Ferner glaube ich nicht, daß in 10 Jahren irgendwelche Staatsgarantien von heute noch irgendwas wert sind.
Natürlich nicht, ich schätze das geht nicht mal mehr 5 Jahre. Aber bis dahin wird noch massenhaft zugebaut. Größere Freilandanlagen liegen inzwischen deutlich unter 1000€/kWp. Und bringen vermeintlich sichere Einnahmen um 100€/a je kWp. Da ist Goldgräberstimmung. Wenn man das pro Hektar umrechnet, da kommt kein Landwirt gegen an. Und das Geschrei, wenn das dann kippt kann man sich ungefähr vorstellen.
Diese ganzen Technologiemodelle, die in den Medien herumgereicht werden, sind, wenn man genau hinschaut, durch die Bank EU-geförderte Beschäftigungstherapien. Erstaunlicherweise wird das einzige Speicherkonzept, was m.M.n. eine wirtschaftliche Chance hätte, ignoriert. Es würde zwar das Problem des viel zu kleinen EROI nicht lösen, könnte aber wenigstens die Preisexzesse einfangen.
Zum Vergleich: konventionelle Kernkraftwerke produzieren für vielleicht 2ct/kWh. Und zwar 24/7/365, Grund und Mittellast, ohne wenn und aber. Die DFR sind etwa 10 Jahre weg. Die können dann auch Spitzenlast und dürften in der Gegend von 0,2ct/kWh liegen. Und entsorgen ganz nebenbei den "Atommüll". Das könnten wir jetzt schon haben, wenn man die grüne Knete in der letzten 15 Jahre dort investiert hätte.
Jedenfalls ist es vor diesem Hintergrund völlig sinnfrei, die regenerative Konzepte rauf und runterzurechnen. In Insellagen oder auf der Alm ist das sicher interessant, aber nicht in der Fläche.