Beiträge von DarkMatter

    Total spannend! Welche Bolzen verwendest Du bei der TenPoint Vapor RS470?

    Meist die 16" Evo X Premium Center Punch (Carbonbolzen) mit Hardkern-Feldspitze (380 grain).
    Die Bolzen sind gar nicht so entscheidend, da hierbei nur das Gesamtgewicht relevant ist. Der Unterschied in der Geradlinigkeit (0.001 oder 0,003) hat dabei weniger Auswirkungen als der Zustand der Befiederung.
    Vorsicht ist hier nur bei günstigen Bolzen geboten! Wenn der Preis zu weit unter die 15€ geht wird meist minderwertiges Carbon verwendet, bei dem sich der Bolzen auch schon mal in der Armbrust zerlegt.
    Dies ist auch ein Grund, warum die Hochleistungsarmbrüste oft einen Käfig um den Bolzen haben, wie bei der R500. Die RS470 nutzt dazu, durch die umgedrehte Konstruktion die Bogenarme..


    Für die Jagd (wenn ich mal wieder die Chance dazu bekomme) kommen dann spezielle Jagdspitzen, abhängig vom Wild zum Einsatz. Meist die TrophyTaker A (Klingensystem) oder NAP Spitfire 3X (Hakensystem, ähnlich einer Harpune). Für Hasen und anderes niederes Wild primär Dumper. Die Dumper sind keine echten Spitzen sondern einfache flache Scheiben, die nur durch den Prellschlag töten.
    Aber dabei hat jeder so seine Vorlieben, je nach Armbrust, Entfernung und Wild. Deshalb nur mal exemplarisch die Spitzen di ich immer dabei habe - Schieße aber auch einige andere

    Nachdem @skeptisch4ever schon so schön den Bogen geschaffen hat, greif ich den Ball mal auf..
    "wurden diese nicht gerade zu dem Zweck erfunden, Ritterrüstungen UND den darin enthaltenen Brustkorb zu lochen?"


    Ich hab in meinem letzten Kommentar bisschen was zur Leistung einer Armbrust geschrieben und dass diese im, bzw. über dem Bereich von Schusswaffen liegt.
    Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Schusswaffen zwar eine höhere Projektil-Geschwindigkeit, jedoch bei wesentlich geringerem Projektil-Gewicht erreichen. D.h. der Bolzen einer modernen Jagdarmbrust ist zwar rund 30% langsamer, hat jedoch eine wesentlich höhere Masse beim Einschlag. Während das Projektil für eine sehr kurze Zeit eine sehr hohe Energie abgibt, die zur mechanischen Verformung führt, ist die Energieübertragung des Bolzens geringer aber dafür wesentlich länger andauernd und führt zu keiner mechanischen Verformung des Bolzens. Absolut betrachtet ist es aber die gleiche Energiemenge die dort abgebaut wird!


    Wenn man mit beiden nun auf unterschiedliche Materialien schießt, erkennt man schnell die Auswirkungen dieses Unterschieds. Das Projektil baut sehr viel seiner Energie durch die mechanische Verformung ab, während der Bolzen durch die schnelle Geschwindigkeitsänderung zu Schwingen beginnt, was zu einer Art bohrenden Bewegung führt.
    Hängt man in 30cm Abstand 10 Handtücher auf die Wäscheleine so wird der Bolzen bereits nach 4-7 Tüchern sicher von diesen gehalten. Dias Projektil durchdringt diese jedoch, da die Bewegung der Tücher zu träge ist um dessen Energie aufzunehmen. Schieß man dagegen auf Bleche, bei denen eine .22 oder.38 Projektil eine Delle verursacht und herunter fällt, so wird dieses vom Bolzen mühelos durchdrungen. Womit wir wieder bei Rittern und deren Rüstungen wären.
    Aber dieser Vergleich ist nun keinesfalls fair, denn zwischen diesen Extremen liegen noch viele praktische Möglichkeiten bzw. Anwendungen und der Punkt, an dem der Bolzen ins Hintertreffen kommt ist sehr nah den Handtüchern!


    Zur persönlichen Sicherheitsausrüstung von Sicherheitsdiensten gehören heute weltweit weichballistische Schutzwesten SK1/2, also ohne schwere Keramik oder Stahlplatten. Diese sind 5-8mm dick und aus mehreren Schichten Kevlar oder Aramid-Gewebe in einer textilen Hülle aufgebaut.
    Hängt man so eine Schutzweste nun auf einen Bügel und schießt darauf passiert meist nicht viel. Zieht man die Weste jedoch einer Schaufensterpuppe an, so kann der Bolzen zumindest die vordere Lage durchschlagen.
    Dies liegt daran, dass der Handtucheffekt quasi ausgeschaltet wird und die Schutzweste zwar im Test besteht, aber in der Praxis versagt. Doch auch wenn der Bolzen die Schichten nicht durchdringt, verursacht er schwere Trauma und Rippenbrüche. Bei unserem Dummy waren das dann mehrere Zentimeter große Löcher im Kunststoff.


    Übrigens bieten diese Schusswesten auch bei Messerangriffen nur einen geringen Schutz, abhängig von der Klinge und Stichtechnik. Der physikalische Hintergrund ist dabei der selbe wie beim Armbrustbolzen - Mittlere Energie über einen längeren Zeitraum.
    Dieser Effekt ist auch den Herstellen der Westen bekannt, weshalb man dort auch Stichschutzwesten entwickelt hat. Diese können zwar durchdringende Klingen besser abhalten, jedoch keine Bolzen oder Projektile.
    Ein besserer Schutz wird erst durch Schutzwesten SK3/4 (gegen Langwaffen) erreicht, aber dies habe ich mit aktuellen Armbrüsten noch nicht getestet.


    Ich hab vor einigen Jahren mal intensiv mit dem Thema befasst, da ich einen geeigneten Körperschutz für mich selbst suchte. Gefunden hab ich nichts brauchbare: Entweder war die Schutzwirkung zu gering oder das ganze nicht mehr tragbar...



    Auch wenn dieses Thema hier sicherlich etwas fehl am Platz ist, denke ich dass es für den Einen oder Anderen recht interessant ist. Wenn Interesse besteht kann ich gerne noch etwas dazu schreiben oder Fragen beantworten, ansonsten belasse ichs mal dabei

    Eine Zielscheibe für eine Armbrust ist einfachst selber herzustellen.

    Wenn du im Spielzeugsegment bleibst sicher, aber keinesfalls für eine Sport-/Jagdarmbrust!


    Und hier liegt auch der wirkliche Grund, warum Parcours-Betreiber keine Armbrustschützen mögen. Die Energie ist so hoch, dass die Targets auf die kurze Distanz zerstört werden. Das gleiche gilt auch für Sportbögen wie den Invicta.


    Ich hab mit einem Betreiber hier in der Gegend mal Versuche dazu gemacht:


    Das klassische Target ist nach 2-3 Schüssen kaputt, wobei die Bolzen dies wie Butter durchdringen.
    Unser Aufbau 50x50x19cm Targetwürfel - 15mm Buche Multiplex-Leimholz 16cm Hochfestes Filzmaterial (ca. 30 Lagen) und hinten nochmals eine 15mm Multiplexplatte.
    Ab einer Entfernung unter 20m durchschlägt der Bolzen das Target und wird am Weiterflug nur durch die Zerstörung der Federn im Filz gehalten. Aber selbst bei 40m geht die Spitze noch durch die 2. Multiplexplatte.
    Also sag bitte auch dazu, bis zu welcher Leistung dein "einfachster Bolzenfang" funktioniert!


    Das Einzige was einigermaßen zuverlässig bis zu etwa 200 Joule funktioniert, sind 25cm Spezialschaumwürfel in der Preisklasse von 300€ (50x50x25cm). Und diese auch nur wenn die Eindringstelle noch intakt ist. Wenn du 3x den Robin machst, geht die Bolzenspitze bereits durch!


    Zum Selbstbau von Bolzen gilt im Prinzip das Selbe. Die enormen Kräfte die dort am arbeiten sind sollte man nicht unterschätzen. Das merkst du spätesten wenns dir mal nahe dem Abschuss zerlegt.
    Ich hab mal einen Bolzen bei der Jagd in etwa 2m durch einen Haselnussast gejagt und hatte danach einige Carbonsplitter im Gesicht. Wäre ohne Schutzbrille und Maske sicher böser ausgegangen.



    Nachtrag (wenn auch preislich OT):
    Aktuell schieße ich eine TenPoint Vapor RS470 ein (Montag bekommen) - ab 25m geht JEDER! Schuß durch den Würfel. Nach meiner Messung bringt die RS470 einen 310grain Jagdbolzen auf nahezu 600km/h was einer Abschussenergie von rund 285J entspricht. Dies liegt im energetischen Bereich einer .38 Smith & Wesson, wobei diese jedoch nur 1/3 des Gewichts hat. Zum Vergleich erreicht ein .22 Projektil rund 200J bei 4,5g (70 grain).


    Die passend Optik: Garmin Xero® X1i digitale Zieloptik für Armbrustschützen | Entfernungsmessung
    Denn mit einer manuellen Optik sind diese Entfernungen und ballistischen Flugbahnen nicht mehr machbar.



    Ich kann hier leider keine Fotos einstellen, sonst könnte ich einige Fotos der letzten Tage einstellen - Auch im Vergleich zur .38er (9mm)
    Aber ich denke das Ergebnis ist auch so erkennbar und auch dass eine Armbrust wohl auf Grund ihres historischen Konzepts häufig unterschätzt wird!

    Thema ist doch "Prepper" / "Vorsorge" ...
    wie wäre da das "Anwendungsszenario" :hae:

    Gar nicht [smilie_blume]
    Wenn du auf dieses Thema hinaus willst, musst du einige Dinge beachten:
    (Und das unabhängig ob wir nun von einem Bogen/Armbrust oder einer Schusswaffe sprechen)


    1. Die rechtliche Situation wird auch in einer Krise nicht verschwinden und wenn du auf jemanden schießt ist das mindestens versuchte Körperverletzung und schlimmstenfalls Mord.
    2. Selbst wenn du es schaffst alle 5 Sekunden ein Treffer zu landen, gehen dir die Bolzen wahrscheinlich schneller aus als die Gegner.
    3. Selbst bei einem Warnschuss ziehst du sehr wie viel Aufmerksamkeit und Interesse mit so einer Aktion auf dich. Bin mir nicht sicher ob das nicht recht schnell nach hinten los geht.


    Selbst bei mir sehe ich das sehr kritisch, denn einerseits ist bekannt dass ich Armbrust schieße, was aber andererseits auch Begehrlichkeiten wecken könnte?


    Selbst aus Preppersicht stellt ein Kampf immer die aller letzte Option dar und würde nur umgesetzt wenn wirklich alles andere scheitert. Zu groß das Risiko selbst verletzt zu werden und zu unvorhersehbar der Ausgang insgesamt.

    @michi1


    Es kommt einfach darauf an, welche aktive Distanz du benötigst und was genau du damit vor hast.


    Alles unter 100 lbs ist Spielzeug (sorry @Marek), mit dem du nicht wirklich etwas anfangen kannst. Das Problem entsteht dabei aus der geringen Geschwindigkeit der Bolzen und damit hohen Windanfälligkeit und instabilen Fluglage. In geschlossenen Räumen oder Hallen (Schießständen) ist das nicht so schlimm, aber im freien wird dann jeder Schuss selbst bei mir zum Glückspiel.


    Andererseits mach eine Sportarmbrust keinen großen Sinn, wenn du nur 25m Schussdistanz benötigst. Gibt natürlich auch Ausnahmen.. Außerdem ist Schnelligkeit nicht die Liga der Sport- und Jagdgeräte, da hier die Kadenz bei und bis zu 10 Sekunden liegt.


    Ein guter Kompromiss und Einstieg liegt bei 130 lbs, womit du einen 150 grain (10g) Bolzen auf sehr stabile 250 km/h beschleunigen kannst. Die effektiv wirksame Reichweite liegt dann bei rund 50-70m.
    In diesem Bereich schießen (bzw. schossen*) viele Einsteiger, aber wir zum Spaß sehr gerne mit der EK Archery RX (einfach, unkompliziert, günstig).
    Ich hatte diese auch schon jagdlich im "Einsatz", wobei sie sich aber selbst auf 25m als nicht wirklich brauchbar erwies. Der Unterschied zur Ravin/TenPoint ist riesig, was vor allem Lautstärke und Leistung betrifft. Durch das Abschussgeräusch und die geringe Bolzengeschwindigkeit nutzt das Wild die Chance zur Flucht, was einen sauberen Schuss fast unmöglich macht.


    Das Spannsystem der EK RX ist mit einem Hebelarm sehr einfach und viel schneller spannbar, wes eine Kadenz von 2-4 Sekunden ermöglicht. Der Preis liegt bei rund 250€, komplett mit vernünftiger Optik und auch die Bolzen sind sind mit 2-3€/Stück bezahlbar.
    Die RX zudem einfach zerlegbar und damit auch leicht transportierbar.


    *) Das selbe System baut EK im Modell "Siege" auch mit einem Compound-Bogen, der eine höhere Leistung hat und auch leiser ist. Der Abstand zu dem Sportgeräten ist nicht wirklich groß und beschränkt sich auf Präzision und Langlebigkeit.
    Sei erscheinen der Siege sind viel von der RX zu dieser gewechselt..


    Die Siege kostet inkl. Optik etwa 500€ und kann mit verschiedenen Bolzen geschossen werden. Zudem ist die Leistung einstellbar, was Haltbarkeit und Lautstärke sehr reduziert. Mit speziellen Bolzen, rund 3,50€/Stück, ist diese inunteren Klassen voll Wettkampftauglich und auch zur Jagd auf kleines Wild jedoch verwendbar.
    Sie Beschleunigt einen 280 grain Spezial-Bolzen auf etwa 350km/h - Einen 150 grain Bolzen der RX mit bis zu 400km/h.
    Aus meiner Sicht aktuell die beste Universalarmbrust für relativ wenig Geld - Liegt deutlich über dem Spaßgerät ist aber keine HighEnd-Sport- oder Jagdarmbrust.


    Zu den Preisen musst du bei beiden noch etwa 100-300€ für Zubehör einkalkulieren. Der Nachteil EK's, wie aller Armbrüste in diesem Segment, liegt im Verschleiß der Sehne, die man immer auf Ersatz haben sollte.
    Im Lieferumfang sind einige Bolzen (3 -.6 Stück) enthalten, was jedoch auch nicht genügt - Vor allem als Anfänger.


    Zum Schießen benötigst du zusätzlich einen sicheren Platz! Dieser muss weiträumig einsehbar sein und einen Bolzenfang, also ein massives Hindernis hinter dem Traget haben.
    Ich habe damals im örtlichen Steinbruch angefangen und schieße dort auch heute noch sehr gerne. Ggf. die Erlaubnis vom Inhaber einholen, was aber kein großes Problem sein sollte. Heute ist "mein" Steinbruch nicht mehr im Betrieb und beherbergt mittlerweile auch einen Langwaffenschießstand eines Vereins, was sehr praktisch ist.


    Wenn du weitere Fragen hast, stell diese einfach..



    Nachtrag:
    Ein einfacher Bogen hat eine Leistung von etwa 70lbs, ein Sportbogen wie der Hoyt Invicta liegt im Bereich der RX bis Siege Armbrust. Durch die abweichende Technik ist hier kein 1:1 Vergleich möglich.
    Wir haben den Invicta mit den Standard Wettkampfpfeilen gemessen und dieser erreichte über 360 km/h.

    @Salorius II musst du mal auf der Seite schauen, ob die auch einem Handelspartner in Ungarn haben.
    In DE ist ist R500 derzeit noch frei ab 18 Jahren verkäuflich, aber in vielen Ländern wird hier bereits stark reglementiert.


    Ich schieße seit vielen Jahren sportlich Armbrüste, u.a. die Ravin Vorgänger R26 und R29X, aber auch TenPoint und andere..
    Zieldistanz liegt bei bis zu 120m, wobei die Bolzen je nach Ausführung wesentlich weiter reichen. Auf dem Langwaffenstand sind auch 200m machbar..
    Ist aber kein Spielzeug und setzt schon eine gründliche Einarbeitung und viel Übung voraus. Mit rund 15€ pro kaputtem Bolzen auch nicht gerade ein günstiges Hobby (Zumindest am Anfang)


    Jagdlich darf man mit der Armbrust leider in DE nicht schießen, aber wofür gibts (oder gabs früher) Urlaub. Armbrustjagd ist wesentlich anspruchsvoller als ein einfacher Distanzschuss mit einem Gewehr, da hier viel mehr Pirschen und Tarnen, aber auch Präzision und Abwägung des Schusses notwendig ist - Schließlich muss der erste Schuss 100%ig sitzen, weshalb die Schussdistanz meist bei 25-50m liegt. Hinsichtlich der Ballistik ist die Armbrust kaum mit einem Gewehr vergleichbar und erfordert ein viel präziseres Bewerten und schnelles Kopfrechnen.
    Ich jage in DE nicht, obwohl ich rechtlich dürfte, weil die Art der deutschen Jagdpraxis mMn dem Wild keinen ausreichenden Respekt entgegenbringt. Die aktiven Jäger hier dürfen mich für die Aussage gerne verurteilen, aber insgeheim wmissen sie sicher was ich meine..

    @Kinderkram "..wirtschaftlich nicht sinnvoll.."


    Von außenstehender Sicht ist das vielleicht so, aber für die "Betroffenen" sieht das etwas anders aus.
    Wir hatten bis 1978 keine Stromanschluss, bis 1986er kein Telefon und wurden 1998 an die Wasserversorgung angeschlossen. Doch verbessert hat sich dadurch nichts, eher das Gegenteil!
    Ich bin 1991 wegen der Liebe und dem Job weggezogen, was aus heutiger Sicht ein riesen Fehler war. Denn ein Zurück ist leider nicht mehr möglich. Das was wir dort besaßen ist lange verkauft, vieles aber auch verfallen oder abgerissen und heute bekommt keiner mehr eine Baugenehmigung..


    Aber dennoch waren meine jungen Jahre in der Pampa (8km zur nächsten Stadt) sehr prägend. Strom ist eine praktische Sache für Kühl- bzw. Gefrierschrank, aber sonst fällt mir nicht viel ein wofür ich Strom bräuchte. Klar wurde auch ich die letzten Jahrzehnte zu dessen Verwendung gezwungen.
    Trotzdem konnte ich mir eine gewisse Unabhängigkeit davon bewahren, und das Wasser für die Küche kommt seit einigen Jahren auch wieder aus dem eigenen Brunnen.


    Aber im Kern, bzw. auf die Messe bezogen stimme ich dir zu:
    "Außerdem lassen sich Stadtbewohner viel besser überwachen, kontrollieren, dirigieren, internieren....als die Landpomeranzen"
    ..und mMn geht es nur allein darum!

    Ist aber richtig Krieg, dann ist Himmelfahrt angesagt. Das meinte ich damit.

    Zu einem Krieg gehören auch die Menschen die bereit sind diesen zu führen.
    In Deutschland mit der Gurkentruppe mach ich mir da keine Sorgen und wenn jemand von außen einfällt marschiert; hat sich das auch in wenigen Tagen erledigt.
    Also mMn ganz klar kein Krieg in Deutschland. Nicht mal Bürgerkrieg, denn dazu müssten die Deutschen schließlich den Hintern vom Sofa bekommen!


    Sollte es einen Krieg im Osten geben sähe die Sache durch Flüchtlinge etc. schon anders aus. Aber mit dem wahrscheinlich nahen Kollaps in Deutschland sinkt auch dessen Attraktivität als Zielland.


    Natürlich macht man sich Gedanken zur aktuellen Situation, aber ich meine man sollte diese nicht überbewerten und dabei das eigene Leben im hier und heute vernachlässigen.
    Wer sich etwas vorbereitet hat, vor allem in geistiger und psychischer Hinsicht, wird es leichter haben, wie der der nun erst in Panik anfängt sich Gedanken zu machen. Aber mit "deinem Keller voll" kannst du dich auch zurücklehnen und dein Leben in vollen Zügen genießen [smilie_blume]

    Mein Gott, seid ihr wieder drauf..


    Klar kann es einen krieg im Osten geben, oder einen Blackout, oder keine Ananas mehr im Supermarkt...
    Oder es passiert auch gar nichts 8|


    Keine fragt und keiner nimmt Rücksicht auf euch, war schon immer so und wird wohl auch immer so sein.
    Der der sich darauf eingestellt hat hat dann bessere Karten, als andere, aber an Ende entscheidet das Glück.


    Ihr könnt euch jetzt überlegen ob ihr die bis etwas basiert oder euer irdisches Dasein endet in Angst und Sorge verbringt, oder ob ihr das Leben genießt ohne euch zu große Gedanken zu machen.


    Nur so eine Idee von mir [smilie_blume]

    Ich denk mal mit dem Camo-Lade bist spätestens ab der deutschen Ostgrenze recht sicher unterwegs [smilie_happy]


    Realistisch gesehen und das bestätigt auch immer wieder die Realität bei Krisen, sind die Straßen innerhalb kürzester Zeit vollkommen verstopft. Moped geht dann evtl. noch - bis einer der Autotür auf macht..
    Ich denke mal, entweder ist man schon vorher weg oder man bleibt..

    Vergiss den ganzen Qad Qatsch,

    Da kann ich nur zustimmen!
    Der Quad-Markt ist gefüllt mit Spaßgeräten, die wenig bis gar nichts taugen. Klar macht das herumheizen damit Spaß, aber eben keine Zuverlässigkeit und eher auf Speed als Arbeitsleistung getrimmt.


    @Salorius II
    Ein Deere ist sich nicht günstig, aber je nach Anforderung erhältst du war vernünftiges, mit Leistung und vor allem einer sehr hohen Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit. Das einzige was du vor dem Kauf checken solltest ist die mögliche Straßenzulassung!
    Hierbei hab ich schon von einigen hier in der Gegend von größeren Schwierigkeiten gehört - Aber klar ist halt Deutschland :wall:

    Das Ganze ist in meinen Augen eine große Milchmädchen Rechnung.

    Ich denke dieses Thema hat einen etwas anderen Hintergrund, denn Heizöl (und Holz) kann man als Bürger lagern/bevorraten!
    Damit ist es die einzige verbliebene Heizmöglichkeit die, Unterzuschaltung einen kleinen Diesel-Aggregats, völlig autark vom Bürger betrieben werden kann. Die andere Möglichkeit mit dem Brennstoff Holz hat man die letzten Jahre bereits schrittweise unterbunden oder zumindest massiv erschwert.


    Nachdem die ganzen Veränderungen, neue Gesetzte und Verordnungen, Förderungen, etc. absolut keinen für den Verbraucher wirtschaftlichen oder die Natur nachhaltigen Nutzen bringen, sehe ich hier nur einen weiteren Schritt im Kampf gegen den Bürger und dessen Selbständigkeit.


    Wer einen alten Ölkessel hat, sollte mMn alles tun, diesen möglichst lange am Laufen zu halten. Alles was er heute an Alternativen dazu bekommt ist nur schlechter/unwirtschaftlicher!

    Bei mir würde sich das überhaupt nicht rechnen. Benötige ca. 30.000 kWh

    Das ist zumindest ein realistischer Wert!


    Aber das Problem ist halt die Rentabilität, dass die rund 3000l Heizöl entsprechen also etwa 2700€ und 13.000kW Wärmepumpe (Strom) eben mit 4290€ zu Buche schlagen.
    Wenn andererseits 13.000kW für diese Wohnfläche ausreichen, dann möchte ich in diesem Haus wirklich nicht dahin vegetieren...


    Wir haben hier etwa 500m² Baujahr um 1928 und brauchen rund 33.000kWh im Jahr. Wobei wir hier Wohnen, also mit ausreichender Lüftung und lediglich einer Dachdämmung und neuen Fenstern (im Vergleich zu früher)

    Salz ist ein größeres Thema als viele meinen!


    Echtes Meersalz, also Salinen- oder Schöpfsalz, oder Steinsalze bestehen neben dem eigentlichen Natriumchloid (Kochsalz) aus unzähligen weiteren, für den Körper wichtigen Elementen. Diese Salze sind auch nicht strahlend weiß sondern leicht rötlich bis bräunlich, je nach Herkunft.
    Alle anderen (weißen) Salze sind industriesalze die mehr oder weniger für den Konsumenten aufbereitet werden. D.h. es werden die nützlichen Bestandteile entzogen und mehr oder weniger nur noch das Natriumchlorid abgepackt.
    Dafür werden dann teilweise fragwürdige Zusatzstoffe begefügt, um die Rieselfähigkeit zu gewährleisten, Farbstoffe, bis zu sinnfreiem Jod und giftigem Fluor.


    Ist jedem seine Sache was er für Müll in sich stopf, aber @Dark-End hat nicht Unrecht wenn er von Sondermüll spricht.
    Gutes Salt ist nicht weiß, klumpt mehr oder weniger durch die aufgenommene Luftfeuchtigkeit und kostet bisschen Geld. Also wie bei allen Lebensmittel - Qualität kostet etwas mehr..
    So schätzt der eine Piment de Espelelle, während der Andere zum einfachen Weltmarkt-Chili greift [smilie_blume]

    Eine Wärmepumpe ist im Prinzip ein umgedrehter Kühlschrank. D.h. einem Medium, Luft oder Wasser, wird die Wärme entzogen und über ein Kompressionssystem (Pumpe) dem Heizkreis zugeführt. Dabei ist der Heizkreis nichts anderes wie das Kühlelement hinten am Kühlschrank.
    Dieses System beruht auf einfachen physikalischen Gesetzen, die definieren, wie viel Wärme dem Speisemedium entnommen und dem Heizkreis zugeführt werden kann. Einfach ausgedrückt: Je kälter das Speisemedium bereits ist, desto weniger Wärme kann diesem entnommen werden und desto höher ist der Energieaufwand für den Transferprozess.
    Eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme, sondern kann immer nur Wärme aus dem Speisemedium entziehen!


    Die sog. Hochtemperaturwärmepumpen wenden nun eine kleine Trick an, indem hier einfach 2 Wärmepumpen in Reihe geschaltet werden. Die angegebene Rentabilität ist dabei nur ein Taschenspielertrick, denn an der Physik ändert dies auch nicht.
    Der Verbrauch an Elektrischer Energie ist etwas geringer als bei einem einfachen Elektroheizstab, was jedoch durch höhere Anschaffungskosten, etc. schnell aufgewogen wird.


    Ob sich so ein System letztlich rechnet hängt von der individuellen Situation/Nutzung und stark vom Speisemedium/Wetter ab. Bei vermieteten Immo stellt sich die Sache nochmal anders dar, solange Kosten auf dioe Mieter umgelegt werden können.
    Aus Sicht der Fördermöglichkeiten kann sich die Sache etwas positiver darstellen, aber für eine gute und zuverlässige Lösung bräuchte es keine staatliche Förderung und jeder würde zu dieser greifen.
    In dem Moment wo der Staat etwas fördert, sollten immer alle Alarmglocken läuten und die Suche nach dem Haken an der Sache beginnen - Meine langjährige Erfahrung!


    Eine Empfehlung in die Zukunft, auch wenn es nur 2-5 Jahre sind bringen dabei nichts, da sich die Rahmenbedingungen u.U. schneller ändern können. Außerdem muss man auch immer sehr genau das jeweilige Objekt sehen.. Selbst bewohnt oder Vermietet, Wohnung oder Schlafstätte, Zustand des Gebäudes insgesamt (Dämmung,. Fenster, Lage,..)


    Bei einer selbst genutzten Immo würde ich immer zu Gunsten der Betriebssicherheit entscheiden und Kosten weiter hinten anstellen. Bei einer Ertragsimmo natürlich umgekehrt.

    Danke für die Blumen, aber ich bin nicht direkt aus HKL-Technik sondern war im Anlagenbau selbständig. [smilie_blume]


    Deine Frage kann man nicht so einfach beantworten..
    Aktuell habt ihr eine klassische Ölheizung, die Öl als Brennstoff, sowie auch einiges an Strom benötigt. Den Strom nehmt ihr so wie ich das verstehe aus der PV bzw. der Speicherbatterie.


    Wenn du nun auf eine Luftwärmepumpe umstellen willst, wird dein Strombedarf massiv nach oben gehen, da die Energiemenge die vorher vom Öl kam nun als elektrischer Strom bereitgestellt werden muss. Eine Wasserwärmepumpe wäre die besser Lösung, ist bei uns Genehmigungspflichtig und diese bekommt man fast nicht.


    Generell musst du aber auch eure Wärmeverteilung im Haus beachten. Bei einer Fußbodenheizung gehen die Rechnungen für Wärmepumpen noch einigermaßen auf. Zumindest wenn es draußen nicht zu kalt wird oder du eine Wasserwärmepumpe installieren kannst.
    Bei Baujahr 1984 gehe ich aber mal von Radiatoren (Heizkörper) aus und diese benötigen eine wesentlich höhere Vorlauftemperatur des Heizwassers. Während die Fussbodenheizung ab etwa 23°C stabil läuft, brauchen die Radiatoren mind. 45°C!
    Dies schaffen Wärmepumpen bei tiefen Temperaturen nur mittels einer direkten elektrischen Zuheizung (Heizstab), was die Rechnung der Wärmepumpe schnell ad absurdum führt und hohe Stromkosten verursacht.


    Realistisch gesehen kannst du Heizöl in größerer Menge bunkern und den Strom aus deiner PV entnehmen, was einer gewisse Autarkie gewährleistet. Von den Kosten wird ein Öl-Brennwertgerät die beste Lösung für eine Modernisierung bleiben. - Evtl. ist es auch sinnvoll ist die alte Heizung zu behalten !


    Soweit eine allgemeinen Gedanken dazu. Um genaueres sagen zu können bräuchte ich aber wesentlich mehr Infos, auch zu eurer Anlagentechnik/Nutzung/Wärmebedarf. Ebenso stellen sich Fragen zur Warmwassererzeugung/Bedarf.
    Am Ende wird es aber wahrscheinlich beim Öl-Brennwertgerät bleiben.

    Ich denke nicht, dass derzeit großartig Raum für Experimente besteht..
    Besser auf solide und erprobte Technik setzen und dies nach Möglichkeit noch multivalent.


    Habe ich die vorletzte Woche direkt miterleben können, wie es um die Ersatzteilversorgung steht (Pellet-BHKW in der weiteren Nachbarschaft). - Was man nicht selbst flicken kann, kann man vergessen!
    Nach 1 Woche mit leihweiser Gas-Notheizung von uns, betreibt er sein BHKW nun unter Aussicht manuell. Füttern mit dem Messbecher und immer alles im Blick behalten, damit der Generator nicht abraucht. Riesen Aufwand, aber wenigsten ist es wieder warm.
    Der Fehler ist ein Schrittmotor mit integriertem Geber und Busanschluss. - HighTech Baujahr 2018
    Der Ersatzmotor soll in 1-2 Monaten kommen.. bin schon gespannt ob das so sein wird.


    Naja, bisher hatte er uns immer belächelt, wenn es um unsere primitive Technik ging. Nun lacht er nicht mehr und ist glaub ich froh, dass wir ihm geholfen haben, dass das Ding wenigstens manuell läuft.
    Hoffe mal der Lerneffekt hält bisschen länger an, zumindest länger wie der Haussegen schief hängt ^^