlying zum shorten.


    Wozu also das gerade mal moderat gestiegene Silber shorten, wo viel mehr Aufwärtsbrisanz herrscht und eine lächerlich kleine Marktkapitalisierung vorherrscht? Die Sau, die z.B. mit der Techbubble geschlachtet werden kann, ist viel fetter und es ist daher viel wahrscheinlicher, dass das geschieht. Dass dabei das silberne Schweinchen bei dem Anblick auch nen Infarkt bekommt, war zwar früher so, ist aber nicht garantiert.


    Wenn ich also als Basisszenario eine Aktienbaisse zu grunde lege und mit dieser Arbeitshypothese auf eine Korrelation des Silbermarkts wette, mache ich Wahrscheinlichkeitsrechnerisch einen Fehler, da die Korrelation eben auch ausbleiben kann. Man muss sich nur die Baissejahre nach der dotcombubble ansehen und stellt fest, dass EM auch anders kann, als mit den Aktien mitzufallen.

    Es ist ja nicht so, dass ich parallel fallende Silberkurse nicht begrüßen würde, schließlich muss nach short ja auch wieder long gegangen werden. Mir ist das allerdings zu heiss dort leerzuverkaufen, weils eben im Gegensatz zu Tech keine klar erkennbare Blase ist.

    Die Regeln wurden demnach vor 3.5 Jahren angepasst. Woraus der Poster in diesem Zusammenhang schließt, dass das genau jetzt akut wird, geht leider nicht daraus hervor. Aber ich bin guter Dinge, dass es akut werden wird. Früher oder später. Die Silberlager werden jedenfalls nicht voller.


    Wie das mit sell only gehen soll, hab ich noch nie verstanden. Ohne Käufer kann keiner verkaufen und sich kein Preis bilden.


    Und die große Frage ist, wird das Problem der comex durch diese Regeln wirklich gelöst? Oder wird es nur verlagert? Ich denke letzeres. Selbst wenn sie alle Register ziehen, bleibt doch der Halter des Futures immer noch der Halter. Können sie nicht liefern, rammelt der Preis Weltweit nach oben. Dem wird sich die Comex nicht entziehen können. Und dann macht es fur den shorthalter bzw. das Lagerhaus keinen Unterschied, ob sie liefern, oder dann zum x fachen Preis cash settlen. Sie sind dann so oder so am finanziell Arsch.

    Die Ansage von Gary Savage kommt etwas zu früh, denk ich, wir sind mitten im letzten Tageszyklus..., also ca. 1 Monat zu früh.

    In meinem Silberchart habe ich 2 fails gekennzeichnet, gleich 2 Zeichen für einen mittelfristigen Rückgang.

    :)Damit wir uns richtig verstehen ! Danach sehe ich auch weitersteigende Kurse, na klar doch.

    Dass der kürzliche Doppelboden so mir nichts dir nichts ignoriert wird, irritiert etwas.


    Ich hatte ihn mal kurz long gespielt, dann aber vorzeitig aufgrund der drohenden und auch eingetretenen Schwäche der US Börse wieder verkauft.


    Alleine die Tatsache, dass Silber sich parallel zu fallenden US Indizes so gut entwickelt, war dann für mich doch durchaus verblüffend. Die 26/27$ hätte ich während der letzten 2 Wochen im Abwärtssog der Techbubble erwartet. Das Gegenteil war der Fall. Was für Stärke spricht.

    Ich denke Weimar war auch gesteuert. Die machen ganz gerne immer mal wieder Experimente ..

    Das Ponzisystem wird instabil, wenn die Herde aufwacht .. Sieht momentan für mich nicht danach aus .. allenfalls in Teilen

    Das Ponzispiel wird auch dann instabil, wenn der Typ an der Spitze entweder die drunter nicht mehr auszahlen kann/will (exponentielle Zinslast/Überschuldung) oder den Stecker zieht und die Beute einsackt. Beute wäre aktuell viel zu machen. Mehrere Billionen in Lebensversicherungen, Aktien allein in der BRD.

    Mir persönlich ist es egal, ob Silber als Rohstoff oder als Geldmetall im Preis explodiert. Wichtig ist, dass es steigt und oben bleibt. Denn dann gewinnt es an Wertdichte, was es wieder geldiger macht.

    War 2007/2008 wegen der Bankenkrise. Leider keine Unterlagen mehr da. Hatte bei 90,- Euro Kurswert Puts mit 60,- Euro Basiswert gekauft . Bei 30,- Euro Kurswert passierte es dann, wobei der Staat ja maßgeblich mitgespielt hat. Der Kurs ging dann noch weitere 50 % runter.

    Puts auf die DeuBa selber? Denn 15 war glaube ich das Tief, wenn mich meine Grauen Zellen nicht täuschen.

    ZBs machen weder Fehler und sind sie machtlos. Alles gesteuert. Genau wie in der Politik. Da stellen sie auch die H-Ampelmänner nach vorne, damit alle denken es wäre aus Dummheit passiert. H-Ampelmänner arbeiten alle nach Anweisung.

    Ich stimme weitgehend zu. Dennoch ist niemand in der Lage, Adam Riese in die Schranken zu weisen. Ab einem gewissen Punkt ist das Ponzisystem instabil und die ZB muss zuschauen oder wie Weimar enden. Was beides im Ergebnis das gleiche ist, das Ende des Geldes im gegenwärtigen Spiel.

    Ich ziehe das Bauchgefühl derzeit eher aus Intradayereignissen. Ich sehe seit der letzten Powell PK immer wieder ein deftiges Abladen von grösseren Aktienpaketen um dann zu pausieren und die dummen wieder hochbieten zu lassen. Klassische Distribution imho. Da das Volumen für mich als kleines Licht im Detail nicht sichtbar ist , ist das allerdings spekulativ, ob das der Fall ist (von schlau zu dumm). Ich guck immer mal auf Insidertrades. Zuckerberg ist da im Dezember besonders aufgefallen, mit täglichen Lastabwürfen.


    Deine 4 sehe ich eben so, weil sie ins genannte Muster passt. Dass allerdings an der 5 ende des Abverkaufs ist, sehe ich nicht so. Die Insider werden das Spiel weiter machen, weil wir an einem Bruchpunkt sind. Die Gemengelage (Politisch, Zinstechnisch, Verschuldungstechnisch, Systemisch) und mein Gefühl sagen mir, dass es bald richtig rammelt. Und ich spiele genau das. Ich setze einfach voraus, dass ich richtig liege, ohne gross auf Charts EWs oder Fibs zu gucken. Am Ende wie ein Glücksspieler, der konsequent auf rot setzt. Nur eben mit etwas fundamentalem Weitblick. Aber was weiss ich schon. Ich weiss nur eins: Spielt man das angenommene Szenario konsequent, in dem man einfach voraussetzt, dass es eintritt (also dass man das Timing bzw. die Rotserie trifft), ist man im Fall des Falles ziemlich erfolgreich. Erfolgreicher als Wellenzähler, die von eventuell doch nicht eintretenden Zwischenwellen auf die falsche Fährte geführt werden. Liegt man falsch, liegt man letztlich genau so falsch wie der EWler, der feststellt, dass der Basiswert sich dann doch für einen anderen Weg entschieden hat.


    Ich kann das alles nicht präziser und analytischer ausdrücken. Bauch ist Bauch [smilie_happy]

    Du kennst den Spruch, niemals gegen die Zentralbank zu kämpfen? Den gibt es nicht ganz umsonst.

    Angenommen, irgendein Ereignis faltet die Märkte zusammen. Dann muss die FED nicht zwingend QE auffahren. Die Fonds müssen dann von Aktien in Anleihen umschichten. QE würde diesen Prozess der dann fallenden Renditen lediglich beschleunigen. Dass dies im Zeitablauf wieder inflationär wirken würde, klar. Und da sind wir wieder bei der ganz trivialen Frage, was kommt zuerst? Deflationärer Schock wegen der (Kapitalmarkt)Zinsen oder inflationäres Trauma? Ich neige ganz zart zu ersterem. Und zart nur deswegen, weil Geldpolitik in dieser Zeit schlicht nur Geopolitik ist. Nicht berechenbar.

    Ich neige auch zu ersterem. Aus dieser Sicht handle ich auch nicht gegen die ZB. Ich gehe nur von anderen Absichten der ZB aus, als andere es tun. 1929 als Fehler der ZBs zu sehen, kann man machen, muss man aber nicht. Man kann auch Absicht bzw. Machtlosigkeit unterstellen. Was ich tue und ähnliches wieder erwarte.

    Ich bin kein Kind von Traurigkeit, was das Austeilen angeht. Ich kann und muss daher auch kontra vertragen können und fordere das sogar, so lange es nicht unter die Gürtellinie geht. Von daher alles gut.


    Was ich sagen wollte, bzw. wo ich nicht mitgehe ist, dass Gold und Silber sich entkoppeln. Bin selber in einer G/S Ratio Wette zugunsten Silber mit einem Foristen involviert, tue das also aus Überzeugung und nicht um jemanden persönlich anzupinkeln.


    Was ich "anpinkle" ist der glaube an EWs. Das ist für mich Voodoo und funktioniert so lange, wie genügend Teilnehmer danach handeln. Dass die Treffsicherheit rückwirkend "bewiesen" werden kann ist ebenso fragwürdig. Irgend ein count passt letztlich immer. Spätestens wenn Irrationalität und Panik ins Spiel kommen, wird sich der Spaß sehr schnell als unzuverlässige Nummer erweisen. Dann sind halbtägliche recounts angesagt.


    Silber ist für mich der unterdrückte Zwerg, der bald mächtig springt, wenn Gold weiter so macht. Zumal es in der letzten Jahresperformance sogar vor Gold lag.


    Dass hier noch(!) kein neues ATH generiert wurde, ist nichts Ungewöhnliches in frühen Stufen des Bullenmarkts. Es wird sich auch wieder umkehren. In Stein gemeißelt ist da imho gar nichts. Schon gar nicht, wenn man die geringe größe des Angebots betrachtet und die uns allen bekannte Derivateproblematik. Da ist Alles möglich. Aber gut, wir werden es erleben. Genieße deinen erfolgreichen shorttrade. Da kommen bald noch mehr Gelegenheiten, sagt mein Bauch.

    Nein woernie , ich sehe es im Chart...., Silber hat genauso, wie die Minen schon verkackt.

    Das ist schon lange entschieden (zyklentechnisch !).

    Die sind im mittelfristigen Abwärtstrend.

    :)

    Entschieden bis zum nächsten Recount. [smilie_happy] Der, nachdem bereits der erste im Gold erfolgte, nur noch eine Frage der Zeit ist, sollte der Au Trend sich fortsetzen.

    Öl long erhöht. Da ich ohnehin eine Frontverlagerung Richtung Nahost / Iran erwarte, der Inflationsbereingte Preis günstig deucht und auch der USD zwischenzeitlich mal wieder Schwäche zum übrigen Fiat zeigen sollte, halte ich trotz des Anstieges heute noch ne zweite Zehe ins Wasser, da erstens das Wochenende ansteht und zweitens der Preis nochmal mehr als nen Dollar zurückkam.

    Man kann das so sehen. Die Zahlen, die zumindest ich habe, sprechen dagegen. Vielleicht schaust du dir die Zahlen zu Dollarschulden ausserhalb der USA an und setzt sie ins Verhältnis zu den paar übrig gebliebenen Dollarguthaben der Chinesen. Das ist eigentlich eindeutig, und dein skizziertes Szenario unhaltbar. Aber wir haben beide keine Glaskugel, wir können nur raten.


    Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster. Es gibt eine Sache, die China den Popo retten könnte. Ein massiver Abverkauf an den US- Märkten. Und in einer Größenordnung, der die FED zu hektischen Zinssenkungen zwingt. Und dann müsste die Welt in genau dieser Situation ihre Dollarschulden tilgen. Nur haben sie in diesem Moment auch genug von dem Zeug?

    Wo hin soll die Fed denn die Zinsen senken? Unter den Marktzins? Die Fed ist nur ein illusionist, der den Marktzinsen hinterrennt.


    Das einzige was da ginge wäre ein erneutes QE, was aber die Inflation anheizt, die sie bekämpfen wollen. Zumindest behaupten sie das.

    Bei mir gibts heute Entrecot vom Bullen [smilie_happy]

    Ich hab auch den Kopf aus der Schlinge gezogen und den Nasdaq put realisiert. Angesichts der Kilometer die der Index zurückgelegt hat, wirkt der Verdoppler lächerlich, bleibt aber dennoch ein Verdoppler.


    Ich bin geneigt mit den zusätzlichen chips der Bank meinen Öl long zu erhöhen, was mir allerdings an so einem Tag schwer fällt.

    Was ihr immer mit eurem Metall habt. Das hat man liegen und hofft es nie zu brauchen. Auch wenn ich mir sicher mit dem Ausspruch keine Freunde mache, aber für mich hat das Zeug den Charme einer Versicherungspolice. Ok, ist leicht hübscher anzusehen.


    So, 10 Minuten bis Einschlag. Aber vielleicht passiert auch gar nichts. [smilie_happy]

    US Bonds rauchen ab! Gold kontert den üblichen Schlag und notiert auf neuem € Allzeithoch. Und die Aktien geben leicht nach. Schaun mer mal, was im regulären US Handel da noch so passiert.

    Musik liegt in der Luft...


    Und nachdem ständig Dur gespielt wurde, wird Moll immer wahrscheinlicher. Zumindest im Finanzsektor. Wie weit Gold davon betroffen sein wird, wird man sehen. Ganz am Ende gelten da andere Noten für das Metall.

    Ganz offizielle Geschichte; um u.a. die Deutsche Bank zu retten/unterstützen, wurden die Puts auf 1:1 zurück gesetzt.

    Gibts da noch nähere Informationen? Artikel über diesen skandalösen Vorgang? Wann, welche Puts, etc.


    Denn das hieße ja, die Bank hätte nackte Puts verkauft und sich auch nicht eingedeckt, als diese ins Geld gerannt sind.


    Ist ja nicht so, als täten die Banken dies nicht oder als gäbe es dieses Emittentenrisiko nicht, aber dass sie es zugeben und die Puts nullen müssen, ist mir bis dato nicht bekannt gewesen. Zumindest nicht bei Banken, die überlebt haben.