Ein klein wenig Schwund gibt es immer. Besser als selbst über Bord zu gehen....
Viel Spaß und weiterhin Petri Heil!
8. Juli 2026, 14:19
Ein klein wenig Schwund gibt es immer. Besser als selbst über Bord zu gehen....
Viel Spaß und weiterhin Petri Heil!
Die Ähnlichkeit (Cylinder, Korrekur) ist doch frappierend, oddr ?
nur mal kurze Urlaubsunterbrechung zum Thema Accumulation Cylinder, Falling Wedge und vor allem Fraktale:
Ob Gold im Kleinen oder SAP im Großen (2017-2026), spielt für mich keine Rolle.
Das Fraktal wiederspiegelt für mich nur den Bereich zwischen Gier und Panik.
Auf die große dreiteilige A-B-C Korrekur bei SAP (2020-2022) folgte .....
und was erwartet uns jetzt wohl bei Gold die nächsten Monate ?
(übrigens, B-Wellen zeigen oftmals den weiterfolgenden Trend (blaue Linie) in der kommenden Impulswelle an)
resci
Gold im Großen und SAP im kleinen….
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Gold im Großen und SAP im kleinen….
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beide Charts zeigen mir nur:
200.000 SAP Anleger verhalten sich ÄHNLICH wie 200.000.001 Goldanleger.
(der 1 bin übrigens ich ...
)
resci
Wie wahrscheinlich sind Silber-Kurse unter 54 USD?
Ich habe mir die "Mutter aller Tassen" im Monatschart nochmal "zur Brust genommen" und eine nicht ganz so häufige aber dennoch legitime Art der Linienziehung vorgenommen: Nicht die Extremkurse (Dochte) als Auflagepunkte, sondern die oberen Enden der Kerzenkörper.
Da beide Kerzen rot sind, sind es jeweils die Eröffnungskurse des ersten Handelstages in dem entsprechenden Monat:
Dadurch wird die Mutter aller Tassen noch etwas schiefer. Verlängert man die rechte Seite der Linie,
verläuft sie in diesen Wochen just im Bereich von 54 + - USD.
Bei der üblichen Variante (Dochtspitzen als Auflage, hier nicht eingezeichnet) liegt das Hoch 1 aus 1980 bei 48 USD glatt, das Hoch 2 aus 2011 bei 49,83 USD. Die Linie hat eine sehr geringe Steigung, heute liegt diese Linie bei knapp 51 USD.
Mit den Tiefs Ende Juni diesen Jahres um 55,62 USD herum, waren wir schon ganz nah an der Backtest-Zone dieser 45 jährigen Formation.
Nun schauen ja nicht alle wie ich nur diese CFDs auf Silber an, da gibt es den Spot-Markt, die Futures, leicht variierende Daten von Anbieter zu Anbieter... Es könnte sein, daß jeder in seiner Chart-Welt eine leicht variierende Wahrheitscheinlichkeit findet...
Zumindest liegt direkt unter unseren Silber-Füßen ein ganzes Büschel von Linien, die bei erfolgreichem Backtest Käufe auslösen werden.
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Nur wer mit den Zähnen klappern will, darf hinter die Fichte den Spoiler schauen.
Sollte es Kreise geben, die daran interessiert sind, daß Silber für lange Zeit nicht mehr dreistellig notiert, würde ich erwarten, daß sie gerade dann in dieser sensiblen Zone draufhauen, um den Backtest nicht erfolgreich erscheinen zu lassen. Das wäre ein Tiefschlag für alle Silberbugs.
Nur weil ein Metall / ein Rohstoff als kritisch eingestuft und wichtig für hochaktuelle Wirtschaftszweige ist, bedeutet es im Umkehrschluß überhaupt nicht, daß er auch teuer sein wird/darf/muss...
Wird sich die Mutter aller Tassen lumpen lassen?
Ich denke nicht.
Sie ist doch keine Rabenmutter...
Wie wahrscheinlich sind Silber-Kurse unter 54 USD?
Dazu noch ein paar charttechnische Petitessen (= Angelegenheiten von geringer Bedeutung/Spielerei):
1)Die 'Mutter' auf Monats-Schlußkursbasis (Linie). hier würde der horizontale 'Tassendeckel' bei ~ 35 verlaufen (
), der schräge , durch die Schlußkurse bei ~ 61, ergo : Backtest bereits vollzogen !
Gehen wir noch einen Schritt weiter: Quartalschart auf Schlußkursbasis: hier liegt der (schräge) Tassendeckel der durch die Schlußkurse verläuft bei ~ 45/48 und der horizontale verschiebt sich auf ~ 28 !
...und noch ein bißchen brutaler: Jahresschlußkurs-Chart...wobei das Jahr (2026) ja noch nicht vorbei ist:
hier stoßen wir mit dem aktuellen Kurs an der oberen Langfrist-Trendline 1860/1980 an...'Kursziel Tasse' hier ''nur noch'' ~ 250 Dollores und es würde einen Bärkeil-Break nach oben erfordern. (Haben wir bei Gold ja auch gesehen)
Nachtrag:
Wobei man sagen muß, dass der letzte 'epochale' charttechnische Ausbruch des Silberpreises (1972) ziemlich exakt sein anzuvisierendes Kursziel getroffen hat ! Damals...
Wie gesagt...Spielerei ! ![]()
Ein Stück weit zumindest.
Ich bin mir nicht sicher wo die obere rote Linie zu legen ist, um allerdings nicht ins totale Nirvana abzudriften, würde ich sagen parallel zur unteren grünen, so dass es einen Trendkanal ergibt.
Der Logchart ist für die grüne indes nicht mal ein akkurater Maßstab, zumal was die EMs betrifft der Gold- bzw. Bimetall Standard die Sache im Gegensatz zu anderen Titeln und Assets etwas verzerrt.
Ich würde die grüne Linie daher steiler anstellen, mit den beiden Schnittpunkten um +/-2005 und 2020 herum.
In deinem ersten Bild hätte der Kurs bei der absoluten Kapitulation 2020 unter $10 fallen müssen, evtl. sogar unter $9. Das ist er aber nicht, sondern intraday nur knapp unter $11.
So viel Luft nach unten ist ergo gar nicht mehr, eher schon noch nach oben.
Alles anzeigen
Siehe mein Post vom 16.5. #23.710
Bzgl. meinen Kaufzielen:
Base case ist roter Pfad, der blaue Pfad mit dem blauen Kasten wäre bzgl. buy low langfristig ein Träumchen... (Fr. 12.6. - Fr. 19.6.)
Doch der blaue Pfad?
Da die USA bei der WM raus sind,
sollte TheDonald sich nun wieder um das Öl-Bashing kümmern.
Wieso Öl-Bashing?
Die Drill-baby-drill-Buddies von The Donaldschissimo wollen doch sicherlich gerne fett Kasse machen!
(zu Lasten der Main Street-John Does)
Wieso Öl-Bashing?
Die Drill-baby-drill-Buddies von The Donaldschissimo wollen doch sicherlich gerne fett Kasse machen!
(zu Lasten der Main Street-John Does)
Wegen der Sequenz:
Öl hoch, Spritpreise hoch, Inflationserwartung hoch, Yields hoch (30-Jahre schon wieder > 5 %, 10-Jahre > 4,5 %), Umschuldung teurer, Schuldenkrise, DXY hoch u.a. durch USD-Asset-Selling, Metalle runter...
Das war auch die Sequenz inmitten der Iran-Hormuz-Krise 1.0.
Die SPRs sind an einem kritischen level.
Nach kurzem Aufflackern von Transiten durch Hormuz, nun wieder auf ca. 20 % des Niveaus vor dem 28.2.
Dem Crude- und LNG-abhängigen Westen (und teils Asien wie Japan) läuft die Zeit davon.
Und im November Midterm Elections....
Zur Zeit fällt einfach alles….das deutet auf große kommende Turbulenzen hin.
Fuck the Wallstreet! ![]()
Wir befinden uns immer noch im Bullkeil bei Gold……das wird schon.
Zur Zeit fällt einfach alles….das deutet auf große kommende Turbulenzen hin.
Fuck the Wallstreet!
ääääääähhhh....
.....der DOW hat heute erst ein neues ATH gemacht ![]()
Aber mit ner roten Tageskerze, vll. ein Anfang vom Ende.
Wegen der Sequenz:
Öl hoch, Spritpreise hoch, Inflationserwartung hoch, Yields hoch (30-Jahre schon wieder > 5 %, 10-Jahre > 4,5 %), Umschuldung teurer, Schuldenkrise, DXY hoch u.a. durch USD-Asset-Selling, Metalle runter...
......
Martin Armstrong zur US Staatsschuldenkrise:
US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg 100 % des BIP
Die Vereinigten Staaten haben einen Meilenstein erreicht, dessen Eintritt Washington jahrzehntelang verdrängt hat. Die Staatsverschuldung übersteigt nun erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 100 % des BIP. Laut den neuesten Regierungsdaten belief sich die Staatsverschuldung auf rund 31,27 Billionen US-Dollar, während die jährliche Wirtschaftsleistung des Landes etwa 31,22 Billionen US-Dollar betrug. Damit stieg die Schuldenquote auf 100,2 %. Das Congressional Budget Office prognostiziert, dass die Staatsverschuldung in diesem Jahr durchschnittlich 101 % des BIP erreichen und bis 2036 auf 120 % steigen wird, sofern die geltende Gesetzgebung unverändert bleibt.
Die Medien vergleichen die heutigen Zahlen immer wieder mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, doch dieser Vergleich verkennt die Realität. Nach 1945 entwickelten sich die Vereinigten Staaten zur dominierenden Industriemacht der Welt. Soldaten kehrten heim, Fabriken stellten von Panzer- auf Automobilproduktion um, die Bevölkerung wuchs rasant, und das Wirtschaftswachstum übertraf die Staatsverschuldung bei Weitem. Die Staatsverschuldung sank, weil das Land Wohlstand schuf. Heute erleben wir genau das Gegenteil. Washington nimmt auch in Zeiten des Wirtschaftswachstums weiterhin Kredite auf, nicht etwa weil das Land vor einem existenziellen Krieg steht, sondern weil Politiker den Wählern verschweigen wollen, dass die Versprechen mathematisch unmöglich zu halten sind.
Die Zahlen verdeutlichen, wie untragbar die Haushaltslage geworden ist. Das Congressional Budget Office schätzt das Bundesdefizit in diesem Fiskaljahr auf rund 1,9 Billionen Dollar, was 5,8 % des BIP entspricht. Bis 2036 werden die jährlichen Defizite voraussichtlich 3,1 Billionen Dollar oder 6,7 % des BIP übersteigen. Die Bundesausgaben werden in diesem Jahr 23,3 % des BIP verschlingen, während die Einnahmen nur 17,5 % betragen. Washington gibt etwa 1,33 Dollar für jeden eingenommenen Dollar aus. Diese Diskrepanz ist nicht länger auf Rezessionen oder Konjunkturprogramme zurückzuführen. Sie ist zum permanenten Betriebsmodell der Regierung geworden.
Die eigentliche Krise ist nicht die Verschuldung an sich, sondern die damit verbundenen Kosten. Die Nettozinszahlungen überstiegen letztes Jahr erstmals eine Billion Dollar und verschlangen damit rund 14 % der gesamten Bundesausgaben. Die Zinsen übersteigen mittlerweile die Verteidigungsausgaben Washingtons. Jeder Anstieg der langfristigen Zinsen verschärft das Problem, da Billionen von Dollar an Staatsanleihen fortwährend zu höheren Renditen refinanziert werden müssen. Staaten können sich nicht unbegrenzt verschulden, ohne letztendlich von ihren Gläubigern abhängig zu werden.
Genau deshalb habe ich wiederholt erklärt, dass die Staatsschuldenkrise und nicht die Inflation dieses Jahrzehnt prägen wird. Jede Regierung hat sich der keynesianischen Illusion hingegeben, dass Defizite keine Rolle spielen, solange Kredite aufgenommen werden können. Sie gehen davon aus, einfach eine weitere Anleihe ausgeben und die Folgen auf die nächste Regierung verschieben zu können. Diese Strategie funktioniert nur so lange, bis das Vertrauen schwindet. Staatsschuldenkrisen entstehen nie durch Geldmangel. Sie beginnen, wenn Gläubiger bezweifeln, ob Regierungen die Fähigkeit oder den politischen Willen besitzen, die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen.
Unser Computer hat nie prognostiziert, dass die Staatsschuldenkrise mit einem plötzlichen Zahlungsausfall beginnen würde. Sie entwickelt sich schleichend durch steigende Zinsen, Kapitalabwanderung, schwindendes Vertrauen und die Suche der Regierungen nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Das führt unweigerlich zu höheren Steuern, inflationärer Politik, Kapitalverkehrskontrollen und einer zunehmenden Regulierung des Privatvermögens. Politiker werden niemals zugeben, zu viel ausgegeben zu haben. Stattdessen werden sie darauf beharren, dass das Problem bei wohlhabenden Bürgern liegt, die nicht genug beigetragen haben, bei Unternehmen, die ihren „fairen Anteil“ nicht gezahlt haben, oder bei Investoren, die Kapital ins Ausland verlagert haben. Regierungen geben stets dem Volk die Schuld, bevor sie die Verantwortung für ihre eigene fiskalische Verantwortungslosigkeit übernehmen.
Das Überschreiten von 100 % des BIP ist nicht einfach nur eine weitere Statistik. Es markiert den Punkt, an dem die Vereinigten Staaten offiziell zu den hochverschuldeten Nationen gehören, die glaubten, ständige Kreditaufnahme könne eine solide Finanzpolitik ersetzen. Anders als 1946 gibt es keine Friedensdividende am Horizont, keinen Industrieboom, der die Schuldenlast tilgen könnte, und keinen politischen Willen, die Ausgaben zu reduzieren. Jede Wahl verspricht mehr Sozialleistungen, mehr Subventionen und mehr Kredite. Deshalb wird dieser Zyklus, wie alle Staatsverschuldungszyklen in der Geschichte, mit einer Vertrauenskrise und nicht mit einem Mangel an Versprechen enden.
LG Vatapitta
Alles anzeigenMartin Armstrong zur US Staatsschuldenkrise:
US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg 100 % des BIP
...
Die Zahlen verdeutlichen, wie untragbar die Haushaltslage geworden ist. ...
Die eigentliche Krise ist nicht die Verschuldung an sich, sondern die damit verbundenen Kosten. Die Nettozinszahlungen überstiegen letztes Jahr erstmals eine Billion Dollar und verschlangen damit rund 14 % der gesamten Bundesausgaben. Die Zinsen übersteigen mittlerweile die Verteidigungsausgaben Washingtons. ...
Genau deshalb habe ich wiederholt erklärt, dass die Staatsschuldenkrise und nicht die Inflation dieses Jahrzehnt prägen wird.
Logik ist nicht die Kernkompetenz von diesem Armstrong?
Wenn die Staatsschulden nicht mehr tragbar sind, dann ist Inflation der einzige "gesichtswahrende" Ausweg!
(die Alternative "Staatsbankrott" wäre einer sich "great" fühlenden Nation ja nicht angemessen)
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Martin Armstrong zur US Staatsschuldenkrise:
US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg 100 % des BIP
Die Vereinigten Staaten haben einen Meilenstein erreicht, dessen Eintritt Washington jahrzehntelang verdrängt hat. Die Staatsverschuldung übersteigt nun erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 100 % des BIP. Laut den neuesten Regierungsdaten belief sich die Staatsverschuldung auf rund 31,27 Billionen US-Dollar, während die jährliche Wirtschaftsleistung des Landes etwa 31,22 Billionen US-Dollar betrug. Damit stieg die Schuldenquote auf 100,2 %. Das Congressional Budget Office prognostiziert, dass die Staatsverschuldung in diesem Jahr durchschnittlich 101 % des BIP erreichen und bis 2036 auf 120 % steigen wird, sofern die geltende Gesetzgebung unverändert bleibt.
Die Medien vergleichen die heutigen Zahlen immer wieder mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, doch dieser Vergleich verkennt die Realität. Nach 1945 entwickelten sich die Vereinigten Staaten zur dominierenden Industriemacht der Welt. Soldaten kehrten heim, Fabriken stellten von Panzer- auf Automobilproduktion um, die Bevölkerung wuchs rasant, und das Wirtschaftswachstum übertraf die Staatsverschuldung bei Weitem. Die Staatsverschuldung sank, weil das Land Wohlstand schuf. Heute erleben wir genau das Gegenteil. Washington nimmt auch in Zeiten des Wirtschaftswachstums weiterhin Kredite auf, nicht etwa weil das Land vor einem existenziellen Krieg steht, sondern weil Politiker den Wählern verschweigen wollen, dass die Versprechen mathematisch unmöglich zu halten sind.
Die Zahlen verdeutlichen, wie untragbar die Haushaltslage geworden ist. Das Congressional Budget Office schätzt das Bundesdefizit in diesem Fiskaljahr auf rund 1,9 Billionen Dollar, was 5,8 % des BIP entspricht. Bis 2036 werden die jährlichen Defizite voraussichtlich 3,1 Billionen Dollar oder 6,7 % des BIP übersteigen. Die Bundesausgaben werden in diesem Jahr 23,3 % des BIP verschlingen, während die Einnahmen nur 17,5 % betragen. Washington gibt etwa 1,33 Dollar für jeden eingenommenen Dollar aus. Diese Diskrepanz ist nicht länger auf Rezessionen oder Konjunkturprogramme zurückzuführen. Sie ist zum permanenten Betriebsmodell der Regierung geworden.
Die eigentliche Krise ist nicht die Verschuldung an sich, sondern die damit verbundenen Kosten. Die Nettozinszahlungen überstiegen letztes Jahr erstmals eine Billion Dollar und verschlangen damit rund 14 % der gesamten Bundesausgaben. Die Zinsen übersteigen mittlerweile die Verteidigungsausgaben Washingtons. Jeder Anstieg der langfristigen Zinsen verschärft das Problem, da Billionen von Dollar an Staatsanleihen fortwährend zu höheren Renditen refinanziert werden müssen. Staaten können sich nicht unbegrenzt verschulden, ohne letztendlich von ihren Gläubigern abhängig zu werden.
Genau deshalb habe ich wiederholt erklärt, dass die Staatsschuldenkrise und nicht die Inflation dieses Jahrzehnt prägen wird. Jede Regierung hat sich der keynesianischen Illusion hingegeben, dass Defizite keine Rolle spielen, solange Kredite aufgenommen werden können. Sie gehen davon aus, einfach eine weitere Anleihe ausgeben und die Folgen auf die nächste Regierung verschieben zu können. Diese Strategie funktioniert nur so lange, bis das Vertrauen schwindet. Staatsschuldenkrisen entstehen nie durch Geldmangel. Sie beginnen, wenn Gläubiger bezweifeln, ob Regierungen die Fähigkeit oder den politischen Willen besitzen, die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen.
Unser Computer hat nie prognostiziert, dass die Staatsschuldenkrise mit einem plötzlichen Zahlungsausfall beginnen würde. Sie entwickelt sich schleichend durch steigende Zinsen, Kapitalabwanderung, schwindendes Vertrauen und die Suche der Regierungen nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Das führt unweigerlich zu höheren Steuern, inflationärer Politik, Kapitalverkehrskontrollen und einer zunehmenden Regulierung des Privatvermögens. Politiker werden niemals zugeben, zu viel ausgegeben zu haben. Stattdessen werden sie darauf beharren, dass das Problem bei wohlhabenden Bürgern liegt, die nicht genug beigetragen haben, bei Unternehmen, die ihren „fairen Anteil“ nicht gezahlt haben, oder bei Investoren, die Kapital ins Ausland verlagert haben. Regierungen geben stets dem Volk die Schuld, bevor sie die Verantwortung für ihre eigene fiskalische Verantwortungslosigkeit übernehmen.
Das Überschreiten von 100 % des BIP ist nicht einfach nur eine weitere Statistik. Es markiert den Punkt, an dem die Vereinigten Staaten offiziell zu den hochverschuldeten Nationen gehören, die glaubten, ständige Kreditaufnahme könne eine solide Finanzpolitik ersetzen. Anders als 1946 gibt es keine Friedensdividende am Horizont, keinen Industrieboom, der die Schuldenlast tilgen könnte, und keinen politischen Willen, die Ausgaben zu reduzieren. Jede Wahl verspricht mehr Sozialleistungen, mehr Subventionen und mehr Kredite. Deshalb wird dieser Zyklus, wie alle Staatsverschuldungszyklen in der Geschichte, mit einer Vertrauenskrise und nicht mit einem Mangel an Versprechen enden.
LG Vatapitta
Laut
U.S. National Debt Clock : Real Time
sind wir schon länger > 120 %.
Ende 2026 wohl bei 40 Trillions.
Und Yields steigen wieder.
Japan hielt das lange durch, weil
---Zinsen niedrig und
---die Schulden überwiegend im Inland gehalten werden
---JPY nicht die Weltleitwährung ist,
ich frage mich, wie lange die Zerstörung des JPY und der carry trade noch anhalten können
bei nun massiv steigenden Yields der Japan-Bonds.
Wen interessieren die US-Renditen und die mittlerweile 1,3 Trillions Zins/Schuldendienst
und > 10 Trillions Umschuldung dieses Jahr bei steigenden Renditen?
Ich hirne seit Wochen rum, was passieren muss, dass die US-10y-Yields auf - sagen wir - 2-3 % runter kommen?
Ein massiver Wirtschaftseinbruch, schwere Rezession/Depression.
Aber den Amis läuft die Zeit davon mit der Umschuldung....
Also noch in 2026?
Herbst?
Eher anders herum.
Es bräuchte einen niedrigen Ölpreis und eine starke US-Wirtschaft, jedoch ist momentan beides nicht in Sicht.