Beiträge von DarkMatter

    In meinem Leben habe ich, teilweise sehr schmerzlich und unter grossen emotionalen und materiellen Verlusten kennenlernen müssen, das "Netzwerke" nie halten!
    ....

    Ich stimme weitgehend zu mit dem was du schreibst, aber das ist nicht ganz das worauf ich hinaus wollte.


    Es ging mir nicht um das Leben im Allgemeinen, wie du es auch so treffend schreibst, sondern um verschenkte Chancen!


    Hier im Forum haben sich Kontakte gebildet, keine Bekanntschaften oder gar Freundschaften, aber deren Informationsaustausch schon heute hilfreich ist. All dies steht jedoch auf dem fragilen Füßchen dieses Forums. Ich denke es könnte in der Zukunft zweckdienlich sein ein zweites Standbein zu schaffen, wie auch immer dies aussieht.
    Heute hängt jeglicher Kontakt, jeder Austausch, jede Information,.. alleine an der Nabelschnur dieses Forums.


    Für mich spräche auch nichts gegen einen direkten Austausch im lokalen Umfeld, aber dazu gehören eben auch zwei Menschen die ähnliche Gedanken verfolgen. Dass sich daraus tiefere Verbindungen entwickeln denke ich in meinem Fall ehrlicherweise nicht, doch eine Absicherung des Austausch wäre aus meiner Sicht dennoch sinnvoll.

    Komisch, wir reden seit Anbeginn von Vorratshaltung. Man kann eigentlich nur noch jedem empfehlen, den gelben Zettel zu holen und sich um seinen Kram zu kümmern.

    Wir reden hier im Forum über viel, nur kommt sehr wenig davon an.


    Der Kreis derer, die in den Fäden hier aktiv diskutieren, ihre Kenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung stellen, ist überschaubar und auf selbem Level. Diejenigen die auf einem ähnlichen Level sind tauschen sich aus und bekommen stellenweise noch einen anderen Blickwinkel. Der überwiegende Rest hier, wird aber gar nicht (mehr?) erreicht!
    Andererseits sind wir nun im Zeitabschnitt um Netzwerke zu bilden, was aber offensichtlich unterschätzt wird und entsprechend nicht geschieht. Doch nicht mal die Mitglieder hier in der Nähe sind dazu bereit !


    Wenn das Netz ausfällt, zerfällt des Forum hier zu Nichts, da es keine Alternativen und Absprachen für diesen Fall gibt.
    Das Leben, die Teilnahme an einem Forum,... alles ist ein Wechselspiel von Geben und Nehmen, Doch wie die Aussaat auf felsigen Grund gibt diese nur etwas über den Sämann preis und ihm keinerlei Nutzen.
    Aus diesem Grund gehe ich vom Schreiben auch zum Kommentieren über.

    Hätte nicht gedacht, dass du noch auf stationäre Technik setzt ?(
    In diesem Sinn, ja,.. nette Spielzeuge - Aber wirklich nicht mehr..


    Für die die mit den Abkürzungen meines letzten Kommentars nichts anfangen konnten:
    Bei IVAS handelt es sich um eine Sichtbrille bzw. Visier in das Bilder und Daten von IVAS-fähigen Geräten eingespielt werden können. Dazu gehören nicht nur Nachtsichtgeräte sondern auch alle anderen Arten von Informationen die aus anderen Geräten gewonnen werden können. Also beispielsweise Drohnen für den Nahbereich, aber auch in großen Höhen, Einsatzstellen Informationen, Fahrzeug- und Waffentechnische Oberflächen, und vieles mehr. Die Informationen können zudem auch untereinander geteilt werden.
    Das System besteht grundsätzlich aus der AR-Brille (wie auf dem Foto im Link oben zu sehen) und der Kommunikationstechnik, die anderen Komponenten können dann einfach eingebucht werden.
    Im Netz findet sich dazu noch sehr wenig, da die Technik noch sehr neu ist. Einführung läuft seit Sommer 2021..

    Verkaufen will ich das Gerät, weil ich etwas sehr Gutes aus dem oliven Bereich erhalten habe.

    Mein IVAS fähiges ENVG-B ist aber eher braun [smilie_blume]
    Wenn man den Zugriff in diesen Bereich hat, gibt es da sehr schöne Technik die weit über die Vorstellung des Normalbürgers hinaus geht. Für die Familie gibt ein einfaches Gerät jedoch schon mal etwas mehr Sicherheit und Geld sollte heute keine große Rolle mehr dafür spielen.


    Nutzt du nur das SBS, also Sichtgerät einzeln an der Brille, oder ein komplettes System inkl. SIGHT, DART's etc.?

    Wer noch daran glaubt, dass es ein Frühjahr geben sollte, sollte sich mit Saatgut bereits jetzt einzudecken, wenn er denn selbst anbauen möchte.

    Wenn man sich nicht bereits vor einigen Jahren darum gekümmert hat, hat man verloren. Das Meiste an gutem/nachhaltigem Saatgut ist bereits lange nicht mehr erhältlich und muss von den Landwirten selbst nachgezogen werden. Das trifft nicht nur auf Gemüse sondern auch auf Getreide zu!
    Aus diesem Grund sind beriets über die Jahre spez. Anzuchtunternehmen, die aus den Samen Setzlinge ziehen entstanden. Auch immer mehr frühere Saatpflanzen sind von dieser Entwicklung betroffen, die nun nicht mehr gesät sondern gepflanzt werden.
    Die ernährungstechnische Qualität der in den letzten Jahre erhältlichen Saaten war sehr sehr schlecht. Nur Masse, aber nahezu keine Nährwert (und Geschmack) mehr!
    Hier haben einige Bauern ganze Ernten in die Biogasanlagen geworfen, weil das Zeug zu schlecht zu verkaufen war. Zumindest die die nicht an die Supermärkte liefern konnten, wo jeder Dreck weg geht, hat große finanzielle Ausfälle. Dies hat aber auch etwas positives, denn immer mehr (kleinere Betriebe) entscheiden sich nun wieder für die alten Sorten. So werden hier 2022 beispielsweise mehr als die 10fache Menge an alten Wirsing -Sorten zu den Vorjahren angebaut werden


    Bereits 2016/17 war nahezu kein nachzuchtfähiges Saatgut mehr erhältlich und 2022 wird es wohl gar keines mehr geben. Zumindest für den der nicht schon lange geordert hat..


    Alles was du jetzt noch kaufen kannst ist einmalig verwendbares Saatgut, das wenig bis keine keimfähige Frucht produziert!


    Diese Hungersnot ist gewollt und seit langem geplant !

    Nachtsichtgeräte sowie ähnliche Artikel waren bis vor einigen Jahren in DE komplett verboten, weshalb bei Gebäudeüberwachungen auch mit IR-Scheinwerfern gearbeitet werden musste. Das einzige was unter Auflagen frei war, waren Restlichtverstärker.
    In Österreich gab es solche Regelungen nicht, weshalb viele rüber gefahren sind und die Geräte dort gekauft haben. Auf dem Graumarkt wurden die Geräte dann mit phantastischen Preisen gehandelt.
    Meines Wissens war die Zulassung im Zuge der EU-Gesetzesharmonisierung und als die Geräte dann zu realen Preisen angeboten wurden, explodierte der Markt förmlich. Das einzige was es heute noch gibt sind Beschränkungen aus dem Waffenrecht und diverse Exportrichtlinien.


    Heute werden viele verschiedene Geräte mit sehr unterschiedlichen Technologien angeboten. Auch wenn die Preise recht ähnlich sind ist ein nachtsichtgerät kein Fernglas!
    Die Nachtsichtgeräte sind zumeist auf einen Einsatzfall hin optimiert und für andere Anwendungen dann leider nur sehr eingeschränkt verwendbar. Hier ist Beratung das A und O.


    Für den Wanderer oder den Überblick über das eigene Grundstück eigenen sich die für die Jagd konzipierten Geräte recht gut. Es gibt auch spezielle Ausführungen für die Gebäude/Geländeüberwachung die wesentlich besser wären, aber bei Preisen ab etwa 5T€ erstmal beginnen.


    Das Pulsar XP50 welches @Salorius II anbietet ist ein Zwitter aus Jagd und Überwachung und war eines der besten Geräte vor einigen Jahren. Heute wird das XP50 in der 2. Generation gebaut was auf die Praxis aber keine relevante Auswirkungen hat. Die höher auflösende PRO-Version macht mMn auch wenig Sinn, Doppelte Auflösungen, aber eben auch 30% mehr Stromverbrauch. Die Bildausgabe ist jedoch in identischer Auflösung!



    Generell ist die Frage, wofür man so ein Gerät einsetzen will und auch dass man die Schwächen davon kennt.
    Letztlich wird man fast immer bei Pulsar landen, denn so viele Hersteller gibt es da nicht und die interne Technik ist entsprechend sehr ähnlich.
    Kostenseitig sollte man 2T€ als Minimum einplanen. Dafür bekommt man ein gutes Gerät und das notwendige Zubehör, wie Zweitakku, Ladegerät, etc.


    Wenn sich jemand dafür interessiert kann ich gerne helfen und beraten, aber bezügl. des Kaufs werde ich höchstens eine Empfehlung geben. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis.

    @Salorius II ich hab zwar keine Bedarf für dein XP50, aber wenn ich fragen darf, warum willst du es verkaufen?
    Das XP50 ist ein sehr gutes Gerät und was relevant besseres wirst du nur schlecht finden - Wird dann schnell sehr groß und teuer.


    Ich nutze übrigens das etwas kompaktere aber technisch sehr ähnliche Axion XQ38LRF.
    Hintergrund ist bei mir neben der Baugröße vor allem der optische Entfernungsmesser.
    Das einzige Manke ist wie bei allen Pulsar-Geräten der Systemakku....

    Lasst einfach die Streiterei!
    Das aktuelle Pulsar XP50 Gen.2 kann man in DE für rund 3200€, ganz offiziell und mit ausgewiesener MwSt. und Gewährleistung kaufen. Einfach anonym gegen bar über die Laden Theke, oder eben in Onlineshop - Notfalls mit Unterstützung eines der vielen Inhaber des grünen Abiturs..
    Nur als Beispiel: Franconia
    Nachdem Nachtsichtgeräte vor einiger Zeit auch für die Jagd teilweise freigegeben wurden boomt das Geschäft damit. Lt. meinem Bruder der in der Branche tätig ist, wobei es auch jetzt zu Weihnachten viele Aktionsangebote gibt: Auch nur als Beispiel: Jagdspezi


    Ob man so etwas für private Zwecke braucht muss jeder selbst entscheiden.


    150g Au war eine Verhandlungsbasis und nicht mehr und ich glaube auch nicht, dass hier im Forum der Eine den Anderen bewusst über den Tisch zu ziehen versucht.

    Das Problem ist nur, in einem geldgesteuertem System ohne Geld zu leben, funktioniert auf Dauer nicht…

    Richtig - Aber deshalb gibt es noch keinen Grund dem Geld eine Macht zuzuschreiben!


    Ohne Geld lebt es sich in der geldgesteuerten Welt schlecht, aber Macht erwächst nicht aus dem Geldbesitz sondern dem was die Menschen dem Geldbesitzer zubilligen. Einen Wert erhält Geld erst mit dessen Verwendung. Doch bis dahin ist es nur eine Zahl in den weiten des Finanzwesens, bedrucktes papier und vielleicht auch bisschen was Physisches ^^

    Auch wenn es hier ursprünglich um den Wert und Sinn einer eigenen Immobilie ging, will ich dir eine kurze Antwort geben..

    Ich bin weder dumm noch blind (denke ich zumindest) und wie sich vieles über die Jahre verändert, habe ich das was über diese Jahre konstant an Wichtigkeit für mich war als meine Lebensmitte definiert.
    Immobilien hatten dabei immer nur einen temporären Wert, weil diese nach dem Weiterzug nutzlos wurden. Also besser gemietet als gekauft und den Restbetrag anderweitig angelegt.


    Diene Kernfrage nach meiner Technik werde ich wenn überhaupt hier! nur sehr oberflächlich beantworten. Geht nicht gegen dich, aber für solche Themen ist ein offenes Forum wie hier einfach nicht der richtige Ort. Dies würde nur jemand helfen der in der genau selben Situation ist und die identischen Möglichkeiten hat - Das ist nahezu ausgeschlossen.
    Den einen oder anderen Ansatzpunkt könnte es natürlich schon bieten..


    Darüber unter 4 oder 6 Augen zu reden ist was anderes.. Wir könnten uns ja mal in der Mitte bei @Dallas treffen [smilie_blume]

    .....Nicht die unangenehmen Gefühle machen das Leid aus, sondern die Flucht davor. Schauen wir endlich einmal hin, löst sich das Leid von alleine auf. Das führt zu Loslassen. Was bleibt ist Freiheit....
    http://www.zenseite.de/zen-unt…ngen/anhaftung/index.html

    So weit will ich gar nicht gehen, auch wenn das ein interessanter Ansatz ist.
    Die Verknüpfung von Glück mit Besitz ist insbesondere in DE so eng gefasst, dass dies schon absurde Züge angenommen hat.
    Damit führt ein Zugriff auf den Besitz, führt für viele schnell zum Entzug der Lebensbasis und des Glücks.
    In sofern hast du vollkommen Recht, erst die Flucht manifestiert das persönliche Leid oder Defizitempfinden vieler Menschen.
    Gerade heute treten die Folgen des Entzugs der Lebensbasis, des Glauben oder Sinn der eigenen Existenz massiv hervor. Ohne Basis kann die Masse kann heute nur noch schwarz/weiß oder gut/schlecht Denken ohne die Sache auch nur im Ansatz zu überreißen (bzw. dies zu wollen).
    So begibt man sich lieber ins Leid, als die wahren Defizite sehen zu wollen..


    Gerade in größeren Investitionen, wie Immobilien tritt dies dann sehr deutlich hervor - Mein Haus, mein Auto,..
    Es geht nur um das Ansehen, den Status,.. während der wirkliche Nutzen gar nicht mehr gesehen wird.


    Gehört zwar nicht hier her, aber wir stehen an der Schwelle zu Veränderung, die nur sehr wenige sehen. Denn die Folgen der aktuellen Entwicklung werden die Türen zum Metaverse und NFT's aufstoßen, das quasi einen Glauben mit Besitz vereint.

    Ganz ehrlich. Bei wem löst der Verlust des Eigenheimes keine Ängste aus und führt zu entsprechenden Problemen?

    Ich vermute mal dass hinsichtlich Immobilien zwischen uns die größtmögliche Distanz liegt. Zumindest was das Verständnis und en Umgang mit Immobilien betrifft. Der Großteil der Foristen wird wohl irgendwo zwischen uns liegen..


    Aber um deine Frage zu beantworten: Bei mir löst der Verlust des Hauses keinerlei Ängste aus. Allenfalls bisschen Arbeit, aber das ist nichts worüber ich mir Sorgen mache.


    Früher bin ich dorthin gezogen wo ich Arbeit hatte, die Kinder später dorthin wo die Schule/FH/Uni war. Richtig sesshaft waren wir immer nur für kurze Lebensabschnitte, wodurch eine Immobiliennutzung als "Haus fürs Leben", wie andere Menschen es machen, für uns gar nicht möglich war.
    Natürlich hätte ich auch hier und da was kaufen können (hab ich auch) und es später vermieten, wäre finanziell kein Problem gewesen. Aber es gab schon immer Anlagemöglichkeiten die weniger Arbeit machten und andere Vorzüge hatten als Immos.
    Also sind wir durch die Welt gezogen und haben unsere Zeit genossen, was aber letztlich zu noch weniger regionaler Verwurzelung führte. Wir haben eine Zeitlang in Asien und später in Afrika gelebt bzw. gearbeitet. Das sieht und lernt man so einiges an anderen Sichtweisen.
    Ich könnte heute problemlos ein Haus in Deutschland kaufen, nur würde das mein Leben und meine Freiheit eben eher einschränken, als Sicherheit vermitteln.


    Aber ich verstehe gut, was du in deinem Kommentar gemeint hast - Allzu oft werden die selben Argumente von Leistungsunwilligen genutzt und als Rechtfertigung für ihr handeln herangezogen.
    Du musst aber auch sehen, dass es andere erfolgreiche Lebensansätze gibt, die ebenso zu einem erfüllten und glücklichen Leben führen können.

    tja leider denken nicht alle so wie du und abhängigkeiten und materielle ängste führen dann zu solchen verzweiflungstaten.

    Mit dem ersten Teil deines Satzes hast du recht, ich ticke in einigen Dingen ganz anders als die Masse. Wobei der Teil der Masse, die sich als sehend und aufgeklärt halten, auch nicht so viel anders als die Masse denken.


    Mit deinem zweiten Satz muss ich dir jedoch zum Teil widersprechen, die Abhängigkeiten, die oft genannt werden sehe ich nicht! Damit ist auch der Wegfall von etwas was ich nicht unmittelbar für ein erfülltes Leben benötige, nichts was mich in Angst und Verzweiflung versetzen würde.


    Wenn ich beispielsweise viel mehr erwirtschafte, als ich zum Leben benötige, kann ich mir irgendwann ein Haus kaufen oder bauen. Danach das Nächste und Übernächste zur Vermietung bzw. Vermögensmehrung.
    Natürlich soll der der viel Leistet auch einen etwas von seiner Mehrleistung haben.
    Aber wird er mit mehr Immobilien glücklicher oder wird sein Leben dadurch erfüllter? - Nicht unbedingt..
    Kann jemand der zur Miete wohnt deshalb nie ein glückliches und erfülltes Leben führen? - Klares Nein!


    Vermögen ermöglicht mehr Möglichkeiten der Lebensgestalteng, aber eben von sich aus kein glückliches und erfülltes Leben. Dieses kann durch die Verwendung (Besitz, Reisen) des Vermögens unterstützt werden, mehr jedoch nicht. Man kann sich kein Glück, innere Erfüllung oder Gesundheit kaufen!


    Von daher ist ein Haus oder eine Wohnung erstmal nicht mehr als ein trockener und warmer Ort. Aus dieser Sicht ist aber ein Haus auch nur eine Mietwohnung.


    Das Problem der Ängste und Verzweiflung kommt mMn eher aus dem was die Menschen in den letzten Jahrzehnten nahezu verloren haben: Glaube, Zugehörigkeit, ein Sinn im eigen Leben der über das eigene Leben hinaus reicht.
    ..und dann wird der Wegfall eines Hauses plötzlich zu einem Problem, das das Haus alleine niemals auslösen könnte.


    Dennoch ist der Freitod mMn ein Grundrecht des Lebens. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mein finales Ziel erreicht habe oder auch erkenne, dass es kein weiter mehr gibt, bzw. dieses weiter zu negativere Folgen hätte, darf ein selbst bestimmtes Ende nicht eingeschränkt oder gar verhindert werden.

    Nun kommen wir also schon zur postmortalen Sterbeberatung..
    Ich meine es gibt wichtigeres als das Dach, das man gerade über dem Kopf hat.
    Freunde, es geht nur um ein Haus.. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wall.gif]


    Klar hat es der Bewohner oder dessen Vorfahren vielleicht auch mit Scheiß und Leidenschaft selbst gebaut, aber ein Eigenheim ist nicht existenziell wichtig für ein erfülltes Leben und das letzte Hemd hat auch keine Taschen. Es wurde lediglich gebaut weil damals die Möglichkeiten dazu waren!
    Ich habe auch ein Haus und genieße das jeden Tag, jede Minute,.. vielleicht heute auch intensiver, weil ich damit rechne dass das nicht immer so sein wird. Wenn es weg ist werde ich es natürlich vermissen, aber mir bleiben die Erinnerungen und ganz sicher werde ich nicht wegen dem Verlust des Hauses sterben. Das Leben ist für mich nicht Besitz und materieller Reichtum.. auch wenn manches davon das Leben stellenweise erleichtert.


    Bevor ihr euren aufsehenerregenden und medienwirksamen Freitod plant, ist es besser erst mal das Leben zu spüren, denn davon gibt es aktuell noch mehr als genug [smilie_blume]

    @Marek, @ECU, @Lupus
    Es gibt hierfür keine Patentlösung und jeder muss entscheiden wie er diese Dinge organisiert. Wir sind viel draußen in der Natur unterwegs und da hat die Lösung mit Täschchen und Rucksack für uns entwickelt.
    Ein Handy habe ich nur dabei wenn es zu Einkaufen geht, weil irgendwas kommt immer dazu ^^
    Wenn wir draußen in der Natur unterwegs sind haben wir für die interne Kommunikation Funk, wobei wir hier so aufgestellt sind, dass wir auch mit kleiner Leistung via Relais nahezu Bundesweit funken können.


    Ich hab mich nie mit Prepper-Themen befasst und bin erst vor einiger Zeit dazu angesprochen worden. Technisch bzw. organisatorisch sind da viele Parallelen, nur die Ausrichtung und der Zweck sind ganz anders.
    Jeans ist denk ich heute der Standard, die jeder trägt und da sind wir auch nicht anders. Es sei denn es geht auf größere, mehrtägige Ausflüge oder im Sommer.


    Es geht mir nicht um das perfekte Outfit oder die super HighTech-Ausrüstung, sondern zu verstehen, dass man mit dem was man täglich macht und benutzt ebenso gut und vielleicht sogar leichter über schwierige Zeiten kommen kann. Die Stärke entspringt primär dem Geist/Willen/Glauben und der inneren Einstellung, alles andere ist eher nur als Unterstützung zu sehen.
    Eine 5€ Baumarktplane hält ebenso trocken wie eine 200€ Profi-Tarp und das täglich genutzte kleine Multitool ist ebenso praktischer wie die HighEnd-Carbonvariante. Aber wenn die Angst aufsteigt und man die Hoffnung verliert, hilft überhaupt nichts mehr.


    Dabei kann ein kleiner Regenschauer und die Angst der Tochter dass der Gameboy nass wird zu sehr skurrilem Verhalten führen - Am End saß sie patschnass im Regen, aber der Gameboy war sehr sehr sicher verpackt.
    Heute ist sie Mitte 20 und die Geschichte bringt uns immer noch zum lachen. [smilie_happy]


    Der Fall, dass man aus welchem Grund auch immer aus dem Haus muss ist sehr viel wahrscheinlicher, als irgendeine Krise/Katastrophe... ein fahrtüchtiges Auto ist dann auch kein Schaden.
    Solange man sich dieser Situation jedoch nicht gestellt hat, wird die Vorbereitung/Absicherung des Hauses immer in eine Sackgasse und zu Angst führen, weil es den letzten Rückzugsort darstellt von dem es keinen (organisierten) Ausweg gibt!

    Nachdem ich mit dem ganzen Perpperoni-Zirkus nicht wirklich etwas anfangen kann und darin auch wenig Sinn sehe, möchte ich einfach mal eine Blick auf früher zurück werfen:


    Früher stand bei uns im Flur ein Schuhschränkchen auf dem wiederum ein Korb stand. Jeder warf wenn er nach Haus kam seinen Schlüssel und seine Brieftasche (Geldbeutel) dort hinein. Damals waren diese beiden Dinge das, was man außer Haus immer mit sich führte und so wusste auch jeder wenn er in den Korb schaute wer Zuhause und wer unterwegs war. Abends gabs dann den Kontrollblick bevor die Haustür verschlossen wurde..
    Mit der Zeit änderte sich vieles, aber das Prinzip dieses Körbchen blieb immer erhalten. Heute mit Handy und anderen Sachen sind es eben Taschen und Rucksäcke und auch das Schuhschränkchen ist heute einem Regal gewichen...


    Warum schreib ich euch das?
    Weil das wesentliche in unserem Leben unser körperliches und seelisches Wohl ist, ebenso wie das der Menschen die uns wichtig sind. Es geht nicht vorrangig um technische Geräte, Besitz oder Vermögen, sondern um die Familie und Freunde. Es sind nur sehr wenige materielle Dinge die man im Ernstfall wirklich braucht!
    Diese Dinge die uns wichtig sind und wir immer noch mitführen, wenn wir das Zuhause verlassen. Die Dinge die wir als unverzichtbar und so nützlich ansehen, dass wir diese immer griffbereit haben wollen, die Dinge die uns Sicherheit und Zugehörigkeit geben..


    Heute nennt man dies neudeutsch EDC bzw. Flucht- oder Notfallgepäck und ich denke fast jeder von euch hat unbewusst auch so etwas ähnliches, was er immer bei sich hat, wenn er Haus und Familie verlässt.
    Im Fall einer "gewöhnlichen Krise/Evakuierung", von der Bombenentschärfung bis zum Hochwasser, bleibt nur wenig Zeit und dann ist es gut wenn man nicht erst zu überlegen und zu suchen beginnen muss. Auch sollte man sich bewusst sein, dass der 30L Rucksack (Bordgepäckgröße) dann das Limit darstellt was man mitnehmen kann. Für mich ist dies mein kleiner Wanderrucksack.


    Ich habe immer wenn ich das Haus verlasse Geldbeutel (inkl. Ausweis, Führerschein, div. Bank-/Kreditkarten, SD-Karte, usw.), Schlüssel, Multitool, kleine LED-Lampe, Rettungsdecke und EW-Handschuhe und ab und zu das Handy dabei. Die wenigen Sachen hab ich in einem kleinen Täschchen von etwa der doppelten Größe des Geldbeutels (das Handy steckt bei Bedarf in einer Außentasche davon) und nicht wirklich mehr als der Geldbeutel belastet.
    Geht es weiter weg, ob nun Geschäftsreise, Urlaub oder Ausflug hab ich meinen kleinen Rucksack, in dem ich die Wanderausrüstung aufbewahre. Das Täschchen kommt dann mit in den Rucksack und ich hab mit wenigen Handgriffen alles dabei, um zur Not auch paar schwierige Tage über die Runden zu kommen.


    Für den einen ist das vielleicht schon Preppering, für mich einfach Ordnung (da ich recht suchfaul bin) und rein gar nichts mit der Erwartung apokalyptischer Zustände zu tun.


    Sicher hat dieses Vorgehen einiges mit unserer Lebensweise (Spontanität, Lebensfreude, Naturverbundenheit,..) zu tun. Aber ich denke, bevor man sich Gedanken über wilde Szenarien macht und diesen Hausbau quasi mit dem Dach beginnt, ist es zweckmäßiger an der persönlichen Basis, am Fundament, zu beginnen. Ich habe schon gelernt, wie schnell das als sicher eingeschätzte Haus weg sein kann..
    Egal wie die Zeiten sich entwickeln wird man das Haus immer wieder verlassen müssen und dann sollte man auch das Mögliche für die sichere Rückkehr geschaffen haben.

    Ich finde die Entwicklungen in Foren-Fäden oft sehr interessant..
    Da hat @Salorius II einen Teelichtofen vorgeschlagen, der bei Verwendung guter Teelichter oder anderer Wachskerzen sehr hilfreich sein kann und nun diskutieren wir schon über Feststoffbrennkessel [smilie_blume]


    Bei aller Technikaffinität, sollte man aber auch den Menschen und dessen primären Kälteschutz nicht außer acht lassen. Mit entsprechender Kleidung und in einem begrenzten, windschützten Raum, gibt der Körper immer noch eine Wärmeleitung von 50-80W ab.
    Zumindest die Älteren haben dies evtl. noch alle in ihrer Grundausbildung gelernt, andere wie ich aus Lebenserfahrung.


    Im Ernstfall sollte man die bestehende Heiztechnik frostsicher machen, also Wasser aus dem Heizkreis ablassen und sich auf einen Raum beschränken. Bei 4 Personen sind 16qm völlig ausreichend und halten den Raum in jedem Fall alleine durch ihre Körperwärme frostfrei.
    Eine Kerze oder besser aus Brandschutzgründen ein Teelichtofen (oder Vergleichbares) schafft dann Gemütlichkeit und vertreibt die Gedanken um die Erlebnisse des Tage. Auch wenn ich mich nun für durchgeknallt haltet, aber das meditative flackern einer Kerze hat mich schon über manch schwere Zeit gebracht.