Das stimmt zwar - aber da wir biologisch immer noch auf dem Stand eines steinzeitlichen Sammlers und Jägers sind, der sich sein Fleisch "von Hand" ziemlich mühsam erkämpfen musste, ist unser Körper darauf ausgelegt, auch "alles mögliche" zu fressen und irgendwie zu verarbeiten. Ohne Ballaststoffe funktioniert der Verdauungstrakt nicht sehr gut...
Und weil wir immer noch auf diese Situation (knappe Nahrung) ausgelegt sind, ist das Anlegen von (Fett-) Reserven bei ausreichender oder übertriebener Nahrungsaufnahme auch so schwer zu verhindern.
Die Verdauung funktioniert genau dann sehr gut, wenn ein Maximum der Nahrungsmenge im Körper verbleibt und nur ein Minimum wieder ausgeschieden wird.
Ist es umgekehrt, führt man sich das falsche Futter zu. Und das ist bei Pflanzennahrung definitiv der Fall.
Dass der Verdauungstrakt sich nicht aufgrund von neuen Gewohnheiten/Pflanzenzüchtungen verändert, sehe ich genau so. Der Körper ist perfekt an die ihm in seinem Habitat zur Verfügung stehende natürlich vorkommende Nahrung angepasst.
Und weil das so ist, muss man sich fragen, was ist die natürliche Nahrung?
Getreide gibt's erst seit ein paar Jahrhunderten. Fällt also aus.
Gemüse ebenfalls.
Was bleibt übrig? Fleisch (oft Aas, weil wir weder schnell rennen können noch Klauen oder tödliche Zähne besitzen), Eier und offensichtlich essbare süße Früchte. Das ganze selbstverständlich roh. Denn Feuer zur Zubereitung steht natürlicherweise ebenfalls nicht zur Verfügung sonder ist künstlich.
Es würde auch niemand auf die Idee kommen, Gras für Pferde zu kochen .... Nur beim Menschen wird das als völlig normal angesehen. Obwohl es das gar nicht ist, wenn man länger drüber nachdenkt.