Beiträge von Bargold

    Nein. Die Staatsverschuldung wurde noch nie durch sparen abgebaut. Zumindest im derzeitigen Geldregime ist das systemisch nicht vorgesehen und auch nicht möglich , ohne gleichzeitig sämtliche Guthaben zu vernichten, die diesen Krediten gegenüber stehen.


    Auch weginflationieren geht nicht. Die Schulden sind dann nicht weg. Sie wachsen dadurch nur noch weiter. Denn ein Aufblähen der Geldmenge ist spiegelbildlich mit einem gleichzeitigen Aufblähen der Schuldenmenge verbunden.

    Guck auf die damalige SU. Dann weißt du wie lange ein solch epochaler Zusammenbruch nachwirkt. Die Amis können sich nach ihrer Pleite in 2 Generationen wieder melden.


    Aber nur, wenn sie eine vernünftige neue Generation heranziehen. Wonach es derzeit allerdings weniger aussieht.

    Warum?

    Die USA haben ihr EIGENES Öl (und Fracking-Gas) ...

    Und die ganzen Militärpräsenzen sind ein Kostenfaktor, den sich die Verpleiteten Staaten von Armerika WÄHREND einer "Entschuldung" (kraft USD-Verfall) VORÜBERGEHEND eh nicht leisten können :hae:


    Was schadet es den USA, wenn sie sich einfach aus dem gesamten Nahen Osten zurückziehen ... mal ein Jahrzehnt "Isolationismus" auf dem amerikanischen Kontinent mit Dritt(el)weltpolitik NUR NOCH im Restwesten (EU, JP, Südkorea) betreiben?

    Du scheinst die Bedeutung des Petrodollars zu gering einzuschätzen.


    Alles im US Imperium steht und fällt damit.


    Dort ist kaum noch Industrie. Der Finanzsektor ist mit fast 3/4 überbordend!! Und der fällt in sich zusammen, sobald der USD abgestoßen wird.


    Und damit fallen dann auch sämtliche Importüberhänge weg. Die Yanks werden sich dann extrem einschränken müssen und massiv absteigen.

    "Germanen viel größer".

    Lauft mal durch ein echtes, im Mittelalter gebautes Haus (gibt es z.B. in der Altstadt von Nördlingen) und schlagt euch selbst KO, weil ihr durch eine Tür geht und den Kopf nicht einzieht. Als 1,80 m Durchschnittsgermane.

    Und Nachts ist es auch immer kälter als Draußen.


    Ich rede von Germanen um Christi Geburt und nicht vom 16. Jahrhundert, als hier sämtlicher Wald abgeholzt war und die Getreidekultur begann, was die Leute wieder schrumpfen ließ.


    Sei froh, dass du nicht in einem Römerhaus in Palermo warst. Dann hätte es statt vor die Rübe, vor den Hals gegeben. [smilie_happy]


    Im Ernst. Römische Quellen beschreiben die Germanen als große Menschen. Auch wenn die absolute Größe damals generell geringer als heute war.

    Urgetreide wie Einkorn und Emmer gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und werden bereits seit etwa 10.000 Jahren angebaut. Sie stammen ursprünglich aus dem Gebiet des sogenannten Fruchtbaren Halbmonds im Nahen Osten (heutiges Syrien, Türkei, Irak)


    KI

    BB

    Siehe oben. In Europa, speziell nördlich der Alpen, war das klimatisch problematisch. Die landwirtschaftliche/grüne Revolution kam hier erst im 18./19./20. Jahrhundert so richtig auf. Erst seit dem kann, zumindest in diesen Gefilden, von grundlegend erhöhtem Getreidekonsum als zunehmende Basis gesprochen werden.

    Wie bitte?

    Getreideanbau war schon zur Zeit des Baus der Pyramiden in Ägypten ein "alter Hut"

    Was angesichts angeblich mehrerer 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte Nichts ist und auch nichts daran ändert, dass es ein Kunstprodukt ist, was es vorher so nicht gab.


    Das gilt heute mehr denn je. Monsanto lässt grüßen.


    Man könnte ja mal überlegen, warum die durchschnittliche Wuchshöhe der Europäer steigt, je weiter nördlich sie sich befinden...


    Und das früher stärker als heute. Die degenerierten Kulturpflanzen fressenden Römer waren alle einen Kopf kleiner als die noch ursprünglicher lebenden Germanen und Kelten, bei denen sich der Anbau schon rein klimatisch und auch organisatorisch in engen Grenzen hielt und stärker auf Vieh oder Fisch gesetzt werden musste.


    Wenn das Körperwachstum als Kriterium für optimale Ernährung herangezogen würde, käme man also auf eine negative Korrelation zwischen Getreide/Pflanzenkonsum und Konstitution.


    Ähnliches gilt Nilabwärts. Die weizenaffinen Ägypter sind gegen die rinderaffinen Massai oder Dinka wahre Zwerge. Das ist alles kein Zufall.

    Das stimmt zwar - aber da wir biologisch immer noch auf dem Stand eines steinzeitlichen Sammlers und Jägers sind, der sich sein Fleisch "von Hand" ziemlich mühsam erkämpfen musste, ist unser Körper darauf ausgelegt, auch "alles mögliche" zu fressen und irgendwie zu verarbeiten. Ohne Ballaststoffe funktioniert der Verdauungstrakt nicht sehr gut...


    Und weil wir immer noch auf diese Situation (knappe Nahrung) ausgelegt sind, ist das Anlegen von (Fett-) Reserven bei ausreichender oder übertriebener Nahrungsaufnahme auch so schwer zu verhindern.

    Die Verdauung funktioniert genau dann sehr gut, wenn ein Maximum der Nahrungsmenge im Körper verbleibt und nur ein Minimum wieder ausgeschieden wird.


    Ist es umgekehrt, führt man sich das falsche Futter zu. Und das ist bei Pflanzennahrung definitiv der Fall.


    Dass der Verdauungstrakt sich nicht aufgrund von neuen Gewohnheiten/Pflanzenzüchtungen verändert, sehe ich genau so. Der Körper ist perfekt an die ihm in seinem Habitat zur Verfügung stehende natürlich vorkommende Nahrung angepasst.


    Und weil das so ist, muss man sich fragen, was ist die natürliche Nahrung?


    Getreide gibt's erst seit ein paar Jahrhunderten. Fällt also aus.


    Gemüse ebenfalls.


    Was bleibt übrig? Fleisch (oft Aas, weil wir weder schnell rennen können noch Klauen oder tödliche Zähne besitzen), Eier und offensichtlich essbare süße Früchte. Das ganze selbstverständlich roh. Denn Feuer zur Zubereitung steht natürlicherweise ebenfalls nicht zur Verfügung sonder ist künstlich.


    Es würde auch niemand auf die Idee kommen, Gras für Pferde zu kochen .... Nur beim Menschen wird das als völlig normal angesehen. Obwohl es das gar nicht ist, wenn man länger drüber nachdenkt.

    Immer wieder, an WEN zahlen wir denn diese Zinsen.....?

    Folge der Spur des Geldes .... bis zum Ende....

    Ganz so simpel ist es nicht.


    Diese Jungs machen das cleverer.


    Sie emittieren zwar die Schuldpapiere, verkaufen sie aber letztlich zusammen mit den Zinsansprüchen UND dem Ausfallrisiko an den Pöbel.


    Gleichzeitig sitzen sie zwischen Guthaben und Kreditzins und kassieren die Marge dazwischen.


    Der Pöbel zahlt also im Grunde die Zinsen an sich selber. Während der Finanzkomplex als Intermediär völlig risikolos 1-2% p.a. am Umsatz/ Volumen verdient.


    Werden die an sich selbst zu zahlenden Ansprüche zu hoch und bricht der Pöbel darauf hin Zahlungsunfähig zusammen, verlieren diese Herren nichts. Weil sie gar keine Anspruchstitel halten.

    Seit 2000 ist es der FED jedesmal nach einer Krise gelungen, die Zinsen wieder auf 1% oder darunter zu senken….schön zu sehen im Chart von Woernie.


    Nun ist es anders, die Zinsen stehen immer noch bei 3,5-3,75% und das Ergebnis daraus , sollte der Irankrieg noch Wochen oder Monate andauern, wird massiv ausfallen….

    Es wird in Richtung untragbare 6% oder höher gehen…..das könnte unter Umständen schon das AA Rating kosten und damit läuft die Verschuldung völlig außer Kontrolle.


    6% bei 40 Billionen sind mal entspannte 2,4 Billionen Zinsen p.a.

    Dieses mal gibt's auch demografiebedingt keine Nettokäufer mehr in den Vasallenstaaten, die mit ihren Lebensversicherungen den Marktzins wieder nach unten bringen könnten. Bei den Rentnern ist nun Nettoentnahme angesagt und die Jungen sind zusätzlich gar nicht mehr so Anleiheaffin wie die damaligen. Geschweige denn so solvent wie die Altvorderen.

    Bis Sommer ist der Krieg entschieden. Entweder durch Strangulation der Weltwirtschaft oder durch freiwilligen Rückzug der Yankees.


    Der Dollar ist dann in jedem Fall Toast!


    Wie das mit derart tief fallenden EM Preisen zusammengehen soll, bleibt rätselhaft.


    Aber gut. Ein deflationärer Zusammenbruch wohnt dem System immer inne. Die Notenbanken müssen nur aufhören einzugreifen. Dann sind sogar Preise von 1$ pro Unze möglich. Wie wahrscheinlich das ist, muss jeder selber kalkulieren.

    Die zerstören nur die Menschen, sich selbst nicht, wie Goldfinger2 schön zusammengefasst hat.


    Als Ergänzung:

    Die Masse der Mensche ist längst zum dummen Vieh geworden. Gesunde Ernährung? Tsss....

    Haben wir noch vor 20 Jahren über die Amis gelacht? Schaut auf die jüngere Generation! Immer dicker (und dümmer). Junk Food überall und zuhause werden billigste Nudel mit Ketchup und oder Mayonnaise"gekocht". Viele werden sich nur noch Mehl, Zusatzstoffe und Zucker leisten.

    Auch die vegane Agenda ist kein Zufall. Sie dient der Kaschierung der Geldentwertung, weil Pflanzen einfach billigst herzustellen sind. Und sie stammt von den gleichen Verdächtigen, die alle anderen Agenden vorantreiben.


    Man muss nur in die Supermärkte gucken. Kohlehydrate, Pflanzensamen und Grünzeug, soweit das Auge reicht. Während die artgerechte Nahrung in der Fleischtheke immer weniger wird.


    Und das Schlimme ist, die Veganerschaft ist da völlig fanatisch dabei. Ich kenne gut aufgeklärte Leute, aber bei dem Thema hakt es bei denen. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht und glauben ernsthaft, sie folgen dort einer guten Sache.

    Zur Kenntnisnahme. ;)

    Ab 1971 ist ein Vergleich mit Goldgeldzeiten aber enorm hinkend.


    Selbstredend verliert Gold an Kaufkraft, wenn in einem Goldgeldsystem Inflation auftritt (Warenmenge zu Goldmenge sinkt)


    Denn das Gold selber ist ja das Geld. Die Inflation wird also direkt an der Kaufkraft des Goldes gemessen.


    Es ist ähnlich aussagelos, wenn man sagt, im Sommer ist es wärmer, weil die Quecksilbersäule steigt.

    Danke. Die Infos über die Öltanker waren sehr bereichernd. Wusste ich bislang nicht, was dort für Margen abgegriffen werden.


    Wir sollten lieber Reeder werden, wenn mit 5 Touren ein Tanker amortisiert werden kann...


    Da siehste mal, wie der Pöbel abgezogen wird.

    Ich könnte mir auch vorstellen, daß morgen nochmal was passiert. Ist morgen nicht "der Tag" für die Zettelwirtschaft ? 😁

    Der Kasper aus dem weißen Haus hat wieder gezwitschert. Dieses Mal hat der Spike im Öl aber nur 5 Minuten gehalten. Bei allem anderen gab's nur geringe Reaktion mit ähnlich kurzer Halbwertzeit. Der Markt scheint sehen zu wollen.

    Entschuldige Bargold, ich dachte Du wolltest vielleicht nicht antworten und ich hatte es zwischenzeitlich selbst herausgefunden. Preis wegen Optionen unter 65 zu drücken ist für Banken wenig interessant.
    Bzgl. Tief
    Ich nehme jetzt an dass das AG Tief morgen, Fr, evtl. auch Mo o. Di und dann ordentlich Rebound über die Wochen im April.

    Ich nehme an, dass das Tief am Montag gesehen wurde. Das Reversal war gewaltig.


    Aber gut. Hier wird zur Zeit alle paar Stunden die Schlagader abgedrückt und wieder gelockert... Was weiss ich schon.


    Eins weiss ich aber sicher. Das ganze Spiel mit der Energie und dem Feuerwerk ist letztlich hochinflationär und wird zur angestrebten Fiatentwertung führen. Ewig wird sich der Ball nicht mehr unter Wasser halten lassen. Und der Wasserstand steigt und steigt.


    Lass die Verfallstage rumgehen. Nächste Woche sehen wir vielleicht ehrlichere Kurse.

    Ich meinte damit, dass sich IRAN auf ueberhaupt irgendwas einlaesst.

    Zu deinem gelöschten Post, mit der Nachfrage, wegen des Kursrutsches am Donnerstag:


    Deine Ansage Donnerstag Spass bei 65, 60 und 55 wurde Montag kurz vor 21:00 von dir verfasst.


    Silber stand zu diesem Zeitpunkt bei 68.5$. Also ähnlich hoch wie jetzt. Die zu bärischen 60 und 55 wurden jedenfalls nicht erreicht.


    Was soll eigentlich das Fragen und dann nach 10 Minuten verpissen, so dass keiner antworten kann? Eine Unart ist das.

    Ich denke der Einzige der IRAN wieder zurückpfeifen kann, ist die Pute.


    IRAN wird mit USRAEL nicht verhandeln.


    Und wenn Pute da hilft, kann die Trompete, erstmal die Kokserei zu Ende bringen.

    Zurückpfeifen kann man nur den, der sich zu weit entfernt hat.


    Die Entfernung USA bis Persien sind 10.000 km. Zurückpfeifen wäre demnach bei ganz jemand anderem angebracht.