Beiträge von auratico

    Als "spreading" verstehe ich dass ein und derselbe Händler einen Kontrakt long hat und einen Kontrakt mit anderer Laufzeit short. Naiv gesprochen macht sowas doch nur Sinn wenn die Laufzeiten sehr unterschiedlich sind. Im aktuellen COT haben 21 Swap Dealer 20.842 Kontrakt, 40 Others haben 17.366 Kontrakte und besagte 12 MM haben 47.910. Insgesamt sind das etwa 84.000. Jetzt frage ich mich wie man bei der vorliegenden Laufzeitenstruktur überhaupt soviele Spreads haben kann?


    Spread-Trading funktioniert doch nicht nur über unterschiedliche Laufzeiten, sondern sehr oft über gegenläufige Trades zur Risikobegrenzung mit der gleichen Laufzeit, aber mit unterschiedlichen Preisen. Dazu muss der Markt möglichst liquide sein (deshalb im Aktienbereich hauptsächlich bei Blue Chips angewandt), was beim Gold von Jahr zu Jahr stärker der Fall ist. Dazu nimmt man sich, wie schon an anderer Stelle erwähnt, in der Regel die liquidesten Kontraktmonate. Beim hochliquiden Spread-Handel etwa mit Apple-Optionen will ja auch niemand – anders als der Kleinanleger oder Pensionsfonds – die Apple-Aktien lange halten, sondern es geht nur darum, bei der Preisdiagnose zeitnah auf der richtigen Seite gelegen zu haben und mit beschränktem Einsatz und Risiko den Spread zu kassieren. Das ist bei der Goldpreisspekulation nicht anders.


    Man kauft z.B. eine Call-Option für einen bestimmten Kontraktmonat und tätigt einen Gegenverkauf einer Call-Option zu einem höheren Preis, aber mit der gleichen Laufzeit. Der Spread als mögliche Gewinn- oder Verlustzone ist dann der Abstand zwischen dem Basispreis der gekauften Call-Option und der verkauften Call-Option. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Varianten (die „synthetische Gold-Longposition“ als Kombination aus einem Call mit einem gleichzeitigen Verkauf einer Put-Option hatte ich schon erwähnt).


    Wie Cyberworky richtigerweise anmerkt, ist der auch noch so genaue Blick auf die COT-Daten nur eine Momentaufnahme und die darin enthaltenen Veränderungen von einem Termin zum anderen nicht vorschnell als Super-Indikatoren brauchbar. Fürs große Bild jedoch unverzichtbar.


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='wef',
    Ich seh schon das Thema interessiert hier (fast) niemanden. Ich werde wohl demnächst dazu einen eigenen Thread aufmachen. Allerdings erst nach dem Urlaub.


    Natürlich ist das Thema interessant und ein eigener Thread dazu nur wünschenswert. Dass die Materie aber kompliziert und zeitintensiv ist, steht außer Frage. Bei manchen deiner Einlassungen zum Thema habe ich, bei allem Respekt selbstverständlich, aber den Eindruck, dass sie ein wenig zu sehr aus der Hüfte geschossen kommen nach der gerade erfolgten Lektüre der jeweiligen COT-Daten.



    Zitat

    In der Zwischenzeit muss ich hier nochmal nerven. Laut aktuellem COT werden etwa 84.000 Spreading Kontrakte gehalten.


    Kannst Du so freundlich sein – was überhaupt bei diesen Fragen absolut unerlässlich ist – und einen diesbezüglichen Link bzw. Referenzen einstellen ? Ich erkenne aktuell 47.910 Spreading-Kontrakte nur bei den Futures und 62.414, wenn man Futures und Optionen zusammennimmt.


    Futures:


    http://www.cftc.gov/dea/futures/other_lf.htm



    Futures und Optionen:


    http://www.cftc.gov/dea/options/other_lof.htm



    Zitat

    Den Löwenanteil haben dabei 12 (!!) Händler aus dem Bereich Managed Money. Das Managed Money ist ansonsten der grosse Long. 113 Händler halten knapp die Hälfte aller Long Kontrakte. Diese 12 scheinen aber ein ganz anderes Geschäftsmodell zu verfolgen.
    Dabei gibt es aber nur 145.000 Kontrakte etwas längere Laufzeit (ungleich Okt und Dez). Ein bedeutender Teil dieser Kontrakte muss zu den "spreading" gehören. D.h. langfristig long oder short ist fast niemand in Gold.


    Eine kurzfristige Zunahme der Spreading-Kontrakte würde vor allem auf eine zunehmende Unsicherheit bzgl. der kurzfristigen Währungsentwicklung hindeuten. Was mehr als nur nachvollziehbar wäre angesichts des nahezu täglichen YoYo-Musters zwischen Dollar und Euro.


    Wenn die von Dir erwähnten großen Managed Money-Adressen (sie machen immerhin ein sattes Drittel des gesamten Open Interest beim Gold aus) z.B. in Gold-ETF´s für ausländische Kunden investieren und gleichzeitig von einem eher sinkenden Dollarkurs ausgehen, erreichen sie über den Spreading-Kontrakt, dass für ihre Anleger aus der Euro -, Sterling- oder Yenzone der Währungsverlust aufgefangen wird. Umgekehrt kann es geschehen, was jeder einfach physisch investierte Kleinanleger aus der Eurozone ständig mitvollziehen kann, dass ein steigender Goldpreis in Dollar in der eigenen Währung verpufft.
    Mich würden die Spreading-Kontrakte der Commercials interessieren, aber die habe ich, anders als jene von Managed Money, noch nie zu Gesicht bekommen. Werden die irgendwo aufgelistet ?



    Zitat

    Warenterminbörsen hätte ich mir immer anders vorgestellt.


    Die Comex/CME in New York ist in hohem Grade der Sammelpunkt für allerlei derivative Prozeduren. Beim Gold, das kein Vebrauchsrohstoff ist, trifft das in einem noch größeren Ausmaß zu als bei Verbrauchmetallen und Energie.
    Die auf der derivativen Long-Seite daran Beteiligten wollen ihre Gewinne in CASH realisieren. Nicht langfristig, sondern möglichst regelmäßig mit hoher Hebelwirkung und geringem Kapitaleinsatz in einem immer liquider werdenden Umfeld auf der richtigen Seite des Gechäftes sein - darum geht es dabei.


    Und das, indem man mit Derivatkonstellationen bis hin zu synthetischen Longpositionen operiert, also z.B. einen Call mit einem gleichzeitigen Verkauf einer Put-Option kombiniert, wobei beide Optionen die gleiche Laufzeit und den gleichen Strike haben. Damit wird eine „richtige“ Future-Position an der Comex bei geringerem Kapitaleinsatz imitiert.


    Die angehängte Grafik (nur bis Juni) zeigt, wie ultrabullish das Managed Money schon seit langem ist, mitunter sogar zu 99%. Es gibt Leute, die das jeweilige Verhalten von Managed Money als den besten Indikator für überkaufte oder überverkaufte Situationen ansehen.


    So, jetzt muß ich aber schnellstens zum Sport


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='wef'
    auratico:


    Der wirkliche Warenhandel an der Comex ist allein aufgrund dieser Kontraktstruktur schon eindeutig minimal. Im August werden wohl maximal 40.000 Unzen Gold physisch den Besitzer wechseln, im ganzen November keine Einzige! Welcher Produzent/Verbraucher kann es sich erlauben einen ganzen Monat nicht zu kaufen/verkaufen?


    Es zählen die liquidesten Kontraktmonate mit den geringsten Spreads. Die meisten Hedges laufen doch über viele Monate und Jahre und werden weitergerollt.
    Wenn z.B. der Novemberkontrakt illiquide ist, braucht einfach niemand diesen Termin und findet auch keine Counterparty. Dies bedeutet doch im Umkehrschluß nicht, dass in dem betreffenden Monat kein Gold ausgeliefert wird. Das meiste physische Gold wird doch an den Spotmärkten ge- und verkauft.


    Zitat

    Ein Hedger der gedeckt verkauft, würde doch annähernd zu den Terminen verkaufen, wenn er das Metall aus dem Boden holt??


    Ein Produzent mit Hedgingverpflichtungen muß zeitnah verkaufen/liefern, ob er will oder nicht. Wenn er ungehedged wäre und auf steigende Preise setzt, könnte er auch Hortung betreiben und bei steigenden Notierungen nur soviel verkaufen, dass der laufende Betrieb und der Schuldendienst funktioniert und dann erst später bei höheren Preisen weitere Tranchen verkaufen. Die meisten Minenbetreiber waren vor einigen Jahren zu blöd für eine solche Vorgangsweise, weil sie, anders als die Anleger, auf ihren alten Hedgingverträgen aus den 90er Jahren saßen und damit tatenlos dem abhebenden Preis nachblicken mussten, ohne davon zu profitieren.


    Zitat

    Die typischen Swap Händler sind doch long in einer Laufzeit und short in einer anderen Laufzeit. Bei 368.708 von 556.464 insgesamt können die Swaps ja überhaupt keine Rolle spielen. Die anderen Laufzeiten haben überhaupt keine Luft mehr für Swaps.


    Die Swaphändler zählen zu den "Commercials" und waren damit zumal in der Vergangenheit an der Seite der Bullion Banks vorwiegend short. Dies scheint sich nun langsam zu ändern. Beschrieben z.B. in diesem Artikel vom Mai 2010:


    http://goldnews.bullionvault.com/gold_swap_dealers_051720102


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='wef'


    Wieso wird der Dezember Kontrakt so stark gehandelt? Und nur dieser?
    Dezember 2010: Handel heute 130.358, offene Kontrakte 363.007


    Dies ist nichts Neues. Es gibt seit langer Zeit im Goldderivatenmarkt, wo Preisrisiken gehandelt werden (und das genau ist die Nymex/Comex/CME Group) Schwerpunktmonate (Juni, Dezember als umsatzstärkste Monate und danach folgen etwa gleichauf Februar, April, August, Oktober) und Monate mit schwachen Umsätzen, weil diese Kontrakte sich kaum durchsetzen konnten und weitgehend illiquide blieben mit kurzer "Lebenszeit" von eben nur zwei Monaten (Januar und November werden nur schwach gehandelt). Den Januarkontrakt z.B. gab es, wenn mich die Erinnnerung nicht täuscht, vor einigen Jahren noch gar nicht. November wohl auch nicht. Müßte ich mal nachsehen.


    Dezember und Februar sind wichtige Hedge-Termine für Juweliergold (Weihnachtsgeschäft im Westen, asiatisches Neujahr in Asien im Februar) und haben damit einen stark saisonalen Charakter wg. physischer Komponente.


    Und auch sonst ergeben sich durch die komplexen Glattstellungstermine eigene Zyklen:


    Trading Months


    Gold futures trading is conducted for delivery during the current calendar month; the next two calendar months; any February, April, August, and October falling within a 23-month period; and any June and December falling within a 60-month period beginning with the current month.


    Noch viel wichtiger als das nachlesbare Papiergeschrammel in New York wären aber verläßliche Informationen über die physischen Bewegungen in London und Asien sowie das Riesenfeld der völlig unregulierten OTC-Geschäfte. Die haben aber nur die Beteiligten.


    Grüße
    auratico


    Hier wieder einer, der das anders sieht - der gute alte James Turk wird immer dann vor das Mikrophon der Mainstreampresse gebeten, wenn die Prognosen möglichst spektakulär ausfallen sollen:


    Der Goldmarkt ist mittlerweile gigantische 6,4 Billionen US-Dollar schwer. Goldanalyst James Turk sagt im Interview mit wiwo.de, wieso das Edelmetall trotzdem ein Investment bleibt und welche Alternativen es gibt.


    "Zwischen den Jahren 2013 und 2015 sehe ich den Goldpreis bei 8000 Dollar pro Unze."


    http://www.wiwo.de/finanzen/ic…0-dollar-pro-unze-439298/


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Dr_Meyer',


    ich fand die Meldung auch extrem interessant.


    falls sie stimmt, wäre es schon der dritte versuch eines Corners innerhalb weniger wochen.


    Interessant auch in diesem Zusammenghang das Interview im "Spiegel" mit dem Agrarökonomen Joachim von Braun (in der Printausgabe wesentlich länger). Dieser fordert eine "Zentralbank für Weltgetreide", die mit Riesenmengen an Terminkontrakten gegen jähe spekulationsgetriebene Preisexplosionen angehen würde. Wenn man den Gedanken aufs Gold überträgt, könnte man zu dem Schluß komen, dass es ein solches Terminkontraktkartell dort in Form der Bullionbanken/Cabal bereits seit langem gibt.


    Braun schlägt eine virtuelle Getreidereserve vor. Diese könne aus einem Kapitalfonds im Volumen von 20 bis 30 Milliarden Dollar bestehen, der in Krisensituationen einsetzbar sei: "Spielen die Preise verrückt, deckt sich dieser Club mit Terminkontrakten an allen wichtigen Börsen ein. Mit der Summe kann man etwa die Hälfte der international gehandelten Menge von Weizen, Reis und Mais kaufen." Der Club übernehme also die Rolle einer Zentralbank für Weltgetreide.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,713090,00.html


    Grüße
    auratico

    Jim Willies Berichte vom Geschehen an den Goldmärkten sind oft spannender als Krimis. Aber woher nur kommen immer all diese Superinsider, die ihn (er lebt übrigens auf Costa Rica) mit diesem Exklusivwissen von der Londoner LBMA etc. versorgen ?


    Diesmal will er in Erfahrung gebracht haben, dass die physischen Goldbestände an der LBMA im Juli an den Augen der Institution vorbei bzw. unter deren Radar förmlich weggekauft wurden:


    THE LONDON METALS EXCHANGE SUFFERED A MAJOR HEART ATTACK FROM A GLOBAL GOLD RAID, VERY LEGAL. LONDON SUFFERED MAJOR DEPLETION OF ITS GOLD INVENTORY DURING THE COORDINATED RAID. THEY SHUT DOWN ALL DATA REPORTING UNTIL THEY COULD REJIGGER AND DOCTOR THEIR PHONY INVENTORY DATA.


    It has come to my attention that coordinated raids of the London Metals Exchange have taken place, all very legal, but done in a manner that its officials do not realize the scope of the organization. Several buyers acted in organized coordinated fashion. The raids took place in July and continue. The buyers went into the market with a massive volume compared to what can be considered normal. The buyers were ringed around the globe, in direct communication.


    Auch soll diese Attacke im Zusammenhang stehen mit den Goldswaps der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) - was ich wiederum nicht recht vertstehe, denn diese Swaps stammen vom vorigen Winter. Sie sind nur eben erst kürzlich in der Halbjahresbilanz der BIZ ausgewiesen worden. Egal, seine Quelle weiß jedenfalls genug Konspiratives zu berichten:


    Some direct questions were delivered to this source, who has 25 years of experience in the gold trading business. My question was: "Did the London dark data problem have anything to do with the Bank For International Settlement Gold Swap?" His answer was LIKELY YES. My question was: "Did the BIS have to bail out London in supplying them urgent gold inventory?" His answer was SURELY YES. My question finally: "Was the story permitted to be incorrect regarding the Portugal Central Bank as distraction?" His answer was COULD BE YES. Very intruiging!!


    Und zu guter Letzt: Wer jetzt noch kein Gold hat, sollte es sich schleunigst besorgen, denn schon recht bald, so der forsche Jim Willie, werde es absolut nüscht Güldenes mehr geben für Leute wie Du und Ich, weil die Institutionen alles brauchen werden, um ihren Verbindlichkeiten aus Swaps und Lieferverpflichtungen nachzukommen. Frei nach Rilke könnte man also dann sagen: "Wer jetzt kein Gold hat findet keines mehr/ wer ohne Gold ist, wird es lange bleiben."


    The gold market is living on borrowed time. The window will soon close for private citizens to purchase gold bullion in any form.


    http://www.investorvillage.com…=50897&pt=msg&mid=9426001


    Grüße
    auratico

    Erstes Stirnrunzeln in den US-Mainstreammedien: Könnte es nicht etwa doch sein, dass sich Gold weniger wie ein Rohstoff, sondern vielmehr in der Hauptsache wie eine Währung verhält ? Und dass damit Gold vor allem als eine Absicherung gegen den langfristrigen Verfall/Zerfall von Papierwährungen gesehen werden muß ?


    Wer jetzt schmunzelt und zu sich sagt, dies wisse er längst, sollte aber auch wissen, dass eben diese fundamentale Wahrheit über die Rolle des Goldes in dem gegenwärtigen Finanzchaos alles andere als Standardwissen darstellt. Dewegen ist es von Bedeutung, wenn ein Sprachrohr der US-Finanzeliten wie das "Wall Street Journal" nun mit solchen Artikeln aufwartet:


    Rethinking Gold: What if It Isn't a Commodity After All?


    This won't sit well with some people: Gold isn't a commodity. There. I've said it.


    But before you fire off an angry response, hear me out. The facts might change your view of gold's role in a portfolio.


    Invest in gold, then, according your beliefs about the future of the greenback. Just don't invest based on the idea that gold is a proxy for inflation. You are likely to be played for a fool.


    http://online.wsj.com/article/…personalfinance#printMode


    Grüße
    auratico

    Schrille Töne aus dem Mainstream. "Focus" bezeichnet den Markt für US-Staatsanleihen ganz offen als "gigantische Blase". Nichts Neues vielleicht für Leser dieses Forums, aber für ein Massenmedium sind das ganz schön forsche Töne:


    Staatsanleihen
    Kurz vorm Kollaps


    Am Markt für US-Staatsanleihen bläht sich eine gigantische Blase auf. Wenn sie platzt, brechen ganze Volkswirtschaften zusammen – und sie wird platzen.


    Ruhe vor dem Sturm


    Bis dahin jedoch ist Ruhe an der Anleihenfront mit stagnierenden Zinsen und weiter steigenden Kursen. Vor diesem Hintergrund ist auch zu verstehen, warum Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften weiter amerikanische Staatsanleihen kaufen. In den kommenden zwölf bis 18 Monaten lasse sich mit Schuldenpapieren von Uncle Sam durchaus noch Geld verdienen, glauben die Anleiheexperten


    Die Zeitbombe ist jedoch scharf gestellt und tickt immer lauter. Die Anleger sollten deswegen den rechtzeitigen Absprung nicht verpassen, mahnt Vogt. Denn US-Staatsanleihen seien die größte Spekulationsblase aller Zeiten – und irgendwann platzt sie, schließlich muss der Schuldner seine Zeche letztlich doch bezahlen. Es ist nur schwer vorstellbar ist, dass Amerika spart, um seine Schulden zurückzuzahlen – im Gegenteil, Anfang Juni ermunterte US-Finanzminister Geithner seine europäischen Kollegen zu einer Politik der lockeren Hand. Von Einschränken hält er überhaupt nichts.


    http://www.focus.de/finanzen/b…m-kollaps_aid_543574.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',


    Lies lieber den Egon von Greyerz, haben wir hier öfter hier zitiert, auratico und ich.


    Gibt´s diesmal ausnahmsweise auch einmal auf Deutsch:


    Das Ende des Wohlstands


    von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management


    20.08.2010


    Der kommende hyperinflationäre Abschwung und die wahrscheinlich damit verbundene Kredit- und Kapitalimplosion werden möglicherweise das Ende einer 200-jährigen Epoche des Wachstums in der westlichen Welt markieren. - Die Regierungen haben zwei Möglichkeiten: Die Ausgaben weiter erhöhen und Geld drucken wie die USA oder Sparpakete wie in Europa zu beschließen. Für welche Option sie sich entscheiden ist belanglos, da der Umkehrpunkt überschritten wurde. - Sehr wenige Menschen erkennen, dass der Druck von Geldscheinen eine Form des Diebstahls an dem Geld und der Arbeit der Bürger ist.


    http://www.mmnews.de/index.php…/6251-ende-des-wohlstands


    Ein CNBC-Videointerview mit von Greyerz in englischer Sprache von gestern:


    http://goldswitzerland.com/ind…wk-box-europe-aug-192010/


    Grüße
    auratico

    Wenn die Verbindlichkeiten von Freddie Mac und Fanny Mae hinkünftig in die Fed -Bilanz aufgenommen werden müssten, würde sich diese um satte $ 5 Billionen (amerik. "Trillions") erhöhen:


    Fannie Mae and Freddie Mac reform: Would it add $5 trillion to US debt?


    http://www.csmonitor.com/Money…add-5-trillion-to-US-debt


    Ein ähnlicher Fall ergäbe sich für Deutschland, wenn, wie die Statistikbehörde Eurostat fordert, die Verbindlichkeiten der schrottreifen deutschen Landesbanken und der verstaatlichten Hypo Real Estate korrekterweise den deutschen Staatsschulden zugeschlagen werden sollten.


    Und hier kann man erkennen, warum man keiner Unternehmensbilanz und schon gar keinem der zuletzt ausgewiesenen Gewinne trauen kann, denn die meisten Unternehmen sitzen auf ungleich größeren Schulden als offiziell ausgewiesen:


    Neue Bilanzregeln zu Leasing
    Milliardenlasten der Dax-30-Unternehmen aufgedeckt


    Auf die 30 Unternehmen des Deutsche Aktienindex (Dax) rollt eine Schuldenlawine zu. Laut einer exklusiv für die WirtschaftsWoche angefertigten Studie der Stuttgarter Beratungsgesellschaft FAS AG werden sich 2011 neue Schulden in Höhe von 76,3 Milliarden Euro in den Bilanzen niederschlagen.


    http://www.wiwo.de/service/mil…nehmen-aufgedeckt-438656/


    Grüße
    auratico

    Zitat

    zitat vonLupus
    "Gold dürfte innnerhalb von sechs Monaten bis auf einen Rekordwert von 1300 Dollar klettern, prognostiziert Goldman Sachs. Angetrieben werde der Preis von den niedrigen Zinsen und den Aussichten auf weitere quantitative Lockerungen in den USA....."


    Das war die jüngste Aussage der allgemeinen Goldman-Publikumsabteilung.


    Die Goldman-Abteilung für institutionelle Kunden und Broker/Dealer wiederum hat eine andere Meinung. Diese behauptet, sie hätte nun, nachdem sie angeblich jahrelang positiv für Gold eingestellt gewesen sei, ihre Haltung geändert. Dies wird damit begründet, dass den Notenbanken angesichts der Deflationsrisiken die Hände gebunden seien. Dennoch empfehlen sie Nickel und Kupfer:


    "Shifted our stance on gold after years of being long; see gold as vulnerable to Central Bank inactivity in the face of rising deflation risk.Long copper and nickel"


    Eine Seite zuvor aber noch genau die entgegengesetzte Aussage bzgl. der zu erwartenden Zentralbankpolitik, wo sie die 10jährigen Treasuries weiterhin bei 2,5% sehen, weil die Fed wahrscheinlich abermals "unkonventionelle Methoden der Lockerung" (Quantitative Easing) anwenden wird:


    "The FOMC is likely to resume quantitative easing"


    "...weak growth next year and resumed unconventional easing by the Fed"


    Grüße
    auratico


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    Zitat

    quote='blindfisch61',


    ]Es handelt sich dabei um die Finale Schlacht der Napoleonischen Kriege bei Belle Alliance, besser bekannt als Waterloo.
    Die Rothschilds haben dem Vernehmen nach das Gerücht verbreitet, dass Frankreich mit Napoleon gewonnen habe und die alliierten Truppen (u.a. mit England) auf dem Rückzug wären.


    (...) Denn selbstverständlich hatten die Herren Kankster durch ihren eigenen Spionage-Dienst schon längst erfahren, dass die Allierten unter Wellington + Blücher die Grande Nation entscheidend geschlagen hatten und sich Napoleon in alliertem Gewahrsam befand.


    Dies darf heute seinerseits als bloßes Gerücht gelten, das sich aber nichtsdestotrotz hartnäckig hält – u.a. auch deswegen, weil es später vom eitlen Nachkommen Victor Rothschild fleißig unterstützt wurde. Dass das Haus Rothschild über ein sehr gutes Informations- und Spionagenetz verfügte, ist unbestritten. Aber die ganze Sache (Ein Tag Informationsvorsprung als Grundlage der ganzen Spekulation etc. etc.) war dennoch keine überrumpelnde Übernacht-Aktion, als die sie immer wieder, gerade auch später von der nationalsozialistischen Propaganda, hingestellt wurde.


    Nathan Rothschild, der ja aus dem Goldhandel kam, hatte vielmehr zuerst jede Menge Gold gekauft, dessen Preis mit Ende des Krieges aber fallen würde. Die Finanzierung (per Gold) von Wellingtons Armee durch Rothschild ging der Schlacht von Waterloo voraus und war ein großer Verlust, weil der Krieg damit aus seiner Sicht als Finanzier viel zu rasch zu Ende war, während er und seine Brüder kurz zuvor noch teuer Gold in ganz Europa eingekauft hatten.


    Die nachfolgende Aktion mit den englischen Staatsschulden stellt sich aus heutiger Sicht als hochriskanter Finanzdeal (inkl. Währungsrisiko, Arbitrage, Kommission, Leverage und Bondspekulation) dar. Außerdem finanzierte der französische Arm der Rothschilds pikanterweise von Paris aus nicht Wellington, sondern eben Napoleon, was dann ein klares Verlustgeschäft war. Mit dem Weinanbau fuhren die französischen Rothschilds bekanntlich deutlich besser.


    Als die englischen Rothschilds in großem Stil mit dem Ankauf von britischen Staatsanleihen begannen, war der Ausgang der Schlacht von Waterloo natürlich bereits allseits bekannt. Und die Ankaufsphase dauerte Wochen und Monate. Es war eine klassische Wette, die Rothschild da einging. Er wartete zwei Jahre mit dem Verkauf der gegen den Willen seiner Brüder erworbenen Anleihen, die noch dazu sozusagen „geleveraged“ waren, da Nathan Rothschild für den Erwerb auch das von ihm seit 1809 verwaltete Kapital des Kurfürsten Wilhelm von Hessen einsetzte. Das ist im Grunde die Vorgangsweise eines heutigen Hedgefonds.


    Denn kurz zuvor hatte es noch anders ausgesehen im Hause Rothschild:


    "Lieber Nathan", schreibt Salomon, "unser Bruder Amschel ist pleite. Wir sind pleite. Carl ist pleite. Also einer von uns muss das Geld doch haben."


    Die Geschichte der Rothschilds ist im Grunde die Geschichte der modernen Staatsverschuldung - Bondspekulation mit Beteiligung der Kleinspekulanten und machtbesessenen Herrschern/Regierungen, die sich einen Dreck um die von ihnen aufgetürmten Schuldenberge kümmern.


    Kann man alles gut recherchiert und von Propagandalegenden gereinigt nachlesen in der umfassenden zweibändigen Monographie:


    Niall Ferguson (2002): Die Geschichte der Rothschilds. Propheten des Geldes. Aus dem Engl. 2 Bde. DVA, München-Stuttgart 2002.


    Als Kurzinfo brauchbar aus der “ZEIT“:


    http://www.zeit.de/2004/25/M-Rothschild?page=allNathan,


    Grüße
    auratico



    Artikel in Springers "Welt" zu dem Thema:


    Goldfonds-Schließung weckt Untergangsfantasien


    Verschwörungstheoretiker laufen zur Hochform auf, weil die DWS den öffentlichen Vertrieb eines Goldfonds stoppt. Dabei ist der Grund recht simpel.


    Sie wissen ja schon lange, dass dieses System nicht mehr lange durchhalten wird. Lehman Brothers war das erste Fanal, Griechenland das zweite, das dritte wird bald kommen. Und dann ist Schluss mit der Finanzwelt, wie wir sie bislang kennen. Dann ist Schuss mit Wohlstand und Wohlleben. Dann ist das Ende da.


    Außer für sie, für die Goldkäfer. So nennt man die Hohepriester des Edelmetalls, die seit Jahren – und seit zwei Jahren zunehmend lauter – die Vorzüge desselben predigen. Sie wissen es ja, wie gesagt, schon lange, aber nun hören ihnen auch immer mehr Menschen zu und freunden sich mit der These an, dass unser Finanzsystem morsch und verrottet sei, und dass nur Gold das Überleben des eigenen Wohlstandes sichere.


    Vorausgegangen war der Aussetzung des öffentlichen Vertriebs des Fonds ein Streit zwischen der DWS und der Finanzaufsicht um die Anlagevorschriften


    (...)Eine dieser Klauseln sieht vor, dass Fonds diversifiziert anlegen müssen – bei Aktienfonds beispielsweise dürfen einzelne Aktien einen bestimmten Anteil nicht überschreiten. Bei Rohstoff-Fonds wiederum darf der Anteil physischen Goldes maximal 30 Prozent betragen.


    Diese Grenze hat der Gold Plus jedoch überschritten, er hält fast 50 Prozent in Gold. Bislang hatte die Finanzaufsicht wohl ein Auge zugedrückt, nun hat sie jedoch die Reißleine gezogen und die DWS aufgefordert zu handeln. Diese hatte nun die Wahl, entweder den Goldanteil herunterzufahren oder aber den öffentlichen Vertrieb einzustellen. Sie entschied sich für letzteres.


    Die Goldkäfer mag das natürlich nicht beruhigen. Denn was ist die BaFin anderes als „der verlängerte Arm der Großfinanz“, der der ach so tumben Masse die Rettung des Wohlstandes mit und über Gold vorenthalten möchte?


    etc., etc.


    Artikel:


    http://www.welt.de/finanzen/ar…-Untergangsfantasien.html


    Grüße
    auratico

    Von wegen erfahren im Umgang mit Gold : in die Vereinigten Arabischen Emirate sind gleich tonnenweise gefälschte Goldlieferungen gelangt, vor allem aus Afrika.


    Tons of gold imports turn to dust on arrival


    Gold imported into the UAE by traders and investors turned out to be fake on closer inspection


    Several tons of gold imported into the UAE by traders and investors turned out to be fake on closer inspection, resulting in millions of dirhams in losses and high levels of stress to the victims.


    Mohammed said that at least five tonnes of fake yellow metal is lying with Dubai Customs.


    But when the consignment reaches the port, it will be only mud or sand. Once Dubai Customs tightened controls, fake gold imports started reaching the UAE through other ports.


    A tonne of gold will cost approximately $40 million. Merchants estimated that the minimum loss of fake gold imported by local traders is nothing less than $200 million.


    http://www.emirates247.com/mar…rival-2010-08-15-1.279082


    Grüße
    auratico

    Egon von Greyerz ( vom goldlastigen, auf Schwerreiche spezialisierten "Matterhorn Asset Management" ) läßt es wieder einmal ordentlich krachen. Nichts für schwache Nerven und Anhänger von Deflationsszenarien. Die Schuldentürme gar der letzten 200 Jahre sieht er in den kommenden Jahren in einer hyperinflationären Depression untergehen. Als Goldfondmanager spricht er natürlich pro domo, doch es finden sich hier viele - durchaus bekannte - Argumente sehr bündig und dringlich noch einmal zusammengefasst:


    THERE WILL BE NO DOUBLE DIP…..


    No, there will be no double dip. It will be a lot worse. The world economy will soon go into an accelerated and precipitous decline which will make the 2007 to early 2009 downturn seem like a walk in the park.


    There has probably never been a period in world history which has caused the amount of wealth destruction that we are likely to see in the next few years. If we are correct in our assumption that the West will see a correction of the excesses of the last circa 40 years but more probably of the last 200 years, since the start of the industrial revolution, we could see a total annihilation of the assets that have been fuelled by the credit bubbles.


    The spike in asset values in the last 100 years, which is unprecedented in history, is likely to be corrected by a waterfall which could start at any time. We will issue a separate report in the next 10 days covering our market predictions and the importance of physical gold for wealth preservation purposes.


    http://matterhornassetmanageme…re-will-be-no-double-dip/


    Grüße
    auratico

    Ich habe mich auch schon gefragt was Goldman Sachs mit der Veröffentlichung dieser Prognose bezweckt.
    Einen kleinen Goldrun auslösen, danach mit Papiergold den Kurs für kurze Zeit massiv drücken (so das die Neueinsteiger die Nerven verlieren und raus gekickt werden) und sich selbst mit physischem eindecken?


    Das ist die plausibelste Erklärung. Goldman gibt, wie andere Finanzinstitutionen auch, seit Jahren Goldpreisprognosen im Dutzend heraus. Die Reaktion auf diese jüngste war erheblich - wird überall zitiert, warum auch immer, vielleicht weil kurz nach Veröffentlichung eine kräftige Preiserholung gleich einer self fulfilling prophecy zu verzeichnen war.


    Goldman will ständig überprüfen, ob die willige Kohorte der Schleimspurfahrer ihnen zumindest in der Hoffnung auf kurzfristige Tradingerfolge immer noch so folgt wie zuvor. Es ist Goldman völlig egal, ob der Goldpreis steigt oder fällt, sie wollen nur rechtzeitig auf der richtigen Seite stehen, um dann auch die Gegenrichtung zu orchestrieren, also in diesem Falle gemeinsam mit den anderen Kabalisten es hinbekommen, dass bei ca. $1300/oz eine harte Landung folgt.


    Dann wird eine neue Prognose gemacht mit höheren Preiszielen, nachdem man sich selbst wieder long positioniert hat. Goldman sieht hier die extrem verlockende Gelegenheit, den immer größer werdenden Goldmarkt ebenso profitabel zu beherrschen wie zuvor den Markt für Hypothekenderivate.


    Es wird in Zukunft noch stärker als bisher schon auf das Verhalten der Asiaten ankommen:


    "Wie wir prognostizierten, bewegt sich die Fed Richtung Quantitative Lockerung, um zunächst langsam und dann im großen Maßstab über die nächsten zwei Jahre verteilt 5 Billionen US-Dollar ins System zu geben.


    Das System ist bankrott und es gibt keinen Weg, es zu reparieren. Alles, was die Fed tun kann, ist Geld zu schöpfen, bis die Öffentlichkeit den Dollar nicht mehr länger akzeptiert. Wir sehen auf der Szenerie genau das eintreten, was wir vorhersagten, und es wird nicht mehr lange dauern, ehe der Durchschnittsbürger seine Währung verwirft und Gold und Silber kauft.


    Wird nach China nun auch Indien einen Goldhandel eröffnen? Nachdem China entschied, seinen Banken den Handel mit Goldbarren zu erlauben, haben nun auch indische Banken begonnen, die Reserve Bank of India (RBI) um die Erlaubnis zum Goldhandel zu erbitten. Zurzeit ist es den Banken im Grunde nur gestattet, Gold zu kaufen, nicht aber es zu verkaufen."


    http://www.chaostheorien.de/ar…rang-richtung-notausstieg


    Grüße
    auratico


    Das ist doch größtenteils reine Spökenkiekerei, angefangen mit völlig willkürlich angenommenen Zahlen z.B. hinsichtlich der wahrscheinlichen Käufe von Zentralbanken oder der anvisierten ETF-Bestände - völlig aus der Luft gegriffene Vorhersagen zur Jahresmitte. Allein schon wenn die ETFs ihren Papierkram gegen allokiertes physisches Gold in voller Höhe der angegebenen "Bestände" austauschen müssten/wollten (gar nicht so unrealistisch), käme weitere Nachfrage hinzu.


    Auch China wird sich freuen, das Gold aus auslaufenden De-Hedging-Positionen aufzunehmen. Hinzukommt, dass die gesamte Hedging-Frage längst in dem aktuellen Preisgefüge der Goldmärkte seit Jahren mitenthalten ist. Wer hat denn noch markante Hedging-Verpflichtungen außer Barrick und Ashanti ? Diese verwässern ihre Aktien und die Anleger strafen sie dafür ab, während das den Goldpreis wenig kitzelt.


    Ähnlich uninteressant ist z.B. das ewige Gerede über die scheinbare Bedeutung des indischen Schmuckgoldkaufverhaltens auf die Goldnachfrage. Das ist alles Schnee von vorgestern, wenn Gold angesichts der ausufernden Staatsdefizite und globaler monetärer Verwerfungen zunehmend als die Fluchtwährung der Wahl angesehen wird.


    Ich muss weiterhin lachen, wenn ich solch einen Fantasieauflistung sehe, wo es dann wie in Stein gemeißelt heißt: TOTAL DEMAND soundso


    Better run and get some gold now. Nicht jeder selbsternannte Doktor wird es sich in Zukunft noch leisten können.


    Edit: Ich habe mich auf keinen Artikel bezogen - das ist das Posting zuvor von trenntWände


    Grüße
    auratico

    Von mir aus gerne, solange man nicht gezwungen wird, Chinesisch zu lernen:


    Is China Executing a Cunning Sun Tzu Strategy to Destroy the Dollar and Cause an Upward Price Explosion in Gold?


    Could China be coveting the role of the next economic superpower, thereby supplanting the USA? If so, is China planning to do this by design or is it simply awaiting this result by default as a result of the total collapse of the American economic system?


    In conclusion ,when approached from the perspectives adapted from Master Sun’s 36 Stratagems, it is indeed highly likely that China is in fact intending to supplant the USA as the next economic super power and may very well succeed in so doing.


    On this note , it may well be prudent for all Central Bankers et al., to take heed of something another famous Chinese thinker, Confucious, once said:"hold gold."


    http://www.economicpolicyjourn…ting-cunning-sun-tzu.html


    Basisinformation zu Sunzi:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Sunzi


    Sunzi: "Wiederhole nicht die Taktiken, die dir einen Sieg gebracht haben, sondern laß dich von der unendlichen Vielfalt der Umstände leiten. "


    "Deine Pläne sollen dunkel und undurchdringlich sein wie die Nacht. "


    "Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift."


    "Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen."



    Grüße
    auratico