Alles anzeigen
Wer die Situation von 2000 mit heute vergleichbar hält, der blendet aber eine Reihe von Unterschieden aus
und blickt einseitig auf überbewertete Aktienmärkte und gestiegene Zinsen.
Aber gänzlich anders ist die Verschuldungssituation und der Standort im Rohstoffzyklus und damit auch der Edelmetalle.
Es scheint mir der Blickwinkel von Bankern und Fondsmanagern zu sein, die integraler Bestandteil und Lohnempfänger des etablierten Finanzsystems sind und daher nicht anders können.
Nachtrag : Ein Blick auf die Margen-Grafik (ausgeliehen aus dem Post von gogogogogold ) hätte ausgereicht...:
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/HIiKmyCWYAAqiDp?format=jpg&name=small]
Vergleichbar, zumindest was die Tendenz und den zukünftigen Werdegang angeht, ist sie Imho schon.
Der Unterschied ist, du sprichst es an , dass alle Faktoren schlimmer sind. Verschuldungsgrad, Konzentration (Mag 7 plus KI Sekundär/Zirkelblasen), und die Tatsache, dass 2000 die erste Rettungsaktion und damit die Wirksamste war. Heute sind wir 4 oder mehr Rettungsaktionen weiter, und diese werden immer Wirkungsloser. bzw. der Gestaltungsspielraum immer enger.
Wenn man ehrlich ist, steht und fällt - zumindest was die Aktienindexstände angeht- alles mit einer einzigen Firma und ihrem angeschlossenen Dunstkreis von Kreisgeschäften. Das war bei Cisco zwar ähnlich, aber nicht derart ausgeprägt. Weder nominal noch prozentual.
Den EM Aktiensektor blende ich hier bewusst aus. Er ist irrelevant für das große Bild. Wenngleich angesichts der inneren Performance durchaus der ,,Place to be" wenn es denn Aktien sein müssen.
2000 ff war ein laues Lüftchen, gegen das, was sich hier aufgetürmt hat und unweigerlich Bekanntschaft mit der Schwerkraft machen wird!