Beiträge von Bargold

    Es gibt noch keine Bargeldobergrenze, aber eine Obergrenze für anonyme Goldkäufe.


    Das dieser Staat übergriffig ist, regelmäßig gegen seine eigenen Gesetze verstößt und mit dem Rücken zur Wand steht, da werde hier kaum jemandem etwas neues erzählen.
    Ob man unter diesen Umständen will, dass die eigenen Goldkäufe für den Staat nachvollziehbar sind, muss jeder für sich entscheiden.

    Auch das mit dem alten Beweislastprinzip halte ich bei Ärger mit deutschen Behörden und Ämtern für sehr optimistisch.

    Bei aller berechtigten Paranoia gegenüber der BRD, wie soll das konkret ablaufen?


    Wenn dem Staat bekannt ist, wann gekauft wurde, bist du, was die Spekulationssteuer angeht, nach nem Jahr aus dem Schneider.


    Will er konfiszieren, muss er beweisen, dass du es noch hast. Verschenken, verhuren, verlieren, vergessen, verkaufen... bis dato alles legal.


    Kommt ein Handels- oder Besitzverbot, bitte. Dann gibts zwar ein Legalitätsproblem, aber auch ein Preisproblem. Welches dann nicht das Problem des Verkäufers sein wird und die Sache irgend wo ausgleicht.

    Ich sehe das bis auf den Punkt mit der privaten Altersvorsorge genau so.


    Historisch betrachtet hat man da eigentlich einen hydriden Ansatz. Einerseits sind und waren Nachkommen die Nummer eins bei der Altersabsicherung. Die lassen ihre Eltern normalerweise nicht verhungern. Man hat also während der Lebenszeit in Nachkommen investiert (im weitesten Sinne also eine Rücklage) und zehrt im Alter davon (Umlage - die Jungen stützen die Alten). Weiterhin war vor nicht all zu langer Zeit üblich und noch möglich nebenbei einen Alterssitz zu erarbeiten, der später abgewohnt werden konnte (auch hier Rücklagendeckung). Ebenfalls, zumindest seit 25 Jahren , waren EM Rücklagen ein funktionierendes Vehikel um sich abzusichern. Die jetzt schon Älteren können das sicher bestätigen.


    Eine generelle Umlage wie jetzt, die den Leuten nahezu jede Möglichkeit raubt, privat vorzusorgen, lehne ich ab. Wir sehen ja, was dabei rauskommt. Kinderlose werden klar bevorteilt, also sinkt der Anreiz, der ohnehin durch andere Faktoren gesunken ist, noch weiter , welche in die Welt zu setzen. Dann hast du den schlechtesten Sachwalter, den es überhaupt gibt, nämlich den Staat, der die Kohle nicht nur nicht sinnvoll verwaltet und anlegt sondern sich auch hie und da daran vergreift und Sachfremd verballert.

    Die Überschuldung und die daraus resultierende Krise als force majeure zu deklarieren, traue ich den Yanks sogar zu [smilie_happy] . Gut im ganz weiten Sinne ist es das ja sogar.


    Wie es weiter geht, weiss niemand. Allerdings hat die Prognose von Greyerz bzgl. der Zinssätze durchaus Charme. Die gehen so hoch, dass sich das heute gar keiner richtig vorstellen kann. Zweistellige Prozentbereiche. In dem Fall wird es dann eben doch halbwegs Marktwirtschaftlich gelöst. Was bedeutet, Abschreibungen, Pleiten, Bankrotte. Eine ewig fortschreitende Weiterinflationierung hat es jedenfalls in der Historie der Fiatwährungen nicht gegeben. Irgend wann wurde immer genullt und etwas neues aufgesetzt.

    Kleine Stückelungen (max. 1/10 Unze) nahe am spot kaufen ist bei 250 Euronen/Monat wohl die beste Idee. Habe früher viele Unzen gekauft für unter 700 Euronen/Stück. Heute kannst Du diese Unzen beim Händler nicht mal so eben über den Tisch verkaufen für Bargeld, da ist die Grenze bei 2000 Euronen, Tendenz sinkend.


    Und führe auf jeden Fall Buch über Deine Käufe. Falls Du in ferner Zukunft was verkaufst und das Finanzamt bekommt es mit musst Du nachweisen das Du die Teile länger als ein Jahr gehalten hast.

    Die Beweislast liegt beim Ankläger, der zunächst erstmal wissen muss, wann die Käufe stattfanden um irgend was zu fordern.


    Eine Bargeldobergrenze existiert in der BRD nicht. Es soll aber ab 2026 eine 10.000€ Grenze eingeführt werden ,die allerdings nicht für privat zu privat gelten soll.


    1/10tel oz nahe am Spot sind auch ok, aber selten zu finden. Würde ich schon aus Prinzip kaufen, wenn der Grammpreis mit dem einer ganzen identisch ist.


    Nah am Spot ist die Devise! Und ohne Mikroskop sichtbar. [smilie_happy]

    Die Nasdaq hat sich gerade so ins plus gewurschtelt. Der S&P ist ein viertel Prozent, der Dow ein halbes und der Russel ein dreiviertel Prozent rot. Zusätzlich ist der USDX rot , Dollar/Euro rot, US Bonds ordentlich rot. Also alles , was US ist, ist negativ. Außer Dollar/Yen, der geht massiv hoch. Somit ist klar, woher der Wind weht. Es ist weniger aus dem Gesichtspunkt "werthaltig" getrieben als Kreditspekulativ über den doch noch mal verlängerten carrytrade. Die letzte Rettung quasi. Tokio ist am Zug...

    Global bzw. systemisch betrachtet, können Schulden dieser Größenordnung (USA) in einem Teilreserve- Schuldgeldsystem überhaupt nicht zurückgezahlt werden, weil es sonst kollabiert.


    Dass es nicht genug Assets gibt, halte ich für ein Märchen. Assets, auf gut deutsch Vermögenswerte , werden ja gerade dadurch quantifiziert, dass sie in Geldeinheiten ausgedrückt werden. Und da jede Geldeinheit als spiegelbild eine Schuldeneinheit ist, dürfte insgesamt genau so viel Vermögenswert da sein, wie es insgesamt Schulden gibt.

    Ob ein Gewaltakt als Trick durchgeht, weiss ich nicht.


    Gläubigermord: Die Schuldtitel werden für gewöhnlich vererbt. Man müsste also alle Sippen ausrotten, die in irgend einer Form US Anleihen halten.


    Knast: Es gilt ähnliches. Die Ansprüche können nur vom Gläubiger für nichtig erklärt werden.


    Sei es drum. Irgend jemand muss 36 Billionen bezahlen! Wirds ein default, wirds noch teurer unterm Strich.

    Wenn ich sowas lese...... :wall:


    Die USA schulden 36 echte Billionen! Das heißt, die Regierung muss die Coins der FED geben und stattdessen "echte Fiatwährung" verlangen. Die Schulden kann sie damit nicht direkt bezahlen. Die Fed müsste das wollen und wenn ja, würde die dadurch ausgelöste Hyperinflation, die aus der Weimarer Republik in den Schatten stellen.


    Eine Sekunde später, wäre der USD so viel wert wie der Zimbabwe Dollar.

    Und genau so verhält es sich auch mit der Furzidee, sich mit 1 Mio BTC zu entschulden zu können, die man übrigens noch gar nicht besitzt.


    Es gibts keinen "Trick" sich der Schulden ohne den Preis zu zahlen, zu entledigen. Und der wird in jedem Fall 36 Bio. $ sein. Bei Spirenzchen entsprechend mehr.

    Ich träume von ganz anderen Bondrenditen bei weiter ansteigender Inflation...


    Gruß an Egon von Greyerz [smilie_happy]

    Und in Minute 41 hatten 99.9% der Stadionbesucher noch nicht mal nasse Füße. Das eigentliche Ereignis passierte also in den letzten 5% der Zeit.

    Ich kann mir auch keinen Reim draus machen. Bin ja auch kürzlich ins Messer gerannt beim Daxshort. Im MDax sieht die Sache deutlich klarer aus. Da wird keine Aktienrente eingepreist.

    Der Dax ist ein Performanceindex. Er thesauriert sämtliche Dividenden und hat so einen natürlichen Auftrieb von etwa 2.5% bzw. derzeit 500 Punkte pro Jahr oder 40 Punkte pro Monat. Die 40 Punkte muss er jeden Monat erstmal abwerten, um überhaupt nominal in Minus zu gehen. Schlecht für shorties...

    Das Zeug dümpelte Jahrelang unter 15€ Spot rum! Von 2014 bis 2019 gabs mit kurzer Unterbrechung ein halbes Jahrzehnt Zeitfenster <15€ Spot. Da gabs nicht viel zu timen.

    DAS ist die viel bessere, rationalere und einfachere Erklärung.


    Das Problem ist systemisch und es ist kein Taschenspielertrick des (Haupt-) Gläubigers , um sich der Schulden zu entledigen. Es ist eine Solvenzkrise!


    Wer Gold hat, hat immer Geld!

    Und ganz am Ende haben wir uns damit selbst entthront, in dem wir uns zur Bananenrepublik gemacht , das Vertrauen zerstört und unsere Währung in den nächsten 50 Jahren keiner mehr anfassen wird. Jedenfalls in ungleich geringerem Umfang.


    Gut, Polemik beiseite.


    Das teuer machen der Währung geht. Aber wie teuer soll die denn werden, wenn ich damit Ausländische Schuldner unter Druck setzen will? 5% pro Jahr? 10%? Juck das wirklich jemanden? Und wie viele Jahre soll das gehen. Schließlich setze ich damit nicht nur die Ausländer, sondern auch die Inländer und ganz am Ende mich selbst unter Druck, denn die 36 Bio eigenen Schulden liegen irgend wo im reicheren Ausland. Da kommen schnell Gelüste oder Nöte auf, Währungsgewinne mitzunehmen.


    Der Wechsel hin zu Kurzläufern um die Langläufer einzusammeln wurde bereits zu großen Teilen getan. Die Schulden sind bereits zu großen Teilen in kurzfristbonds . Ich müsste schwindeln, dachte aber 2/3 gelesen zu haben. Diese Option fällt also aus.


    Was aber viel problematischer ist, ist das Teilreservesystem, was solche Kurskapriolen nicht verträgt. Es wundert ohnehin, dass die bereits jetzt schon aufgelaufenen Kursverluste noch niemanden offiziell über die Wupper geschickt haben.