Beiträge von Bargold

    Bei aller Euphorie, welche hier dann doch immer wieder aufflackert ist Silber mit Abstand mein miesestes Investment ever. Hab 2012 die Unze zu gut 26 € gekauft, nach Inflationsrechner der AK entspricht das in heutigem Geld über 38 €. Klingt nach Sparbuchperformance.....wenn der Ausbruch nicht bald kommt, lass ich mir Hanteln aus dem Zeug gießen, damit es wenigstens irgendeinen Sinn hat!.

    Das 26€ Niveau für einen Maple haben wir fast exakt von einem Jahr erst nachaltig überwunden. Und stehen jetzt 10€ höher.


    Es gab dennoch in den 12 Jahren zwischen diesen beiden Zeitpunkten genug Gelegenheit, für 16 € und Zerquetschte zuzuschlagen...


    Aber unten will ja bekanntlich kaum einer das Zeug haben. Es muss richtig teuer sein, erst dann isses geil [smilie_happy]

    Mir erschließt sich die Mechanik nicht.


    Die USA streuen Gerüchte über einen Default, die Papiere fallen und dann kaufen die USA sie wieder auf.


    Um sie jedoch aufzukaufen, brauchen sie Geld, was bedeutet, dass sie neue Anleihen emittieren müssten. Und zwar zu dem Kurs, für den sie die alten zurückkaufen. :hae:


    Außerdem ist das ein komischer bankrott, wenn sie plötzlich doch wieder zahlungsfähig wären...

    Ja, für den Drückermontag gehts heute ganz schön vorwärts! Man darf gespannt sein auf mehr.


    Was die Anleihen unter hundert angeht... Das sind nur willkürliche Zahlen. Wenn der zu Grunde liegende Zinskupon zu niedrig für die vorherrschende Geldentwertung bzw. die Forderungen der Gläubiger, gehts halt unter 100. Wäre der Zinskupon x Prozent höher, ginge es auch nicht unter 100.


    Für den Anleiheemittenten ändert sich quasi nichts. Das was er an Einnahmeinbußen bei einer Emission unter 100 hat, spart er am Zins oder umgekehrt. Letztlich entscheidet immer der Gläubiger, welchen Zins / Rendite er haben will.


    Auch inflationsindexierte Anleihen sind vor unter Hundert nicht sicher. Erstens kann die sich Bonität des Schuldners ändern und zweitens ist die ausgewiesene Inflation nach unten getürkt.


    Nimmt man mal die genannten 20jährigen bei 89, dann verteilen sich 11 Punkte garantierter Rückzahlungsgewinn auf 20 Jahre auf und kommen auf den Kupon von 4.625% drauf. Also ein halbes Prozent auf dann 5% Jahresrendite. Das ist nicht wirklich der Burner gegenüber 25 Jahre lang ca. 9% Goldrendite oder der realen Inflationsrate, die über 5% liegt, aber runtergelogen wird. Wer soll da also kaufen? Ich weiss ja, worauf er finanzmathematisch hinaus will, aber sind das bereits must have Renditen, bei denen man inflationsbereinigt verliert?

    Vartian mit seinen analytischen starren Röhrenmodellen und Gold als Rohstoff...


    Würde er Gold selber als Währung und damit als Liquidität betrachten, gäbe es vielleicht eine Erklärung , warum es doppelt so hoch steht. Weil diese Nichtdollarliquidität ganz einfach gesucht wird. Die Gründe dafür sind doch seit 2022 für jeden sichtbar.

    Ja, am Ende gehts immer sehr schnell.


    Vom 40. Jahrestag der DDR , als noch verkündet wurde, die Mauer würde noch 100 Jahre stehen, bis zum Fall selbiger verging gerade mal ein Monat!


    Egon von Greyerz brachte dazu ein schönes Gleichnis. Wie lange dauert es, bis ein Station mit Wasser gefüllt ist, wenn man mit einem Tropfen in der ersten Minute beginnt und jede weitere Minute erneut die doppelte Anzahl an Tropfen hineingetropft werden als in der vorangegangenen...

    Also bei mir auf der Albhochfläche haben wir seit November überwiegend bedecktes oder nebliges Wetter. Die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen -5° und +5° C. Einige Ausnahmen gab es z.B. am Samstag vor einer Woche und auch gestern und vorgestern, als einigermaßen die Sonne durchkam und die Temperaturen auf 8-10° C gestiegen sind. Sobald es bedeckt oder neblig ist, geht auch kein Wind. Aufgrund des Umstandes, dass keine Sonne rauskommt, läuft der Brenner viel öfter als bei Sonnenschein, weil die Fenster auf der Südseite bei Sonnenschein gewaltig mitheizen und durch Verschleppung auch die Räume auf der Nordseite mitwärmen. Man merkt es an den Heizkörpern, die sind dann deutlich kühler und der Betriebsstundenzähler am Kessel rennt auch nicht so schnell. Daher behaupte ich mal, dass ich bei -10° C und Sonnenschein, deutlich weniger heizen muss als bei 0° C und Nebel.

    Ja, die Sonne ist eine große Kraft, die bei ungedämmten Massivwänden einen mehr als signifikanten Einfluss auf den Heizenergiebedarf hat.


    Der gute Prof. Rauch hat das zu seinen Lebzeiten auf seiner Webseite schön herausgearbeitet und auch die Formeln sowie einen Rechner für den himmelsrichtungsabhängigen effektiven U-Wert erstellt.


    Wer Interesse hat, wie gut seine Hauswände tatsächlich sind, wird hier fündig:


    Der effektive Wärmedurchgangskoeffizient


    Ich habe einige Jahre Energiebedarfsrechnungen gemacht, und die Rechnung nach DIN kam im Fall von ungedämmten Massivbauten nie hin. Der tatsächlich verheizte Brennstoff lag immer weit (30-50%) unter dem Wert, der nach Norm berechnet wurde.


    Irgend wann kristallisierte es sich heraus, dass es weniger das Nutzerverhalten oder fehlerhafte Eingangsdaten (unbekannte Lambdawerte des Gemäuers) waren als viel mehr das nicht Einbeziehen der Sonne, die diese Diskrepanz verursachte.


    Man kann die Klassifizierung der Energieausweise also speziell bei solchen Bauten in die Tonne kloppen. Die machen das ältere ungedämmte Ziegelhaus viel schlechter als es ist. Und es ist ausdrücklich verboten, effektive U-Werte zu verwenden, um die Energieeffizienzklasse zu errechnen.


    Imho gewollt, um Dämmung zu verkaufen oder wie gestern beschlossen über die CO2 Bepreisung abzuzocken.


    Da wird also locker flockig ein Verfahren aus 1920 für Heizungsinstallateure zur Berechnung der benötigten maximalen Heizleistung (immer sehr dunkel und sehr kalt) rückwärts angewandt um auf die Dämmfähigkeit von Häusern zu schließen.


    Das grenzt im Grunde an Wissenschaftsbetrug! :boese:

    Es spricht mir aus der Seele! Leider ist die Halbwertzeit der Erinnerung in den letzten Jahren kleiner und kleiner geworden. Genau diese Parallelen zum Jahrtausendwechsel sehe ich auch. Leicht anders aber dennoch vorhanden.


    Marktwahrnehmung... Das Wort des Jahres bisher! [smilie_blume]

    Ja, es ist schwierig im Silber.


    War es aber immer schon.


    Kupfer heute und die ganze Woche mit großem Auftrieb. Was gegen rezessiven Nachfrageeinbruch spricht.


    Öl die ganze Woche kräftig runter, was dafür spricht.


    Silber ist wie immer im Spannungsfeld monetär-industriell-manipulativ.


    Man schaue auf die Leihzinsen des SLV, die förmlich explodierten und die lächerliche Anzahl an verfügbaren Anteilen, zuletzt ganze 150.000, wobei da auch schon fast null standen.


    SLV Borrow Rate (CTB) | ChartExchange
    SLV Borrow Rate (CTB)
    chartexchange.com


    Das ganze gibts auch noch für den PSLV, wo sich die Leihzinsen ebenfalls verdreifachten aber absolut viel geringer waren:


    https://fintel.io/ss/us/pslv


    Im letzten Link sieht man sogar die Shortvolumina und stellt fest, dass das Maximum von fast 13 Mio Anteilen am Dienstag erreicht wurde und dieser bis gestern auf etwa 7 Mio Anteile reduziert wurde. Auf den heutigen Stand darf man gespannt sein, der wird aber erst morgen verraten. Es wurden also in den (nicht sehr stark) steigenden Kurs shorts eingedeckt, statt aufgebaut.


    Hier ist einiges im Gange und wie immer ist Silber Spielball der Spieler. Überraschungen auf beiden Seiten sind hier vorprogrammiert.


    Charttechnisch ist 32.5 ein dickes Brett, was heute zumindest mal gut durchstochen wurde.


    Da ich mir eine schöne spekulative call Optionsscheinposition erspielt habe, bleibe ich an den Nasdaq shorts dran um sie zu schützen, bzw. Pulver zu haben, sollte Tech völlig in die Grütze gehen , womit ich jederzeit rechne, und Silber mitreißen , um dann die Bank erneut im selben oder einem anderen Silber call OS Schach zu setzen.


    Liege ich falsch, und Tech rennt weiter, bleibt die Hoffnung, dass Silber mitrennt.


    Geht beides Konträr, hab ich den Zonk.

    @ caldera, so ist es. Es passt nicht mehr zusammen. Meine 2 cent dazu:


    Es passt deswegen nicht mehr, weil die Amis bzw. der Dollar ein systemisches Problem bekommt. Er ist kurz vor der Ablösung als Nr.1. , Überschuldet etc. etc. So weit , so bekannt.


    Der Ansatz an diesem Punkt ist, dass der Bondmarkt bzw. der steigende Marktzins irgend wann die ganzen Techbuden erdrücken wird! Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass die nächste Abwärtswelle der Bonds bzw. die daraus resultierende Steigerung der Marktzinsen dem alten Bullen-Aktienmarkt den Todesstoß versetzen werden. Die letzte kurze Aufwärtsbewegung im Bondmarkt in den letzten Tagen hat ihm einfach nur noch einmal kurz den Arsch gerettet, ansonsten stünden die Nasdaqkurse bereits viel tiefer.


    Wird also die nächste Abwärtswelle der Bonds zeitlich gut antizipiert, wird kurz danach auch der Aktienmarkt abschmieren. Nur eben prozentual viel heftiger, was das shorten dort lukrativ macht. Das Ding ist ne reife Himbeere, die jederzeit abzufallen droht. Man muss nur den Mund aufmachen.

    Sind wir hier bei Wallstreet-online?


    Also so wie hier gezockt wird koennte man das glatt meinen

    Es gibt doch nichts schöneres, als die Aktienblase zu shorten und dafür Gold und Silber zu erwerben. Das ging im Jahr 2000 schon mal. Leider war ich damals noch grün hinter den Ohren und spielte erfolglos auf der falschen Seite Nemax Aktionär, was mich dann u.a. ab 2002 zum EM Bug machte.


    Ich betrachte das einfach als zweite Halbzeit und strebe an, das Ergebnis zu drehen. Der Torwart hampelt betrunken und hochmütig herum und der Ball liegt imho auf dem Punkt. Und zwar nicht auf dem in der Mitte!


    Ich kann nicht anders. [smilie_happy]


    Aber sorge dich nicht. 90% der Groschen sind außerhalb des Casinos gesichert angelegt. 7% in ner Mine und mit 3 % plus Taschengeld spiele ich hier Vabanqe, wenn Setups da sind. Mit dieser Aufteilung stecke ich, ohne es genau zu wissen, wahrscheinlich viel weniger im System als die Mehrheit der Foristen und erlaube mir das.

    Die Inflationserwartungen sind von 3,3 % auf 4.3% gestiegen und die Konsumenten schwächeln. Die Stagfla manifestiert sich.


    Damit dürfte sich die letzte Zinssenkungsfantasie , die ohnehin heimlich still und leise von 100 Basispunkten oder mehr auf nur noch 25 reduziert wurde, gänzlich auflösen. US Bonds fallen heute durchaus stark, und zwar parallel zum Aktienmarkt.


    Diesem Trend folgend, dürfte es also bald Zinsanhebung heißen!


    Was das für die Aktienmärkte bedeutet, brauche ich niemandem erklären. Aber gut. Rationalität war noch nie die Stärke der Techkäufer. Ich halte das dennoch für Schwächezeichen. Gestern schon war zum Großteil nur zähes lustloses Handeln zu sehen. Kaum Dynamik hochwärts drin.


    Ich bleibe jedenfalls übers WE short und halte das Zerti. Sollte es nochmal über die 21900 gehen, folgt darauf wahrscheinlich ohnehin ein neues ATH, was mein Setup (keine neues ATH) konterkarieren würde und weitere Shorts zunächst ausschließt.


    Caldera, kümmerst du dich auch um den Bondmarkt, charttechnisch?


    Der 30 Y Trash steht imho gerade an einem sehr interessanten Punkt. Eine weitere Abwärtswelle, tiefer als die letzte, scheint mir vom Gefühl her harmonisch in die jüngere Chartstruktur zu passen. Zudem sind heuer 10 Billionen $ auslaufende Anleihen zu rollen...und er erste Monat ist bereits rum.

    ...ich bin raus, sorry

    Was ist daran so schwer zu verstehen, dass die Fed ihren selbst festgelegten Leihzinssatz, also den Zins bei dem jemand bei der Fed direkt Geld leihen kann, nicht unter den Marktzinssatz führen kann, ohne große Marktverwerfungen zu verursachen?

    Genau, das zeigt dein Beitrag weiter unten. Und schon ist die Struktur wieder dahin.


    Das ist ein Widerspruch! Entweder er kann nicht unterm Marktzins deshalb auch keine QE auflegen, oder umgekehrt.


    Zweiter Widerspruch: Anleihen laufen wenn der Zinssatz sinkt, nicht wenn er steht oder steigt.

    Begriffsstutzigkeit ist derzeit noch legal, sage ich immer.


    WEIL er den Fedzinssatz nicht per Dekret unter den Marktzins diktieren kann (könnte er , aber mit verheerenden Folgen), MUSS er ein QE Auflegen, damit die Anleihekurse nach oben und damit den Marktzins nach unten treiben. DANN klappts auch mit Zinssenkungen des Fedzinssatzes!

    Wenn ich richtig rechne, sind die 40% in der BRD bei derzeitigem Gasburn bereits in 10 Tagen erreicht. Und dann haben wir erst Mitte Februar.

    Ich stelle mir das so ähnlich vor wie beim Ottonormalbankkunden. Die BuBa hat eine Forderung an die BoE und diese kann mit dem Gold tun und lassen was sie will.

    Ungewöhnlich das DAS schon in den kommenden Tagen passieren soll.

    Ein so deutlicher Absturz ist keine Garant für eine umgehende Erholung

    Nur meine kleine bescheidene Meinung unter Beobachtung so zahlreicher Kandidaten

    Mir erschließt sich das auch nicht. Scheinbar sind die meisten völlig konditioniert und glauben, dass jeder Dip ( in dem Fall sogar ein veritabler crash) schon irgend wie von irgend wem subito wieder hochgeboten wird. Die roten Kerzen werden immer länger, die Firmen die getroffen werden, immer größer. Siehe kürzlich Nvidia, AMD, etc etc.


    Und das ist selten ein Vorbote für weiter steigende Kurse. Im Gegenteil.


    Wir scheinen, dem Sentiment nach, tatsächlich in einer Euphoriephase zu sein, wo die Abschläge gar nicht groß genug sein können um sie zu kaufen.