Beiträge von Nina*

    Da hatte ich jetzt mehr erwartet ... angefangen damit, dass er am Ende dann zugibt, dass dieser Wechsel gar nicht 'jetzt' gestartet ist, sondern seit Jahrzehnten stattfindet. Und was soll uns das Neues lehren, wie wir uns aktuell aufstellen müssen, da er ja eben gerade keinen krassen Umbruch beschreibt, sondern einen langfristigen graduellen Prozess?


    Irgendwie fehlt auch die Erklärung, wenn der angebliche 'Anker', der Ölhandel, kaum noch Bedeutung hat - warum sind es dann weiterhin die US-amerikanischen Banken, von denen der Rest der Welt das Finanzsystem aufpumpen lässt? Nach genau demselben Muster entsteht 'Geld' inzwischen fast überall auf der Welt, in Euro, in Yen, in so ziemlich jeder Lokalwährung, vermutlich auch in Yuan. Genau an der Stelle sollte sich doch gerade etwas ändern - den Nebensatz dazu muss ich aber in der Frühe verpasst haben.


    Expliziten Dank dafür an dieser Stelle für deine anderen Beiträge zu aktuellen Entwicklungen, die ich sehr schätze! [smilie_blume]

    Hallo RB,


    1. Neues hat es mich insofern gelehrt, dass es mir bis dato nicht bewusst war, dass der Petrodollar (vom Umsatz "Öl in USD" her gesehen) nur einen so geringen Anteil an allen "Umlauf-Dollars" bzw. der Nachfrage nach letzteren hat.


    2. Ich verfolge die Vorgänge in Westasien aktuell täglich (die beiden Alexanders @The Duran,Transition Protocol, Pepe Escobar, Larry Johnson @sonar21, Glenn Diesen, Alasdair Crooke, Daniel Davis... etc), und es ist klar, das "DER Petrodollar", wie er konstruiert wurde, bereits toast ist!


    Das Versprechen der Schutzmacht USA wurde ja bereits offensichtlich gebrochen,

    ohne zuzugeben, dass man sich mit dem Iran (7 countries in 5 years...) endgültig - und wahrscheinlich zum letzten Mal - übernommen und verschluckt hat...


    Das US-Militär ist trotz all seiner Dominanz und Fähigkeiten an seine Grenzen gestoßen,

    an zwei Fronten gleichzeitig kann man offenbar keinen Krieg gewinnen.


    Wenn das "Saudi" aus der Bezeichnung jenes Landes Arabiens gestrichen wird, aus dem MBS und sein Clan demnächst ins Exil dürfen, dann wird das ganze Ausmaß der Niederlage offenbar. Es wird gerade mal wieder Geschichte geschrieben...


    3. Daher wollte ich eher darauf hinweisen, dass "DER Petrodollar" im Sinne der "Schutzmacht gegen Öl in USD" schon gar nicht mehr in dem Sinne existiert, aber - und das war für mich ehrlicherweise eine neue Erkenntnis:

    dass der USD dennoch - trotz der Bemühungen der BRICS, v.a. C und R mit Yuan/RMB/Rubel, CIPS, alles neben SWIFT - immer noch eine so starke Dominanz im Welthandel hat.


    4. wie Aufstellen?

    Bzgl. Risk-Assets wie der allgemeine Aktienmarkt/Tech:

    RISK-OFF

    WENN DIESE ALLES-BLASE platzt, wird es ungemütlich.


    Dennoch halte ich an den PMs und Minen fest,

    warte nach der Akkumulation im Juni/Juli aber mit Zukäufen bis Nov/Dez,

    bis klarer ist, wo ein Boden liegen kann,

    PS: Die Spitze des bull wedges bei Gold liegt im August/Sep. 2027 :/


    Warum halte ich an den Minen fest:

    Die Margen und letztlich Gewinne sind - auch bei einem Szenario von POG 3.500 und Öl 120 USD -

    viel besser als seit Jahrzehnten...

    Ich habe da kürzlich ein Video gesehen von - weiß nicht mehr ganz - Rick Rule/Ross beaty, Robert Friedman????, indem klargestellt wurde, dass für die mittleren und größeren Producer steigende Öl-Preise sich nur unwesentlich in deren AISC niederschlägt,

    ich hab die Zahl nicht im Kopf,

    aber angenommen ein Öl-Anstieg von 10 USD frisst 1 % Marge - so what?


    Sorry für die lange Antwort :hae:


    Ich wünsche allen einen Schönen Sonntag [smilie_blume]

    Das Riesenproblem ist, dass es nach der Wahl nicht besser wird... Sein oder nichtsein, das ist hier des Petrodollars Frage!


    [...]

    Interessant hierzu vor 1 Woche George Gammon:


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    Das Bild einen Post weiter oben, damit ersichtlich ist, wo die Fibonaccis angelegt wurden.


    Und explizit: das sind nur grobe Spielereien für die nächsten 2-3 Jahre


    Aber zum übergeordneten Verlauf rechne ich mit


    1. IMPULSIVE VARIANTE


    -einem weiteren Tief im Laufe der nächsten 2-3 Wochen

    -----ggf. gar bis zum 50er Retracement um 3.600-3.700

    -----alternativ macht es beim Jahrestief um 3.950 auch schon Halt,

    -----wobei viele Charttechniker gar die 3.500 (April-August-Ausbruch 2025) noch sehen (wollen)

    (das wäre dann m.E. das Ende der großen Korrektur seit dem Januarhoch)


    -einem impulsiven Anstieg bis Silvester (da würde ich dann von einer I in einem neuen großen Impuls ausgehen)


    -einer kurzen Korrektur im Januar (II)


    -einem weiteren Anstieg bis Mitte Februar (1 von 3 von III)


    -einer deutlichen Korrektur bis Mitte März (2 von 3 von III)


    -einem impulsiven (längste Welle) Anstieg bis Oktober

    -----entweder all of III (3..4..5 von III)

    -----mit einer kurzen Korrektur (IV)

    -----einem letzten V-er bis Silvester 27/Januar 28


    oder

    im Oktober

    -----einer kurzen Korrektur (4 von 3 von III)

    -----und erst dann in einer letzten Welle 5 von 3 von III (all of III) bis Silvester/Januar

    -----einer ausgedehnten Seitwärtskorrektur (IV) durch das ganze Jahr 2028 (siehe unten)

    -----einer letzten großen V bis 2029+



    2. KORREKTIVE VARIANTE


    hier fasse ich mich kürzer:


    wenn im Januar eine große A war und gerade eine große B ausgebildet würde (worst case 3.500),

    müssten wir im Rahmen der C mindestens

    -die 5.6xx vom Januar nochmals sehen ******

    -oder gar 3.500 + 4.000 (grob 5.600-1.600) = 7.500 sehen

    -denn auch die C läuft 5-wellig und überschießt/extendiert oft zum 1.618er, was dann grob 10k zur Folge hätte


    *****jetzt bitte nicht kleinlich sein, ich bin mir der vielen weiteren Korrekturmuster bewusst, die implizieren würden, dass wir über einen längeren Zeitraum keine neuen ATHs sehen werden!

    Allein, das halte ich unter den weiter oben genannten realistischeren Geldmengenausweitungen für sehr unwahrscheinlich

    Sprich: will die Macronette lieber ("Haushaltsdisziplin" und) brennende Innenstädte ... oder (den Unmut mit Geldsäcken bewerfen und) Feuer am Anleihenmarkt ...

    💩💩

    Eine mögliche, wenn auch m.E. realistische und bittere Antwort:


    Ihm, wie den meisten globalistischen EU-/UN-/WHO-/IWF-/BIS-Büro-Technokraten,

    ist sein Land und die Franzosen doch völlig egal.


    Falls er es bis zur Wahl am 18. April politisch überlebt,

    winkt ihm zB als neue EZB-Präsidenten-Puppet

    ein neues, höheres Amt mit supranationaler Bestimmung...


    ...so läuft es doch immer!


    Und als fränzösischer paper tiger frontman der EZB,

    können wir uns dann auch schon ausrechnen,

    wie die zukünftige Geld- und Schuldenpolititk der EU aussieht.

    In diesem Zusammenhang meine Denke für die Märkte:


    Ähnlich wie 2019 sind die Vorboten einer Finanz-Krise


    (Liquidität - siehe Michael Howell -,

    zu hohe Zinsen bei zu hoher Überschuldung,

    drohende Housing-Krise wegen steigender Mortgage-Rates,

    zu hohe CapEx versprechen der Hyperscaler bei AI und Datacenters,

    steigende Junk/HY-InvestmentGrade-Spreads,

    steigende French-OAT-Bund-Spreads=Euro-Krise 2.0......)


    offensichtlich!!!


    Und das ohne Geopolitik!


    Bedeutet für mich Aktien hedgen bis im März (analog Feb/März 2020),

    Gold, Silber ggf. Minen weiter akkumulieren,


    weil


    ich dann (Feb/März) mit der großen konzertierten ZB-Bazooka rechne,

    ggf. auch mit einer Neubewertung der v.a. USA- aber auch weltweiten Zentralbanken-Goldbestände,

    ggf. (Judy Shelton in der Treasury) eine (zumindest teil-) Gold-gedeckte US-Bonds (30-50+ Jahre)

    die BRICS machen mit (!), v.a. China muss raus aus der Deflation,

    es wird gedruckt, als gäbe es kein Morgen,

    es wird monetär und fiskal Inflation erzeugt werden,

    Yield Curve Control,

    finanzielle Repression,

    sie werden die Währungen opfern=weiter abwerten statt der sonst drohenden Staatsdefaults

    ...


    Für Gold und Silber noch Utopia - aber saisonal und s.o. fundamental könnte es bis März soweit sein.


    Chris Howell mit seiner Global Liquidity Analyse (div. Youtube-Videos) finde ich dahingehend interessant.


    Darüberhinaus (Reihenfolge zufällig ausm Kopf)

    Ronnie Stöferle (incrementum), Egon v. Greyerz, Matt Piepenburg, Luke Gromen, George Gammon, Miles Franklin (Andy Shectman & Michelle Makori), Daniela Cambone, Rick Rule, David Lin, Lyn Alden, Peter Schiff, Jim Rickards, AdamTaggart, Lance Roberts (realinvestmentadvice), Jim Rogers, Marc Faber........................).

    Nun zu den Metallen:


    Und wie ihr im Frühjahr/Sommer nachlesen könnt,

    habe ich akkumuliert im Juni/Juli (und seither keine Unze oder Mine verkauft).


    Im Seasonal Chart von Dimitri Speck nähern wir uns einer ähnlichen Phase

    Mitte November mit relativem Low (fundamental bis 3./4.11.: Wahlen Brasilien, Israel, USA).

    Und das ist alles rein charttechnisch.


    Welche fundamentalen Gründe für WTI >= 130 gäbe es?


    Bei weiter steigenden Diesel/Refinery-Crack-Spreads:

    Wie sieht die Weltwirtschaft 2027/28 aus?

    Aber nun wird klar, dass ich die I eigentlich zu kurz gewählt habe (bewusst als Demo, damit es klarer wird im kleinen Bild seit 2022.


    Im weiteren werde ich mal - fraktal - bis 2000 zurückgehen.


    Im etwas biggeren Picture so...


    ...und zwar ganz basic - fraktal EW - ohne die vorhergehenden Wellen (vor 2022) zu berücksichtigen.


    Erstaunlich und faszinierend: die scheinbar natürliche Ästhetik der Bewegungen,

    zB dass der zweite (rechte) blaue Pfeil genau (bitte nicht kleinlich sein) das Zwischenhoch von 2022 erreicht.


    Also wären Kurse um 130 USD beim WTI nicht unwahrscheinlich.


    Zu weiteren möglichen Kurszielen weiter unten...