Beiträge von Wandor

    Habe das Video noch nicht gesehen, aber sehe ähnliche Sachverhalte hier und da beim Händler und auch wenn ich selten genug mal Bares für Rares schaue. Gerade bei Schmuck aus EM bin ich immer fassungslos, wie leichtfertig Leute heute diesen für wertloses Papier verkloppen. Gerade bei älterem Schmuck, der seit Generation in den Familien bewahrt wurde, kann ich das verkaufen nicht nachvollziehen. Das stammt aus Generationen, die unvergleichliche Not und Elend miterleben mussten, Hunger, Vertreibung, Bombennächte, Kriegsverwundete oder Gefallene in der Familie uvm. Und sie haben nichts verkauft, auch im Angesicht dieser Notlagen. Und heute, die verwöhnte, meist wenig gebildete Spaßgesellschaft, verkloppt so etwas achtlos. Für mich ist das wie eine Ohrfeige für die toten Vorfahren.


    Zumal Schmuck nichts kostet, keinen großen Platz braucht, nicht umgelagert werden muss und somit null Kosten oder Aufwand benötigt.


    :wall:

    Dann solltest du dir evtl mal Videos darüber anschauen wie das in den USA funktioniert, denn was dort funktioniert schwappt demnächst zu uns. Dort verschulden Sie sich über beide Ohren für einen Besuch im Disneyland oder für die tägliche Essenslieferung.

    ### Erweiterte Zusammenfassung des Inhalts


    Der X-Post von **James Riney** (CEO von Coral Capital, einem Venture-Capital-Fonds in Japan) teilt einen Artikel mit dem Titel **"Japan's Semiconductor Comeback: Why Hokkaido is Becoming the New Taiwan"** (vermutlich über einen Link zu einem Artikel oder einer Plattform wie X Articles). Er beleuchtet Japans strategische Rückkehr in die Halbleiterindustrie, die nie vollständig verloren ging – Japan hält weiterhin eine dominante Position in der Lieferkette (z. B. über 50 % der globalen Anteile bei Materialien und nahezu 100 % bei bestimmten High-End-Komponenten wie EUV-Photoresists).


    Der Mythos vom "Verlust vor 30 Jahren" wird korrigiert: Japan wurde durch US-Interventionen (Tarife, Übernahmeverbote, SEMATECH-Gründung) behindert, verlor aber nicht durch mangelnde Innovation, sondern durch geopolitische und wirtschaftliche Druckmittel. Japan erfand sogar den ersten Logic-Chip (Busicom/Intel 4004-Vorgänger 1968).


    Im Zentrum steht das **Rapidus-Projekt** in Chitose, Hokkaido: Ein staatlich gefördertes Unternehmen (gegründet 2022, mit Beteiligung von Toyota, Sony, SoftBank, NEC u. a. sowie massiver Regierungsförderung von über 5–7 Billionen Yen), das 2-nm-Chips (Gate-All-Around-Technologie) produzieren will – ein extrem ambitioniertes Ziel, das nur TSMC und Samsung bisher beherrschen. Stand Februar 2026 hat Rapidus enorme Fortschritte gemacht: Erste 2-nm-Process-Design-Kits (PDK) an Early-Access-Kunden versendet, erfolgreiche elektrische Tests von GAA-Prototypen, Installation von High-NA-EUV-Lithografie-Maschinen (von ASML) im Cleanroom, und weitere Milliarden-Investitionen von SoftBank und Sony.


    Hokkaido wird als "neues Taiwan" positioniert – dank stabiler Energie- und Wasserversorgung, geopolitischer Sicherheit (als US-Verbündeter fernab Taiwan-Straße-Risiken), kurzer Lieferzeiten (Rapidus verspricht 50 Tage statt 120 für Wafer-Cycles, sogar 15 Tage für Hot-Lots) und Fokus auf AI/Custom-Chips. Ergänzend baut TSMC in Kyushu (Kumamoto) 3-nm- und Legacy-Chips (12–28 nm) aus, was Japan quasi "zwei Taiwans" gibt.


    Herausforderungen bleiben: Energie (abhängig von Atomkraft-Neustarts), Fachkräftemangel, Yield-Ramp-up und Wettbewerb. Dennoch sehen Beobachter Hokkaido als "Just-in-Case"-Backup für die globale Chip-Versorgung, besonders für AI und Hochleistungscomputing.


    Der Thread enthält Korrekturen zu "Chip War" (Buch von Chris Miller), Lob für den Fortschritt und Diskussionen zu Investitionsmöglichkeiten (z. B. über Rapidus-Investoren).


    ### Die 6 erweiterten Hauptpunkte

    1. **Historische Korrektur und Japans anhaltende Stärke**

    Japan hat den Halbleitermarkt nicht "verloren", sondern wurde durch US-Maßnahmen (Tarife, M&A-Verbote, Exon-Florio-Amendment) ausgebremst. Es hält heute 50 %+ bei Materialien und fast Monopole in Schlüsselbereichen – der Verlust lag bei Logic-Chips (von 50 % auf <10 %), nicht durch fehlende Innovation, sondern durch externe Blockaden.


    2. **Rapidus als nationales Moonshot-Projekt**

    Rapidus zielt auf Massenproduktion von 2-nm-Chips ab 2027 (Pilot-Phase läuft, Full-Scale 2028). Stand Februar 2026: Erste PDKs versendet, GAA-Prototypen mit korrekten elektrischen Werten, High-NA-EUV installiert. Partnerschaften mit IBM, Keysight, Siemens; AI-Tools (Raads) für Design-Optimierung.


    3. **Massive Investitionen und Momentum**

    Private Investitionen über 1 Mrd. USD (SoftBank/Sony je ~135 Mio. USD neu 2026), Regierungsförderung in Billionenhöhe. Rapidus will Kapazität schnell skalieren (z. B. 4-fach im ersten Jahr), Fokus auf schnelle Turnaround-Zeiten (50 Tage Cycle, 15 Tage Hot-Lots) für AI-Startups und Custom-Chips.


    4. **Hokkaido als strategisches Zentrum**

    Stabile Strom-/Wasserversorgung, geopolitische Sicherheit (als Backup zu Taiwan), kurze Transportwege in Asien. Entstehung eines "Betsu/Hokkaido Valley" als neues Tech-Hub. Kyushu (TSMC-Fabriken) ergänzt mit 3-nm-Produktion – Japan schafft Diversifikation.


    5. **Geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung**

    Als "Just-in-Case"-Lösung gegen Taiwan-Risiken (US-China-Spannungen). Japan nutzt Allianz-Status, um Resilienz zu schaffen – Fokus auf AI/HPC-Chips, nicht nur Volumen. Korea und Taiwan beobachten genau.


    6. **Herausforderungen und offene Fragen**

    Energie (Kernkraft-Neustarts nötig), Arbeitskräftemangel (Rekrutierung schwierig), Yield- und Qualitätsramp-up. Dennoch: Hoher Optimismus durch aktuelle Meilensteine und wachsende Investoren-Confidence.


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    Goldman Sachs hat seine Prognose für den Goldpreis für das Jahresende um mehr als 10 % angehoben, was die zunehmende Diversifizierung des privaten Sektors in Gold zusätzlich zur bereits starken Nachfrage von Zentralbanken (Polen will 2026 150 Tonnen kaufen) und börsengehandelten Fonds widerspiegelt. Die Bank hob ihr Kursziel für Dezember 2026 von zuvor 4.900 USD auf 5.400 USD pro Unze an, da sie davon ausgeht, dass private Anleger, die Gold als Absicherung gegen makroökonomische Risiken gekauft haben, diese Positionen bis zum Jahresende halten werden, so schrieben es laut Bloomberg die Analysten Daan Struyven und Lina Thomas in einer Mitteilung vom 21. Januar.


    Goldpreis: Goldman Sachs erhöht Jahresendziel auf 5.400 Dollar

    Mit einem Tweet erklärt US-Präsident Trump wegen Grönland einigen EU-Staaten den erneuten Handelskrieg – stehen wie vor einem „blutroten Montag“ an den Aktienmärkten? Egal ob sich die angedrohten Zölle gegen Frankreich, Dänemark, Deutschland oder Schweden richten – es geht juristisch um die gesamte EU. Diese scheint diesmal nicht wieder zurückzuweichen – denn Trump hat offensichtlich eine rote Linie überschritten.


    Die EU dürfte das mit den USA geschlossene Handelsabkommen stoppen – droht nun eine Handelskrieg-Spirale, weil keine Seite zurückweicht? Oder ist die ganze Sache schnell vom Tisch, sollte nächste Woche der Supreme Court die vom US-Präsidenten verhängten IEEPA-Zölle als verfassungswidrig erklären? So oder so: Trump hat Achillesversen.


    Ein Abverkauf der Aktienmärkte hatte ihn schon im April mit seinem Handelskrieg gestoppt. Wichtig auch die Anleihemärkte: sehen wir einen Boykott des Kaufs von US-Staatsanleihen? Oder vielleicht sogar einen Boykott europäischer Länder der Fußball-WM, die auch in den USA stattfindet? Wer hätte noch vor kurzem gedacht, dass Grönland so wichtig sein könnte..


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    Tja, als ich vor 8 Jahren begonnen habe mein ETF Portfolio aufzubauen sind alle in Techaktien gegangen...

    Ich wurde als verrückt erklärt das ich 40% meines Portfolios den Emerging Markets verschrieben habe, und lediglich 25% die USA als solches ausmachen.....