Der deutsche Versicherungskonzern Allianz und der dänische Finanzinvestor Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) will zwei künstliche „Energieinseln“ in die Nordsee pflanzen. Beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie seien inzwischen die entsprechenden Anträge eingegangen. ... Kostenpunkt der beiden Energieinseln: 2 bis 2,5 Milliarden Euro pro Stück.
Eigentlich nicht blöd, Habeck weiß, daß ihm das um die Ohren fliegt, da wird vermutlich jeder mit Geld zugeschüttet, der sagt, wir nehmen den Überschußstrom.
Irgendwas um die 8GW installierte Leistung sind in der Nordsee, die gibts im Sommer um die Mittagszeit oft für lau, sagen wir mal 1000 h/a, macht 8TWh/a, bei 70% Wirkungsgrad 5,5TWh/a oder 138 Mio kg/a Waserstoff. Also 36 € Investition pro kg/a Wasserstoff
1kg H2 sind ca 40kWh, kosten als Erdgas am Spot im Moment 3,32€. Die Inseln müßten also 11 Jahre liefern. Wobei der Vergleich hinkt, eingentlich müßte man methanisieren, dann wären es eher 14 Jahre. Ohne Kapitalkosten und solche Feinheiten, aber darauf ist geschxxx, die volkswirtschaftlichen Kosten sind eh jenseits von gut und böse.
(Fehler vorbehalten, vielleicht hat jemand Lust, nachzurechnen)
Ach ja, die beiden Inseln würden ungefähr 0,5% des Gasverbrauchs liefern, man bräuchte noch 398 weitere, wenn ein Schuh draus werden soll. Macht gepflegte 1000 G€. Gut das ist alles arg übers Knie gebrochen, aber mich hat einfach interessiert, in welcher Umlaufbahn die Experten da kreisen.