@Salorius II das Thema SEA/Aggregate bzw. Stromversorgung im Allgemeinen ist zumindest für uns wichtig. Dabei sind die Anforderungen aber sehr unterschiedlich und es wird auch Menschen geben die hierin wenig Sinn sehen. Für viele wir es vorrangig nur um Kühltechnik und Kommunikation geht, bei uns ist das Thema Hochwasser primär.
Unser Energiekonzept ist zugegeben umfangreich, wobei im Notfall Kochen und Heizen nicht elektrisch erfolgen.
Wir verwenden zwei identische Solarinseln mit 9,6kWh Puffer, mit je ein Benzinstromaggregat (AC230V/2,2kVA oder DC24V/40A) als Backup. Weiterhin zwei Mehrstoffaggregate die mit Sonnenblumenöl, Heizöl, Petroleum,.. betrieben werden können. Das eine Aggregat liefert 230V/2,2kVA für die Stromversorgung der Wohnung, das anderen Kleinspannung DC24V/80A heute als Universalaggregat/Reserve (versorgte vor den Solarinseln das 24V Netz().
Die beiden Inseln sind permanent in Betrieb und versorgen als Grundlast die Kühl-/Gefriergeräte, dienen aber vorrangig der Stromversorgung der Wasserpumpen. Bei Unterspannung schalten diese automatisch aufs öffentliche Stromnetz bzw. die Backup-Aggregate um. Die Backupaggregate laufen mindestes einmal im Jahr, zu Beginn des Hochwassers.
Wegen der jährlichen Hochwasser haben wir zudem ein komplettes 24V Kleinspannungsnetz und auch entsprechende Pumpen und Beleuchtung installiert. Damit müssen wir uns keine Sorgen bezgl.. Kurzschlüsse und Stromschläge machen, selbst wenn die Technik absäuft und wir im Wasser hantieren. Von der Leistung wäre eine Insel ausreichend, aber die zwei Inseln bieten einfach mehr Sicherheit und durch die Leistungsaufteilung auch eine höhere Lebensdauer.
Das 230V Mehrstoffaggregat versorgt im Notfall die Wohnung im Dauerbetrieb und wird manuell zugeschaltet, wenn die Stromversorgung ausfällt. die Rückschaltung erfolgt erst, wenn das Stromnetz wieder konstant über einige Stunden verfügbar ist. Dies ist vor allem dem Hatz Mehrstoffmotor geschuldet, der häufige Starts nicht so gerne hat. Das 24V Mehrstoffaggregat ist ein Relikt der Vergangenheit, wird aber dennoch sehr oft und universell verendet: von der Batterieladung, Starthilfe, etc., bis zur Ersatzversorgung über einen Wechselrichter, oder auch Party am See 
Würde ich heute über ein Konzept zur sicheren Stromversorgung nachdenken, würde ich auf jeden Fall wieder kleine Standard-Aggregate und eine Solarlösung realisieren. Solar ist geräuschlos und wartungsfrei, die Aggregate sind günstig, flexibel und für den Notfall völlig ausreichend! Jemand ohne Hochwassergefahr wird sicher kein Kleinspannungs-Stromnetz benötigen, oder die 24V einfach am Puffer abgreifen?
Die Mehrstoffaggregate würde ich nicht mehr anschaffen, auch wenn diese unter Krisengesichtspunkten einige Vorteile haben (können), ist der Wartungsaufwand eines Mehrstoffmotors nicht zu unterschätzen! Preislich liegen diese zudem beim 4-5fach Preis eines Standardaggregats. Die Wohnung würde ich heute, wenn überhaupt, auch mit einem kleinen Standardaggregat mit automatischen Start und Umschaltung realisieren. Wahrscheinlicher aber eines der Backup-Aggregate Zweckentfremden.