OT:
Was hat man denn vor den bewegten Bildern gemacht, wenn es einem dreckig ging, die schafe vom wolf gefressen wurden, die frau gestorben ist, die ernte fehlgeschlagen, der arsch in der kneipe nervt....?
Und heute? Jobangst, Familienstress, Stadtbild, Depressionen, blöde Arbeitskollegen, etc. pp.
Erstmal die Glotze anmachen und alles verdrängen! Und dann nicht einschlafen können weil alles wieder hoch kommt - also Smartphone glotzen bis man ohnmächtig wird.
Die Filme und Unterhaltung allgemein sowie die ganze Informationsflut im speziellen sind es doch, was man nun wählt, um sich eben davor zu drücken, all das zu verarbeiten, was aufgrund der Umstände so hoch kommt. Man wählt Leid durch gespaltenen Geist statt Erlösung durch die "Integration" in den Geist, ja da sitzt man eben mal 5 Stunden allein im Bett und heult sich aus, konfrontiert sich mit den ganzen Gedanken die aufkommen und geht sie an, anstatt die nächste Netflix-Serie zu suchten - oder sein Heil in Telegram-Spam zu suchen.
Und danach sind all die Sorgen und Probleme, die einem so aufgedrückt werden, bedeutungslos.