Beiträge von auratico

    Portugal z.B. scheint ja einer Pressemeldung von gestern entsprechend, auf hohen Goldreserven zu sitzen und überhaupt nicht daran zu denken, etwas davon zu verkaufen:
    http://www.cash.ch/news/topnew…z_der_eurozone-932182-771


    Portugal steckte wahrscheinlich schon hinter dem zuletzt vieldiskutierten Gold Swap mit der BIZ. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Portugal als erstes EU-Land (andere könnten folgen, bei Griechenland hat man sich noch nicht getraut) nun seine zentralbanklichen Derivatgeschäfte erstmals absichern muss. Dazu eignen sich nur Staatsanleihen anderer, gut eingestufter Länder, Cash und GOLD.


    Auf diese Weise kommt das Gold wieder als Besicherungsgrundlage für Kredite ins Spiel. Portugal hat hier keine Wahl. Ob sie "überhaupt nicht daran denken, ihr Gold zu verkaufen", spielt dann keine Rolle mehr. Sie werden zumindest dazu gezwungen, es zu verpfänden. Wäre sehr bullish für Gold auf längere Sicht, weil damit das Gold monetären Charakter bekommt und als hochwertige Besicherung bei Staatskrediten akzeptiert wird - ein Minigoldstandard sozusagen.



    Banken sehen Portugal als Ausfallrisiko


    Es ist ein grundlegender Bruch mit der Vergangenheit: Weil sich die Banken vor einem Zahlungsausfall Portugals fürchten, muss das Land bei Sicherungsgeschäften künftig Bargeld oder Gold hinterlegen. Das geht mit erheblichen Risiken einher.


    Potenziell gefährlich ist dagegen, dass Portugal ab sofort Liquidität vorhalten muss. Denn es ist fraglich, welche Art von Sicherheiten außer Bargeld die Banken akzeptieren werden.


    Denkbar seien dagegen Transaktionen, die mehrere Länder einschließen würden. Über Tauschgeschäfte könnte so Portugal die Anleihen eines anderen Landes als Sicherheit hinterlegen. Notfalls bietet sich noch Gold an. Portugal hat große Reserven des Edelmetalls


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…sfallrisiko/50149868.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='wef'


    Kann ich überhaupt nicht bestätigen! Ende Juni wurde man deutlich nicht abgezockt.


    Der Preisverfall beim Auslaufen der Optionen Ende Juni entsprach ziemlich genau dem heutigen Geschehen, freilich auf höherem Niveau, aber gut 20 Dollar ging´s da auch auf einen Schlag runter.


    Immer noch werden Goldwetten glattgestellt, die im Zuge der Euroangst eingegangen wurden. Zuerst stieg der Goldpreis wegen schwachem Dollar, der dann folgende Anstieg auf deutlich über $ 1200 verdankte sich dem Griechenlandschock. Wenn der Euro wieder auf 1.35 zurückkommen sollte, dürfte das mittelfristig nichts Gutes für den Goldpreis bedeuten.


    Angehängte Grafiken:


    1) - Goldoptionsverfall Juni 2010


    2) - Ungefährer Stand des Open Interest von heute


    Grüße
    auratico

    Wie vor einigen Tagen "durchsickerte" (wussten ja ohnehin alle schon), wird die HRE beim sogenannten Stresstest als demonstratives Bauernopfer spektakulär durchfallen. Nun bereitet man die Öffentlichkeit darauf vor, dass dies auch bei einigen spanischen Sparkassen der Fall sein wird, während bei den skandalösen deutschen Landesbanken plötzlich alles paletti sein soll.


    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Stresstest ist ein schlechter Witz, weil die Bewertungen weitgehend willkürlich sind.
    Nicht nur hat man bei etlichen Instituten die Schrottpapiere bereits in Bad Banks ausgelagert oder wird dies noch vornehmen. Solange es den Banken jedoch erlaubt ist, nicht mehr handelbare Wertschriften einfach per Einkaufspreis und auf Endfälligkeit (also z.B. in 20 Jahren) zu bewerten, bleibt die ganze, von den Systemmedien so dramatisch hochgespielte Aktion, ein trauriges Sommertheater der inzwischen reichlich bekannten Art.


    Hinzukommt, dass es den Banken auch noch erlaubt wurde, nur die aktuell im Handelsbuch befindlichen Staatsanleihen zum gegenwärtigen Wert zu bilanzieren. Also schiebt man naturgemäß - die Bedingungen waren den Banken zweifellos zuvor bekannt -fast den ganzen Krempel einfach ins Kreditbuch, wo man wiederum mit willkürlich angenommenen hohen Endfälligkeitsspreisen ohne jedes Kollapsszenario agieren kann. Ohne eine exakte Aufstellung darüber, was jeweils im Handels- und was hingegen im phantasieumwaberten Kreditbuch bilanziert wurde, bleibt dieser ganze Trubel nur ein jämmerliches Potemkinsches Dorf.


    aus dem "Stresstestticker" der Financial Times Deutschland:


    16:15 CEBS und EZB bestätigen inzwischen die Information von Bloomberg, dass nur Verluste von Anleihen im Handelsbuch berücksichtigt worden sind. Verluste bei Endfälligkeit seien nicht vorgesehen. Das heißt: Der Stresstest beinhaltet kein Pleite-Szenario eines Landes.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…-top/50147976.html?page=2



    Grüße
    auratico

    Läßt sich der zuletzt so vieldiskutierte Gold-Swap der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eventuell als noch klandestiner Beginn einer auf Sonderziehungsrechten, internationalem Währungskorb plus partieller Goldunterlegung beruhenden globalen Reservewährung deuten ?


    Könnte dabei aber das mutmaßlich von einer Zentralbank ( z.B. Portugal im aktuellen Fall) über Bullionbanken in den Swap eingebrachte Gold ( wieder einmal ) zweifach verbucht worden sein ?


    Soll mit einem solchem System erreicht werden, dass das diskreditierte Schattenbanksystem der letzten Jahrzehnte mit seiner x-fachen derivativen Hebelwirkung auf neuer Basis weiterbesteht mit etwas Golddeckung als Beruhigungspille ?


    In diese Richtung argumentiert/spekuliert ein ausführlicher neuer Artikel von Zerohedge:


    ARE WE SETTING THE PINS UP FOR AN ALTERNATIVE RESERVE CURRENCY?


    Are we moving towards the BIS and IMF being fractional reserve banks that will create money & credit - a reserve currency that will satisfy Russia and China with an element of Gold backing? A bank such as the BIS could easily assume this role (if it hasn’t already) as could the IMF with possible banking charter adjustments.


    The chances are high that this is the roadmap we will find ourselves taking. Like all banking that started as Gold backed you could expect that in this case the little gold backing that starts the process is quickly diminished so a limitless money machine could begin functioning. The gold backing would likely be an initial requirement by Russia and China. The partial gold backing would lend credibility to the acceptance and a possible reserve currency alternative and eventual establishment as the global reserve currency.


    http://www.zerohedge.com/artic…wap-signals-roadmap-ahead


    Grüße
    auratico

    Gute Darstellung zur aktuellen Lage von Lease-und Forward Rates bzw. der Lagerbestände an der Comex. Immer deutlicher zeigt sich, dass der real zur Bedienung etwaigen Lieferverpflichtungen von Kontrakten vorhandene Goldbestand in den Comex-Lagerhäusern gefährlich dünn ist. Das meiste Gold dort ist nicht "registered" (also lieferbar), sondern nur "eligible" (also einfach nur deponiert, eingelagert von allen möglichen Haltern wie ETFs, Großkunden etc.)


    The story of the gold curve, so far


    Lease rates as they stand now are negative — something that’s almost unprecedented in recent history.


    The problem is: the ‘total’ picture of stocks is actually made up of two types of inventory. Gold that is registered and gold that is eligible. It just so happens that only ‘registered gold’ is available for delivery against futures, while ‘eligible gold’ is simply that being stored at the Comex by its owners.


    The Comex’s inventories echo this well. Yes, they are at all time highs, but the proportion of gold available for “purchase” is actually — on a historical basis — relatively low.


    A golden risk transfer


    To all extents and purposes then, there seems to have been a radical switch in risk perception. As things stand, the market is ready to compensate investors for the risk incurred from borrowing gold rather than owning it.


    That is to say we used to pay for borrowing money from the bank – pledging gold as collateral. Now we get paid for borrowing money from the bank – pledging gold as collateral. We wonder why.


    http://ftalphaville.ft.com/blo…of-the-gold-curve-so-far/


    Grüße
    auratico

    Geht es nach dem dünnen Handel in der laufenden Feriensaison nach der Rückkehr der Händler mit dem Gold wieder so weiter wie auch im vergangenen Jahr ? Dies hält unser kanadisches Forumsmitglied Jeff für das wahrscheinlichste Szenario, und er plädiert bei Edelmetallen für die in anderen Anlageklassen inzwischen hochgefährlich gewordene Buy and Hold-Strategie. Dürften wohl die meisten der älteren Goldhasen hier ähnlich sehen:


    There is no reason to believe their price-suppression will be any more effective than last year – when the buyers got back from their summer vacations and immediately sent gold and silver surging higher (...)


    In other words, in an era when we know that severe, economic turbulence lies ahead of us (if not total collapse), we must adopt a defensive strategy. Thus, the first question each investor must ask himself/herself is not “what can I do to maximize potential gains?”, but instead they must ask “what do I need to do to prevent huge losses?”


    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/nielson072010.html


    Grüße
    auratico

    Das neue Kultbuch zur gegenwärtigen Phase der Finanzkrise ist bereits 35 Jahre alt und kostet bei Amazon rund $ 800 (was zum Thema des Buches passt).


    http://www.amazon.com/When-mon…re-collapse/dp/0718302141



    Es gibt diese klassische Studie zur deutschen Hyperinflation aber nun auch gratis online, zur Verfügung gestellt vom Mises Institute. „A must read“, wie sie im Englischen sagen:


    Adam Fergusson: When Money dies. The Nightmare of the Weimar Collapse


    http://www.wolf1168.us/misc/Ar…t/When%20Money%20Dies.pdf



    Grüße
    auratico

    Wen wundert´s : die Hypo Real Estate wird beim Stresstest durchfallen. Damit wird es leichter, in Zukunft das verstaatlichte Milliardengrab weiter auf ewig zu legitimieren mit „Systemrelevanz“ und ähnlichen Worthülsen.


    Auch bei der Namensgebung für die vom Steuerzahler bis zum Sanktnimmerleinstag zu alimentierende Bad Bank der Hypo Real Estate, in die 210 Milliarden Euro „Vermögenswerte“ (vieles davon endgültig wertlos) abgeschoben werden, zeigt sich der ganze, nicht enden wollende Irrsinn: „FMS Wertmanagement“ soll diese Schrotthalde nun heißen. VEB Titanic wäre angemessener.


    Das erste Opfer: Hypo Real Estate besteht den Stresstest wohl nicht


    Der Tag der Wahrheit naht: Am Freitag liegt das Stresstest-Ergebnis für 91 Banken vor. Die deutsche Hypo Real Estate dürfte durchfallen, heisst es.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…ome/index.do&_vl_pos=1.DT


    Grüße
    auratico

    Die Unze Gold hat nun in Euro vom Hoch am 8. Juni bei € 1,050.86 satte € 140 eingebüßt, mit momentan weiterhin fallender Tendenz, weil die gewaltigen zuletzt gegen den Euroverfall eingegangenen Goldpositionen mit sagenhafter Geschwindigkeit aufgelöst werden. Und, muss freimütig eingestanden werden, ohne jede nennenswerte Gegenwehr, solange die Marktstimmung nach der Euroangst nun ganz auf Double Dip-Rezession /Deflation in USA umgeschwenkt ist.


    Euro und Yen sind die momentanen Fluchthäfen der Großinvestoren, nicht Gold. Nur ein vehementes neuerliches Quantitative Easing/ „Stimuluspaket“ angesichts der Deflationsbefürchtungen in USA könnte diesen Trend wieder umdrehen bzw. auch ein neuerliches Aufflammen der Ängste um den Zustand der Eurobanken (Stresstest etc.).


    Die US-Großinvestoren wie John Paulson (der mit seinem Hedge-Fonds im Moment ziemlich schlecht aussieht) haben wohl vor allem die 100-Tage-Linie (in Euro) im Blick.


    Dennis Gartman, der aber auch des Öfteren danebenliegt, spricht bereits von „Euro-gold strategy may be broken trade."


    Keine leichten Zeiten für Goldinvestoren in Europa, die eben mal auf die Schnelle mit mehr als 10 % Verlust klarkommen müssen – für entschlossene Neueinsteiger hingegen eine Einstiegschance. Vielleicht aber sogar immer noch zu früh?


    Gartman, known for his commentary on commodities and currencies, said that he has changed his bullish stance on gold priced in non-U.S. currencies as he abandons a bearish euro strategy.


    "Gold in U.S. dollar terms may still be, and probably is, in a bull trend, but gold in EUR terms may now be a broken trade,"
    "So long as gold in euro terms remains above its 100-day moving average, we'll hold to our long-standing thesis, but should that moving average be breached to the downside and should 920 euros be taken out, we'll abandon ship," he said.


    http://af.reuters.com/article/…ews/idAFN1642703820100716


    Grüße


    auratico

    Der ominöse Gold Swap der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sorgt weiterhin für reichlich Mutmaßungen, da man nicht weiß, wer die Gegenpartei(en) dabei waren. Geschäftsbanken auf eigene Rechnung oder Geschäftsbanken nur als Intermediäre im Auftrag von Zentralbanken angeschlagener Euroländer wie Griechenland, Portugal, Italien ?


    Die nächsten Zahlen im August erleichtern dann die Analyse, falls sich diese Anfang des Jahres getätigten Swaps bis dahin wieder reduziert haben sollten.


    Interessant in diesem neuen Artikel in englischer Sprache auch die mir bislang unbekannte Aussage von Commerzbank-Weinberg, derzufolge die meisten Geschäftsbanken nicht einmal 10 Tonnen Gold für ein solches Swapgeschäft in Stellung haben, geschweige denn 346 Tonnen:


    "No commercial bank has ever had 350 tonnes of gold to swap," said Commerzbank analyst Eugen Weinberg. "Even 10 tonnes seems out of range."


    Analysis - BIS footnote unlocks major development in gold use


    A small footnote in the Bank of International Settlements' latest annual statement has flagged up a potentially major development in the way the metal can be used as an active financial instrument.


    But its ultimate impact on the bullion market is dependent on the identity of the counterparty in the swap -- a topic still being hotly debated in the gold community in Europe


    http://uk.news.yahoo.com/22/20…precious-bis-e5e6c38.html


    Grüße
    auratico

    Gegen uns läuft aktuell auch noch der EURO (aber dafür hatten wir vorher mehr von der Aufwärtsbewegung :D ). Schaun wir mal... :wacko: :wacko: :wacko:


    Die Goldrally in Euro ist erstmal vorüber. Große Goldpositionen, die noch vor Kurzem in der Europanik eingegangen wurden, werden nach und nach aufgelöst. Kurzlaufende PIGS-Anleihen mit hohen Zinsen und Rettungsschirm-Garantie werden stattdessen wieder gekauft. So rasch ändern sich die Parameter. Der rasche Wechsel vielmehr noch als die jeweilige Richtung ist die entscheidende Signatur dieses Finanzsommers.


    Die sehr aus dem üblichen Rahmen fallende, brettharte Ansage der Fed, dass die US-Wirtschaft möglicherweise bis 2016 sich nicht recht erholen wird, hat die Devisenmärkte in helle Aufregung versetzt. Dennoch profitiert das Gold bei dünnem Sommerhandel diesmal nicht von einem fallenden Dollar, weil vielmehr der zuvor als totgeweiht angesehene Euro gekauft wird. Dies bedeutet, dass die momentane US-Stimmung auf Deflation setzt und damit auch auf ein Aussetzen der billionenschweren Monetisierungsaktionen. Aber wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario angesichts zunehmend bankrotter Kommunalfinanzen, ausufernder Arbeitslosenkosten etc. ?


    Der Goldpreis würde einen sofortigen Riesenschub erhalten, wenn wieder damit zu rechnen ist, dass die Fed das monumentale Quantitative Easing erneut aufnehmen wird. An irgendeinem Punkt wird das mE wieder geschehen, denn die derzeitigen Aussagen der Fed dienen wohl zuvörderst der Beruhigung ihrer chinesischen Hauptgläubiger.


    Man kann daran die schier unglaubliche Verunsicherung auf den Finanzmärkten erkennen, wenn die beiden größten Währungen innerhalb weniger Wochen wie Yoyos hin- und hergejagt werden, ohne dass sich fundamental irgendetwas geändert hätte. Alles ist "nur" Finanzmarktpsychologie, aber die macht nun mal die Stimmung - und die Gewinne der Daytrader mit dem richtigen Näschen und/oder den besten Algorithmen.


    Schwitzende Grüße


    auratico

    Nun kaufen auch die ersten Fondsgesellschaften der US-Universitäten Gold. Noch zögerlich zwar und etwas gering angesichts der insgesamt verwalteten Summen, aber mit einem Goldkauf im Wert von $ 500 Millionen geht der Fonds der texanischen Universitäten schon mal voran:


    Higher education fund buys gold over economic worries


    AUSTIN — Fearing unstable international financial markets and the possibility of high inflation, Texas' higher education investment managers have bought more than $500 million in gold.


    The gold purchases represent only 3 percent of the University of Texas Investment Management Co.'s $22.3 billion in investment funds, but it indicates how deeply the fund managers are concerned about the global financial future.


    http://www.chron.com/disp/story.mpl/business/7108909.html


    Grüße
    auratico


    Der Titel dieses COT-Berichts, "Massiver Einbruch des Gold-Optimismus", ist einigermaßen irreführend bzw. zu kurz gegriffen. Der Autor berichtet ausschließlich über die jüngsten Future-Positionierungen der großen Non Commercials und der kleinen Spekulanten und lässt dabei die Positionen der Commercials außer Acht. Denn dann ergibt sich ein überraschend anderes Bild. Das eigentliche Phänomen in der letzten Woche war im Grunde vielmehr der deutliche Rückgang des Open Interest, was durchaus gesund ist, denn nun sind wieder viele der zuletzt kurzfristig spekulativ Tätigen raus aus dem Markt und müssen sich gegebenenfalls im Laufe der kommenden Wochen wieder neu einkaufen.


    Aber während die Groß-und Kleinspekulanten deutlich ihre Longpositionen ab- und Shortpositionen aufgebaut haben, sieht es bei den Commercials rundweg umgekehrt aus: 28,719 Longpositionen haben die Großspekulanten aufgelöst, während die Commercials hingegen 29,549 ihrer Shortpostionen aufgelöst haben und sogar 11,265 zusätzliche Longpositionen eingegangen sind.


    Quelle:


    http://www.cftc.gov/dea/futures/deacmxsf.htm


    Die angehängte Grafik zeigt diesen aktuellen Rückgang der Shortpositionen bei den Commercials, also z.B. den Bullionbanken, die einen Teil ihrer permabearischen Shortpositionen abgebaut haben.


    Grüße
    auratico

    Auch die chinesische Außenhandelsbehörde (SAFE) ergeht sich nun, nachdem China seine offiziellen Goldbestände zuletzt um 73% aufgestockt hatte, in rhetorischer Mäßigung. Nein, im Gold sähe man keinesfalls in Zukunft einen Hauptbestand der Währungsreserven - Goldmarkt zu klein und zu volatil. Man sei "lauwarm" in Bezug auf Gold.


    Ein Wink mit dem chinesischen Zaunpfahl an die USA : Im Moment werden wir - zumal offiziell - nicht weiter groß ins Gold gehen, falls Ihr aber die nächste Runde der "quantitativen Lockerung" einläuten solltet, dann ...


    China Promises Not To Use "Nuclear" Option And Buy Gold, Dump US Assets


    As Reuters reports, "In a series of questions and answers posted on its website, http://www.safe.gov.cn, SAFE asked rhetorically whether China would use its $2.45 trillion stockpile of reserves, the world's largest, as a "nuclear weapon." Apparently, the primary focus of the Q&A was to allay fears that China may be stockpiling gold in the open market: "SAFE was lukewarm about gold as an investment. "It cannot become a main channel for investing our foreign exchange reserves," the agency said, noting the size of the gold market was limited and prices were volatile. Buying more gold would also not help much in diversifying China's reserves."


    http://www.zerohedge.com/artic…n-buy-gold-dump-us-assets


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='zamp'


    aus der FTD:


    Bei der Geldbeschaffung werden die gestressten europäischen Banken kreativ. In einem historisch einmaligen Schritt bunkern sie tonnenweise Gold bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich. Denn nach wie vor verleihen sich die Kredithäuser untereinander kaum Geld. Europäische Geschäftsbanken nutzen verstärkt ihre Goldreserven, um sie bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gegen Bargeld zu tauschen.


    Jetzt wird es immer noch kurioser. Wie kommt die FTD darauf, dass die Goldswaps zwischen der BIZ und den GESCHÄFTSBANKEN abgewickelt wurden/werden, wenn es andernorts heißt, dass dies über den IWF bzw. in weiterer Folge zwischen den Zentralbanken geschieht ?


    Diese Sache muss unbedingt geklärt werden (ich halte das schlichtweg für falsch verstanden auf der Seite der Financial Times, harre aber der Aufklärung): Hinterlegen derzeit Geschäftsbanken Gold bei der BIZ oder geht es bei den Swaps um Deals zwischen IWF und nationalen Zentralbanken zwecks Fremdwährungsliquidität ?


    Interessant, welche Auffassungsunterschiede es bei diesem neuen Aufreger der Goldszene auch innerhalb von ausgewiesenen Profis gibt.
    Die Meinung von Jim Sinclair habe ich weiter oben schon gepostet. Nun legt einer der Initiatoren der ganzen Sache, der ehemalige Investmentbanker und Blogbetreiber "Jesse" nach, indem er mit Stoßrichtung gegen Sinclair anführt, dass niemand wissen könne, was mit den Goldswaps während der Laufzeit geschehe, also dass das Gold z.B. sehr wohl weiterverleast werden könnte (zwecks Preisdrückung, Verschleierung der wahren Angebotslage etc.):


    "Some parties have mistakenly asserted that since a swap is not a lease for accounting purposes, which is quite correct, then the gold could not have been sold. That is just a simplistic misconception. A swap transfers the assets from one party to another for a period of time in exchange for interest paid, generally on forex received. The party that then holds that gold asset can just hold it, or they can utilize it in some way, such as leasing it out for a period of time to another party, like a bullion bank, who can subsequently sell it. These types of 'three way deals' were very commonly seen when Lehman and Bear Stearns started to unravel and they needed ot be unwound, and were a key component of the whole issue of hidden counter party risks. Remember that?


    So on the books of the first party there are in fact no leases or sales shown, just swaps of varying duration and terms. But the swap has delivered an asset, in this case gold, into the hands of a party who may have no qualms about leasing that asset out to a third party to obtain funds, and that third party is likely to sell it.


    http://jessescrossroadscafe.bl…d-swaps-to-about-380.html


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man'


    "..."The news of the day, of course, was the discovery by the Virtual Metals analyst (Matthew Turner) that the BIS engaged in what appears to have been the biggest gold swap in history prior to the end of their FY end on March 31st....."


    Wieder was gelernt, wenn´s denn stimmt:


    Jim Sinclair greift die jüngsten Meldungen über die IWF-Gold-Swaps auf und kommt zu einer deutlich anderen Einschätzung. Gold-Swaps, wie sie von Zentralbanken oder übergeordneten monetären Institutionen wie dem IWF mit Mitgliedsstaaten vorgenommen werden, dürften nicht mit den aus den vergangenen Jahren bekannten, bei ungleich niedrigeren Goldpreisen abgeschlossenen Gold-Lease-Agreements zwischen Zentralbanken und Bullionbanken verwechselt werden.


    Sinclair meint, dass bei den erwähnten Gold Swaps kein Gold den Besitzer wechselt, sondern dass der IWF, wenn er in einer gegegeben Situation bestimmte Währungen auf Zeit kauft, die Goldswaps im Gegenteil dazu verwendet, um eben kein Gold herausgeben zu müssen:


    "Historically swaps occur when entities like the IMF have a need for foreign exchange, but do not wish to sell the gold. In this case gold is a leveraging device for needed currency to meet requirements.


    The many reports today that characterize the large IMF gold swap as a sale of gold into the markets do not understand the difference between a swap and a lease as defined by with whom it is done and why."


    The IMF swap so talked about today is not a threat to the gold price.


    http://jsmineset.com/2010/07/0…old-swaps-misrepresented/


    Grüße
    auratico

    Kein Wunder, wenn die Bundesbank auf Anfrage immer wieder mitteilt, dass sie selbst so gut wie keine Gold-Swaps unterhält. Denn wie es aussieht, geschieht dies in großem Unfang gleich direkt beim IWF. Dies harrt nach Aufklärung:


    The IMF is selling at the prices they determine ex-market to the people to whom they wish to sell.


    Just as Gordon Brown sold England's gold at artificially low prices to bail out the bullion banks in NY and the City, so the IMF and its constituent members are selling the public stores of gold, largely from a few developed western nations, to support what essentially appears to be a crony capitalist banking fraud involving the secretive sale of public assets at artificial prices with the gains pocketed by a few state-sponsored banks.


    This in effect means the end of the Washington Agreement restraint on CB gold selling, at a time when several signatories are in bad shape. Most likely this is what caused the selling pressure in gold today, especially after the NY open.


    http://jessescrossroadscafe.bl…d-swaps-to-about-380.html


    Grüße
    auratico

    Mit ihren ursprünglich geplanten Funden in Nevada scheint es nicht so recht zu klappen, doch die El Gallo -Exploration in Mexiko sieht für US Gold immer besser aus:


    US Gold Corporation: El Gallo Initial Resource Estimate


    Measured + Indicated resource totals 25.1 million ounces silver and 21,165 ounces gold within 7.4 million tonnes of material with an average grade of 3.4 opt (106 gpt) silver and 0.003 opt (0.09 gpt) gold.


    Inferred resource totals 12.2 million ounces silver and 9,346 ounces of gold within 4.5 million tonnes averaging 2.7 opt (84 gpt) silver and 0.002 opt (0.06 gpt) gold


    http://finance.yahoo.com/news/…-3601486983.html?x=0&.v=1

    Welche könnt ihr empfehlen?


    Für ein wirkliches Langfristdepot, welches Wert auf regelmäßige verlässliche Ausschüttungen legt, möglichst sogar monatlich oder vierteljährlich.


    Für Tipps wäre ich dankbar.


    Die meisten der größeren Goldminenwerte zahlen Dividenden, allerdings in der Regel eher wenig (0,5% - 1,5% ) und auch recht volatil. Die Ausschüttungsintervalle variieren: Barrick z.B. schüttet halbjährlich aus, Yamana vierteljährlich, Goldcorp monatlich.


    Auch eine Royalty-Gesellschaft wie die Royal Gold (TO:RGL/WKN: 885652 /ISIN: US7802871084 ) zahlt Dividenden, zuletzt um ca. 14 % erhöht auf nun $ 0,36, Ausschüttung vierteljährlich.


    Die Basismetallminen zahlen bekanntlich besser. Freeport McMoran Copper & Gold (FCX ) zahlt derzeit 2% und hat neben Kupfer auch eine erhebliche Goldproduktion.


    Liste:


    http://www.buyupside.com/sampl…os/goldsilverdividend.php


    Grüße
    auratico