Beiträge von Baerenbulle

    Oh, das das passieren könnte, damit haben die Russen nach 8 Jahren Währungskrieg sicher überhaupt nicht gerechnet.


    Der Rubelkurs gegen Dollar und Euro interessiert dich in Russland aber höchstens noch wenn du ein... ausländisches Auto (Luxus), Iphone (Luxus) und deinen Türkeiurlaub (Luxus) finanzieren musst...


    Im Prinzip wäre Russland sogar in der Lage den Goldstandard für den Rubel einzuführen...

    Ich denke das er sogar sehr überrascht ist.


    Erstens hat sich die Spaltung der NATO, der Europäer und die Sleepyness von Joe auch
    nicht wirklich als tragfähig erwiesen. Selbst den Schweizern ist die Sicherung durchgebrannt, angesichts der Massen an herzerweichenden ukrainischen Memes.
    Bisher ist er mit seiner endlos langen Liste an Teufeleien stets durchgekommen. Er hat soviel auf dem Kerbholz, das man das unmöglich in einem Post aufzählen kann. Der luschige Westen hat ihn trotzdem stets mit seinem Scheiß durchkommen lassen. Wir haben ihn ja regelrecht auf immer wildere Exzesse konditioniert.
    Die neuen Sanktionen sind aber sehr wohl geeignet Rußlands eh schon desolate Wirtschaft mittelfristig vollends zu ruinieren. Langfristig hat seine ausschliesslich auf fossilen Brennstoffen basierende Wirtschaft sowieso nicht den Hauch einer Chance.
    Außerdem hat er nicht mit einem ukrainischen Präsidenten gerechnet, der ihn mit seinem Kampfeswillen und seiner perfekten Inzenierung im Vergleich wirklich unglaublich armselig aussehen läßt. Den Social Media War hat er jedenfalls jetzt schon um Längen verloren.
    Drittens war der Blitzkriegansatz ein totaler Rohrkrepierer. Nun lacht die ganze Welt über liegen gebliebene Panzer abgelaufenen Proviant, platte Reifen und seine den Matsch fürchtenden Panzerkolonne, die zum Scheibenschiessen gradezu einlädt. So lassen sich die frisch gelieferten Waffen doch hervorragend warmschiessen.
    Gleichzeitig überbieten sich die Ukrainer gegenseitig im Tapferkeitswettbewerb. Und wenn man sich erstmal im Kampf befindet dann steigt der Hass ins Grenzenlose und verdrängt die anfängliche Angst. Im Häuserkampf ist Ortskenntnis, Tapferkeit und Hass die wichtigste Währung. Da muss erschon seine thermobarischen Flammernwerfer und Bomber einsetzen und alles in Schutt und Asche legen, was Ihm sicher den vorletzten Platz in der Ewigenliste der gruseligsten Massenmörder einbringen wird. Ob das alles sein Ziel war?


    Ich glaub mittlerweile dämmert ihm in was für eine Sackgasse er sich manövriert hat. Deswegen sitzt er auch immer so schlecht gelaunt an seinen clownesk langen Tischen während er seine wirren Monologe vorträgt.


    Leider macht das Alles die Sache nicht besser, denn man muss fürchten das ihn seine Paranoia endgültig zu einer Verzweiflungstat treibt.

    Es begreifen nur Wenige - Putin hat GARNICHTS pulverisiert! Der Westen hat sich dummerweise selbst so dermassen an die Wand genagelt, - die grösste Sanktion wäre gewesen, wenn wir uns alle selbst umgebracht hätten, dann wären wir keine Kunden mehr.SWIFT ? Vogelschiss drauf, CIPS nehmen, es wartet ganz ASIEN auf russische Waren, von Energie, Uran bis Weizen....
    Rufe doch mal bei den deutschen Automobilbauern an, wie die Laune da so ist?

    Ich rede nicht von Swift, sondern von den in EUR und Dollar denominierten Devisenreserven und den Sonderziehungsrechten. Die sind schlicht unbrauchbar gemacht worden. Es bleiben lediglich die chinesischen Resven (sind glaube ich nur 13% aller Devisenreserven von Russland) und sein Gold.


    Das dürfte ihm um Größenordnungn mehr weh tun als Swift. Zumal es auch viel schneller wirkt. Der Absturz des Rubel spricht Bände. Der Rubel ist unter einem Penny gefallen.

    Die Frage ist wie Putin nun seinen Krieg finanziert. Nachdem ein Großteil seiner Reserven durch die Sanktionen pulverisiert wurde, besteht die Gefahr, dass er seine Goldreserven verkaufen muss um liquide zu bleiben.


    Alle anderen fundamentalen Faktoren sprechen aber ungewöhnlich deutlich für Gold und Goldminen. Bei derart negativen Realzinsen verwundert die zurückliegende Seitwärtsbewegung des letzten halben Jahres schon sehr.


    Von einem schnellen Ende des Krieges ist mMn nicht auszugehen. Eher von einer weiteren Eskalation. So traurig das ist so sehr spricht das alles für Gold.

    ... nur was heißt das für den Preis?

    Geht doch...


    Heute sind auch die marktbreiten Goldaktien-Indizees über 5% im Plus. :thumbup:


    ... und das wird so weitergehen.


    Aufgrund Ihrer perfekten Korrelationseigenschaften fürs Depot haben Goldaktien idR. extrem niedrige Multiples. Das hat sich aber mittlerweile aufgrund der zurückliegenden Dürreperiode deutlich verändert. Goldaktien haben zur Zeit extrem starke Multiples insbesondere Cash Flow, PE usw. (siehe Bild) und somit auch eine deutlich positive Renditeerwartung.



    Bei Inflation gehen Sie ballistisch (was voraussichtlich auch in Bälde keine schlechte Eigenschaft sein dürfte). Darüber hinaus erfüllen Sie zur Zeit sogar strenge Wachstums-Anforderungen die sonst nur High Tech Growth Aktien aufweisen z.B. Rule of 40. Nicht etwa der Nasdaq erfüllt diese radikalen Growth-Eigenschaften, sondern - tätäh - Goldminenaktien. Mit historical Earnings 12,5% + Cash-Flow-Growth 38,8% kommen Sie nicht nur auf 40 sondern sogar auf über 50 (überschlagsweise, da die Verschuldung auch gering ist; wichtig da eigentlich free cash flow). Der Nasdaq mit seinen High-performenden FANGS schafft grade mal müde 21. :thumbsup:

    Seht ihr auch Riesen Potential in Bezug auf die doppelte Besteuerung auf Kapitalerträge ab einem Jahreseinkommen von 1 Mio. USD in USA? Die Pläne von Biden könnten doch irre hohe Gelder in den EM-Markt umschichten lassen. Private Verkäufe lassen sich kaum kontrollieren und wenn Gold Richtung 3.000 USD läuft kann da etwas richtig Großes anrollen. 2-3% Umschichtung von Aktien würde schon reichen.

    Gibt es dafür eigentlich Beispiele aus der Vergangenheit, wo man ähnliche Effekte mal festgestellt bzw. sogar untersucht hat?

    Naja, dass Zentralbanken Anleihen kaufen um die Zinsen nicht nur am kurzen Ende der Zinsstruktur via Leitzins zu drücken, sondern auch am langen Ende, war und ist ja üblich. Die Assets gehören dann der Zentralbank und diese kann Sie daher auch wieder verkaufen. Der Gewinn- Verlust geht soviel ich weiß in den meisten Ländern an die Finanzministerien.


    Die Japanische Zentralbank kauft schon länger Aktien, um deflationären Tendenzen (in Japan schon seit Jahrzehnten ein Problem) aktiv zu bekämpfen. Die Schweizer Zentralbank kauft sogar ausländische Aktien vor allem um die Wechselkurse zu gestalten. Dabei wird idR. ein passiver Aktienkorb gekauft um nicht Einzelaktien zu bevorzugen. So gesehen liegen ETFs als Instrument nahe.


    Ob das eine Sauerei ist, ist umstritten. Hier im Forum würde das die Mehrheit vermutlich so sehen, weil es Inflation produziert. Für Gold ist das aber eigentlich gut (für Aktien und Anleihen natürlich noch mehr)

    Bemerkenswert (erklärt den kürzlichen Schluckauf, von dem Gold vermutlich profitierte):

    ... die Einschläge kommen näher.

    Schon erstaunlich:


    .....Und während Gold und Siber noch weit von alten Hochs entfernt ist, werden Standardaktien in irrwitzig aufgeblähte Extrem"werte" ;( aufgebläht.....:

    ... extrem schon, aber wer kann bei so schönen Schuhe schon wiederstehen ...


    Sneaker-Börse StockX jetzt fast 4 Milliarden Dollar wert

    ...
    Das Geschäft mit seltenen Sportschuhen und limitierten Luxusartikeln boomt in der Pandemie, davon profitieren Unternehmen wie die Online-Börse StockX. Die Internetplattform, auf der Sneaker und Streetwear wie Aktien gehandelt werden, wird nach eigenen Angaben inzwischen mit 3,8 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) von Investoren bewertet.
    ...

    https://www.boerse-online.de/n…rofis-erodiert-1030272418


    Die bearishe Sicht. Kann ich zwar nachvollziehen, aber wenn ich mir dann die Spotpreise von vor 22 Monaten bei Gold ansehe (die 22 Monate werden als vermeintlicher Beleg für einen bearishen Ausblick genau so im Artikel erwähnt), dann komme ich doch nur wieder zur bullishen Schlussfolgerung. :)


    Glück auf!
    CM

    ... zumal BO die Interpretation von COTS Daten anscheinend nicht verstanden hat. Wenn die Small und LargeSpecs Ihre Longpositionen reduzieren, heißt dies, dass die Commercial Ihre Shortpositionen runterfahren. Und das ist bullish und keineswegs bearish.

    Schöne Abhandlung von Ed Yardeni (dem Erfinder des FED-Modells) die man gelesen haben sollte, weil es die zunehmend gefährliche Denkrichtung "MMT" in der amerikanischen Politik sehr gut auf den Punkt bringt:



    Etwas reisserische Schlussfolgerung:
    TINA + MMT = MAMU (Mother of All Meltups) möglicherweise gefolgt von MAMD (Mother of All Meltdowns)

    Allerlei lesenswertes zur Inflationsentwicklung auf Zerohedge:


    ... and market pricing now implies a 31% chance of headline CPI inflation exceeding 3% over the next 5 years: this means that there is a non-trivial, one-in-three (and rapigly growing) chance the Fed loses control over inflation.



    ...


    Die Indizees strotzen nur so vor sich stetig weiter verbessernden Multiples. Die bisher eher verhaltene Kursentwicklung verwundert da doch etwas.


    Vor allem der Solactive Global Gold Miners schaut sehr stark aus:




    Proxy für ARCA Goldbugs:


    Der Mars-Rover Perseverance hat vor 3 Tagen ein gigantisches Goldvorkommen entdeckt. Ersten Erkenntnissen zur Folge, beträgt die Größe dieses Goldvorkommens, ein vielfaches der Förderungen der letzten 100 Jahre in Australien, Russland ,Südafrika und den Vereinigten Staaten von Amerika zusammen.


    Elon Musk verspricht innerhalb von 17 Monaten einen Pendelverkehr zwischen Erde und Mars zu installieren, der in der Lage sein wird, monatlich 3346 Tonnen des begehrten Edelmetalls zur Erde zu bringen. Es sind bereits Gespräche mit Walmart, Aldi, Lidl ,Amazon und dem Osterhasen über Kooperationen in Gang gesetzt worden, um dieses Gold, Verbrauchern ab den 1 . April 2022 auf der ganzen Welt anbieten zu können. In diesem Zusammenhang legt Elon Musk großen Wert auf die Tatsache, dass das Mars-Gold sich in keinster Weise vom Gold auf der Erde unterscheidet. Entscheidend ,so Elon Musk, ist nicht die Qualität des Goldes, sondern die Dummheit der Anleger, und der Kaufzeitpunkt zum 1. April

    Das sehe ich ganz genauso. Die steigende Geldmenge inflationiert selbstrendent Bonds-, Gold, IPO, Aktien- und Immobilienmärkte, aber im engeren Sinne ist Inflation nun mal das was im Warenkorb enhalten ist und an diese Definition würde ich mich auch gerne halten. Schon alleine deshalb weil die Zentralbanken Ihre Geldpolitik danach ausrichten. Sonst herrscht babylonische Sprachverwirrung. Extrem steigende Inflationsraten halte ich in dem Geiste daher für weniger wahrscheinlich, aber moderate werden meine Meinung nach schon reichen um viel zu bewegen.


    Momentan argumentieren viele gegen die Inflation (z. B. Andreas Beck), da sie keine begrenzte Gütermenge sehen. Bei S&P 500, DAX und Co. lag aber genau das vor. Die vielen IPOs haben einfach nur auf die Geldmenge reagiert.



    Das einzige, was den Goldpreis immer noch nicht hat explodieren lassen, ist die allgemeine Realitätsverweigerung der Investoren. Denn die kaufen immer noch brav Staatsanleihen. Weil sie nicht in der Lage sind, aufgrund ihrer klassischen Inflationsdefinition zu erkennen, dass der Kauf von Anleihen seit der Aufgabe des Goldstandards schlicht Geldverbrennung ist.


    Na na, so doof wie Du sie beschreibst sind Bondinvestoren dann bestimmt nicht, eher kurzfristig orientiert. Zugegebenermassen haben sie massiv Bonds gekauft in einem vielleicht unterwürfigem aber dafür umso besser geglückten Versuch Frontrunning vor der FED zu betreiben. Anfangs hat die FED daher witzigerweise gar keine Bonds kaufen müssen, obschon alle Renditen in vorauseilendem Gehorsam und flächendeckend eingebrochen sind. Das war aber nur kurz nach dem Coronaeinbruch so. Derzeit kauft in erster Linie noch die Zentralbank und verzweifelt repressierte Institutionen. Investoren mit Taschenrechner und funktionstüchtigem Gehirn halten sich dagegen zurück.
    Dieselben Investoren kaufen zur Zeit aber statt Gold doch lieber noch Aktien und Immobilien zumindest nach die liebe Ehefrau erfolgreich eine neue Küche bekommen hat. Das alles ist nachvollziehbar schliesslich gab es post-Corona viele Schnäppchen und dann einen schönen Lemingeffekt, den das Smart Money noch ein bisschen Reiten wird. Aber das alles ist schliesslich temporär und zeitlich eng begrenzt.
    Meine Hoffnung ist daher, dass die große Rotation von Bonds in Gold bald weiter laufen wird (begonnen hatte Sie doch schon vielversprechend wenn auch gefühlt a bisserl langsam). Die Rotation von Bonds in Aktien post 2009 hat schliesslich auch lange auf sich warten lassen, aber mittlerweile kam mit Macht was unausweichlich kommen musste. Noch in 2011 2012 und 2013 habe ich mir verwundert die Augen gerieben und mich gefragt warum die Aktienrenditen angesichts der Leitzinsen noch immer so hoch waren. Rotationen dauern eben. Mittlerweile ZIRPT es dann ja auch in weiten Teilen des Aktienwaldes.
    Meine Hoffnung ist nun, dass schon eine moderat steigende Inflation ausreichen wird um die Rotation zwischen Bonds und Gold zu bewirken, denn US Aktien lassen sich rational kaum weiter inflationieren (ganz so doof sind Aktieninvestoren nämlich auch nicht). Aktien werden sobald etwas Inflation aufkommt - also die Inflation im engeren Sinne - zunehmend flatterig werden, weil die Zentralbanken dann die Droge Geld notgedrungen rationieren muss. Flattrige Aktien verstärken sicher die Sehnsucht nach niedrigen Risikoklassen abgesehen von Bonds ist nur Gold ein leidlich geeignetes RK1 Substitut (nicht wirklich aber der Grundgedanke sollte klar sein). Bonds werden zudem sichere Verluste produzieren, während Gold steigt und da es mangels klarer Funamentalbewertungskennzahlen auch stets den Gesetzen eines sich selbst verstärkenden Trends zugeneigt ist vermag es sicher auch den Mainstream zu überzeugen. Da sollte man dabei sein, auch wenn es vielleicht andere Szenarien gibt - schliesslich ist auch ein zurückgehender Angstfaktor eine erstzunehmende und schwer berechenbare Größe - so könnte das doch sehr lukrativ werden. Daher gilt für mich "da simmer dabei, dat is prima. Alaaf." ... und falls das alles nicht wird, dann ist doch zumindest das Portfolio diversifiziert.

    Gesinnung sollte man sich als Investor verkneifen. Mir ist die jedenfalls zu teuer. Deswegen auch die Kritik am Artikel.
    Was ich d(t)rollig finde sind Deine "Du hast die falsche Gesinnung" Anmache. Das ist ein Forum, das von Diskussionen lebt und wenn es Substanz haben soll auch die eigene Position hinterfragt. Seltsam ist vor allem das Du einer substanziellen Diskussion aus dem Weg gehst.
    Mich interessiert Gold und ich habe weiterhin hohe Goldanteile im Depot. Wenn Eure geheiligte "Excellenz von und zu GoldChartRakete" mir dann doch untertänigst kritische Untertöne gestatten würde, dann wäre ich äußerst verbunden. [smilie_blume]

    ...
    Das die Geldmenge mal eben um 50 % ausgeweitet wurde: kein Problem. ..

    Nur für Dich habe ich jetzt doch mal gegoogelt: Der Kasper vertickt Finanzanlagen mit Goldbezug. ... so eine Überaschung. Aber ist ist sicher trotzdem ne spitzenmässig neutrale Analyse.


    Was sagt Dir das jetzt?



    PS: ... aber immerhin er malt auch Charts. :thumbsup: Da teilt Ihr vermutlich die Begabung zu ähnlich messerscharfen Marktanalysen. Z.B. die, dass die Ausweitung der Geldmenge Gift ist für Fiat-Money alle Non-Goldinvestments.