Portugal z.B. scheint ja einer Pressemeldung von gestern entsprechend, auf hohen Goldreserven zu sitzen und überhaupt nicht daran zu denken, etwas davon zu verkaufen:
http://www.cash.ch/news/topnew…z_der_eurozone-932182-771
Portugal steckte wahrscheinlich schon hinter dem zuletzt vieldiskutierten Gold Swap mit der BIZ. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Portugal als erstes EU-Land (andere könnten folgen, bei Griechenland hat man sich noch nicht getraut) nun seine zentralbanklichen Derivatgeschäfte erstmals absichern muss. Dazu eignen sich nur Staatsanleihen anderer, gut eingestufter Länder, Cash und GOLD.
Auf diese Weise kommt das Gold wieder als Besicherungsgrundlage für Kredite ins Spiel. Portugal hat hier keine Wahl. Ob sie "überhaupt nicht daran denken, ihr Gold zu verkaufen", spielt dann keine Rolle mehr. Sie werden zumindest dazu gezwungen, es zu verpfänden. Wäre sehr bullish für Gold auf längere Sicht, weil damit das Gold monetären Charakter bekommt und als hochwertige Besicherung bei Staatskrediten akzeptiert wird - ein Minigoldstandard sozusagen.
Banken sehen Portugal als Ausfallrisiko
Es ist ein grundlegender Bruch mit der Vergangenheit: Weil sich die Banken vor einem Zahlungsausfall Portugals fürchten, muss das Land bei Sicherungsgeschäften künftig Bargeld oder Gold hinterlegen. Das geht mit erheblichen Risiken einher.
Potenziell gefährlich ist dagegen, dass Portugal ab sofort Liquidität vorhalten muss. Denn es ist fraglich, welche Art von Sicherheiten außer Bargeld die Banken akzeptieren werden.
Denkbar seien dagegen Transaktionen, die mehrere Länder einschließen würden. Über Tauschgeschäfte könnte so Portugal die Anleihen eines anderen Landes als Sicherheit hinterlegen. Notfalls bietet sich noch Gold an. Portugal hat große Reserven des Edelmetalls
http://www.ftd.de/finanzen/mae…sfallrisiko/50149868.html
Grüße
auratico